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erste Version: 9/2015
letzte Bearbeitung: 9/2015

Chronik des Aufstiegs: Weimarer Republik und Drittes Reich - Erzengel Michaels Geheimdienst

F596.

Eines Tage begegnete mir Dimitrij auf der Straße. Es war nur eine kurze Begegnung, bei der wir im Vorbeigehen einen kurzen Blick austauschten, aber beide wußten wir in dem Augenblick, daß wir einander erkannt hatten

Vorgeschichte: F522. Kersti: D

Georg erzählt:
Eines Tage begegnete mir Dimitrij auf der Straße. Es war nur eine kurze Begegnung, bei der wir im Vorbeigehen einen kurzen Blick austauschten, aber beide wußten wir in dem Augenblick, daß wir einander erkannt hatten.

Von da ab mußte ich vorsichtig sein, weil sie jetzt wußten, daß ich noch lebe. Ich verfolgte ihn danach, sobald ich wieder Hotelzimmer war, magisch nach, machte sein Zimmer ausfindig.

Bei meinem nächsten Bericht in der Basis holte ich meinen Agentenbericht über die russische Loge aus meinen Unterlagen. Ich schrieb ihn ab, schrieb ein kurzes Anschreiben, in dem ich erklärte, was damals mein Auftrag gewesen war, warum ich ihn angenommen habe, was bei dieser Arbeit herausgekommen war und legte den Agentenbericht bei, damit sie wußten was ich der Michaelsorden mitgeteilt hatte und was nicht. Außerdem bat ich sie in ihre Schreiben an mich nichts Geheimes zu schreiben, damit ich sie notfalls meinem Orden vorzeigen könnte, um zu beweisen, daß ich ihnen keinen Schaden zugefügt hatte. Zwei Durchschläge von beidem bewahrte ich in zwei getrennten Akten auf, um im Zweifelsfall Unterlagen zu haben, mit denen ich beiden Orden beweisen kann, daß ich keinem der beiden Orden Schaden zugefügt habe. Am Besten wäre es aber, wenn sie nie herausbekämen, was ich tat, weil ich mich einfach nicht darauf verlassen konnte, daß sie meine Gründe verstehen würden und begreifen würden daß mein Handeln für beide Orden so den bestmöglichen Schutz darstellte.

Ich hatte in der Michaelsorden zwar offiziell einen Diplomatenstatus, doch das würde mich in dem Augenblick wo sie beschlossen, den zu mißachten, nicht mehr schützen können, denn der Status war kaum mehr als eine höfliche Fiktion. Ich hatte keine eigene Loge, die notfalls zu meinem Schutz eintreten würde.

Nach der Rückkehr zu der Stadt, in der ich tätig war, sorgte ich dafür, daß mich niemand verfolgte und suchte Dimitri in seinem Hotelzimmer auf. Dimitri öffnete auf mein Klopfen und sah mich dann entsetzt an, überlegte offensichtlich, wie er fliehen könnte.
"Ich will dich als Bote verwenden." erklärte ich.
Ich sah, wie er sich augenblicklich merklich entspannte.
"Hast du noch Schmerzen?" fragte er.
Er hatte sich also vor meiner Rache gefürchtet. Die Verletzung hatte mich natürlich ziemlich an den Rand meiner Kräfte gebracht und das nicht nur einmal. Das würde ich ihm jetzt so allerdings nicht erzählen.
"Nicht der Rede wert. Das Meiste konnte ich selber heilen. Außerdem hatte das schon seine Ordnung, schließlich mußtet ihr das als Verrat sehen." antwortete ich.
Er wirkte sehr erleichtert.
"Du kannst dir das Schreiben gerne durchlesen, bevor du es abgibst. Es enthält ein Anschreiben, in dem ich kurz erkläre, was damals der Auftrag von meiner hiesigen Loge war und warum ich ihn angenommen habe und den Agentenbericht an die Michaelsorden." erklärte ich.
Irgendetwas an dieser Antwort schien ihn sehr zu überraschen, es war aber nicht eindeutig, was das war.

Ich übergab ihm den unverschlossenen Umschlag, erklärte ihm die Lage mehrerer toter Briefkästen, wie ich ihn mit Antworten versorgen würde und ging.

Eines der ersten Dinge, um die er mich in einer seiner nächsten Nachrichten bat, war eine persönliche Aussprache.

Kersti

Fortsetzung:
F651. Kersti: D

Quelle

Erinnerung an ein eigenes früheres Leben.
V12. Kersti: Hauptfehlerquellen bei Erinnerungen an frühere Leben

EGI. Kersti: Erinnerungen aus diesem Leben, aus früheren Leben und aus feinstofflichen Welten
V231. Kersti: Frühere Leben von mir
FI13. Kersti: Inhalt: Dämonenkind

Ein Text von Kersti Nebelsiek, Alte Wilhelmshäuser Str. 5, 34376 Immenhausen - Holzhausen, Tel.: 05673/1615, https://www.kersti.de/, Kersti_@gmx.de
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