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erste Version: 11/2013
letzte Bearbeitung: 11/2013

Chronik des Aufstiegs: Weimarer Republik und Drittes Reich - Dämonenkind

F263.

Ich hörte in meinem Geist etwas wie einen Ruf, drehte mich um und sah - überblendet - gleichzeitig das feinstoffliche schwarze Einhorn, das mich in der geistigen Welt oft begleitete und einen stolzen Rapphengst

Vorgeschichte: F262. Kersti: D

Karl erzählt:
Als Göring kam, um mich abzuholen sagte er mir daß der Arzt ihm mitgeteilt hätte, er hätte seit drei Wochen keine merkwürdige Reaktion mehr bei mir beobachtet. Ich sagte ihm, daß ich das kaum glauben könne, weil die feinstofflichen Wahrnehmungen immer noch genauso real erschienen wie die irdischen Wahrnehmungen.

Göring nahm mich mit auf ein Jagdschloß. Es war ein großes ummauertes Areal. Ich freute mich auf den Aufenthalt dort, da ich mir dachte, daß es wie Urlaub sein würde, mich dort in der Natur aufzuhalten. Und Urlaub, dachte ich mir, kann ich nach dem Theater gut gebrauchen.

An einem der ersten Tage auf dem Jagdschloß, wo ich nach dem Sanatoriumsaufenthalt hingebracht worden waren, wollte mir Göring sein jüngstes Fohlen zeigen. Er brachte mich also zu den Pferdekoppeln, ich hörte in meinem Geist etwas wie einen Ruf, drehte mich um und sah - überblendet - gleichzeitig das feinstoffliche schwarze Einhorn, das mich in der geistigen Welt oft begleitete und einen stolzen Rapphengst. - Das Pferd war also eine Inkarnation meines Einhorns. Ohne zu überlegen rannte ich los, schwang mich über den Holzzaun und rannte bis zu dem Pferd hin, um es zu begrüßen. Der Hengst erwiderte meine Begrüßung herzlich und forderte mich dann zu einem Kampfspiel auf. Bevor ich auf diesen Vorschlag eingehen oder ihn ablehnen konnte, rief Göring mich an den Zaun und machte mich in einem bemüht ruhigen Tonfall darauf aufmerksam, daß der Hengst als sehr gefährlich und bösartig bekannt sei. Ich fragte den Hengst danach, der meinte diese Menschen hätten ihn auch geärgert. Ich ärgerte mich über mich selbst, weil ich zuerst gehandelt und dann nachgedacht hatte und erklärte Göring, warum ich den Hengst so begeistert begrüßt hatte.

Ich konnte zu dem Zeitpunkt reiten, sowohl Elly als auch die Haushofers hatten mich auf Ausritten mitgenommen, aber nicht besonders gut, da ich insgesamt nur zwei Jahre Reitpraxis hatte. Der Hengst dagegen war in der hohen Schule ausgebildet und er hatte das als Kampftechnik gelernt, wie die Pferde der alten Ritter. Man kann auch nicht ernsthaft behaupten, daß der Hengst bei mir lammfromm war. Wir haben uns eher wie zwei Lausbuben verhalten, die sich gegenseitig in allem möglichen Unsinn bestärken. Außerdem habe ich ihn immer auf die Weide mit den Stuten und Fohlen gestellt, weil es mir weit einsichtiger erschien, wenn der Hengst sich beschwerte daß die Menschen gemein seien wenn sie ihn von seinen Frauen und Kindern trennten, als dieses "Das macht man aber so!", mit dem diese Maßname begründet wurde. Außerdem fand ich es rührend, wie beschützerisch und liebevoll der Hengst sich gegenüber seinen Stuten und Fohlen verhielt. Er war dabei so beschützerisch, daß letztlich ich verpflichtet wurde die ganze Herde jeden Abend in den Stall zu bringen, weil die Stallburschen sich - zu recht natürlich - weigerten, sich dem gefährlichen Hengst zu nähern.

Kersti

Fortsetzung:
F292. Kersti: W

Quelle

Erinnerung an ein eigenes früheres Leben.
V12. Kersti: Hauptfehlerquellen bei Erinnerungen an frühere Leben

EGI. Kersti: Erinnerungen aus diesem Leben, aus früheren Leben und aus feinstofflichen Welten
V231. Kersti: Frühere Leben von mir
FI13. Kersti: Inhalt: Dämonenkind

Ein Text von Kersti Nebelsiek, Alte Wilhelmshäuser Str. 5, 34376 Immenhausen - Holzhausen, Tel.: 05673/1615, https://www.kersti.de/, Kersti_@gmx.de
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