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erste Version: 11/2013
letzte Bearbeitung: 11/2013

Chronik des Aufstiegs: Weimarer Republik und Drittes Reich - Dämonenkind

F282.

Wenn ich sowieso keine Chance habe, egal was ich tue, dann tue ich einfach, was ich will

Vorgeschichte: F281. Kersti: D

Karl erzählt:
Als ich wieder zu mir kam, lag ich in dem Zimmer im Bett, in dem ich eingesperrt worden war, als Haushofer seine Drogeneinweihung mit mir gemacht hatte. Fast direkt vor meiner Nase stand ein Glas mit Trinkwasser und Strohhalm, aus dem ich sofort etwas trank, weil ich wußte, daß nach starkem Blutverlust normalerweise Wassermangel das größte Problem ist. Ich fühlte mich sehr schwach. Ich erinnere mich vage, daß mir eine Frau Teelöffelweise Wasser in den Mund geträufelt hatte.

Ich sah nach meinem Bein. Es war sauber verbunden, tat nur ernsthaft weh, wenn man es zu bewegen versuchte und man schien es normal bewegen zu können. Vemutlich würde es also anstandslos heilen. Nachdem ich zu diesem Schluß gekommen war, schlief ich erschöpft wieder ein.

Zunächst erhielt ich nur Essen, Trinken, Pflege und Bücher über sadistischen Sex und das Leben von Lustsklaven. Ich konnte mich an einige frühere Leben erinnern, wo ich tatsächlich ein Lustsklave gewesen war oder als solcher benutzt wurde, obwohl das eigentlich nicht zu meinen Aufgaben zählte. Diese Leben waren sehr unterschiedlich gewesen, in einigen war ich durchaus einigermaßen glücklich gewesen, andere waren die reinste Hölle. Die Bücher schienen nur die Höllenvariante zu enthalten, die in denen Lustsklaven gefoltert werden und wo Sex immer nur erzwungendermaßen stattfindet. Da ich nichts anderes zu lesen hatte, las ich sie dennoch durch.

Als ich mich so weit erholt hatte, daß man nicht gleich befürchten mußte, daß ich bei jeder Kleinigkeit sterben könnte und das Umblättern einer Buchseite mir nicht mehr wie Schwerstarbeit vorkam, wollte Haushofer mit mir reden. Er hatte einen Teewagen mit Skalpellen, Messern, Scheren, Rasierklingen, Nadel, Faden und Verbänden dabei.
"Ein schlechtes Zeichen" dachte ich mir nur.

"Das mit den Gehorsam müssen wir aber noch ein bißchen üben. Ich habe dich gerufen und du bist nicht gekommen, sondern ich mußte dich erst holen lassen." meinte er.
Den telepathischen Ruf hatte ich mitbekommen und selbstverständlich nicht darauf gehört. Wo kämen wir denn hin, wenn ich brav auf Befehl zu seinen Foltersitzungen erscheinen würde?
"So weit ich das sehe, beherrsche ich das mit dem Gehorsam ganz gut. Schließlich hat das bei den Gehorsamsübungen immer anstandslos geklappt. Doch das waren Übungen, hier ist die Realität und es gibt gute Gründe, einem Haushofer nicht gehorchen zu wollen. Gegen 'nicht können' helfen Übungen, gegen 'nicht wollen' helfen sie nicht." antwortete ich.
"Du siehst doch, daß du sowieso keine Chance hast, egal was du machst." meinte er.
"Ja. Das sehe ich. Und das ist genau das Problem. Wenn ich sowieso keine Chance habe, egal was ich tue, dann tue ich einfach, was ich will." antwortete ich.
"Aber du merkst doch, daß es dir nichts bringt."
"Oh doch, es bringt mir etwas. Es macht nämlich einfach Spaß, zu tun, was ich will." erklärte ich.

"Außerdem habe ich gesagt, daß du nicht auf meine Männer schießen darfst." meinte er.
Das hatte Crowley im feinstofflichen einem verletzten Anteil von mir befohlen, als er meinte, mein bewußtes Ich höre nicht zu.
"Wer auf mich schießt, muß damit rechnen, daß ich zurückschieße. Sie könnten sich ja einfach das schießen abgewöhnen, dann hätten sie ein weit ungefährlicheres Leben." antwortete ich.
Ob sie im waffenlosen Kampf bessere Chancen hätten, wage ich allerdings noch zu bezweifeln.
"Zum Ausgleich für den Ärger, den du ihnen bereitet hast, wirst du meinen Männern als Lustsklave dienen." meinte er.
Aha, daher diese interessante Literatur. Ich sagte nichts, nickte nur, um anzuzeigen, daß ich verstanden hatte.

"Außerdem habe ich dir verboten, die Schlitze in den Armen und Beinen wieder zuwachsen zu lassen." sagte er.
"Stimmt. So etwas hattest du gesagt." antwortete ich.
"Ich habe dir doch gesagt, daß ich dich nur unnötig quälen muß, wenn du das machst. Jetzt muß ich sie neu machen."
Aha. Daher die Utensilien auf dem Teewagen. Da ich nicht genug Kraft hatte, um mich wirkungsvoll zu wehren, hielt ich einfach nur wortlos still, als er es tat und dann Arme und Beine mit diesen Spezialhandschellen an die vier Bettpfosten fesselte. Ich schlief mittendrin wieder ein, weil ich noch zu schwach war, um während der gesamten Operation wach zu bleiben.

Kersti

Fortsetzung:
F296. Kersti: W

Quelle

Erinnerung an ein eigenes früheres Leben.
V12. Kersti: Hauptfehlerquellen bei Erinnerungen an frühere Leben

EGI. Kersti: Erinnerungen aus diesem Leben, aus früheren Leben und aus feinstofflichen Welten
V231. Kersti: Frühere Leben von mir
FI13. Kersti: Inhalt: Dämonenkind

Ein Text von Kersti Nebelsiek, Alte Wilhelmshäuser Str. 5, 34376 Immenhausen - Holzhausen, Tel.: 05673/1615, https://www.kersti.de/, Kersti_@gmx.de
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