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erste Version: 10/2010
letzte Bearbeitung: 7/2012

Gefallene Engel: Satans Lustsklave

FF86.

Rache für Heilungen

Vorgeschichte: FF85. Kersti: Der Mageninhalt von Dämonenschnurzeln

Der Titan Kh'a'n'dar erzählt:
"Wir nehmen jetzt Rache für die Heilungen." teilte mir mein Herr mit.
"Aha. Und wie soll das gehen?" fragte ich mit gemischten Gefühlen, denn ich kannte die alten Geschichten über die ersten Heilungen meiner Gruppenseele an Satanen. Sie waren legendär - und das leider nicht im positiven Sinne. Man hatte "heilen" allgemein für eine neue, besonders gefährliche Kriegstaktik gehalten.1. Die Satane erzählen sich heute noch Horrorgeschichten über die üblen Wunden von damals. Immer noch halten sie den Satz "Ich werde dich heilen." für eine Drohung und rechnen mit furchtbaren Strafen, wenn Angehörige meiner Gruppenseele halb im Scherz meinen "Wer mich angreift, wird zu Strafe geheilt".
"Wir werden sie heilen." teilte mein satanischer Herr mit. Ich fragte mich, wie ich das verstehen sollte, denn er hatte nicht das Wort "zerstören" benutzt, mit dem Satane normalerweise die Tätigkeit des Heilens bezeichneten. Ich informierte die Gruppenseele über das Gespräch und es wurde mit Humor aufgenommen. Dann übermittelten sie mir ein Bild, über das ich ehrlich lachen konnte.

"Alles in Ordnung!"

In diesem Bild sagte der satanische Schützling meines Herrn zu einem C'her - einer der jüngeren Anteile meiner Gruppenseele:
"Komm her."
Der C'her - C'her-ash war es, glaube ich - sah den Satanael ehrlich entsetzt an und fragte:
"Muß das sein?"
"Ja. Du weißt doch, daß es ohne nicht geht."
C'her-ash bemühte sich ehrlich, seine Angst zu überwinden, doch er schaffte es einfach nicht.

Fenrir, der böse Fenriswolf der nördlichen Sagen, der ein Mitglied der Ahr-Untergruppe meiner Gruppenseele ist, sprang ihn von hinten an, nahm ihn ins Maul und legte ihn dem Satanael zu Füßen. Während er C'her-ash mit den Vorderpfoten festhielt lächelte er dem Satanael fröhlich mit seinem offenen Wolfsmaul zu und wedelte mit dem Schwanz, wie ein Hund, der sich eifrig bemüht, seinem Herrn zu gefallen. Der Satanael begann einige Verdrängungen bei C'her'ash zu entfernen. Mitten in der Tätigkeit schlug jedoch seine Miene urplötzlich von Konzentration zu maßlosem Haß um. Fenrir sprang ihn an, warf ihn um, leckte ihm fröhlich das Gesicht und wedelte weiter mit dem Schwanz, als wäre das alles nur ein großer Spaß und er ein junger Hund, der sein Herrchen übermäßig begeistert begrüßt.

Eine häßliche Brandwunde bedeckte den gesamten Oberkörper von C'her'ash. Sie war durch den unvorhersehbaren Angriff des Satanels entstanden. Zwei Heiler traten aus dem Schatten und heilten die Wunde so vollständig, daß nichts zurückblieb. Benommen richtete sich C'her-ash auf. Er sah immer noch ziemlich schockiert aus. Er atmete tief durch, bekam seine Miene wieder unter Kontrolle und rief munter:
"Alles in Ordnung!"
Fenrir reagierte sofort auf das Signal, trat zurück, sah C'her-ash prüfend an und gab ihm durch ein kaum sichtbar angedeutetes Schwanzwedeln zu verstehen, daß er sich freute, daß er wieder auf den Beinen war. C'her'ash trat vor - diesmal mit der hellwach entspannten Ruhe, mit der wir auf lebensgefährliche Situationen reagieren - und half dem Satanael wieder auf die Beine. Dann hielt er gehorsam mit immer steinerner werdender Miene still, während der Satanael weiter Verdrängungen entfernte, bis C'her-ash wimmernd zusammenbrach, weil ihn die Erinnerungen übermannten. Wieder griff Fenrir ein, weil maßlose Wut in dem Satanael erwachte, warf ihn um und leckte ihn ab. Diesmal wurde Fenrir ziemlich verbrannt, doch er ließ sich erst heilen, als er alle Implantate, die ihm aufgefallen waren, aus den Schuppen des großen Satanael-Drachen entfernt hatte.

C'her-ash wurde tagelang durch Gesprächstherapeuten nachbetreut, bis er endlich die so ausgegrabenen Horror-Erinnerungen integriert hatte. Er hatte keinerlei Spuren von den Ausbrüchen des Satanael zurückbehalten und war durch die Heilung um einiges gewachsen.

Ich war beeindruckt. Das war die erste erfolgreiche Heilung durch einen Satan, von der ich gehört hatte.2.

Von der Gruppenseele kam das Gefühl, daß das mit der Rache für Heilungen so schon seine Ordnung hätte. Ich hatte meine Zweifel, denn ich wußte, wie sehr die Satane meine Guppenseele für die vergangenen Heilungen haßten. Von der Gruppenseele kam zuerst Optimismus und Heiterkeit. Dann schlug die Stimmung plötzlich in tiefsten Ernst um.
"Sie haben Grund, uns zu hassen." dachte mein Betreuer von der Gruppenseele mir streng zu.

Ich prallte zurück. Grund zu hassen. Ich dachte an die endlosen Foltern und die Hoffnungslosigkeit mit der mein Leben hier bei meinem satanischen Herrn begonnen hatte. Möglicheweise hatte auch er mich damals heilen wollen. Zumindest hatte er ständig über "zerstören" geredet, wenn ich mich recht erinnere. Und das war das satanische Wort für heilen. Ich habe keine Ahnung, ob er damals tatsächlich etwas geheilt hat, oder ob einfach meine Selbstheilungskräfte stärker gewesen waren als seine Wutausbrüche. Wenn Satane etwas zu heilen versuchen, haben sie normalerweise keinen Erfolg. Meist machen sie die Sache nur schlimmer.

Jedenfalls - Grund hin oder her - wollte ich meinen satanischen Herrn nicht hassen.

Als ich schaute, was er jetzt machte, sah ich, wie er einen riesigen Haufen Geschlechtsteile unterschiedlichster Größe und Form auskotzte. Heiler meiner Gruppenseele erschienen und holten sie ab. Einer von ihnen kam zu mir, zeigte mir etwas und fragte mich, ob dies meine Geschlechtsteile seien. Und beschämenderweise brach ich in Tränen aus, weil sie es tatsächlich waren.
"Komm setzt dich hin und während ich heile, erzählst du mir, warum du weinst." wies er mich in einem Tonfall an, der mir klarmachte, daß er es nicht dulden würde, sollte ich versuchen über meine Gefühle zu schweigen. Ich gehorchte nur ungern, denn das brachte nur noch mehr furchtbare Erinnerungen ins Bewußtsein.
"Ich hätte einfach nicht damit gerechnet, daß alles wieder gut wird." schluchzte ich, während er auf verdammt schmerzhafte Weise beide Seiten der Wunde gründlich reinigte und das Ganze dann wieder anheilte.
"Ob alles wieder gut wird, weiß ich nicht. Aber wir werden unser Bestes tun." sagte er.
"Ihr tut immer so bescheiden! Dabei seid ihr so wunderbare Heiler!" sagte ich.
"Dir gegenüber haben wir allen Grund bescheiden zu sein. Du bist freiwillig hiergeblieben und hast über Jahre hinweg immer mehr neue schwere Verletzungen eingesteckt, ohne zu klagen, während du versucht hast, andere zu heilen, so gut du kannst. Wenn du das nicht gemacht hättest, könnten wir hier heute gar nichts tun, weil dein Herr uns nicht genug Vertrauen entgegenbringen würde, um Heilung anzunehmen." antwortete der Heiler mir. Damit hatte er natürlich recht. Von der Gruppenseele kam vehemente Zustimmung zu diesen Worten und ein Gefühl der Hochachtung vor mir.
"Fehlt nur noch, daß ihr jetzt vor mir auf die Knie fallt und mich anbetet." gab ich spöttisch zurück. Sowohl von innen als auch von außen antwortete mir ein leises Lachen.
"Keine Sorge, dazu fehlt uns die Zeit."

"Die Zahl ist erreicht." hörte ich eine Stimme aus der Gruppenseele.
"Welche Zahl?" fragte ich verständnislos zurück.
"Die Zahl der Hoden, die sie ausliefern müssen, damit die Stimme des Verdammten Hurenbockes die geforderte Dienstkleidung annimmt." antwortete mein Betreuer aus der Gruppenseele und spiegelte mir ein albernes Bild herüber, bei dem ich zuerst in Lachen ausbrach und dann kotzen mußte, weil ich so etwas schon einmal gesehen hatte. Verdutzt betrachtete ich den Haufen Geschlechtsteile, der vor mir auf dem Boden lag.
"Wann und wo hast du das gefressen?" fragte mein Heiler sachlich.
Wo hatte ich eine solche Dienstkleidung schon einmal gesehen? Ich konnte mich nicht erinnern. Ich hatte nicht gewußt, daß ich jemals Geschlechtsteile gefressen hatte. Wenn es hier passiert wäre, hätten sie zumindest versucht, mich zum Kotzen zu bewegen, wenn nicht Schlimmeres. Außerdem hatte ich in der ganzen Zeit hier nur eine einzige Gedächtnislücke und da hatte man mir erzählt, was passiert war. Also mußte es davor gewesen sein, in der Zeit ohne Gruppenseelenkontakt auf den unteren Höllenebenen, wo ich keinerlei Ahnung habe, was ich erlebt habe.
"Keine Ahnung. Das muß vor meiner Zeit hier gewesen sein." sagte ich.
"Immer diese Gedächtnislücken. Aber keine Sorge. Wir werden die Besitzer finden." Einige Heiler tauchen auf, sahen die Dinger prüfend an, murmelten einen Namen und verschwanden.

Auch mein Herr bekam seine Geschlechtsteile an diesem Tag zurück, da ein früherer Vorgesetzter sie mit ausgekotzt hatte. Ich hatte immer gedacht, er wäre weiblich. So etwas darf man nur hier nicht sagen, sonst werden die Herren sauer.

Als ich einen der Heiler fragte, wie lange sie beabsichtigten, an uns weiter zu heilen, antwortete er:
"Bis uns die Heilmethoden ausgehen. Wir arbeiten so lange weiter, bis wir nichts mehr finden, was wir heilen können."
"Dann müßt ihr die Satane nach Heilmethoden fragen. Sie kennen viele. Es gelingt ihnen nur nicht, sie konsequent anzuwenden." riet ich.
"Das machen wir. Du kannst dir übrigends auch mal die Liste der unheilbaren Fälle durchsehen, und uns mitteilen, was davon du heilen kannst." antwortete er und zeigte mir, wo im inneren Licht ich diese Information abrufen konnte.

Während ich die lange Liste in den nächsten Tagen durchging, wunderte ich mich oft, was diese Heiler alles nicht heilen konnten, obwohl hier jeder gewußt hätte, wie man es in Ordnung bringt. Mein Betreuer von der Gruppenseele meinte, das läge einfach am mangelnden Austausch mit den unteren Hölleneben. Jetzt könnten sie es ja lernen.

Kersti

Fortsetzung:
A35. Kersti: Die Dienstkleidung der Stimme

Quelle

Dieser Text ist Ende Oktober 2010 von meinen Anteilen rübergeben worden, um ein Beispiel dafür zu geben, wie die Heiler meiner Gruppenseele innerhalb des Satanischen Systems gearbeitet haben. Niemand wurde zu einer solchen Aufgabe gezwungen, doch sie wurde als so extrem wichtig angesehen, daß sich immer Freiwillige fanden.
VA299. Kersti: Fragen beantworten: Das Wissen der eigenen feinstofflichen Anteile

EGI. Kersti: Erinnerungen aus diesem Leben, aus früheren Leben und aus feinstofflichen Welten
FFI Kersti: Inhalt: Gefallene Engel
FFI8. Kersti: Inhalt: Satans Lustsklave
V12. Kersti: Hauptfehlerquellen bei Erinnerungen an frühere Leben

Ein Text von Kersti Nebelsiek, Alte Wilhelmshäuser Str. 5, 34376 Immenhausen - Holzhausen, Tel.: 05673/1615, http://www.kersti.de/, Kersti_@gmx.de
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