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erste Version: 9/2017
letzte Bearbeitung: 9/2017

Chronik des Aufstiegs: Die Pforten der Hölle - Seelengeschwister aus der Hölle

F942.

Sobald wir für diese Foltern alleingelassen wurden, sagte er mir, ich müsse mir keine Sorgen machen, davon würden keine Dauerfolgen zurückbleiben

Vorgeschichte: F941. Kersti: D

Geron erzählt:
Unter denen, die mich gefoltert hatten, war ein Arzt, an dem einiges seltsam war. Zunächst einmal bemerkte ich, daß er bei der ersten Begegnung, vor Haß beinahe platzte. Das ließ er sich irdisch nicht anmerken, da er nichts gegen mich hatte sondern den, der ihm die Anweisung gab, mich zu foltern, am liebsten ermordet hätte.

Sobald wir für diese Foltern alleingelassen wurden, sagte er mir, ich müsse mir keine Sorgen machen, davon würden keine Dauerfolgen zurückbleiben, er hätte alle Methoden die er anwendet, an sich selbst erprobt und wie ich sehen könnte, wäre er völlig gesund. Dann erklärte er mir, daß seine Foltern die Nervenbahnen reizen würden, so daß ich Schmerzen haben würde, ohne daß der Körper wirklich verletzt würde. Irgendeine Dämonenstimme kommentierte befriedigt:
"Endlich mal jemand, der weiß was er tut!"
Ich fragte mich was diese Bemerkung an dieser Stelle zu suchen hatte, denn im Kontext von diesen Foltern gab es nicht wirklich Sinn, wenn der Arzt versuchte, mir Hoffnung zu machen. Sie hatten ja offensichtlich die Absicht, mich möglichst grausam zu Tode zu foltern und zusätzlich sicherzustellen, daß meine Seele dabei so sehr wie irgend möglich Schaden nahm. Auch diese Überlegung beruhte offensichtlich auf einer Fehleinschätzung, denn sie schienen nicht zu bemerkten, daß ich jedes mal, wenn sie mich in die Höllen warfen, Höllen mit Anteilen von mir entdeckte, von deren Existenz ich bisher nicht gewußt hatte, die dort lebenden Wesen heilte und deshalb immer mehr magische Macht gewann und nicht etwa geschwächt wurde. So scheußlich sich das alles anfühlte und so sehr es mich seelisch überforderte diese ganzen verletzten Anteile zu integrieren, war die seelische Gesamtbilanz positiv.

Komisch fand ich auch, daß dieser Folterarzt mich ausführlich befragte, ob ich wirklich der Geron war der ich nun mal war. Ich bestätigte ihm das, denn seine Vorgesetzten hatten mir längst ins Gesicht gesagt, daß sie die Geschichte, daß ich angeblich gestorben war, durchschaut hatten und wußten wer ich bin.

Die Foltern, die dieser Arzt durchführte, waren was das Ausmaß an Schmerzen anging, einsame Spitze. Er hatte mich ziemlich schnell in einem Zustand, in dem ich außer Schmerzen gar nichts mehr wahrnahm. Tatsächlich drängte sich Tiuvalin dieser Masochistenteufel vor, um mich zu entlasten, weil er ja wußte, daß ich keine Schmerzen mag und etwas für mich tun wollte. Es dauerte jeweils einige Tage bis die Schmerzen einer solchen Folter wieder genug nachließen, daß ich mehr als vage Eindrücke von Alltag im Kerker wahrnahm.

Die Dämonen, die ich integriert hatte, griffen den Folterarzt nicht an, hatten aber beispielsweise den, der mein Auge zerstört hatte, getötet. Sie waren aus einem Grund, den ich nicht ganz verstand, der Ansicht, er wäre ein Verbündeter.

Bei einer späteren Folter einige Tage später, erklärte der Folterarzt mir, daß er Dimitri kannte und daß ich ihm einen Brief schreiben solle, damit er die Bestätigung hatte, daß alles was ich sage stimmt. Außerdem würde er alle Briefe rausschmuggeln, die ich an meine Freunde draußen schicken wollte.

Diese Chance nutzte ich, denn selbst wenn es eine Falle wäre, könnte sie mir nicht das Geringste schaden, denn die wesentlichen Aussagen steckten in im Text eingestreuten Codewörtern. Aber ich glaubte nicht, daß mir das was bringen würde. Dieser haßerfüllte Folterarzt konnte eigentlich nicht die Mittel haben, mich zu befreien, sonst wäre er doch selbst längst über alle Berge.

Kersti

Fortsetzung:
F943. Kersti: D

Quelle

Erinnerung an ein eigenes früheres Leben.
V12. Kersti: Hauptfehlerquellen bei Erinnerungen an frühere Leben

EGI. Kersti: Erinnerungen aus diesem Leben, aus früheren Leben und aus feinstofflichen Welten
V231. Kersti: Frühere Leben von mir
FI21. Kersti: Inhalt: Seelengeschwister aus der Hölle

Ein Text von Kersti Nebelsiek, Alte Wilhelmshäuser Str. 5, 34376 Immenhausen - Holzhausen, Tel.: 05673/1615, https://www.kersti.de/, Kersti_@gmx.de
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