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erste Version: 12/2014
letzte Bearbeitung: 12/2014

Chronik des Aufstiegs: Weimarer Republik und Drittes Reich - Dämonenkind

F360.

Als ich Kalle so sah, war mein erster Gedanke: "Ist er erwachsen geworden!"

Vorgeschichte: F358. Kersti: D

Adolf Hitler erzählt:
Nachdem ich erfahren hatte, daß es da einen Jungen gab, der sich selbst als Kalle identifizierte und auch die richtigen Erinnerungen hatte, aber dafür wesentlich zu jung war, besuchte ich ihn in dem Räumen des Sanatoriums, wo er untergebracht war.

Er erwartete mich im Eingangsbereich der Suite, in der er wohnte und begrüßte mich höflich. Er sah wirklich aus, wie Kalle in dem Alter ausgesehen hatte.

Als ich ihn so sah, war mein erster Gedanke: "Ist er erwachsen geworden!" - doch während viele Menschen damit positive Vorstellungen verbinden, sah ich das nur negativ. Er war nicht mehr der offene fröhliche Junge, den ich mal kennengelernt hatte, sondern versteckte sich hinter Förmlichkeiten. Dahinter spürte ich die Unsicherheit, ob ich Freund oder Feind wäre. Außerdem ging von ihm eine tiefe Traurigkeit aus.

Leider kann ich nicht einmal behaupten, daß er mit dieser Unsicherheit so unrecht hatte, schließlich war ich daran beteiligt gewesen, daß er in die Loge mit hineingezogen worden war. Und mir damals durchaus bewußt gewesen, daß die Loge kein guter Ort ist. Nur war mir nichts eingefallen, womit ich das hätte verhindern können. In dem Augenblick, wo Haushofer von dem Jungen erfahren hatte, war er verloren gewesen.

Ihn vor den Drogeneinweihungen zu warnen, hätte ihm nichts gebracht, schließlich hatte er ja versucht zu fliehen, bevor er von diesen Einweihungen erfahren hatte und das kann nur bedeuten, daß er das Ausmaß der Gefahr, in der er schwebte, durchaus gespürt hatte. Und genauso wenig, wie ich dem hatte entkommen können, war ihm das gelungen.

Hermann Göring hatte, als er ihn zuletzt sah, befürchtet, die Drogen hätten Kalle das Gehirn zerschossen. Er hatte keinen Begriff davon, wie man nach den Drogeneinweihungen die Welt wahrnimmt, daher hatte ich von vorneherein meine Zweifel an seinem Urteil gehabt. Jetzt wo ich ihn sah, war ich mir sicher, daß er völlig bei Verstand war. Ein oder zwei Bemerkungen, die er laut machte, zeigten mir, daß er immer noch Schwierigkeiten hatte, Feinstoffliches und Irdisches trennen. Doch wie ich ihn erlebte, schien er schon erhebliche Fortschritte dabei gemacht zu haben, beides auseinanderzusortieren. Ich gehe jedenfalls davon aus, daß Hermann nicht völlig entsetzt gewesen wäre, wenn er den Jungen so erlebt hätte, wie ich ihn sah.

Er lud mich in den Salon ein und ließ uns von der Küche ein Essen servieren. Dabei merkte ich, daß die junge Frau, die sich um ihn kümmerte, ihn aufrichtig zu mögen schien.

Danach unterhielten wir uns und ich war erstaunt, wie kompetent er bereits darin war zu testen, wie gut ich darin war, mir Feinstoffliches bewußt zu machen. Das paßte gar nicht zu seinen bescheidenen Fähigkeiten darin, Irdisches und Feinstoffliches zu trennen! Ich fragte ihn telepathisch danach und er erklärte mir, daß er sich bei den Einweihungen überwiegend telepathisch verständigt hatte, um nicht über die irdischen Abhörgeräte abgehört werden zu können. Stimmt, er war ja ein internes Mitglied, das wenig mit Außenstehenden zu tun hat. Da er den Rebellionsstatus hatte, hatten sie ihm auch nie Aufträge außerhalb des Hauses erteilt. Daher hatte er in der ganzen Zeit nur mit Leuten geredet, die entweder bereits eingeweiht waren oder mitten in ihrer Einweihung steckten. Es hatte während der Drogeneinweihung keine Notwendigkeit gegeben laut zu sprechen oder darauf zu achten, daß man nicht zu viel über Feinstoffliches redet. Damit spiegelten seine Fähigkeiten einfach wider, was er hatte üben müssen und was nicht. Und den Aussagen des Therapeuten nach zu urteilen, lernte er schnell.

Und dann gab es das, was mich so sehr beruhigte, wie es mir Kummer machte. Als ich die Räume betrat, hatte ich sofort gemerkt, daß sie feinstofflich sehr gut abgeschirmt waren. Nicht so, wie man eine Privatwohnung abschirmen würde sondern wie eine Burg im Belagerungszustand. Darüber konnte mich auch das Wald-Ambiente seiner Sicherheitsmaßnahmen nicht hinwegtäuschen. Ich hatte schon vor den Drogeneinweihungen gesehen, daß irgendjemand in der Loge es darauf anlegte, jeden zu ermorden, der für Kalle eine Bezugsperson war. Da Kalle nicht dumm war, hatte er das Muster selbstverständlich auch als das erkannt, was es war. Von den beiden Möglichkeiten, darauf zu reagieren, hatte er meiner Ansicht nach die Klügere gewählt: Statt jedem Mißtrauen zu zeigen, verhielt er sich allen Menschen gegenüber freundlich, die ihm nichts böses getan hatten. Dennoch verriet er niemandem, was ihn wirklich im Inneren bewegte und achtete extrem darauf niemandem, auch beispielsweise mir nicht, seine wunden Punkte zu verraten.

Kalle war sehr vorsichtig geworden, viel zu vorsichtig für einen Jungen seines Alters und ich wünschte ihm ein bißchen Schutz und Sicherheit bieten zu können, doch ich konnte ja nicht einmal mich selber schützen. Außerdem wäre Volk und Land - und die ganze Welt - zu schützen wesentlich wichtiger als ein einzelner Junge.

Jedenfalls war ich erstaunt, als er mir am Ende des Gesprächs mitteilte, er wäre sich unsicher gewesen, aber jetzt wüßte er, daß ich ein Freund bin. Ich weiß nicht, ob ich so viel Vertrauen verdiene.

Kersti

Fortsetzung:
F416. Kersti: W

Quelle

Erinnerung an ein eigenes früheres Leben.
V12. Kersti: Hauptfehlerquellen bei Erinnerungen an frühere Leben

EGI. Kersti: Erinnerungen aus diesem Leben, aus früheren Leben und aus feinstofflichen Welten
V231. Kersti: Frühere Leben von mir
FI13. Kersti: Inhalt: Dämonenkind

Ein Text von Kersti Nebelsiek, Alte Wilhelmshäuser Str. 5, 34376 Immenhausen - Holzhausen, Tel.: 05673/1615, https://www.kersti.de/, Kersti_@gmx.de
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