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erste Version: 10/2008
letzte Bearbeitung: 6/2012

Gefallene Engel und Chronik des Aufstiegs: 2. Emailrunde (März 2004 bis Dezember 2005) - Die Auflösung des dunklen Landes

F70.

Das Dunkle Land

Inhalt:

F70. Kersti: Das Auftauchen des Dunklen Landes
F70. Kersti: Erinnerungen eines Gefangenen an das Tor vom dunklen Land in den Himmel
F70. Kersti: Wachablösung am Tor vom dunklen Land in den Himmel

Vorbemerkung

Zum Verständnis der verschiedenen Ebenen bitte diesen Text anschauen:
VA295. Kersti: Die Treppe zwischen Himmeln und Höllen

Das Dunkle Land ist nicht identisch mit den Höllen, von denen wir manchmal auf der Erde hören oder die in den Nahtodeserlebnissen auftauchen. Die Höllen befinden sich in der dritten bis fünften Ebene unter der Erdebene. Das Dunkle Land durchzieht wesentlich mehr Ebenen - mindestens von der dritten Ebene über der Erdebene bis zur dritten Ebene unter der Erdebene tauchen immer wieder mal Zugänge zum Dunklen Land auf. Am Beständigsten ist der Zugang in der dritten Ebene über der Erdebene, sowie ein weiterer in der dritten Ebene unter der Erdebene. Bewohner des Dunklen Landes, die in die Hölle fliehen, werden dort von Satan verwendet, um den Dämonen der Hölle Angst einzujagen.

Das Auftauchen des Dunklen Landes

Im Himmel, auf der dritten Ebene über der Erdebene, wo die Herrscher des Lichts wohnen, die Erzengel und ein betrügerischers Wesen, das sich selbst Gott nennt aber nicht mehr mit dem zu tun hat, was ich als Gott empfinde als beispielsweise ich - oder Satan.

Der dritte Himmel ist sehr hell, heller noch als die Ebenen, die über der dritten Ebene liegen. Das war nicht immer so - lange war die dritte Ebene über der Erdebene ungefähr so hell oder dunkel wie die dritte Ebene unter der Erdebene, und die dunkelste Ebene war die Erdebene selbst, weil sie am materiellsten war.

Das änderte sich zu der Zeit, als die Götter gegeneinander Krieg führten und viele wichtige Engel - wie beispielsweise Luzifer - fielen.
FF21. Kersti: Der Krieg der Götter - oder der Fall der Engel
Genau in dieser Zeit wurde der dritte Himmel plötzlich heller. Der Herrscher der Erzengel erklärte damals, er sei in Wahrheit ein Teil Gottes und geschickt worden, um die Engel zu prüfen, die in der dritten Ebene weilten. Diejenigen die die Prüfung bestanden hätten, seien noch heller geworden und dürften zur Belohnung für ihre guten Taten in einer hellen, energiereichen Welt leben.

Dann führte er die Engel zu einem dunklen Ort, den es zuvor nicht im Himmel gegeben hatte. Überhaupt hatte es nie zuvor etwas gegeben das so furchterregend dunkel war. Wenn man sich dieses Dunkel anschaute, war es nicht als würde man einen schwarzen Gegenstand anschauen, der zwar dunkel, aber in seiner Gestalt durchaus erkennbar ist, sondern es war, als wäre man plötzlich blind geworden. Beim schauen in dieses Dunkel, hat man keine Gefühle, alles ist leer und kalt. Und irgendwann entdeckt man zu seinem eigenen Entsetzen, daß man sich auf das Dunkel zubewegt.

Es ist nicht so, daß man geht, man hat überhaupt nicht das Gefühl sich zu bewegen, man sieht nur, daß man an Dingen vorbeigleitet, die angewachsen sind wie Bäume oder Felsen. Und es geht nicht nur Menschen oder Tieren so, auch lose Blätter, Steine und Wasser wird von diesem Dunkel angezogen. Und auch in der Seele kann man diesen Sog spüren. Wer das schon erlebt hat und rechtzeitig umdrehte, denkt mit Grauen an diesen Sog zurück, und daran, daß er beinahe zu lange gebraucht hatte, um ihn zu bemerken, daß er beinahe ins Dunkel gezogen wurde.

Der falsche Gott meinte damals, das sei die Versuchung, die einen ins Dunkel zieht. Daran, wie stark man den Sog in der Seele empfinde, könne man erkennen, wie stark das Böse in einem selbst noch sei. Wenn der Sog zu stark sei, würde man irgendwann in das dunkle Land gezogen und werde dadurch zu einem Dunklen wie der Teufel und Luzifer es geworden seien. Und da jeder diesen Sog in sich spüren konnte, bekamen alle Engel Angst, auch sie könnten ins Dunkel fallen, wie das mit mir und meinem Freund Luzifer geschah.

Der falsche Gott stellte Wachen an der Grenze des Dunklen Landes auf, die die Ungeheuer zurück ins Dunkel werfen sollten, die aus dem Dunklen Land kamen und von denen es hieß sie wollten alles dort dunkel machen. Das sie das wollten, konnte jeder sehen, denn alles was sie anfaßten, wurde schwarz.

Anmerkung von Amenti vom Juni 2012: Das dunkle Land war ursprünglich eine eigene Parallelwelt der Geistigen Welt der Erde gewesen, die zusammengebrochen ist.
VB34.1.5 Kersti: Parallelweltenaufspaltung: Das Zusammenbrechen von Welten
Ursache der Zusammenbruchs war, daß dort zu viele Wesen gefoltert und mißhandelt wurden, bis niemand mehr dort leben wollte. Das dunkle Land blieb als Weltenrest erhalten, da einige Wesen durch die Foltern psychisch so verletzt waren, daß sie unfähig waren die Welt zu verlassen, indem sie ihre Aufmerksamkeit von den Foltererinnerungen lösen. Während die meisten Anteile von Tiuval bei der ersten Gelegenheit durch die neu entstandenen Tore in die Geistige Welt der Erde flohen, waren die dortigen Michaelanteile zu sehr auf festhalten und erstechen getrimmt, um dasselbe zu tun.

Tiuval: Erinnerungen eines Gefangenen an das Tor vom dunklen Land in den Himmel

Es wurde immer gesagt, niemand sei je aus dem Dunklen Land zurückgekommen. Das jedoch ist nicht wahr. Einige meiner Anteile waren dort und sind von dort geflohen. Doch sie hatten keine Erinnerungen, wer sie zuvor gewesen waren und alles was sie berührten, wurde schwarz und wie abgestorben. Einer dieser Anteile erzählt hier seine Geschichte:

Thi'u'val erzählt:
Ich kann mich erinnern, wie ich auf das Licht zukroch, das ich in der Ferne erkennen konnte. Es war ein sehr mühsamer Weg, denn meine Glieder waren zerfetzt und beinahe nutzlos, mir aber fiel das nicht als etwas Besonderes auf - so weit ich mich erinnern konnte, waren sie schon immer so gewesen. Jede Bewegung tat unaussprechlich weh, denn sie erinnerte das zerfetzte Etwas, das mein Körper war, daran wie verletzt er war. Aber mich wunderten diese Schmerzen nicht. So weit ich mich erinnern konnte, war das schon immer so gewesen. Während der Foltern, vor denen ich geflohen war, war es sogar oft noch viel schlimmer gewesen. Ich kämpfte gegen einen starken Sog an, der mich zurück ins Dunkel ziehen wollte und klammerte mich an Felsen und Wurzeln an, um durch diesen Sog nicht weggespült zu werden. Wo immer ich hinfaßte hinterließ ich lichtlos schwarze Spuren.

Schließlich ließ der Sog merklich nach und ich konnte müheloser dem Licht entgegenklettern. Gerade als ich dachte, ich könnte aufstehen traf mich ein Blitz, zerfetzte mich und warf mich zurück ins Dunkel. Ich schrie vor Schmerzen und sammelte weinend meine Fetzen wieder zusammen, machte daraus wieder einen Körper und dann erwachte wieder die unwiderstehliche Sehnsucht nach dem Licht. Ich begann erneut zu kriechen. Zentimeter für Zentimeter, immer auf das heilende Licht zu. Bis mich wieder ein Blitz traf. Die Blitze überraschten mich nicht sonderlich, denn so weit ich mich erinnern konnte, hatte es immer Foltern gegeben, denen man nicht entkommen konnte.

Ich weiß, daß ich die ersten paar Male nicht gemerkt hatte, woher der Blitz kam, weil ich wie hypnotisiert auf das Licht starrte, das ich so unbedingt erreichen wollte. Aber nachdem ich oft genug zerfetzt worden war, erwachte so etwas wie Wachsamkeit oder Angst in mir. Es war ein ungeformtes sehr vages Gefühl, eigentlich eher eine vage Traumerinnerung daran, daß es solche Gefühle gibt. Aber es reichte, daß ich ein wenig aufmerksamer meine Umgebung beobachtete.

Deshalb sah ich ihn, wie er den Blitz schleuderte. Ich weiß nicht, ob sehen so ganz das richtige Wort ist, denn es war ein sehr vages verschwommenes Bild, ein riesiger Lichtengel, der vor mir stand und mich mit einem Blitz - oder was das eigentlich war - zerfetzte. Aber ich war nicht fähig, den Versuch zum Licht zu gelangen, aufzugeben. Es half etwas, daß ich mich später hinter Steinen in Deckung hielt, so daß der Engel mich nicht sehen konnte, aber wenn mich einer nicht sah, erwischte mich ein anderer. Es gab da mehrere Engel, die mich immer wieder zurück ins Dunkel warfen.

Ich weiß nicht, wie oft ich es versuchte, bevor ich begriff, wie aussichtslos es war. Ich weiß nur, daß ich dann lange irgendwo im Dunkel lag und trostlos weinte, weil ich das Licht nicht erreichen konnte. Ich mag Engel nicht, sie haben mich immer zurück ins Dunkel gestoßen.

Irgendwann kam mir die Vorstellung, daß es vielleicht anderswo ein anderes Tor zum Licht geben könne, das nicht so gut bewacht ist. Und nach langer Suche fand ich ein Tor, wo das Licht nicht ganz so hell war und kroch dort ins Freie. Weil es dort viel schöner war als im dunklen Land, bemühte ich mich, meine schlimmen Erinnerungen zu vergessen und zu genießen, daß ich an einem Ort war, wo es Licht gab.

Dieser Anteil ist derselbe, der später ein Untoter war.
FF2. Kersti: Fortsetzung: Der Untote. Ausgesetzt.

Anmerkung von Amenti vom Juni 2012: Die zu unserer Welt gehörigen Anteile Thi'u'vals waren gefangen und zu Staub verbrannt worden. Deshalb hat der Tiuval aus dem dunklen Land nach und nach die Reste Tiuvals von dieser geistigen Welt angezogen, bis er heil genug war, um eine Gruppenseelenverbindung zu unserer hiesigen Gruppenseele aufzubauen.

Wachablösung

Vorgeschichte: FF173. Kersti: Der Metatron-Engel: Die Entdeckung der Liebe-Mich-Implantate

C'her'ash erzählt:
Diejenigen Anteile, die damals so im Dunkel herumgekrochen sind, sind heute längst geheilt und wieder hell. Tausende von Jahren sind inzwischen vergangen, wieviele genau ist mir unklar. Doch vor wenigen Jahren konnte ich endlich tun, was ich immer hatte tun wollen und ich habe viel Heilung erhalten und viele Wesen geheilt. Dann wurde ich zu etwas ernannt, was ich als König bezeichnet habe - wobei das eher ein repräsentativer Posten ist, nichts wo man wirklich die Macht hätte, Befehle zu erteilen. Das war 2004 und 2005.

Der Anteil, der einmal im Dunklen Land war, ging in dieser Zeit in den Himmel zu dem Zugang zum Dunklen Land und schaute sich das an. Während er da stand kroch ein dunkles Wesen aus dem lichtlosen Dunkel hervor, ihm genau vor die Füße. Einer der Wächter an der Grenze wollte seinen Blitz auf ihn abschießen, doch mein Anteil stellte sich dazwischen und sagte:
"Das ist nur ein verletztes Wesen. Ich werde ihn heilen."
Dann zog er feinstoffliche Arbeitshandschuhe an, um das dunkle Zeug, womit die Aura des Wesens durchtränkt war, nicht ins eigene Energiesystem zu bekommen, entfernte die Implantate, die es quälten und durch die Gift in sein Energiesystem geleitet wurde und heilte seine Wunden. Es war eine lange Arbeit, doch danach war das Dunkelwesen ein kleines helles menschliches Wesen, das in seinen Armen weinte.
"Schaut, davor hattet ihr Angst - dabei war es so klein und schwer verletzt." sagte er.

Danach wurde die Wache am Dunklen Land auf meinen Rat umorganisiert. Die neuen Wächter waren ehemalige Dunkle, die wissen, wie man die Verletzungen der Wesen, die aus dem Dunklen Land fliehen, heilt. Die verwendeten Heilmethoden sind hier erklärt:
VA204. Kersti: Wie heilt man ein feinstoffliches Wesen, von dem nur noch ein Schmutzfleck an der Wand übrig ist?

Kersti

Fortsetzung:
A66. Kersti: Die Scherben des Dunklen Landes

Quellen

Dieser Artikel beruht auf dem Wissen meiner eigenen feinstofflichen Anteile, das zuerst im Oktober 2008 gechannelt und gleich auf der Internetseite notiert wurde.
VA299. Kersti: Fragen beantworten: Das Wissen der eigenen feinstofflichen Anteile

EGI. Kersti: Erinnerungen aus diesem Leben, aus früheren Leben und aus feinstofflichen Welten
AI. Kersti: Erlebnisse aus der Geistigen Welt während dieses Lebens
AI11. Kersti: Inhalt: Die Auflösung der dunklen Länder
VB121. Kersti: Hauptfehlerquellen bei Channelings und anderen Methoden, Wissen aus der geistigen Welt und höheren feinstofflichen Welten zu erhalten

Ein Text von Kersti Nebelsiek, Alte Wilhelmshäuser Str. 5, 34376 Immenhausen - Holzhausen, Tel.: 05673/1615, http://www.kersti.de/, Kersti_@gmx.de
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