erste Version: 2/2010
letzte Bearbeitung: 6/2012

Chronik des Aufstiegs: 2. Emailrunde (März 2004 bis Dezember 2005) - Die Kristallstadt

A5.

Die Ausbildungsmethoden der Kristallenen Stadt

Vorgeschichte: A4. Kersti: Das kenne ich doch ...

C'her'ash Bericht vom 9. Juli 2004:
Außerdem ist mir inzwischen klar geworden, welches Spiel da gespielt wurde. Ich hatte einfach vergessen, wie in der Kristallstadt ausgebildet wird:
In der Kristallstadt werden die Schüler dazu ausgebildet, unter schwierigen Bedingungen Frieden zu schaffen und Frieden zu halten.

Die erste Phase ist eine intensive psychologische Ausbildung und eine Aufarbeitung aller psychologischen Probleme, die ihnen bis dahin bewußt sind. Außerdem wenden Konfliktbewältigungsmethoden gründlich eingeübt, indem man sie auf die alltäglichen Konflikte anwendet.

Wenn es den Leuten dann miteinander so gut geht, daß sie meinen, so etwas wie ein Streit könne ihnen nicht mehr passieren, werden die Gruppen zusammengestellt.

Beispiel:

Eine neu zusamengestellte Gruppe hat sich gerade fürchterlich gestritten. Ich schlendere zu ihnen hin und frage sie, was denn mit ihnen los ist. Sofort bekomme ich von allen Seiten erzählt, wie unmöglich doch die jeweils anderen sind.
"Ja." meine ich "Ihr habt schon recht. Wir haben eure Gruppe nach größtmöglicher persönlicher Inkompatibilität zusammengestellt. Und eure erste wichtige Aufgabe besteht darin, zu lernen, wie ihr trotzdem effektiv zusammenarbeiten könnt."
Dazu wissen sie dann nichts mehr zu sagen. Inzwischen sind sie wieder bei mir aufgetaucht - und sie haben ihre Aufgabe tatsächlich gemeinsam zuendegebracht. :-) Und sie vertragen sich auch wieder.

Da diese Gruppen sich nur aus Leuten zusammensetzen, die in Konfliktlösungstechniken sehr gut geschult sind, dauert es nicht allzulange, bis sie gut miteinander auskommen und zumeist enge Freunde werden.

Danach ist es Zeit für die nächste Ausbildungsphase, in der man die persönlichen Schwachpunkte der Schüler herausfindet und gezielt Situationen schafft, in denen sie sich mit diesen Schwachpunkten auseinandersetzen müssen. Gleichzeitig bekommen sie die Aufgabe übertragen, die jüngeren in den Konfliktlösungs- techniken und Heilmethoden auszubilden, die sie selber gelernt haben. Natürlich müssen sie gleichzeitig aus selber noch einige schwierigere Heilungstechniken erlernen und bekommen einige Einweihungen.

Und im Grunde sollen sie vor allen Dingen lernen, das Leben immer als Schulung zu nehmen, ganz gleich wie hart oder ungerecht das wird.

Nur wirklich verstehen tun sie das nicht, weil sie so viel Leid noch nicht erlebt haben.

Ich habe ja auch früher nicht verstanden warum sie bei diesen Vorträgen wo sie von ihren Aufträgen berichten, so viel weinen. Es kam mir imer sehr albern vor.

Das wird irgendwie mit einem Modellsystem organisiert, mit dem man das Ganze System lenken kann. Es fühlt sich an, als würde man so mit Perlen herumschießen, die andere Perlen in Bewegung setzen wie beim Billarrd. wenn man es gut kann, kann man mit winzigen Anstößen ein Riesenchaos hervorrufen, obwohl die Leute dort das alles kennen - und wenn sie sich streiten, dauert das höchstens ein paar Sekunden, dann schreit einer von ihnen "HALT!" sie schauen sich an, fangen an zu lachen und jemand meint:
"Sie haben es schon wieder geschafft!"
Dann analysieren sie die Situation und es herrscht wieder Friede. Es ist ziemlich schwierig die dauerhaft auf die Palme zu bringen.

Ich bin noch am perfektionieren ... Luzifer hat da auch so einige interessante Ideen. Zuerst haben sie immer sofort gemerkt, wer sie da zusammenstoßen lassen hat, jetzt merken sie immerhin noch, daß sie gezielt provoziert werden ... aber es läßt sich sicherlich noch mehr Chaos provozieren.

Immerhin mußte ich eine der Lehrerinnen mal daran erinnern, daß sie ihren Frust unter KEINEN Umständen an ihren Schülerinnen auslassen darf - auch nicht wenn ihre Kollegen sie gerade gemeinschaftlich in den Wahnsinn treiben!

Ah - ich habe sie so weit! Jetzt fangen sie an, gemeinschaftlich Komplotte gegen mich zu schmieden! Da muß ich sie doch gleich mal bei stören!

Sie haben gerade - um mich zu provozieren - ein paar Sachen gemacht, die die Spielebene eindeutig verlassen. Sie dürfen Dinge machen, die fies aussehen, aber nichts was fies ist.

Beispielsweise haben sie diverse ihrer Mitschüler in ein Gespinst eingesponnen um mich wütend zu machen. Dann haben sie mir noch mal so eine Falle gestellt. Fand ich nicht so schlimm ... aber ich hatte wohl recht eindeutig ihre augenblickliche Belastbarkeitsgrenze überschritten.

Ich habe sie zusammengerufen. Dann habe ich sie zuerst mal gelobt, daß sie sich überhaupt nicht mehr gegeneinander ausspielen lassen. Das ist mir nämlich schon eine Weile nicht mehr gelungen.
"Aber ist euch aufgefallen, daß ihr euch gegen mich habt aufbringen lassen? Und daß ihr wirklich wütend geworden seid. Und ihr alle wißt, daß das Lernziel ist sich gegen NIEMANDEN aufbringen zu lassen. Ihr werdet im Dienst immer wieder Menschen begegnet die andere gegeneinander ausspielen und dabei nicht davor halt machen andere wirklich zu verletzen."
Sie sehen mich etwas verblüfft an. Dann fangen sie an, sich darüber zu unterhalten, analysieren die Situation. schließlich fragt mich einer, ob ich am Anfang denn NICHT echt wütend gewesen wäre.
Ich habe zugegeben das ich zuerst auch wütend war - aber dann hat es angefangen mir Spaß zu machen, weil es mich an alte Zeiten erinnert hat. - Wobei DAS war dann auch nicht gut. Überhaupt nicht gut. Und ich habe mit de Abbrechen glaube ich etwas zu lange gewartet.

Sie wollten jetzt noch eine zweite Nachbesprechung mit mir ... und sie finden immer mehr Stellen, wo ich mich aus dem Gleichgewicht habe bringen lassen. Irgendwie war ich früher mal ausgeglichener und habe mich weniger provozieren lassen.

Ich glaube ich bin immer noch ziemlich tief verletzt, durch all das was hier passiert ist. Es dauert noch etwas, bis das wirklich geheilt ist.

Mir wird immer mehr bewußt, wie sehr ich mich verändert habe, seid ich selber hier Schüler war. Einerseits will ich jede Einweihung, andererseits mag ich keine Beförderungen mehr. Im Grunde Shizophren. Schließlich läßt sich das kaum trennen. Denn eine Einweihung bedeutet immer ganz automatisch mehr Verantwortung.

Ich glaube ich wünsche mir die Beförderungen im Grunde genausosehr wie ich sie fürchte. Einfach weil sie mir die Möglichkeit geben, etwas Gutes zu bewirken. - Aber ich mag das Ansehen nicht haben, was man dadurch bekommt. Es wirkt so falsch auf mich.

Ich habe das Gefühl, daß einem dann die Menschenrechte abgesprochen werden.

Kersti

Fortsetzung:
A6. Kersti: Herz-Einweihung

Quellen

Erinnerung eines Anteils meiner Gruppenseele an Erlebnisse aus der Geistigen Welt in höheren Ebenen. Dieser Text ist im Rahmen der 2. Emailrunde entstanden. Tiuval ist ein spiritueller Name eines Anteils von mir, Luzifer, Nezal und Anthara sind Namen der höheren Anteile der anderen Mitglieder der Emailrunde.
VA299. Kersti: Fragen beantworten: Das Wissen der eigenen feinstofflichen Anteile

EGI. Kersti: Erinnerungen aus diesem Leben, aus früheren Leben und aus feinstofflichen Welten
AI. Kersti: Erlebnisse aus der Geistigen Welt während dieses Lebens
AI1. Kersti: Inhalt: Die Kristallstadt
VB121. Kersti: Hauptfehlerquellen bei Channelings und anderen Methoden, Wissen aus der geistigen Welt und höheren feinstofflichen Welten zu erhalten

Ein Text von Kersti Nebelsiek, Alte Wilhelmshäuser Str. 5, 34376 Immenhausen - Holzhausen, Tel.: 05673/1615, https://www.kersti.de/, Kersti_@gmx.de
Da ich es leider nie schaffe, alle Mails zu beantworten, schon mal im Voraus vielen Dank für all die netten Mails, die ich von Lesern immer bekomme.
Werbung ist nicht erwünscht und ich bin nicht damit einverstanden, daß diese Adresse für Werbezwecke gespeichert wird.