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erste Version: 7/2015
letzte Bearbeitung: 7/2015

Chronik des Aufstiegs: Weimarer Republik und Drittes Reich - Erzengel Michaels Geheimdienst

F507.

Ich wies ihn darauf hin, daß mindestens Miriam und Sandor mich garantiert fragen würden, was uns beide heute morgen denn dermaßen durcheinandergebracht hätte

Vorgeschichte: F506. Kersti: D

Georg erzählt:
Mein Lehrer wies mich an, zunächst mit niemandem darüber zu reden und mich zu verhalten, als wäre alles normal. Ich wies ihn darauf hin, daß mindestens Miriam und Sandor mich garantiert fragen würden, was uns beide heute morgen denn dermaßen durcheinandergebracht hätte.
"Dann sagtst du ihnen, daß du nicht darüber reden darfst." sagte er.
Ich nickte und wie so oft, wenn das gesagt wurde, dachte ich mir, daß es durchaus von Nachteil war, daß unsere gesamte Anlage von Leuten betrieben wurde, die gezielt danach ausgesucht worden waren, daß sie allem nachgehen, das ihnen spanisch vorkommt, bis sie wissen, was ihnen verheimlicht wurde. Sandor und Miriam würden, wie so ungefähr jeder hier, diese Anweisung als Befehl nehmen, selber nicht darüber zu reden, was heute Morgen losgewesen war. Sie würden auch keine direkten Fragen stellen. Aber sie würden sich völlig berechtigt fühlen, mit jedem Trick, der ihnen einfiel, so lange nachzuforschen, bis sie wußten, was wir vor ihnen geheimhielten.

Normalerweise machte mir das keine wirklichen Sorgen, denn ich hielt sie für loyal. Bei diesem Thema bereitete es mir ernste Bauchschmerzen, obwohl ich Sandor und Miriam für zwei Leute hielt, die mir nicht das Vertrauen entziehen würden, falls ich ihnen erzähle, was los ist. Warum ich ihnen da mehr Vertrauen entgegenbringe als meinem Lehrer, ist mir unklar. Aber ich konnte mir viele Personen vorstellen, die mit diesem Wissen nicht halb so anständig oder vernünftig umgehen würden wie mein Lehrer.

Sandor und Miriam fragten mich vor der Kontemplation, was denn los gewesen sei. Als ich sagte, ich dürfe da im Augemblick nicht drüber reden nickten sie, doch ich sah ihnen an, daß sie dachten, daß sie es herausbekommen würden. Das war egal, denn ich ging davon aus, daß wir es ihnen sowieso erzählen würden, sobald klar war, wie wir damit umgehen wollten, weil das Hintergrundwissen war, das wir für unsere Arbeit brauchten.

Nach dem Mittagessen unterhielt ich mich mit Sandor und versuchte aus ihm mehr über seine Erfahrungen in der unterirdischen Anlage herauszubekommen. Dabei bemerkte ich dasselbe, was auch schon der Psychologe gemeint hatte: Seine Persönlichkeit war durch die Erfahrungen in mehrere stark voneinander abgetrennte Teilpersönlichkeiten aufgespalten worden. Was die eine als eigene Erfahrungen erzählte, waren Dinge die die andere nicht glaubte. Es war schwierig, daraus ein zusammenhängendes Bild zu konstruieren.

Kersti

Fortsetzung:
F508. Kersti: W

Quelle

Erinnerung an ein eigenes früheres Leben.
V12. Kersti: Hauptfehlerquellen bei Erinnerungen an frühere Leben

EGI. Kersti: Erinnerungen aus diesem Leben, aus früheren Leben und aus feinstofflichen Welten
V231. Kersti: Frühere Leben von mir
FI13. Kersti: Inhalt: Dämonenkind

Ein Text von Kersti Nebelsiek, Alte Wilhelmshäuser Str. 5, 34376 Immenhausen - Holzhausen, Tel.: 05673/1615, https://www.kersti.de/, Kersti_@gmx.de
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