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erste Version: 1/2014
letzte Bearbeitung: 2/2014

Chronik des Aufstiegs: Weimarer Republik und Drittes Reich - Dämonenkind

F308.

Nachts wenn Ruhe herrscht lassen alle Schmerzen etwas nach

Vorgeschichte: F243. Kersti: D

Karl erzählt:
Die ersten Tage bin ich zu schlapp um aufstehen zu wollen. Schon in dieser Zeit merke ich, daß mir das Haus nicht nur zu laut ist, sondern daß ich von dem Lärm auch Kopfschmerzen bekomme. Ich sage den Dienstmädchen, daß sie nicht jeden Tag die Nippesgegenstände abstauben sollen, weil ich Ruhe brauche. Einmal in der Woche reicht doch auch! Niemand hört auf mich. Nein, sie quatschen auch noch laut bei der Arbeit.

Der Schlafanzug reizt meine Haut. Da ist so eine Stelle, wo die Naht besonders kratzig ist und dort brennt die Haut die ganze Zeit wie Feuer. Ich ziehe den Schlafanzug aus, damit das aufhört. Doch auch das Bettzeug finde ich auch unerträglich. Es ist nämlich bestickt und es scheint so zu sein, daß mein Körper dadurch verwirrt wird, daß an einer Stelle die Stickerei die Haut berührt und direkt daneben nicht. Jedenfalls brennt die Haut überall wo das Bettzeug bestickt ist, wie Feuer. Ich versuche es wieder mit dem Schlafanzug, aber das ist auch nicht besser. Ich drehe den Schlafanzug auf links aber es gibt eine Stelle wo ein Aufnäher drauf ist, der meine Haut reizt. Irgendwann rutsche ich auf Knien - der Arzt hat mir wegen den Füßen das aufstehen verboten und diese Anweisung erscheint mir zumindest logisch - zum Schrank und suche so lange, bis ich ein Kleidungsstück finde, das die Haut nicht ganz so sehr reizt.

Nachts wenn Ruhe herrscht, lassen alle Schmerzen etwas nach, sobald aber das Haus erwacht und man ständig irgendwelche Geräusche hört, werden sie wieder schlimmer. Ganz klar, mein Nervensystem ist überreizt, ich brauche mehr Ruhe.

Ich sage dem nächsten Dienstmädchen, das unbedingt meint, mein Zimmer betreten zu müssen, daß ich glattes, unbesticktes Bettzeug aus Baumwolle haben will. Sie soll das der Haushälterin sagen. Sie verspricht das auch, aber nichts passiert.

Ich sage, daß ich Bücher haben will, um mich von den Schmerzen abzulenken. Nichts passiert.

Als der Arzt am nächsten Tag zu seiner Visite kommt, schildere ich ihm das Problem. Er sorgt zwar dafür, daß ich ein zweites Bettlaken bekomme, das ich zwischen mich und das bestickte Bettzeug legen kann, der Rest bleibt aber unverändert. Auch daß ich Bücher brauche sieht er gar nicht ein, weil er findet, ich soll mehr schlafen. Daß ich das wegen den Schmerzen gar nicht kann, überzeugt ihn nicht. Er meint, ich soll Schmerzmittel nehmen und glaubt mir nicht, daß sie das Problem nur verschlimmern würden, wie ich aus meinen Drogenaufzeichnungen zu den Schmerzmitteln, die ich probiert habe, weiß.

Es ist zum wahnsinnigwerden.

Kersti

Fortsetzung:
F309. Kersti: W

Quelle

Erinnerung an ein eigenes früheres Leben.
V12. Kersti: Hauptfehlerquellen bei Erinnerungen an frühere Leben

EGI. Kersti: Erinnerungen aus diesem Leben, aus früheren Leben und aus feinstofflichen Welten
V231. Kersti: Frühere Leben von mir
FI13. Kersti: Inhalt: Dämonenkind

Ein Text von Kersti Nebelsiek, Alte Wilhelmshäuser Str. 5, 34376 Immenhausen - Holzhausen, Tel.: 05673/1615, https://www.kersti.de/, Kersti_@gmx.de
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