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erste Version: 8/2015
letzte Bearbeitung: 10/2016

Chronik des Aufstiegs: Weimarer Republik und Drittes Reich - Erzengel Michaels Geheimdienst

F538.

Er war wie ein helles Licht, das allen in der Finsternis leuchtet

Vorgeschichte: F536. Kersti: D

Dieter, die Königsinkarnation von Erzengel Michael erzählt:
Als der Rollstuhlrennfahrer sich also mit der Bitte an seinen Mentor wandte, daß dieser sich um Georg kümmern möge, wurde diese Aufgabe gleich an mich weiterverwiesen, da ich die Leitung des Ordens hier vor Ort innehatte.

Tatsächlich bin ich viel zu jung für diese Aufgabe, wie auch mein Vorgänger zu jung gewesen war. Nur war er zwar unglaublich jung aber sehr kompetent gewesen. Viel kompetenter, als ich es gewesen bin, als mir diese Aufgabe völlig unerwartet zufiel. Und ich bin auch mit meiner spirituellen Ausbildung längst nicht so weit, wie jemand in meiner Position sein sollte, wenn ich dank Geron auch immerhin weiter bin, als es mein Vorgänger war. Tatsächlich bin ich sehr viel weiter, denn Georg ist eine alte Seele und seine frühere Inkarnation Geron hatte auch die spirituelle Ausbildung gehabt, die es ihm ermöglichte sein Talent zu erden. Daß ich zu jung für meinen Posten war, hatte damit zu tun, daß unser Orden seit einigen Generationen immer wieder so schwere magische Angriffe erlitten hatte, daß wir Zweifel hatten, daß wir noch lange existieren.

Daher war ich sehr froh gewesen, als Georg zu uns kam und von Dirk erkannt wurde. Pieter hat mir dann davon erzählt. Ich dachte, dann ist unser Orden vielleicht noch nicht ganz verloren. Außerdem hatte ich den Jungen im letzten Leben kennengelernt und ich hatte ihn wirklich gemocht. Nur war es ein seltsames Gefühl gewesen, einen so kleinen Jungen als spirituellen Lehrer zu haben.

Er hatte natürlich viel weniger theoretische Ausbildung gehabt als ich, schließlich war er damals zwölf Jahre jünger als ich gewesen. Trotzdem strahlte er, wenn er spirituelle Dinge redete, eine Selbstsicherheit aus, die verblüffend war. Und dann schaltete er übergangslos auf anhänglicher kleiner Junge und hatte das Bedürfnis auch so behandelt zu werden. Zu allem Überfluß sah ich ihn dann in Situationen, wo man der Ordensführung anmerkte, daß alle überfordert und verängstigt waren, plötzlich mit einer Selbssicherheit Befehle erteilen, daß man ihm auch gehorchte. Er war ein Phänomen gewesen in seinem damaligen Leben.

Und sie hatten ihn gejagt. Zuerst war unklar gewesen woher diese furchtbaren Angriffe kamen. Und ich hatte überhaupt nicht begriffen, wie man einen so kleinen Jungen mit so gefährlichen schwarzmagischen Waffen verfolgen konnte. Warum sie so ein Kind immer wieder und wieder umzubringen versuchten. Noch seltsamer war aber, daß er wie unberührt dadurch wirkte. Obwohl er mehrfach so schwer verletzt wurde, daß es Monate dauerte, bis sicher war, daß er am Leben bleiben würde, wirkte er nicht ängstlich oder gebrochen. Er war wie ein helles Licht, das allen in der Finsternis leuchtet. Bedingungsloser Mut und bedingungslose Liebe. Und seinen Briefen nach zu urteilen blieb er so bis zu seinem viel zu frühen Tod.

Der Junge war zielsicher zu seinen Freunden aus seinem Vorleben gegangen und hatte wieder mit ihnen Freundschaft geschlossen. Auch Sandor, die Reinkarnation seines früheren Lehrers hatte er wiedergefunden. Ich bin mir sicher, Dirk hat ihn erkannt. Bei dem Zen-Lehrer, der auch einmal sein spiritueller Schüler gewesen war, war ich mir weniger sicher. Da noch niemand versucht hatte, ihn zu ermorden, konnte Dirks früherer Mentor ihn nicht erkannt haben und ich hoffte, daß es so bleibt, denn der war eine echte Gefahr.

Wenn ich plötzlich Interesse an dem Jungen gezeigt hätte, wäre das sofort aufgefallen und diejenigen, die ihn damals verfolgt hatten, hätten nachgeforscht, welche Seele sich da inkarniert hat und wieder versucht, ihn zu ermorden. Also hielt ich mich zurück. Außerdem wußte ich aus seinem vorherigen Leben noch, daß er immer unglücklich gewesen war, wenn aufgefallen ist, was für eine besondere Seele er ist. Er hatte dann seine Geborgenheit im Orden verloren und emotional ein verwaistes Kind reagiert, nachdem er zuvor sehr kompetend in die Rolle eines befehlshabenden Offiziers geschlüpft war. So lange er es schaffte, als ganz normales Mitglied des Ordens durchzugehen, würde ich ihm das lassen. Schließlich war er in diesem Leben ein Vollwaise und konnte sicherlich jedes bißchen Geborgenheit brauchen, was wir ihm geben konnten. Und ich wußte einfach nicht, wie schwer die seelischen Verletzungen waren, die er aus den letzten beiden Jahren seines Vorlebens zurückbehalten haben mochte, zumindest hatte er sich nicht daran erinnert, obwohl sein Therapeut wir versucht hatte, ihn darauf zu stoßen, damit er das Thema aufarbeitet.

Kersti

Fortsetzung:
F537. Kersti: D

Quelle

Erinnerung an ein eigenes früheres Leben.
V12. Kersti: Hauptfehlerquellen bei Erinnerungen an frühere Leben

EGI. Kersti: Erinnerungen aus diesem Leben, aus früheren Leben und aus feinstofflichen Welten
V231. Kersti: Frühere Leben von mir
FI13. Kersti: Inhalt: Dämonenkind

Ein Text von Kersti Nebelsiek, Alte Wilhelmshäuser Str. 5, 34376 Immenhausen - Holzhausen, Tel.: 05673/1615, https://www.kersti.de/, Kersti_@gmx.de
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