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erste Version: 12/2017
letzte Bearbeitung: 5/2019

Chronik des Aufstiegs: Die Pforten der Hölle - Seelengeschwister aus der Hölle

F973.

Fenrir schien ihn zu kennen, denn er wollte unbedingt von ihm gestreichelt werden, was Kirçi auch tat

Vorgeschichte: F972. Kersti: D

Geron erzählt:
Während der Zeit, wo wir das Ritual vorbereiteten, hatte ich auch die Akte, von Kirçi und seinem Freund gelesen, weil ich eine Vorstellung haben wollte, mit wem ich es zu tun habe. Ich war überrascht, daß derjenige, von dem ich den Naman übernehmen sollte fast so viele Abschlüsse hatte wie ich. So etwas war nämlich sehr selten. Ehon hatte mir daraufhin erklärt, daß das einer der Gründe war, warum er gewählt worden war. Es wäre sonst zu schwierig gewesen, meinen Ausbildungsstand zu erklären.

Nach dem Gespräch fragte mich Ehon, wie ich es denn geschafft hatte, Kirçi so schnell zum reden zu bringen. Er würde seit Wochen versuchen zu erreichen, daß der Junge sich mal öffnet und er würde immer nur schweigend am Tisch sitzen. Dasselbe war mit dem Seelsorger, der sich um ihn kümmerte. Nur Dirk hätte es offensichtlich geschafft, mit ihm ins Gespräch zu kommen. Ich versprach ihm, Kirçi mal zu fragen.

Als er mich das nächste mal in meinem Zimmer besuchte, fragte ich ihn also, was das Problem mit Ehon und seinem Seelsorger ist, ob sie irgendwie unfreundlich zu ihm gewesen waren.
"Nein, die waren eigentlich ganz nett. Aber die kannten mich ja noch gar nicht und es ging ihnen bestimmt nur um dich."
"So wie mir das Ehon erklärt hat, ging es ihm schon um dich. Nicht um dich persönlich, denn er kennt dich ja noch gar nicht, aber er hat sich schon Gedanken darum gemacht, daß du ja in einer sehr schwierigen Situation bist und daß er sich deshalb besonders um dich kümmern muß. Und du mußt bedenken, er weiß gerade nicht, wo ihm der Kopf steht. Er ist nämlich eigentlich nur der Stellvertreter von Khar und hat jetzt, nachdem einige seiner Freunde verletzt wurden, ist ihm wegen Khars lebensgefährlicher Verletzung die Führung der Dienststelle des Ordens zugefallen. In Krisensituationen wie jetzt hat man sowieso immer mehr Arbeit als sonst und sich dann auch noch neu in alles einarbeiten, ist noch mehr Arbeit. Er versucht zwar immer so zu tun, als hätte er alles im Griff, aber an drei vier Stellen habe ich doch gemerkt, daß er sich schon ein wenig überfordert fühlt. Wenn er sich in einer solchen Situation Zeit für dich nimmt, dann weil er es so wichtig findet, daß er die Aufgabe nicht allein Untergebenen überlassen will." erklärte ich ihm.
"Na ja, aber er kennt mich ja noch nicht." meinte er.
"Was könnte denn passieren, wenn sie dich kennenlernen?" fragte ich.
"Hast du schon einmal ein Gespenst gesehen." fragte er.
"Ja, ständig. Sie laufen doch überall herum. Hier kommt beispielsweise immer eine nette alte Frau und schaut nach, ob es mir gut geht. Sie behauptet zwar, daß sie hier in der Nähe inkarniert ist, aber ich bin mir da nicht so sicher. Und bei dir ist immer so ein großer blasser Mann, aber der redet nicht mit mir." antwortete ich.
Der blasse Mann, Kirçis Schutzengel, sagte zu mir, er hätte ja auch gedacht, daß ich ihn sowieso nicht höre, was ich Kirçi auch gleich sagte.
"Na ja, wenn die Leute merken, daß ich so etwas sehe, dann reagieren sie immer so komisch." meinte Kirçi.
"Ja. das ist ein Kreuz. Die haben mich für so etwas wie einen Heiland gehalten und nur noch rumgesponnen. Also einerseits gab es Leute, die mich dafür am Liebsten umbringen wollten und andere die sich eingebildet haben, die Welt ginge unter, wenn ich sterbe. Jedenfalls haben sich alle ganz komisch verhalten. Und egal was ich gemacht habe, sie fanden es immer seltsam. Selbst die, die nicht wußten, für wen die mich halten und das waren die meisten, weil das als Geheimwissen gilt, damit sie mich nicht umbringen. Aber Ehon ist nett. Der ist ja auch mit Khar befreundet und Khar sieht auch immer Geister. Wenn er Probleme mit Leuten hätte, die Geister sehen, müßte er mit mir und Khar auch Probleme haben." erzählte ich.
"Na ja, aber ich glaube ich muß ihn noch viel besser kennen, bevor ich ihm viel erzähle. Selbst meine Lehrer haben auf einiges komisch reagiert." meinte er.
"Na dann bin ich richtig gespannt. Das klingt wirklich interessant." antwortete ich.
"Meinst du es gibt auch Engel mit Fell?"
"Die nennt man zwar eher Dämonen als Engel, aber da habe ich mich auch mit einigen angefreundet. Wenn du willst, rufe ich dir mal einen." meinte ich, fragte ihn ob er Hunde mag und als er das bejahte rief ich den Fenriswolf. Fenrir schien ihn zu kennen, denn er wollte unbedingt von ihm gestreichelt werden, was Kirçi auch tat. Dann wollte ihm Fenrir Einweihungen geben. Ich schaute nach, ob seine Aura das verkraftet, reinigte und reparierte ein paar Stellen des Energiesystems und fragte ihn dann, ob er eine Einweihung will. Dann kam mir der Gedanke, daß ich das doch besser mit Khar besprechen sollte. Das sagte ich auch. Dann bat ich Kirçi dem Arzt zu sagen daß ich mit Khar reden will und deshalb den Rollstuhl brauche.
"Wenn du ihn so nicht überredest kriegst, sagt du ihm, daß du gesehen hast, daß mein Bein verletzt ist und daß du Angst hast daß ich sonst zu Fuß gehe." riet ich ihm.
"Und das glaubt er dir?"
"Das glauben mir alle. Du kannst Ehon beim Essen ja mal nach der Geschichte fragen, wo ich mit noch schwereren Verletzungen mitten in der Nacht nach Hause geritten bin und Khar hinterher."

Der Arzt kam wirklich sofort und diskutierte mit mir erst mal, daß ich aber im Bett bleiben sollte. Ich meinte, ich könnte ja auch aufstehen und zu Fuß zu Khar gehen. Und ich würde dafür nicht so lange brauchen wie Khar zu Mira - ich ging eigentlich davon aus, daß Khar sich absichtlich hatte erwischen lassen. Er war nämlich, wie ich später erfahren habe, nur bis zu seiner Zimmertür gegangen. Außerdem wäre es wirklich unvernünftig gewesen, zu Mira zu gehen, denn die Anzeichen für die Infektion hatte er feinsstofflich gesehen. Also war das mit Mira nur ein Trick gewesen, damit er den Arzt dazu bringen kann, ihn mit dem Rollstuhl hierherzufahren.

Nachdem er eine vernünftig lange Zeit mit mir diskutiert hatte, holte der Arzt den Rollstuhl, den er direkt vor der Tür hatte stehen lassen, brachte mich zu Khar und ließ mich auf meine Bitte hin auch mit ihm allein. Ich ließ mir als allererstes eine Stuhl bringen, um mein verletztes Bein hochlegen zu können, denn das hatte zu pochen begonnen.

Ich fragte Khar ob wir eigentlich Probleme bekommen, wenn Fenrir Kirçi eine Einweihung gibt. Khar fand das sofort in Ordnung und meinte das wäre halt auch der Grund, warum er wollte, daß ich als älter gelte. Dann könnte mir nicht jeder erwachsene Idiot reinreden. Ich wüßte schon am Besten, wann Leute Einweihungen vertragen. Ich solle nur alle dunklen Einweihungen über einer Stufe an Einweihungen, die ich schon vor zwei Jahren erhalten hatte, geheim halten, weil die höheren Kirchenfutzis die generell nie erlauben würden.
"Da aber dieselben, die uns das verbieten, die sind, die uns sowieso jagen, sehe ich nicht, warum wir auf sie hören sollten." meinte Khar.
Das Argument sah ich sofort ein. Schließlich wollten sie mich schon als Kleinkind umbringen, als ich noch keine Gelegenheit gehabt hatte, irgendwelche Einweihungen zu machen. Wenn sie mir sowieso am liebsten die Existenzberechtigung absprechen wollten, hatte ich keinerlei Grund, auf irgendetwas zu hören, was von ihnen kam.

Ich sagte also Fenrir, daß er die Einweihung machen darf und sagte Kirçi, daß er Ehon bescheid sagen soll, daß wir das gemacht haben, damit er ihm wenn nötig ausreichend Ruhe gibt. Kirçi protestierte augenblicklich, daß er aber nicht drei Tage in ein Zimmer gesperrt werden will. Khar und ich sahen uns an und grinsten.
"Richte ihm einen schönen Gruß von mir aus. Heute abend gehst du normal ins Bett und morgen früh darfst du selbst entscheiden, ob du für einen normalen Unterrichtstag bereit bist oder lieber im Zimmer bleibst. Fenrir wird dein Zimmer ausreichend abschirmen lassen, er war schließlich der Ansicht, dir eine Einweihung verpassen zu müssen." meinte Khar.
Fenrir sah mich an wie ein eifriger Hund, der endlich mit seiner Aufgabe beginnen will, also erlaubte ich ihm zu Kirçis Zimmer zu gehen und dort abzuschirmen. Er solle aber die Engeltarnung nicht vergessen.

Danach fragte ich Kirçis Schutzengel ob er Unterstützung brauchte, aber er meinte, er hätte genug eigene Leute. Ich solle ihm aber die Kurse für die Reparaturen geben, die ich in Kirçis Energiefeld vorgenommen hatte. Das tat ich. Überhaupt wollte er plötzlich ganz viele Dinge mit mir besprechen. Ich sagte ihm, daß wir das gerne im Schlaf tun können, denn ich müßte langsam ins Bett. Kirçi brachte mich zurück und ich war sehr erleichtert, schlafen zu können, denn der kurze Ausflug in Khars Zimmer war ganz schön anstrengend gewesen.

Kersti

Fortsetzung:
F974. Kersti: D

Quelle

Erinnerung an ein eigenes früheres Leben.
V12. Kersti: Hauptfehlerquellen bei Erinnerungen an frühere Leben

EGI. Kersti: Erinnerungen aus diesem Leben, aus früheren Leben und aus feinstofflichen Welten
V231. Kersti: Frühere Leben von mir
FI17. Kersti: Inhalt: Erzengel Michaels Geheimdienst

Ein Text von Kersti Nebelsiek, Alte Wilhelmshäuser Str. 5, 34376 Immenhausen - Holzhausen, Tel.: 05673/1615, https://www.kersti.de/, Kersti_@gmx.de
Da ich es leider nie schaffe, alle Mails zu beantworten, schon mal im Voraus vielen Dank für all die netten Mails, die ich von Lesern immer bekomme.
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