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erste Version: 7/2015
letzte Bearbeitung: 7/2015

Chronik des Aufstiegs: Weimarer Republik und Drittes Reich - Erzengel Michaels Geheimdienst

F492.

Du bist ja mitten durch die Versuchsanstalt spaziert. Wenn nicht jeder gewußt hätte, daß du unter dem Schutz des Wunderheilers stehst, wärst du da niemals lebend rausgekommen

Vorgeschichte: F491. Kersti: D

Georg erzählt:
Beim Frühstück unterhielt ich mich mit dem Zen-Lehrer sowohl über sein Ritual als auch über meine Aufgabe, Sandor zu therapieren.

Ich hatte mir überlegt, daß wenn Sandor nicht über seine Erfahrungen reden darf, dann war wohl das einzige, was ich tun konnte, daß ich über meine Erfahrungen mit dem Thema rede, von dem ich meinte, daß es sein Problem war. Der Zen-Lehrer stimmte dieser Überlegung zu und erklärte mir, daß ich zwar mit sonst niemandem über das Thema sprechen dürfe, wie gehabt, aber ihm dürfe ich alles erzählen was mein Team über diesen Auftrag wußte.

Ich fragte, ob es dann nicht möglicherweise sinnvoll sei, wenn er zuhören darf, während mein Zenlehrer mit mir meine Beobachtungen zum Thema durchspricht. Mein Lehrer dachte eine Weile nach, sagte dann:
"Das kommt mir auch sehr sinnvoll vor und er kann unmöglich weniger darüber wissen als du, schließlich muß er ja jahrelang bei ihnen gefangen gewesen sein. Allerdings will ich gelegentlich etwas mit dir besprechen, das ich ihm im Augenblick nicht sagen will, weil wir nicht wissen, inwieweit sie ihn beobachten oder noch seelisch und magisch in ihrer Gewalt haben. Freitag und bei den magischen Übungen bringst du ihn also nicht mit."
Ich nickte.

Dann ging ich zu ihm hin, erklärte ihm, was ich mir überlegt hatte und fragte, ob er bei den Besprechungen dabei sein wollte. Sandor äußerte zuerst Zweifel, ob das klug sei, da er nicht wüßte, inwieweit er magisch überwacht wurde und daß diese Loge jeden jagen und in diesen Menschenexperimenten verwenden würde, von dem sie wüßte, daß er zu viel weiß.
"Ich nehme an, daß ich dann auch schon auf deren Liste der Leute, die zu viel wissen, stehe?" fragte ich.
Er nickte.
"Du bist ja mitten durch die Versuchsanstalt spaziert. Wenn nicht jeder gewußt hätte, daß du unter dem Schutz des Wunderheilers stehst, wärst du da niemals lebend rausgekommen." erklärte er.
"Ich hatte den Eindruck, daß mich einige der Wesen dort beschützt haben. Und wenn der Wunderheiler nicht mitten in der Nacht bei uns im Haus aufgetaucht wäre, wäre ich an den Verletzungen gestorben."
"Du bist ganz enge Seelenverwandtschaft von ihm. Er wird dich schützen, wie er sich selbst schützen würde. Und das wußte jeder dort, sobald er dich gesehen hat. Und es gibt dort viele, die Grund haben, ihm dankbar zu sein."
"Das hatte er auch gesagt."

Wir gingen zu unserem Vorgesetzten, wo ich kurz seine Bedenken erläuterte. Der zuckte nur mit den Schultern:
"Wir werden uns sowieso mit diesem Geheimdienst anlegen müssen, da es niemanden gibt, der das besser könnte als wir. Dazu brauchen wir jedes Wissen, das wir kriegen können. Es wäre gut, wenn wir verbergen können, wieviel wir wissen, weil wir dann bessere Chancen haben, an entscheidender Stelle einzugreifen. Aber ohne dieses Wissen sind wir aufgeschmissen. Und ich bin - da ich dieses Gelände wegen meiner Position nicht mehr verlassen darf - so sicher, wie man nur sein kann. Wenn wir unsere wichtigste Heimatbasis nicht vor Übergriffen schützen können, dann haben wir wirklich ein Problem."
"Ich glaube, wir haben sowieso wirklich ein Problem." antwortete ich.

Danach sprach mein Vorgesetzter meinen ersten kurzen Bericht von meiner Begegnung mit dem Wunderheiler mit mir durch. Er konzentrierte sich ganz auf die Wunderheilung und wollte von mir jedes Gefühl, jeden Gedanken, jeden Eindruck, jede Besonderheit an den Schmerzen wissen. Ich merkte ziemlich schnell, daß er befürchtete, daß der Wunderheiler diesen Augenblick der überwältigenden Schmerzen genutzt haben könnte, um mir magisch oder irdisch eine posthynotische Suggestion einzuimpfen. Ich sprach das direkt an und sagte:
"Ich glaube nicht, daß er das getan hat. Da war nur Schmerz, aber nichts was sich irgendwie komisch oder schief anfühlte." erklärte ich.
"Ich will trotzdem ganz sicher gehen. Außerdem könnte genau dein Vertrauen ein Zeichen für eine solche Beeinflussung sein."
"Das Vertrauen fühlt sich an, als würde ich ihn seit Ewigkeiten kennen und wüßte genau, was ich von ihm zu erwarten habe." sagte ich.
"Trotzdem werde ich auf Nummer sicher gehen. Wenn ich zu unrecht mißtrauisch bin, wird das keinen großen Schaden anrichten, wenn du dich irrst, wird das sehr wohl gefährlich." antwortete er.
Damit hatte er natürlich recht. Trotzdem hatte die ganze Situation auf mich gewirkt, als hätte er sich nicht die geringste Sorge gemacht, daß ich ihm irgendwie in den Rücken fallen könnte, sondern er brachte mir einfach so Vertrauen entgegen.
"Vielleicht ist ja gerade dieses maßlose Vertrauen eine Beeinflussung?" gab mein Lehrer zurück.
"Das ist es. Er will, daß ich dieses Vertrauen erwidere und er will in mir einen Verbündeten finden, der ihm in einer sehr verzweifelten Situation hilft. Nur kann ich darin keine Beeinflussung zum Schlechten sehen. Und ich habe auch nicht den Eindruck, daß sein Angebot unausgewogen oder zu unserem Schaden wäre." erklärte ich.

Die Glocke klingelte zur Kontemplation.

Kersti

Fortsetzung:
F498. Kersti: W

Quelle

Erinnerung an ein eigenes früheres Leben.
V12. Kersti: Hauptfehlerquellen bei Erinnerungen an frühere Leben

EGI. Kersti: Erinnerungen aus diesem Leben, aus früheren Leben und aus feinstofflichen Welten
V231. Kersti: Frühere Leben von mir
FI13. Kersti: Inhalt: Dämonenkind

Ein Text von Kersti Nebelsiek, Alte Wilhelmshäuser Str. 5, 34376 Immenhausen - Holzhausen, Tel.: 05673/1615, https://www.kersti.de/, Kersti_@gmx.de
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