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11/03

B116.

Fantasy der Weisheit

Ich lese viel Fantasy. Meist, um bestimmte Gefühle zu erleben, zu träumen oder mich ein wenig von der Wirklichkeit abzulenken. Manchmal erweckt das ein oder andere Buch auch Erinnerungen an frühere Leben von mir. Einige wenige Bücher aus dem Bereich der Fantasy lese ich jedoch immer wieder und bei jedem Lesen entdecke ich neue Weisheiten darin, die ich vorher nicht verstehen konnte. Diese Bücher will ich hier besprechen.

Kersti

V4. Kersti: Merkwürdige Erfahrungen
V67. Kersti: Entdecke Deine früheren Leben
V225. Kersti: Hüter des Lichts
V231. Kersti: Frühere Leben von mir
V234. Kersti: Fantasy und Wahrheit
V269. Kersti: Geschichtsschreibung durch lesen in der Akascha-Chronik: Die Welt ist ganz anders...
V270. Kersti: Fehler bei früheren Leben: Weltbilder, Beispiel Atlantis
VA89. Kersti: Ist Erleuchtung vielleicht ziemlich blöd, wenn man sie erreicht?
VA94. Kersti: Wie bekommt man Zugang zum Kristallinen Gitternetz?
VB17. Kersti: Fantasy

B116.1

Samuel Sagan

Atlantean Secrets

Volume I: Sleeper Awaken!, ISBN: 978-0958670074 (Welt: PDF)
Volume II: Forever Love White Eagle, ISBN: 978-0958670081
Volume III: The Gods Are Wise, ISBN: 978-0958670098
Volume IV: The Return of the Flying Dragon, ISBN: 978-0957711907

Clairvision, PO Box 33, Roseville NSW 2069, Australia (Die Bücher können über den Buchhandel bestellt werden.)
Welt: www.clairvision.org: Internetseite des Herausgebers mit Auszügen aus den Büchern

Die Bücher sind in englischer Sprache geschrieben

 

Atlantis ist ein Land, lange vor unserer Zeit, in dem die Menschen geistig in einem traumhaften Zustand leben und ihr Leben bewältigen indem sie auswendig gelernte Verhaltensweisen abspulen. Wann immer ihnen etwas Unerwartetes begegnet, verlieren sie den Kontakt zur Wirklichkeit und können sich an das Erlebte nicht erinnern.

Sleeper Awaken!

Ein Junge in der Ausbildung zum "publik servant" (Staatsdiener) begegnet am Tag seiner Abschlußprüfung, die ihm, wenn er sie besteht, die höchsten Ämter des Staates eröffnet, einem Mann, der eine ohnmächtige Frau behandelt. Im Gegensatz zu seinen Mitschülern, für die diese Bitte nicht real ist, hört der Junge auf die Bitte des Mannes mit der braunen Robe und hilft ihm, der Frau das Leben zu retten.

In den folgenden Tagen wird der Junge zum Schüler des Mannes mit der braunen Robe, von dem er nach und nach lernt, ein Wachbewußtsein zu entwickeln, wie wir es heute kennen.  

Als Quelle verwendet in:

Kersti


B116.2

Samuel Sagan

Bleeding Sun

Clairvision, Verlagsdresse s. o.

 

Englischsprachig
Es ist die Zeit der Apokalypse. Alle Menschen der Erde leben unter der Herrschaft des Bösen in einer virtuellen Realität, den Hyper Earth Link (HEL). Nur auf einigen Raumstationen, den Virginias, gibt es noch Menschen, die die wirkliche Welt mit ihren körperlichen Sinnen erleben und sich dagegen wehren, gewaltsam in HEL eingegliedert zu werden.

Kersti

 

Als Quelle verwendet in:


B116.3

Elisabeth Haich:

Einweihung.

(1990) Augsburg: Goldmann Verlag, ISBN: 3-442-12112-4

 

Inhaltsangabe

Die Rahmengeschichte in Osteuropa in der Zeit um den zweiten Weltkrieg. Erzählt wird wie ein Mädchen heranwächst, das fähig ist die Aura zu sehen, einige Erfahrungen mit Gedankenübertragung und ähnlichem macht. Sie hat mich sehr an mich selbst und meine eigenen Erfahrungen erinnert.

Nach und nach tauchen Bruchstücke von Erinnerungen aus anderen Leben auf, besonders aber aus einem Leben in Ägypten, in dem sie eine Königstochter ist und nach und nach für die Höchste Einweihung ausgebildet wird. Schließlich, nach der Einweihung wird sie von einem Mann vergewaltigt, wird dadurch unfähig zu übersinnlichen Wahrnehmungen und begeht deshalb Selbstmord.

Beim Erinnern an ihr ägyptisches Leben wird der inzwischen Erwachsenen klar, daß sie in ihrem heutigen Leben nach und nach die Übungen und Stufen der Einweihung durchgemacht und gemeistert hat. Schließlich wird sie im zweiten Weltkrieg erneut eingeweiht.

Verhältnis zur lebensgeschichtlichen und historischen Realität

Elisabeth Haich beschreibt in dem Buch im Wesentlichen ihre eigene Lebensgeschichte, läßt aber in einigen Fällen ihre dichterische Freiheit walten, teilweise aus persönlichen Gründen, teilweise um Inhalte verständlicher rüberbringen zu können. Darauf hat sie sowohl im Vorwort des Buches als auch vor dem Ägypten-Kapitel ausdrücklich aufmerksam gemacht.

Ian Stevenson hat die Autorin im Rahmen seiner Reinkarnationsforschungen zu der im Buch erwähnten Reinkarnationserinnerungen ihre Sohnes an ein Leben, in dem dieser Junge in Afrika von einem "Tiger" getötet wird befragt. Hierbei kommt er zu dem Schluß, daß sich nach den Tagebuchaufzeichnungen und den Erinnerungen von Frau Haich weder sicher entscheiden läßt, ob der Junge nun einen Tiger meinte oder das ungarische Wort für Tiger, wie er es in dem Alter noch oft tat, ungenau für jede große Raubkatze verwendete. Gleichzeitig gibt es sowohl in Indien als auch in Afrika dunkelhäutige Volksstämme mit Filzhüten, in denen das genannte Leben gespielt haben könnte. Da Haich das Leben in ihrem Buch bei weitem nicht so differenziert diskutiert, konnte der Eindruck entstehen, daß das Leben ja gar nicht stattgefunden haben könne, weil es in Afrika doch keine Tiger gibt.

Haich hat sich nach der Geburt ihre Sohnes von ihrem Mann scheiden lassen. Der Junge lebte danach bei seinem Vater und verbrachte den Urlaub mit der Mutter, während sie eine Beziehung mit dem Yoga-Lehrer einging, mit dem sie später das Land verließ. Diese Situation wird im Roman unzutreffend dargestellt, indem die Notwendigkeit aus Sicherheitsgründen den Ostblock zu verlassen als Grund für die Scheidung angegeben wird, die tatsächlich viel früher stattfand. Der Ehemann aus dem Roman ist also wahrscheinlich eine Mischung aus dem Yoga-Lehrer und dem Vater des Sohnes. Diese Abweichung von der Realität ist wohl dadurch zu erklären, daß Haich nicht in einer so großen Öffentlichkeit schreiben wollte, daß sie sich wegen Problemen innerhalb der Ehe hat scheiden lassen. Scheidungen gelten heute als unerfreulich aber normal, führten damals noch sehr oft zur Ausgrenzung aus der Gesellschaft. Daher ist verständlich, warum sie diese Tatsache erst in Stevensons wissenschaftlichem Buch öffentlich zutreffend darstellte.

Ein Beispiel für eine Ungenauigkeit, die offensichtlich zur besseren Verständlichmachung eines Prinzips dient, ist folgendes: Haich beschreibt in ihrem Buch ein Experiment mit farbigem Glas und weißem Licht, wo farbige Schatten entstehen. Von diesem Experiment weiß ich, daß es in Goethes Farbenlehre beschrieben ist und dort in etwa so gedeutet wurde, wie Haich es deutet. Heute wird dieses Experiment wissenschaftlich anders erklärt als sie es tut. Auch im damaligen Ägypten kann dieses Experiment in dieser Form nicht durchgeführt worden sein, denn nach Haichs Beschreibung gab es damals einige wenige übriggeblieben hochtechnisch Produkte der Kultur von Atlantis, die wir heute nicht mehr als das erkennen könnten, was sie sind und es gab die Produkte der damaligen Steinzeitkultur. Das Glas der damaligen ägyptischen Steinzeitkultur war undurchsichtig, durchsichtiges Glas wurde erst später entwickelt. Zu den technischen Produkten die aus Atlantis erhalten waren, zählte nicht so etwas banales und zerbrechliches wie Glasscheiben. Daher kann der Versuch in dieser Form im damaligen Ägypten nicht durchgeführt worden sein. Es ist aber durchaus möglich daß dasselbe Prinzip, was Haich uns in diesem Versuch anschaulich machen will, im damaligen Ägypten auf andere Weise anschaulich gemacht wurde, die uns heute nicht mehr überzeugend vorkommen würde oder die wir heute nicht verstehen könnten.

Ian Stevensons Buch mit den Angaben zu Haichs Ehen und der Reinkarnationserinnerung des Sohnes ist:
Buch: B117.11.2 Ian Stevenson: Reinkarnation in Europa. Erfahrungsberichte. (2005) Grafing: Aquamarin ISBN 3-89427-300-3

Kersti


B116.4

Binder, Franz

Der Sonnenstern

(1989) Ergolfing: Drei Eichen Verlag

ISBN 3-7699-0477-X

 

Der Sonnenstern (ein kleiner Mond) leuchtet heller als alle anderen Sterne. In Atlantis (ein anderes Atlantis als das von Atlantean Secrets) gilt der Sonnenstern als Sinnbild Gottes, der im Buch Tat genannt wird.

Abwechselnd aus der Sicht von von dem Gurena (Krieger) Rah-Seph, der Kaufmannstochter Mahla-Sal und von Aelan-Y der in einem magisch abgeschirmten geheimen Tal aufwuchs, wird erzählt wie die drei Hauptfiguren sich nach und nach ihres inneren Lichtes, das der Widerschein von Gott ist bewußt werden.

Kersti


B116.5

Michel Ende

Die unendliche Geschichte

Stuttgart: K. Thienemanns Verlag

1979, ISBN 3-522-12800-1

 

Kersti


B116.

 

Kersti


Ein Text von Kersti Nebelsiek, Alte Wilhelmshäuser Str. 5, 34376 Immenhausen - Holzhausen, Tel.: 05673/1615, Internetseite: http://www.uni-kassel.de/~nebelsie/
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