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erste Version: 12/2014
letzte Bearbeitung: 12/2014

Chronik des Aufstiegs: Weimarer Republik und Drittes Reich - Dämonenkind

F358.

Ich war entsetzt. Sie hatten ihn im hoher Dosis so ungefähr jedes Medikament gegeben, was der Wissenschaft bekannt war und noch einige mehr

Vorgeschichte: F260. Kersti: D

Der Arzt erzählt:
Am zweiten Tag legte mir mein Kollege eine Liste der Drogen vor, die der Junge laut den Drogenberichten bekommen hatte. Ich las sie durch und war entsetzt. Sie hatten ihn in hoher Dosis so ungefähr jedes Medikament gegeben, was der Wissenschaft bekannt war und noch einige mehr, von denen ich noch nie gehört hatte. Ich fragte mich, wie es möglich war, daß der Junge das überhaupt überlebt hatte! Und daß er noch einen zusammenhängenden Satz sprechen konnte erschien mir wie ein Wunder.

Der Junge wurde mit jedem Tag vernünftiger. Jedesmal, wenn ich ihn behandelte, redete er weniger wirres Zeug und war mehr auf die Realität bezogen.

Nach vierzehn Tagen etwa hatte ich nicht mehr den Eindruck, es mit einem Verrückten zu tun zu haben, sondern er erschien mir nur noch wie ein ungewöhnlich intelligenter Jugendlicher.

Schließlich wagte ich es, ihn zu fragen, was er denn davon gehalten hätte, daß man ihm so viele Drogen verabreicht hatte. Er erzählte, daß 90% derjenigen, mit denen man das tut wahnsinnig werden - und daß diese dann ermordet und weggeworfen werden wie Abfall.
"Nur ein Narr würde so etwas freiwillig machen!" meinte er und erzählte von mehreren erfolglosen Fluchtversuchen, die mit Foltern geahndet wurden. Ich wußte, daß das mit den Foltern stimmte, denn ich hatte bei ihm Narben gesehen, zu denen er wenig gesagt hatte.

Trotzdem gelang es mir nicht, diese Geschichten mit dem Jungen übereinzubringen, der zu jedem, mit dem er zu tun hatte charmant und freundlich war. Man hatte bei ihm einfach den Eindruck, er würde sich um nichts und niemanden Sorgen machen, wäre absolut selbstbewußt und außerdem hatte er den Schalk im Nacken, ohne dabei jemals unfreundlich zu sein. Er war ein besonders freundlicher Lausbub, aber niemand, von dem man annehmen würde, daß er eine solche Hölle hinter sich hätte.

Kersti

Fortsetzung:
F360. Kersti: W

Quelle

Erinnerung an ein eigenes früheres Leben.
V12. Kersti: Hauptfehlerquellen bei Erinnerungen an frühere Leben

EGI. Kersti: Erinnerungen aus diesem Leben, aus früheren Leben und aus feinstofflichen Welten
V231. Kersti: Frühere Leben von mir
FI13. Kersti: Inhalt: Dämonenkind

Ein Text von Kersti Nebelsiek, Alte Wilhelmshäuser Str. 5, 34376 Immenhausen - Holzhausen, Tel.: 05673/1615, https://www.kersti.de/, Kersti_@gmx.de
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