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erste Version: 9/2017
letzte Bearbeitung: 9/2017

Chronik des Aufstiegs: Die Pforten der Hölle - Seelengeschwister aus der Hölle

F953.

Ich bestand darauf, daß Dimitri sich sofort noch um Mira kümmert, denn ihr ging es noch schlimmer als mir und ich war ziemlich sicher daß sie sterben würde, sollte er das nicht tun

Vorgeschichte: F952. Kersti: D

Geron erzählt:
Als ich das nächste mal wieder zu mir kam, fühlte ich mich regelrecht benommen. Mir war klar, daß das daran lag, daß sie die Wunden entzündet hatten und daß das lebensgefährlich war. Daher sagte ich nichts dagegen, als Dimitri sagte, er wolle sich um meine Verletzungen kümmern.

Die Schmerzen waren zum wegrennen. Das heißt, wenn ich überhaupt die Kraft dazu gehabt hätte. Ich hege den Verdacht, daß ich keinen Quadratzentimeter unverletzte Haut am Rücken hatte, weil sie mich so oft ausgepeitscht hatten. Und natürlich konnte man die vereiterten Striemen nicht unbehandelt lassen.

Auch mein Fuß machte mir Sorgen, aber immerhin tat noch jede Berührung weh, was bedeutete, daß er trotz der miesen Behandlung der letzten Tage noch am Leben war. Ich weiß nicht, wie es die Dämonen fertiggebracht haben auf diesem Fuß zu laufen, aber sie haben es Kilometer um Kilometer getan. Und - wie gesagt - sonst tat mir sowieso alles weh.

Als Dimitri nach einer halben Ewigkeit fertig war, sah er ganz grün aus und wollte unbedingt eine Pause machen. Ich bestand darauf, daß er sich sofort noch um Mira kümmert, denn ihr ging es noch schlimmer als mir und ich war ziemlich sicher daß sie sterben würde, sollte er das nicht tun. Außerdem glaubte ich, daß er drei Tage schlafen würde, wenn er jetzt eine Pause macht und ich war sowieso zu krank um irgendso etwas zu machen.

Ich achtete darauf, daß Dimitri nicht mittendrin einfach aufhörte, weil er so müde war und sich das am liebsten gar nicht anschauen wollte, denn er setzte immer wieder dazu an. Das wunderte mich nicht. Er war schließlich zu Tode erschöpft, denn er hatte die ganze Zeit aufpassen müssen, daß niemand verloren geht. Aber Mira wäre gestorben, wenn man sich nicht um sie gekümmert hätte.

Als ich dachte, daß er fertig ist, hört diese Erinnerung auf und ich bin wieder in irgendeiner Hölle um Dämonen zu heilen.

Im nächsten irdischen Erinnerungsfragment sitze ich auf meinem Hengst und wir sind vor einem einzeln stehenden Gehöft angekommen, wo es einen Arzt geben soll. Der Arzt kommt auch schon mit Dimitri vom Haus auf uns zu und ich sage ihm, daß er sich zuerst um Mira kümmern soll und daß ich außerdem bei Mira sein will, um sie zu beschützen.

Ich habe noch Bruchstücke davon mitbekommen, wie er Mira behandelt hat und ihn dabei ständig denken hören, sie würde sowieso sterben und ich auch. Ich glaubte das nicht, denn daß Ärzte denken, daß ich sterben muß, kenne ich aus sehr vielen Leben und ich habe solche Situationen dann häufiger überlebt, als daran zu sterben. Ich kannte das auch von Mira so, und das war eben eine der Situationen, wo die meisten Menschen gestorben wären, die man aber durchaus auch überleben kann. Man muß die Heilungen nur ausreichend im Feinstofflichen unterstützen. Der Arzt mußte nur Arbeit anständig machen, dann konnten wir das auch schaffen und er schien seine Arbeit tatsächlich gut zu machen. Zumindest als er dieses Metallding mit Widerhaken aus ihre Vagina entfernte sah das zugleich gekonnt und behutsam aus. Er wurde nur ganz schön grün, als er das machte.

Als er sich um mich kümmerte, war er zuerst der Ansicht, er müßte mir das Bein abnehmen, da war ich aber gegen, weil es eben noch wehtat und das war ein Zeichen, daß es noch nicht tot war. Er hörte darauf, dachte dabei aber, daß ich sowieso sterben muß. Andererseits haben das schon öfter alle gedacht und ich habe recht behalten, indem ich am Leben geblieben bin.

Als ich das nächste mal was mitbekam, sagte mir Dimitri, daß wir sofort weg müssen, weil jemand uns an die Feinde verraten hatte. Der Arzt war damit, daß wir wegritten, gar nicht einverstanden. Ich fragte mich nur wie er sich das mit dem dableiben vorstellte, schließlich wollte ich nicht wieder in diese Folterkeller zurück.

Kersti

Fortsetzung:
F1128. Geron: Ich weiß nicht, wir lange wir unterwegs waren, weil ich an den weiten Weg bis zu Dirks Zuhause fast nichts in Erinnerung habe

Quelle

Erinnerung an ein eigenes früheres Leben.
V12. Kersti: Hauptfehlerquellen bei Erinnerungen an frühere Leben

EGI. Kersti: Erinnerungen aus diesem Leben, aus früheren Leben und aus feinstofflichen Welten
V231. Kersti: Frühere Leben von mir
FI17. Kersti: Inhalt: Erzengel Michaels Geheimdienst

Ein Text von Kersti Nebelsiek, Alte Wilhelmshäuser Str. 5, 34376 Immenhausen - Holzhausen, Tel.: 05673/1615, https://www.kersti.de/, Kersti_@gmx.de
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