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erste Version: 9/2015
letzte Bearbeitung: 10/2016

Chronik des Aufstiegs: Weimarer Republik und Drittes Reich - Erzengel Michaels Geheimdienst

F591.

So lange er sich die Dinge in der Reihenfolge anschaute, daß er die nötigen Entscheidungsgrundlagen wußte, bevor er sich entscheiden mußte, sollte es mir recht sein, wenn er sich selbst entscheidet, was und wieviel er wissen will und was nicht

Vorgeschichte: F590. Kersti: D

Dieter, die Königs-Inkarnation von Erzengel Michael erzählt:
Ich kam auf den Spionageauftrag zurück, erklärte dem Jungen, daß ich nicht wüßte, ob alle Aspekte, die wichtig waren, bei ihm angekommen seien oder ob der Mentor seines Mentors etwas unterschlagen hätte. Dann faßte ich den gesamten Auftrag nocheinmal für ihn zusammen und betonte noch einmal, daß die Organisation, die er beobachten sollte, sehr gefährlich war und ihn zu Tode foltern würde, sollte sie ihn erwischen.

Da seine Erinnerungen so dicht unter der Oberfläche waren, daß er intuitiv nach seinem Wissen aus dem Vorleben handeln konnte, indem er zielgerichtet seine alten Freunde aufsuchte, sollte er die Warnung ernst nehmen, sofern seine Verdrängungen nicht zu stark waren. Und genau das war das Problem. Offensichtlich verdrängte er seinen Tod, denn der Versuch eine Rückführung in das vergangene Leben mit ihm zu machen, hatte nicht geklappt. Solche Verdrängungen muß man ernst nehmen, denn Menschen können wahnsinnig werden, wenn man sie mit zu schwerwiegenden Problemen aus dem Vorleben konfrontiert. Andererseits mußte er sich aber unbedingt erinnern, sonst konnte er nicht wissen, in welcher Gefahr er schwebte und welche Sicherheitsmaßnahmen er ergreifen mußte.

Die Organisation die Georg laut den Aufträgen vom Vatikan untersuchen sollte, war uns zuerst als diejenige Organisation aufgefallen, die Mordanschläge auf den Jungen, von dem Georg noch nicht wußte, daß er dieser einmal gewesen war, unternommen hatte. Als wir diese Untersuchen wollten, hatte uns der Vatikan dabei nicht etwa unterstützt sondern die Nachforschungen subtil sabotiert.

Wobei subtil meint, daß wir nicht nachweisen konnten, daß es der Vatikan war, daß die einzigen klaren Hinweise von dem Jungen selbst gekommen waren. Denn die Methode war nicht subtil: sie haben unsere Leute ermorden lassen, wann immer sie drohten, zu viel herauszufinden.

Ich erklärte ihm, daß uns unklar war, warum sie niemals ernsthaft bekämpft worden war und warum sie durch alle politischen Wirren hindurch immer den Ruf einer bösartigen und grausamen Mafiaähnlichen Organisation hatte, die immer auf dem aktuellen Stand der Technik bewaffnet war. Gruppen die tatsächlich so sind wie diese Bande erschien, blieben niemals generationenlang bestehen und sind niemals derartig immun gegen politische Wirren. Da konnte etwas an der Außendarstellung der Gruppe nicht mit der Realität übereinstimmen. Daher hätten wir vor fünfzig Jahren begonnen diese Gruppe genauer zu beobachten.

Er nickte und ich spürte daß das eine Information war, die ihm noch gefehlt hatte.

Bei dieser Beobachtung kamen Hinweise zusammen, die darauf hindeuteten, daß sie mehr magisches Wissen hatten, technisch weiter waren als der Rest der Menschheit, daß sie mindestens Bildung auf Universitätsniveau haben mußten und daß sie sehr schwer zu unterwandern waren. Alles Hinweise, daß sie weitaus bedeutsamer sein mußten, als sie erscheinen wollten.

Das schien ihn nicht zu überraschen, obwohl er bisher nur dieses unmögliche Ding gelesen hatte, was ihm ausgehändigt worden war.

Ich erklärte ihm, daß wir zwar wüßten, daß diese Loge tiefstapelte, daß wir aber nicht einschätzen konnten, was sie wollten und ob sie eine Gefahr oder harmlos wäre. Gleichzeitig wäre in Deutschland etwas im Gange, daß unseres Wissens eine ernsthafte Gefahr wäre, mit der wir mindestens die nächsten fünfzig Jahre solche Probleme haben würden, daß wir nichts anderes tun könnten. Wenn die russische Loge ein Problem wäre, würden wir es also jetzt lösen müssen.

Er wurde wach und hakte zu dem Deutschland-Thema nach. Er wirkte, als wäre das für ihn eine Erklärung für etwas, das er sich lange nicht hatte erklären können.

Ich stoppte ihn.
"Wir werden dich zu einer Geheimdienstmission nach Rußland schicken. Wenn du denen gegenüber ein falsches Wort fallen läßt, das zeigt, daß du etwas darüber weißt, dann könnte das dazu führen, daß sie herausfinden, daß du von uns auf sie angesetzt bist, einfach weil du Dinge weißt, die nur Geheimdienste wissen können. Dann könnten sie dich jahrelang foltern, um alles aus dir herauszubekommen, was du weißt."
Er nickte, um zu zeigen, daß er das verstanden hatte.
"Du wollstest dir die Rohdaten zur russischen Loge ansehen. Tu das zuerst, indem du es mit Hilfe deines Mentors gegen dessen Mentor durchsetzt. Wenn du weitere Informationen brauchst oder mit den Agenten sprechen willst, von denen diese Informationen stammen, werden wir sehen, was wir tun können. Danach diskutieren wir, wieviel du sinnvollerweise über das Deutschlandproblem wissen solltest."
Er akzeptierte diese Anweisung mit einem nachdenklichen Nicken, wobei ihm anzusehen war, daß sich vornahm, daß er darüber diskutieren würde.

So lange er sich die Dinge in der Reihenfolge anschaute, daß er die nötigen Entscheidungsgrundlagen wußte, bevor er sich entscheiden mußte, sollte es mir recht sein, wenn er sich selbst entscheidet, was und wieviel er wissen will und was nicht.

Ich erklärte ihm, daß er die Organisation sehr wahrscheinlich richtiger einschätzen würde als ich und daß ich deshalb von ihm eine Einschätzung wollte, was von ihnen zu erwarten sei und wie man mit ihnen umgehen müßte, damit sie nicht zum Problem werden. Wenn man sich irgendwie friedlich mit ihnen einigen kann ist das immer besser als ein irdischer oder magischer Krieg, bei dem es Tote und Verletzte gibt.

Er nickte wieder und wirkte jetzt, als hätte er über alles, worüber er unbedingt reden wollte gesprochen.

Kersti

Fortsetzung:
F623. Kersti: E

Quelle

Erinnerung an ein eigenes früheres Leben.
V12. Kersti: Hauptfehlerquellen bei Erinnerungen an frühere Leben

EGI. Kersti: Erinnerungen aus diesem Leben, aus früheren Leben und aus feinstofflichen Welten
V231. Kersti: Frühere Leben von mir
FI13. Kersti: Inhalt: Dämonenkind

Ein Text von Kersti Nebelsiek, Alte Wilhelmshäuser Str. 5, 34376 Immenhausen - Holzhausen, Tel.: 05673/1615, https://www.kersti.de/, Kersti_@gmx.de
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