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erste Version: 12/08
letzte Bearbeitung: 7/2012

Gefallene Engel: Geschnitzte Anteile oder Tiuval

FF40.

Geschnitzte Anteile

Vorgeschichte von C'her: FF95. Kersti: Luftangriff

Vorgeschichte von Tiuval: FF136. Kersti: Ich war empört, daß die Engel das auch noch glaubten und mit Steinen nach Tiuval warfen

C'her schreibt:
Als ich wieder halbwegs zu mir kam, war ich in einer riesigen völlig dunklen Halle. Auf mir kletterten einige kleine Wesen herum und stachen mit Stangen in meinen Körper oder fügten mir Schnitte zu, in die sie Drähte hineinlegten. Das tat ziemlich weh. Ich versuchte, einen Anteil auszugliedern, um die Umgebung anzuschauen und auf Fluchtwege zu untersuchen. Das gelang mir jedoch nicht. Ich erschrak. Dann fühlte ich in mich hinein, warum das plötzlich nicht mehr ging und stellte fest, daß mein gesamter Körper kreuz und quer von Drähten durchzogen war. Außerdem waren damitz verschiedene Anteile von mir zusammengekettet worden. Beispielsweise war da ein Stück Tiuval. Sie waren ganz offensichtlich einer der Gründe für die fiesen Schmerzen, die ich im gesamten Körper hatte. Zusätzlich gab es noch diverse Implantate, die offensichtlich nur dazu dienten, mich zu foltern. Außerdem fand ich noch einige tausend Überwachungsimplantate. Ich fragte mich verwundert, wozu diese vielen Überwachungsimplantate nötig sein sollten, wenn ich mich sowieso nicht rühren konnte. Zuletzt wurde mir bewußt, daß in der Halle nur ein Bruchteil von mir, dem Hauptteil der Gruppenseele C'her vorhanden war.

Dann überlegte ich, warum ich angegriffen worden war. So weit ich wußte, waren meine Beziehungen zu Satan doch in Ordnung gewesen? Ich versuchte telepathisch die Anteile von mir zu erreichen, die auf irgendwelchen Missionen unterwegs waren und fand in den meisten Fällen nur Leere. Die restlichen erreichbaren Anteile strahlten Panik und Schmerz aus, sie waren irgendwo gefangen und wurden gefoltert, wußten aber selbst nicht wo. Nur C'her'ahan gab eine normale Antwort: Er war im Wald und es ging ihm gut, da er auf Anfragen auf mich keine Antwort bekommen hatte, hatte er selbstständig recherchiert aber nicht viel mehr herausbekommen, als daß ein Krieg stattgefunden hatte, für den mir die Verantwortung in die Schuhe geschoben wurde.
Was war los? Ach es gab ja noch diesen Engel Anthara im Himmel, der irgendwie auch zu mir gehörte, auch wenn ich mir das nicht so ganz erklären konnte. Dem zumindest ging es einigermaßen gut, als ich ihn kontaktierte, auch wenn er auch gefangengesetzt und angekettet worden war.

Wenn ich das Ganze richtig sah, war ich grade so gründlich besiegt worden, wie ich mir das nie hatte vorstellen können. Nur - wie hatte Satan das geschafft? Und wo waren die fehlenden Anteile? Meine Konzentration reichte wegen der Schmerzen nicht aus, um jede Fliege zu empfangen, die zu mir gehört, aber zumindest die menschengroßen Anteile müßte ich doch wahrnehmen können, selbst wenn sie gerade schlafen.

Ein großer Satananteil betrat die Halle und fragte: "Hörst Du mich Teufel?" - dieser Anteil hatte mich so genannt, seit er erfahren hatte, daß mein kleiner Anteil, der Luzifer gefolgt war, sich den Namen "Tiuval" gegeben hatte, weil er sich damit zu dem Göttlichen in seinem Innersten bekennen wollte. Bisher hatte ich immer so getan, als hätte ich es nicht gehört, wenn er diesen Spitznamen verwendete, mit dem er sich über einen meiner Anteile lustig machte. Schließlich hat auch ein kleiner heller Anteil, der lauter Sachen macht, die ich nicht so ganz nachvollziehen kann, ein Recht auf meine Loyalität. Im Augenblick erschien mir dieses Spiel um etwas so Bedeutungsloses wie einen Spitznamen mehr als sinnlos und ich signalisierte ihr, daß ich wach war.

"Na, wie fühlt man sich so als Sklave?" fragte der große Satan-Anteil spöttisch.
"Möchtest du es genau wissen oder erwartest Du, daß ich Dir extra ein neues Wort für dieses Gefühl erfinde?" fragte ich zurück. Dann dachte ich mir, daß es sicherlich spaßiger gewesen wäre, ihr die Gefühle ohne eine solche Rückfrage rüberzuspiegeln. Sie wäre sicherlich sauer gewesen, aber viel mehr als foltern konnte sie mich zur Strafe nicht und das tat sie sowieso gerade.
Satan lachte. Ich schwieg. Immerhin war Satan so klug, weder eine Antwort zu fordern, noch meine Gegenfrage zu beantworten. Sonst hätte ich ihr die Schmerzen doch noch rübergespiegelt.
"Falls Du es jetzt noch nicht weißt, wirst du reichlich Gelegenheit erhalten, Dir genau zu überlegen, wie man sich als Sklave so fühlt. Ich werde dich nämlich jetzt zerteilen und an meine loyalsten Untergebenen verteilen, damit jeder von ihnen an dem Vergnügen teil hat, dich besiegt zu haben."
Ich schwieg.

Ich war davon ausgegangen, daß es nicht wehtut, wenn ich in mehrere Anteile aufgeteilt werde. Schließlich habe ich mich so lange ich mich erinnern konnte selber nach Belieben in Teile aufgegliedert. Das stellte sich aber als Irrtum heraus. Die Drähte, die mich daran hinderten, mich aufzuteilen, hinderten mich genauso daran, dem Messer auszuweichen und selber an der Stelle eine Öffnung zu schaffen, wo sie schneiden wollte. Dadurch tat jeder Schnitt weh und die Wunden bluteten, weil ich die Adern nicht schnell genug umlegen konnte. Zuerst schnitt sie ein großes Stück von meiner Hauptmasse ab und dann schnitzte sie an diesem Stück herum. Ich tat mein Bestes, um ihr nicht zu zeigen, wie sehr ich litt, denn ich wußte, daß sie Vergnügen daran hat, andere zu quälen und den Spaß gönnte ich ihr nicht. Sie gab dem so geschaffenen Anteil eine Gestalt, die ein wenig an meine Dämonenanteile mit großen Raubtierzähnen und Hörnern erinnerte, aber bei weitem nicht so harmonisch und kräftig gebaut war. Dann schnitt sie wieder ein großes Stück ab und schnitzte daran herum. Bei diesem ersten Mal schnitzte sie siebzehn Anteile zurecht, um sie an ihre Höllenfürsten zu verteilen. Das meiste von mir ließ sie für späteren Gebrauch in der Halle.1.

Später kam sie noch öfter zu mir, um weitere Sklaven für ihre Höllenfürsten oder für ihre eigenen Anteile zu schnitzen.

Hier sind einige der Erfahrungen der so geschnitzten Anteile zu lesen:
FF41. Kersti: Einer von meinen Leuten als Höllenfürst
FF43. Kersti: Sethias Wandschmuck
F69. Kersti: Tiuval: Der Teufel im Himmel
FF45. Kersti: Weiche von mir, Satan!
FF42. Kersti: Luzifer als Höllenfürst
FF65. Kersti: C'her'ahans Gestalt

Kersti

Fortsetzung:
FF76. Kersti: Der Dunkle Herr

Quelle

Dieser Artikel beruht weitgehend auf Erinnerungen, die mir im Rahmen der zweiten Emailrunde bewußt wurden.
VA299. Kersti: Fragen beantworten: Das Wissen der eigenen feinstofflichen Anteile

EGI. Kersti: Erinnerungen aus diesem Leben, aus früheren Leben und aus feinstofflichen Welten
FFI Kersti: Inhalt: Gefallene Engel
FFI9. Kersti: Inhalt: Tiuval
FFI6. Kersti: Inhalt: Geschnitzte Anteile
V12. Kersti: Hauptfehlerquellen bei Erinnerungen an frühere Leben

Ein Text von Kersti Nebelsiek, Alte Wilhelmshäuser Str. 5, 34376 Immenhausen - Holzhausen, Tel.: 05673/1615, https://www.kersti.de/, Kersti_@gmx.de
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