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erste Version: 4/2016
letzte Bearbeitung: 4/2016

Ägyptische Priesterleben: Ägyptische Priesterleben - Eine Schule der Hingabe

F587.

Ich sagte daß ich sicher sei, daß der Junge noch nicht so weit sei, weil er gerade an einem Thema aufarbeiten würde, daß nur zu Probleme führen köbnnte, wenn er sich damit im Tempel des Schweigens auseinandersetzen müßte

Vorgeschichte: F582. Kersti: Als ich wieder zu mir kam, steckte ich bis zum Hals in einer steinernen Röhre und mir tat alles weh

Miran der Hoheprister des Tempels der Hingabe erzählt:
Der nächste Besuch des Priesters vom Tempel des Schweigens, bei dem entschieden wurde, welche der jungen Priester für den Tempel des Schweigens ausgewählt würden, stand an. Ich bat Erigon, den Jungen, mir die vierzehn Tage vor diesem keine aufwühlenden Fragen über die Verantwortung von Hohepriestern zu stellen und setzte auch keine neue Inszenierung zu seinem Sklaven-und-Adelige-Problem an, weil das ja praktisch in dieselbe Kerbe haute und außerdem dazu führte, daß ich ständig über dieses Land nachdachte und immer mehr Fehler darin fand.

Wenn der Priester kam, brauchte ich mindestens einen einigermaßen klaren Kopf und ich durfte ganz bestimmt nicht völlig aufgewühlt sein, weil der Junge mal wieder eines meiner inneren Wespennester zum Thema Verantwortung eines Hohepriesters gefunden hatte und natürlich kräftig nachgebohrt hatte! Glücklicherweise hatte ihn seine eigene Erfahrumg im aufarbeiten dieses Themas gelehrt - mein Gott welch ein Glück, daß ich den Onkel seines Schüler hatte besänftigen können und daß er ein so vernünftiger Mensch war - daß das ein Thema war, mit dem wirklich nicht zu spaßen war.

Ich fühlte mich also wieder einigermaßen normal und mein inneres Gedankenchaos hatte ich so weit gesetzt, als der Priester des Tempels des Schweigens schließlich kam.

Wie immer machte er mir zuerste seine Aufwartung im Audieuzzimmer und bekam bei der Gelegenheit vom Tempel eine Malzeit angeboten, die er dankbar annahm. Ich merkte ziemlich schnell, daß irgendetwas seine Neugier geweckt hatte, denn er warf ständig neugierige Blicke auf meine Aura.

Als wir die Malzeit schließlich beendet hatten, fragte er mich telepathisch, bei wem ich denn eine spirituelle Ausbildung machte.
Ich war verwirrt.
*Jahrelang habe ich gedacht daß du den Stand der Ausbildung, den du höchstens erreichen kannst, erreicht hast und nicht mehr weiterkommen wirst. Aber seit unserem letzten Treffen ist deine Aura merklich klarer und reiner geworden.*
Ich wunderte mich.
*Du mußt sehr viel aufgearbeitet haben.*
*Ach so. Das ist mein spiritueller Schüler Erigon.* wurde mir klar. *Die ganzen Fragen zur Verantwortung eines Hohepriesters*
*Der Junge, den du gerne zu deinem Nachfolger ausgebildet hättest?*
*Ja genau.*
*Ich will mit ihm sprechen.*
Ich dachte mir, daß der Junge gar nicht begeistert sein würde, aber ich hatte nicht die Möglichkeit dazu nein zu sagen. Ich fürchtete, daß der Priester ihn jetzt verlangen würde, wo das nur in einer Katastrophe enden konnte. Ich sagte daß ich sicher sei, daß der Junge noch nicht so weit sei, weil er gerade an einem Thema aufarbeiten würde, daß nur zu Probleme führen könnte, wenn er sich damit im Tempel des Schweigens auseinandersetzen müßte.

Ich merkte, daß der Priester mir sehr aufmerksam zuhörte und meine verwirrten besorgten Gefühle mitbekam, wagte aber nicht, zu sagen oder daran zu denken, was genau das Problem war, woran mein Schüler arbeitete. Der Priester sagte mir, er wolle jetzt mit meinem Schüler sprechen, aber ich solle mir keine Sorgen machen, ich würde meinen Schüler unterschätzen.

Kersti

Fortsetzung:
F588. Kersti: U

Quelle

Erinnerung an ein eigenes früheres Leben.
V12. Kersti: Hauptfehlerquellen bei Erinnerungen an frühere Leben

EGI. Kersti: Erinnerungen aus diesem Leben, aus früheren Leben und aus feinstofflichen Welten
V231. Kersti: Frühere Leben von mir
FI20. Kersti: Inhalt: Eine Schule der Hingabe

Ein Text von Kersti Nebelsiek, Alte Wilhelmshäuser Str. 5, 34376 Immenhausen - Holzhausen, Tel.: 05673/1615, http://www.kersti.de/, Kersti_@gmx.de
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