F1132.

Die Meinungen der Dämonen waren nicht allgemeinverständlich und ich mußte überlegen, wie man das für die Bücher besser verständlich macht

Vorgeschichte: F1131. C'her'amar: Aber ich verstehe nicht, wozu das gut ist, weil man sich telepathisch verständigen kann und das Funkgerät nur eine sehr beschränkte Reichweite hat

Dirk erzählt:
Ich hatte sehr viel Arbeit. Ich kam viel seltener dazu, etwas mit Geron zu machen als ich wollte und wenn war meist ein Dämon bei ihm vorne. Geron schrieb einiges zu den Büchern für die Arbeitsmaterialien seiner Schüler, wenn ich jedoch mit ihm besprechen wollte, wie man den Text in Form bringt, war immer einer der Dämonen vorne und diskutierte mit mir alles, worum es ging.

Geron machte sich nicht einmal die Mühe, meine Arbeit zu überprüfen, sondern sagte einfach, daß das, was ich machen würde, schon in Ordnung wäre, so lange ich nur seine Erklärungen nicht lösche, die wären nämlich wichtig. Das Dumme war nur, daß ich sie manchmal nicht verstanden habe. Wenn ich es nicht verstehe, obwohl ich sowohl mit Dämonen als auch mit Geron ziemlich viel zu tun hatte, dann konnten diese anderen Jugendlichen, die in der Ausbildung waren, das natürlich auch nicht verstehen, also mußte ich etwas daran machen. Ich habe also so lange mit verschiedenen Dämonen darüber geredet, bis ich meinte, zu wissen worum es geht, um dann eine längere Erklärung schreiben zu können, für die dann Gerons zwei Sätze eine sinnvolle Zusammenfassung darstellten.

Und natürlich hatte ich eigentlich keine Zeit für diese Arbeit, also habe ich sie entweder bei meiner Wache bei den Dämonen weitergemacht und mit den Dämonen, die gerade vorne waren, diskutiert, ob das so in Ordnung ist oder was da alles noch alles fehlt. Die Meinungen der Dämonen, die langsam dabei waren, deutsch und russisch zu lernen, waren natürlich nicht allgemeinverständlich und ich mußte dann immer überlegen, wie man das, was ich verstanden habe, besser verständlich macht. Sehr oft zunächst mit dem Ergebnis, daß sie mir sagten, daß ich sie völlig falsch verstanden hatte. Aber gerade das half natürlich beiden Seiten weiter, weil sie halt so lange immer wieder anders erklärten, bis sie meine Zusammenfassung richtig fanden. Sie lernten dadurch, sich Menschen verständlich zu machen und Menschen zu verstehen und ich lernte dasselbe mit Dämonen.

Ich habe auch während der Gespräche mit den Jugendlichen weitergemacht und ihnen Stellen daraus vorgelesen und sie gefragt, ob man das so verstehen kann. Ich habe ihnen auch regelmäßig fertige Kapitel als Hausaufgabe zugeteilt und sie sollten mir dann nachher sagen, was sie verstanden hatten und es mir melden, wenn sie Fehler entdeckt hatten.

Die Bücher wurden schließlich kapitelweise gesetzt, gedruckt und an die anderen Ordensstandorte in Rußland, Europa, Australien und Japan weiterverschickt. Zu vollständigen Büchern würde jeder Standort sie selber binden, sobald alle Kapitel eines Bandes dort waren.

Kersti

Fortsetzung:
F1133. Dirk: Gim wollte über Psychologie lesen, war aber enttäuscht, daß was die ihn als Dämon interessierte, weil er sie an Menschen nicht verstand, überhaupt nicht erklärt wurde

Quelle

Erinnerung an ein eigenes früheres Leben.
V12. Kersti: Hauptfehlerquellen bei Erinnerungen an frühere Leben