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B139.

Bücher zum Thema Blindheit

Übergeordnete Thema: Buch: B163. Literatur zu Behinderungen

Buch: B45. Lusseyran, Jacques / Das wiedergefundene Licht
Autor: Kenneth Ring, Autor: Sharon Cooper: Buch: B61.7 Mindsight. Near Death and Out-of-Body experiences in the Blind. New York, Bloomington, Shanghai: iUniverse ISBN 978-0-595-43497-8
B139.1

Autor: Mounira Daoud-Harms:

Blindheit.
Zur psychischen Entwicklung körpergeschädigter Menschen.

(1986) Frankfurt/Main [u.a.]: Campus-Verl., 1986. ISBN 3593335875

 

Die selbst blinde Autorin untersucht das Erziehungsverhalten von Eltern blinder Kinder und die Folgen, die das für diese Kinder hat und vertritt die Ansicht, daß Blinde vor allem deshalb oft keinen Erfolg im Leben haben, da sie keine Gelegenheit erhalten, ihre Fähigkeiten angemessen zu entwickeln.

Kersti

 

Als Quelle verwendet in:

 

B139.2.1

Autor: Sabriye Tenberken:

Mein Weg führt nach Tibet.
Die blinden Kinder von Lhasa.

(2000) München: Knaur ISBN 3462031708

 

Sabriye Tenberken hat als blinde Studentin die Blindenschrift an die tibetische Schriftsprache angepaßt. In den 1990ger Jahren reist sie allein nach Tibet, um dort eine Schule für blinde Kinder aufzumachen und beschreibt in dem Buch, wie sie das in die Tat umsetzen konnte, obwohl sie dazu zunächst nicht viel mehr als sich selbst nach Tibet gebracht hat.

Für das Thema Blindheit und Umgang damit ist das Buch aus zwei Gründen interessant. Zum einen beschreibt sie, wie blinde Kinder in einer Gesellschaft aufwachsen, in der es keine Schulen und Hilfen, die extra auf blinde Personen ausgerichtet sind, gibt. Das reicht von Kindern die, damit ihnen nichts passiert, ans Bett gefesselt werden oder von denen behauptet wird, sie hätten dämonische Kräfte, bis hin zu einem blinden Jungen der es - nachdem sein Vater ihn wegen seiner Blindheit in Lhasa zurückgelassen hat, fertigbringt aus eigener Kraft als Straßenjunge zu überleben und einem anderen, der davon lebt, Radios zu reparieren.

Blinde ohne solche besonderen Hilfen können also völlig lebensuntüchtig werden - oder aber ihr Leben auf eine Weise bewältigen, die man schon bei einem Menschen ohne Behinderung bewundern würde. Insgesamt scheinen die intelligentesten und kreativsten unter den Blinden durchaus so gut zurecht zu kommen wie sehende, während die eher durchschnittlich Veranlagten ohne die typische Ausbildung einer Blindenschule, ernsthafte Probleme haben.

Daneben beschreibt die Autorin eine Reihe absurder Reaktionen anderer auf ihre Blindheit und mit welchen Techniken sie selbst verschiedene gewöhnliche und ungewöhnliche Situationen bewältigt.

Kersti

 

Als Quelle verwendet in:

 

B139.2.2

Autor: Sabriye Tenberken:

Mein siebtes Jahr.
Die blinden Kinder von Tibet.

(2006) München: Knaur ISBN 9783426780251

 

Das zweite Buch (Mein siebtes Jahr) ist eine Fortsetzung des ersten. Hierbei erzählen einige der blinden Kinder mehr über ihre Lebensgeschichte und bei dieser Aufarbeitung kommt heraus, daß in der Anfangszeit der Blindenschule in Tibet noch mehr Probleme aufgetreten waren, als die Autorin mitbekommen hatte.

Kersti

 

Als Quelle verwendet in:

 

B139.3

Autor: Judy Taylor
(übersetzt von Armin Gontermann):

Licht wird mein Tag.
Judy Taylor, seit ihrer Kindheit blind, hat sich an ein leben in der Dunkelheit gewöhnt. Dann besteht eines Tages Hoffnung auf Heilung. Das Abenteuer des Sehens begnnt.

(1991) Bergisch Gladbach: Gustav Lübbe Verlag. ISBN 3-404-61209-4
 

Originalausgabe: As I see it. (1989) London: Crafton Books

 

Kersti

 

Als Quelle verwendet in:

 


Ein Text von Kersti Nebelsiek, Alte Wilhelmshäuser Str. 5, 34376 Immenhausen - Holzhausen, Tel.: 05673/1615, http://www.kersti.de/, Kersti_@gmx.de
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