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6/2015

BP3.

Bridey Murphy: Details über das Leben in Irland Ende des 18. Jahrhunderts in irischem Akzent

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BP3. Kersti: Text
BP3. Kersti: Quellen

 
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Text

Autor: Morey Bernstein therapierte und untersuchte Autor: Virginia Tighe (im Buch unter dem Pseudonym Ruth Simmons), die sich an ein Leben als Bridey (eigentlich Bridget Kathleen) Murphy aus dem irischen County Cork gegen Ende des 18. Jahrhunderts erinnerte. Einige der genannten Personen konnten nicht gefunden werden, da hierzu keinen ausreichenden Aufzeichnugnen in den Archiven vorlagen. Es wurden jedoch verschiedene Details aus den örtlichen Gegebenheiten und der Mundart bestätigt, die jemand, der heute in dem irischen County Cork leben würde, normalerweise so nicht gewußt hätte. Es wurde dann behauptet, diese Geschichte wäre als auf Kryptomnesie beruhende false Memorie entlarvt worden, die auf eine Nachbarin aus Tighes Kindheit und deren Wissen über ihre Heimat Irland oder auf eine ausstellung über ein irisches Dorf zurückgingen.1., 2. Chapter 6

Die Tonbänder aus den Jahren 1952 und 1953 existieren bis heute und auf ihnen spricht Tighe in der Trance in einem altertümlichen irischen Akzent.2. Chapter 6

 
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Virginia Tighes heutiges Leben

Virginia Tighe wurde am 27. April 1923 als Tochter von George Burns und seiner Frau geboren, die in Madison (in Wisconsin, USA) lebten. Die Ehe wurde geschieden und Virginia kam als dreijährige zur Schwester ihres Vaters Mrs. Myrtle Grung und ihrem norwegischen Mann nach Chikago. Nach der High School besuchte sie 1,5 Jahre lang die Northwestern University. Als 20jährige heiratete sie einen Soldaten der amerikanischen Luftwaffe, der ein Jahr später in einem Kieg fiel. Etwas später heiratete sie ihren zweiten Mann Hugh Brian Tighe in Denver. Sie bekamen drei Kinder. Als sie einige Jahre in Pueblo (Colorado, USA) lebten, machten sie die Bekannschaft mit den Bernsteins.3. Virignia Tighe starb 19952. Chapter 6.

 
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Früheres Leben

Geburt 20.12.17982. Chapter 6

Tod 18642. Chapter 6

 
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Aufzeichnungen über Geburten und Todesfälle der damaligen Zeit existierten nicht, daher konnte die Existenz einiger Personen, darunter Bridey selbst und ihre damaligen Eltern weder bestätigt noch widerlegt werden, während die Existenz anderer Personen belegt und bestätigt werden konnte.2. Chapter 6

 
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Kryptomnesie und false Memories

Der Fall Bridey Murphy gilt bei vielen als durch false Memories erklärbar, die auf kryptomnetisch erinnerte Fakten einer Nachbarin namens Bridey Murphy (die gab es nicht) oder Bridey Corkell (sie gab es tatsächlich) zurückgehen. Da Tighe nach eigener Aussage zwar die Kinder der Frau aber nicht die Frau selbst kannte, ist schon unwahrscheinlich, daß sie überhaupt genug Details erfahren hat, um daraus eine derart umfangreiche false Memory mit vielen überprüfbar richtigen Details, die sie auch noch mit einem irischen Dialekt vorträgt, hätte machen können.2. Chapter 6

Die Art der Details, die bestätigt wurden, wie beispielsweise in welchen Geschäften man an ihrem Wohnort zu Bridey Murphys Zeiten hätte einkaufen können und daß das Wort Lough damals für Flüsse und Seen verwendet wurde, während man es heutzutage nur noch für Seen verwendet, macht eine solche Deutung noch unwahrscheinlicher. Diese bestätigten Fakten über die damalige Gegend lassen sich auch nicht durch eine Ausstellung erklären, in der ein irisches Dorf dargestellt wurde, wie ein anderer vorschlug.1.; 2. Chapter 6; 3.

Nachforschungen bestätigten, daß Tighe unter Hypnose diverse korrekte Aussagen über den Sprachgebrauch und Alltagsgegenstände der damaligen Zeit machte, die damals sicherlich normales Alltagswissen der einfachen Leute waren, von denen heute aber oft nicht einmal Fachleute noch wissen und die sich nur durch langwierige Nachforschungen bestätigen ließen.3. Solches Wissen läßt sich prinzipiell nicht über Kryptomnesie erklären, die auf Begegnungen mit Iren oder historischen Ausstellungen beruhen.

 
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Reinkarnation oder auf anderen paranormalen Wegen erfahrenes Wissen

Ziemlich sicher erwiesen ist, daß Virginia Tighe die Dinge, die sie über das damalige Irland weiß, nur auf paranormalem Wege erfahren haben kann. Da gerade einige der zentralen Personen sowie Bridey Murphy selbst nicht sicher nachgewiesen werden konnten, kann es nicht als bewiesen gelten, daß Virginia Tighe Bridey Murphy war, es ist jedoch eine sehr plausible Erklärung für das Wissen, daß Tighe unter Hypnose bewies. Da Reinkarnation, verbunden mit dem gesicherten historischem Wissen ohne weitere Zusatzannahmen erklären kann, warum man beweisen und nicht beweisen konnte, was bewiesen oder nicht bewiesen war, erscheint Reinkarnation - sofern man Reinkarnation als Möglichkeit akzeptiert - als die einfachste und plausibelste Erklärung der Bridey-Murphy-Geschichte.

Kersti

 
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Quellen


Ein Text von Kersti Nebelsiek, Alte Wilhelmshäuser Str. 5, 34376 Immenhausen - Holzhausen, Tel.: 05673/1615, https://www.kersti.de/, Kersti_@gmx.de
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