F1329.

Ich sollte mich wieder um meinen spirituellen Schüler Pieter kümmern, aber der meinte, er wollte einen richtigen erwachsenen Mentor haben nicht so ein Kind wie mich

Vorgeschichte: F1322. Ehon: Geron entschied eines Tages, daß es Zeit war, sein Krankenbett zu verlassen und dann wehte ein anderer Wind

Geron erzählt:
Als ich wieder gesund genug war, sollte ich mich eigentlich wieder um meinen spirituellen Schüler Pieter kümmern, aber der meinte er wollte einen richtigen erwachsenen Mentor haben nicht so ein Kind wie mich. Ich verstand nicht, warum er so gemein zu mir war und lauter fiese Dinge zu mir sagte.

Pieter hatte ich immer alles drei mal erklären müssen, weil er es einfach nicht versteht und ich habe mir sehr große Mühe gegeben, damit er lernt was er lernen muß. Außerdem habe ich ihn auch die Dinge erklärt, die er anderswo für die Schule lernen mußte. Die Erwachsenen hatten mir auch gesagt, daß Pieter viel schneller lernt, seit ich mich um ihn kümmere. Ich verstand nicht, was er an erwachsenen Lehrern besser findet, die konnten das nämlich nicht halb so gut! Die haben doch ganz viel von dem was ich ihm erklärt habe selber noch nicht verstanden.

Pieter wurde letztlich nach Japan geschickt, weil er sich immer gut mit dem japanischen Mönch verstanden hatte, der mit Khar befreundet war.

Dann kam Dieter, Mirkos Sohn und meinte, daß er aber mein spiritueller Schüler sein wollte. Das verstand ich auch nicht, denn eigentlich war er ein bißchen weiter als ich.
"Geron, es ist doch egal, wer hier wessen spiritueller Schüler ist. Mit dir kann man wenigstens richtig reden, nicht wie bei meinem bisherigen Mentor, dem ich das, worum es geht, erst noch beibrigen muß, damit ich mit ihm reden kann. Aber sag ihm das nicht so, der ist dann nur verletzt." antwortete er.
Ich begann wie in den letzten Tagen häufig, wieder zu weinen und fragte, warum es dann Pieter völlig egal ist, ob er mich verletzt.
"Das liegt daran, daß er in er Pubertät ist. Da spinnen viele Jugendliche einfach!" antwortete Dieter.
"Und warum dürfen alle anderen spinnen und ich muß immer vernünftig sein?" fragte ich.
"Ja das frage ich mich auch." sagte Dieter und nahm mich in den Arm.

Dieter meinte, daß das genau der Grund war, warum er mein spiritueller Schüler sein wollte und nicht von einem von denen.

Ich ging dann zu Ehon, der zuletzt Dieters Mentor gewesen war und fragte ihn, ob er sauer war, daß Dieter mein Schüler sein will.
"Nein, ich glaube, daß das für euch beide so besser ist. Weißt du bei so begabten Kindern wie dir, Mira, Dirk und Dieter hat man manchmal einfach nicht die richtigen Lehrer, also nimmt man den besten den man finden kann. Trotzdem kann ich von Dieter einiges lernen, aber nicht umgekehrt. Zwischen euch beiden ist der Abstand viel geringer, daher ist das sicherlich die bessere Lösung." antwortete er.

Kersti

Fortsetzung:
F1327. Geron: "Hier steht, das Messer wäre für eine Ritterschlagszeremonie vorgesehen und du kannst doch erst neun oder zehn sein." meinte er.

Quelle

Reinkarnationserinnerungen verschiedener Anteile meiner Gruppenseelen, die sich 1945 zum kollektiven Bewußtsein der Erde zusammenzuschließen begonnen haben.
V12. Kersti: Hauptfehlerquellen bei Erinnerungen an frühere Leben