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erste Version: 2/2014
letzte Bearbeitung: 2/2014

Chronik des Aufstiegs: Weimarer Republik und Drittes Reich - Dämonenkind

F313.

Das Gemeine mit Göring war, daß er eigentlich immer recht hatte

Vorgeschichte: F334. Kersti: D

Karl erzählt:
Das Gemeine mit Göring war, daß er eigentlich immer recht hatte. Das lag wohl daran, daß er mich bei allem, was nicht wirklich wichtig war, einfach gewähren ließ und mich nur behelligte, wenn er eine wirklich wichtige Regel durchsetzen wollte. Obwohl mir das bewußt war, kamen mir seine Einschränkungen oft so unzumutbar vor, daß ich schimpfte wie ein Rohrspatz. Ich war nicht wirklich zufrieden mit mir, Hermann Göring war aber ein Typ, der sich durch nichts einschüchtern ließ und mich auch irgendwie verstand, deshalb dachte ich mir, daß es nicht so schlimm war, wenn ich so reagierte.

Aus meiner heutigen Sicht ein Leben später ist vor allem eines Auffällig: Gerade dann, wenn er mich wirklich durch Einsatz seiner Macht dazu zwang, sich seinen Regeln zu fügen, obwohl ich sie - was verhältnismäßig selten vorkam - nicht einsah, genau dann fühlte ich mich ruhiger und geborgener als sonst. Es tat mir gut, auf diese Weise seine Macht zu spüren. War auf den ersten Blick merkwürdig erscheint: Wer will denn zu etwas gezwungen werden, was er nicht einsieht? - ist auf den zweiten Blick durchaus logisch.

Ich habe mein Bestes getan, um das weder vor mir selbst noch vor anderen einzugestehen, aber ich war zu dieser Zeit völlig verängstigt. Ich war überzeugt, daß ich in den folgenden Jahren zu Tode gefoltert werden würde und keine Chance hätte, etwas dagegen zu unternehmen. Gleichzeitig hatte ich aber auch noch Zugriff auf meine Seelenerinnerungen. Seelenheil oder der Begriff Verdammnis sind blasse Worte, für das, woran ich mich erinnerte und wovor ich mich fürchtete.

Ich konnte mich daran erinnern, wie sie mir in früheren Zeiten Geist und Seele zerfetzt hatten, bis nur noch Staub oder Brei übrig war und das war mit unvorstellbaren Qualen verbunden. Ich war überzeugt, sie würde das in diesem Leben wieder mit mir tun, und ich hätte nicht die Macht, es zu verhindern. Es sei denn natürlich, ich würde ihnen nachgeben, aber das kam absolut nicht in Frage.

Aus den feinstofflichen Welten und früheren Inkarnationen hatte ich Erinnerungen daran, wie ich irdisch und feinstofflich gefoltert wurde und welche langfristigen Folgen das hatte. Diese hatte ich mit Erinnerungen befreundeter Wesen verglichen, die ebenfalls gefoltert worden waren. Und daraus ließ sich eines ableiten: Die direkten Folgen der Foltern sind harmlos im Vergleich zu den Folgen die es hat, wenn man zuläßt, daß Foltern den eigenen Charakter verbiegen. Gerade dann, wenn man gefoltert wird, darf man es sich unter keinen Umständen erlauben, sich falsche, krankhafte Handlungsmuster anzugewöhnen, weil man diese unter Folter eingebrannten Handlungsmuster über viele Leben hinweg nicht mehr loswird und sich deshalb über lagen Zeiträume hinweg immer wieder selbst schädigen wird, oft mit der Folge, daß man immer wieder gefoltert wird. Das geschieht so lange, bis es endlich gelingt, die Foltererfahrungen aufzuarbeiten.

 

Laß dich niemals unterkriegen,
nie verbiegen, nie bezwingen.
Laß dich nie zu Boden ringen,
wahre Stärke kommt von innen.

 

Unter Folter darf man sich also weder selbstschädigende Verhaltensmuster noch unmoralisches Verhalten angewöhnen, weil man sonst über viele Leben hinweg zum Sklaven dieser Handlungsmuster wird. Indirekt ist natürlich auch unmoralisches Verhalten selbstschädigend, weil nur unmoralische Menschen bereit sind, einen unmoralischen Menschen als Freund zu akzeptieren. Sollte man zur Strafe dafür, daß man gesunde Handlungsmuster starr durchhält, tausend mal so lange gefoltert werden, sind die Folgen dennoch langfristig weitaus harmloser, als wenn man sich durch die Folter charakterlich verbiegen läßt.

Ich konnte mich an tausende von Leben erinnern, in denen ich unter falschen Handlungsmustern gelitten hatte, die ich mir unter Folter angewöhnt hatte.

Letztlich glaubte ich: Wenn ich mein bestes tue um die Situation anständig zu bewältigen, ist das Ergebnis verheerend. Wenn ich aufgebe oder nur an drei, vier falschen Stellen nachgebe, ist das Ergebnis noch tausendmal schlimmer als verheerend. Und aus dieser Situation gibt es kein Entkommen. Es gibt keine Lösung, keine Hoffnung.

Um eine solche Situation ohne Schaden für die Seele zu bewältigen, braucht man bedingungslosen Mut - und wer hat den schon?

Wie auch immer - ich hatte furchbare Angst vor dem tibetischen Eingeweihten und seinen Hintermännern und Göring war ein vertrauenswürdiger Verbündeter. Ich war mir durchaus bewußt, daß ich in den Fällen, wo Göring mich mit seinen Argumenten nicht überzeugen konnte, auch im Irrtum sein könnte und daß er mich nur zu etwas zwang, wenn er überzeugt war, es wäre zu meinem Besten. Warum mich erfolgreicher Zwang, wenn er von Göring kam, beruhigte und mir Geborgenheit vermittelte, läßt sich am ehesten an einem Beispiel erklären:

Göring hat mir verboten, das umzäunte stark bewachte Gelände von Carinhall zu verlassen. Ich bin regelmäßig über den Zaun geklettert, um meine Fluchtversuche vorzubereiten und wurde nur sehr selten dabei erwischt. Es wäre für mich weitaus beruhigender gewesen, wäre mir das kein einziges mal gelungen und wäre ich jedesmal erwischt worden. Denn Sicherheitsmaßnahmen, die ich so leicht mit solcher Regelmäßigkeit überwinden kann, können auch andere Leute überwinden!

Wenn ich mich gegen Göring durchsetzen kann, ob mit List oder mit roher Kraft, dann können das auch andere. Wenn er mich bezwingen kann, dann spüre ich, wie stark er ist und das gibt mir Vertrauen, daß von ihm wirksamer Schutz kommen kann.

Kersti

Fortsetzung:
F314. Kersti: W

Quelle

Erinnerung an ein eigenes früheres Leben.
V12. Kersti: Hauptfehlerquellen bei Erinnerungen an frühere Leben

EGI. Kersti: Erinnerungen aus diesem Leben, aus früheren Leben und aus feinstofflichen Welten
V231. Kersti: Frühere Leben von mir
FI13. Kersti: Inhalt: Dämonenkind

Ein Text von Kersti Nebelsiek, Alte Wilhelmshäuser Str. 5, 34376 Immenhausen - Holzhausen, Tel.: 05673/1615, https://www.kersti.de/, Kersti_@gmx.de
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