F1382.

"Du hast erstaunliche Fähigkeiten in der Kunst, dich behütet zu fühlen, wo andere sich bedroht fühlen würden." antwortete Khar

Vorgeschichte: F1381. Geron: Der Dämon gab mir sehr viele Einweihungen und sagte, die hätte ich alle viel früher bekommen sollen. Und in Zukunft sollte ich gefälligst nicht so bummeln

Geron erzählt:
Vor dem eigentlichen Ritual haben wir vier zusammen mit Khar gegesssen. Dieter war ziemlich erschrocken, als ich ihm erzählte, daß ich ständig unter Bergen von Staub begraben gewesen war. Khar erklärte, daß er so etwas ganz bestimmt nicht absichtlich gemacht hätte, weil er nicht gewußt hatte, wie er es sich schaffen soll, sich ausreichend um uns drei zu kümmern.

"Ich weiß nicht. Ich habe den Eindruck, das war Absicht. Erinnerst du dich noch wie verärgert der Dämon am Anfang gewesen war, weil wir so lange mit diesen Einweihungen gewartet hatten?"
"Ja, das ist wahr." antwortete Khar.
"Ja das waren sie bei mir auch." meinte Mira.
"Ich glaube auch, daß sie uns ziemlich hart rangenommen haben, weil sie meinten, wir hätten die Einweihungen schon viel früher gebraucht." antwortete Dirk.
"Warum gab es eigentlich Frühstück?" fragte Mira.
"Weil ich dachte, alles, was euch erdet, ist gut, wenn so viel hochkommt." antwortete Khar.
Gut. Das war logisch.
"Die Dämonen machen so etwas extra?" fragte Dieter.
"Die Dämonen sind allgemein der Ansicht, daß man mehr aushalten kann, als die meisten Menschen für angemessen halten. Daß sie aufgepaßt haben, daß es nicht zu weit geht, merkt man daran, daß ich so lange ich wach war normalerweise gewußt habe, daß es Erinnerungen sind und nicht etwa gerade jetzt geschieht, auch wenn die Gefühle so heftig waren, daß mir dieses Wissen nur sehr begrenzt geholfen hat." sagte ich.
Mira und Dirk zählten noch einige weitere Beweise auf, die zeigten, daß da jemand aufgepaßt hatte, daß es nicht richtig schief geht.
"Und woher wollten sie wissen, daß ich es überhaupt schaffe, da genug zu reinigen, daß das funktioniert?" fragte Khar.
"Och ich glaube, da hat sich jemand sehr auf dich verlassen." antwortete Mira.
"Auf Khar kann man sich auch verlassen", meinte Dirk.
"Ja kann man." sagte ich.

Khar wirkte, als würde ihm diese Aussage gar nicht gefallen. Dieter wirkte sehr amusiert, als hätten wir gerade einen Witz erzählt. Das war aber kein Witz. Auf Khar kann man sich wirklich verlassen.
"Ich wünschte mir, sie würden sich etwas weniger auf mich verlassen. Ich war mir nämlich gar nicht sicher, daß das gut geht." sagte Khar.
"Dämonen sind ziemlich hart im Nehmen, sie sind aber nicht dumm. Sie werden da auch einen gewissen Sicherheitsspielraum gelassen haben." sagte ich.
"Du hast erstaunliche Fähigkeiten in der Kunst, dich behütet zu fühlen, wo andere sich bedroht fühlen würden." antwortete Khar.
"Das wird daran liegen, daß ich im letzten Leben so viele sehr dunkle Dämonen integriert habe." sagte ich.

"Warum ich euch eigentlich gerufen habe - wir müssen noch eine Ritterchlagszeremonie vorbereiten." erinnerte Khar uns an das eigentliche Thema das Tages, wofür ich ehrlich gesagt nicht wirklich den Kopf frei hatte.
"Dann sollten wir die Kirche aber nur abschirmen, sonst wird das für die anderen zu viel." sagte ich.
"Das sowieso. Allerdings frage ich mich, was wir denn bei der Zeremonie sagen."
"Wir fassen das sehr kurz zusammen und sagen halt nicht dazu, wie überwältigend die Erinnerungen waren." meinte Dirk.
Khar stimmte zu, guckte aber als fände er irgendetwas unverständlich an dem was wir sagen. Dabei reden wir über so etwas nie viel, weil die Leute dann immer so komisch reagieren und das ist doch normal, oder?

Obwohl wir die Kapelle gar nicht geweiht hatten, mußten wir wieder ganz viel Staub wegmachen, den wir angezogen hatten, bevor die Zeremonie beginnen konnte.

Kersti

Fortsetzung:
F1350. Ehon: "Freunde und Gefährten, Hüter des Friedens und des wahren Lichts!" begrüßte uns Khar

Quelle

Reinkarnationserinnerungen verschiedener Anteile meiner Gruppenseelen, die sich 1945 zum kollektiven Bewußtsein der Erde zusammenzuschließen begonnen haben.
V12. Kersti: Hauptfehlerquellen bei Erinnerungen an frühere Leben