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zuerst auf Kersti.de hochgeladen: 5/2018
letzte Bearbeitung: 5/2018

Chronik des Aufstiegs: Weimarer Republik und Drittes Reich - Die Pforten der Hölle

FI17.

Erzengel Michaels Geheimdienst

Inhalt

Vorgeschichte:
FI21. Kersti: Inhalt: Seelengeschwister aus der Hölle

Eigentliche Geschichte:
FI17.0 Kersti: Andere Erinnerungen aus derselben Zeit
FI17.1 Kersti: Die irre Stelle
FI17.2 Kersti: Einführung in den Geheimdienst
FI17.3 Kersti: Der abgelehnte Auftrag
FI17.4 Kersti: Abgründe hinter der Realität
FI17.4 Kersti: Rußlandloge
FI17.5 Kersti: Der innerste Kreis der Rußlandloge
FI17.6 Kersti: Eine Verletzung, die man nicht überleben kann
FI17.7 Kersti: Alptraumwesen
FI17.8 Kersti: Die Dämoneninkarnation
FI17.9 Kersti: Diplomatische Kontakte mit der Rußlandloge
FI17.10 Kersti: Begegnung mit Kalle

 
Inhalt

1. Die irre Stelle

F468. Georg: Ich hatte keine Ahnung, ob ich diese Stelle haben wollte, aber das Ganze klang so verrückt, daß ich es mir ansehen wollte, um meine Neugier zu befriedigen!
F469. Georg: Und wie können einem Ideen kommen, wenn man nichts denkt?
F470. Georg: Ich stellte bald fest, daß ich definitiv nicht alle Fragen beantworten wollte, die sie mir stellten
F471. Georg: Ich fragte mich, warum es bei ihnen so viele Kriegsversehrte gab
F472. Georg: Die Strafe paßt zum Vergehen!
F473. Georg: Sobald du das herausgefunden hast, wende Dich an einen deiner Vorgesetzten und unterbreite diesem deine Theorie
F474. Georg: Da du da nicht dran gedacht hast, wirst du wohl ohne auskommen müssen
F475. Georg: Während er mich zum Vordereingang des Klassenzimmers führte, erklärte mein Lehrer, daß ich beim Belauschen einen Anfängerfehler gemacht hätte
F622. Georg: Zunächst redete ich nur widerwillig mit Seelsorger und einem Psychologen und sprach mit ihnen nur darüber, wozu das, was sie taten, überhaupt gut sein sollte
F803. Georg: Daß es Untersuchungen zur Magie gab, die wissenschaftlich belastbar waren, verblüffte mich völlig
F804. Georg: Und dann fiel mein Blick auf ein zweites Messer, das im Schrank lag und ich konnte meine Aufmerksamkeit davon nicht mehr losreißen
F807. Georg: Aber wenn die anderen dasselbe versuchten, setzte er mein Hund freches Grinsen auf und tat gar nichts
F808. Georg: Jagdbeute von gelungenen Küchendiebstählen wurde einem dagegen gelassen und nicht etwa vom Lohn abgezogen
F476. Georg: Ich wollte hier auf keinen Fall wieder weg!

 
Inhalt

2. Einführung in den Geheimdienst

F477. Georg: Ich befand mich nicht in einer Forschungsstation, sondern es handelte sich um einen Geheimdienst!
F478. Georg: Wenn ich wissen wollte, ob die Entscheidung in den Geheimdienst zu gehen für mich richtig ist, würde ich mir überlegen, was für mich das Schlimmste wäre, was dabei rauskommen könnte - und ob ich es, wenn das geschehen würde immer noch wollte
F523. Georg: In dieser Zeit würde meine leichtsinnige Entscheidung, mich auf diese Arbeit einzulassen, noch einmal auf Herz und Nieren geprüft, indem ich im Lazarett und bei der Betreuung der schwersten Fälle helfen müsse
F479. Georg: Der Mann hatte mir diverse zusätzliche Pflichten zugeteilt, ohne irgendeine der Aufgaben, die ich sowieso schon hatte, auch nur etwas einzuschränken
F480. Georg: Ich war tief beeindruckt von einer Persönlichkeit, die zehn Jahre nachdem ein Auftrag so katastrophal schief gelaufen ist, immer noch ihre Pflicht erfüllen will
F518. Georg: Ich hatte sofort das Gefühl, daß es eine gemeine Falle sei, daß sie mich erst mit Hilfe der sorgfältigen Psychotherapie dazu gebracht hatten, Freundschaften zu schließen und dann ein Drittel der Leute in tödlichen Aufträgen umkommen lassen würden
F519. Georg: Bei seiner Miene mußte ich einfach noch mehr lachen, bis er schließlich in einem bemüht geduldigen Ton fragte, was denn an diesem Mentor so lustig sei
F521. Georg: Weil ich aus vollem Herzen gelebt habe
F524.Georg: So besonders, daß ich jetzt vor Beginn der einschlägigen Karriere und bevor ich wirklich gezeigt haben konnte, wozu ich in der Lage bin, für eine besondere Aufgabe ausgesucht war, konnte ich doch eigentlich gar nicht sein!
F525. Georg: An einem Montag kam mein Mentor zu mir, wirkte höchst belustigt und sagte, mein Onkel wäre da
F626. Georg: Junge ich brauche das Geld doch nicht und ich hätte es meinem Bruder auch geschenkt, wenn er bereit gewesen wäre, das anzunehmen!

 
Inhalt

3. Der abgelehnte Auftrag

F528. Dirk: Mit jungen Mitarbeitern sind wir nicht ganz so beschützerisch, doch die ersten Aufträge die wir ihnen anbieten, sind ungefährlich und so nahe an der nächsten Basis wie irgend möglich
F526. Georg: Das war nur die Feststellung, daß dieser Auftrag nicht dem Muster der Aufträge entspricht, die gewöhnlich neuen Mitarbeitern angeboten werden
F527. Georg: Wollten sie in irgendeiner Form meine kindliche Naivität, oder wie man so etwas nennen soll, ausnutzen?
F529. Dirk: Der Text war eine offensichtlich beabsichtigte Satire, denn er belegte, daß der Junge jedenfalls nicht zu naiv war, um alle Probleme, die er schilderte, verstanden zu haben
F530. Mirko: Ich dachte immer, mein Bestehen auf Ordnung sei ihm lästig und wäre nie im Traum darauf gekommen, daß er das so schätzt! Um ehrlich zu sein: er ist tatsächlich ein Chaot, der jemanden braucht, der hinter ihm aufräumt
F531. Mirko: Jeder erfahrene Agent wäre sofort zu seinen Vorgesetzten gegangen und hätte verlangt, die Rohdaten einsehen zu dürfen, wenn ihm so etwas vorgelegt worden wäre
F532. Mirko: Möglichst unprovokativ war ich, weil der gute Mann dafür bekannt war, daß er jeden in Diskussionen verwickelte, bei denen er einen der Reihe nach erfolgreich von fünf verschiedenen Positionen überzeugen konnte, so daß man nachher völlig verwirrt ist
F533. Mirko: Sollte der liebe Gott vorbeikommen, um ihm den Kopf zurechtzurücken, würde er das nur als Gelegenheit sehen, den Gott dazu zu bewegen, daß er seine unverständlichen Entscheidungen gefälligst in nachvollziehbarer Form begründet
F534. Mirko: Jetzt wirkte er plötzlich genauso unglaublich jung wie er in diesem Leben noch war
F535. Georg: Ich wäre von mir aus nicht darauf gekommen, daß mein Mentor auf andere Leute so verwirrend und undurchschaubar wirken könnte

 
Inhalt

4. Abgründe hinter der Realität

F536. Georg: Ich merkte, daß ich in sinnloses spekulieren verfiel, weil ich langsam ernsthaft verwirrt war
F538. Kersti: Dieter: Er war wie ein helles Licht, das allen in der Finsternis leuchtet
F537. Georg: Irgendetwas an seinem unaufdringlichen und sehr durchdringenden Blick - wenn das kein Widerspruch ist! - lenkte mich ständig vom Essen ab
F539. Georg: Beispielsweise hatte ich das Gefühl, daß ich eine Art anatomische Zeichnung gezeigt bekomme
F540. Dieter: Unter den gegebenen Umständen war wohl das Beste, was wir in einem Gespräch erreichen konnten, daß wir beide wußten, das der jeweils andere auch über die Situation frustriert war
F590. Dieter: Wenn man ein Gerät braucht, von dem man weiß, daß es so etwas eigentlich gar nicht geben kann, bittet man den Rollstuhlrennfahrer es zu bauen und am Ende hat man das, was man will oder etwas noch besseres
F591. Dieter: So lange er sich die Dinge in der Reihenfolge anschaute, daß er die nötigen Entscheidungsgrundlagen wußte, bevor er sich entscheiden mußte, sollte es mir recht sein, wenn er sich selbst entscheidet, was und wieviel er wissen will und was nicht
F623. Georg: Ich nahm das kleine technische Spielzeug mit auf mein Zimmer und wäre am liebsten sofort zum Rollstuhlrennfahrer gegangen, um ihn dazu auszufragen
F619. Georg: Das Gespräch mit Dirks Mentor endete schließlich damit, daß ich die statistische Analyse widerwillig und mit einigen herablassenden Bemerkungen, daß ich damit ja sowieso nichts anfangen könne, ausgehändigt bekam und die Erlaubnis erhielt, mir alle Rohdaten selbst anzusehen
F620. Georg: Mein Mentor sagte mir nämlich, daß er sich die Rohdaten weder unbeaufsichtigt noch allein in meiner Begleitung ansehen durfte
F621. Mirko: Von den intelligenten Analysen die von Georg normalerweise kamen, war keine Spur mehr zu sehen
F624. Georg: "Weil Mami uns Papi tot sind und mein Onkel mich loswerden will!" antwortete ich wie aus der Pistole geschossen und schämte mich sofort für meine Worte, weil ich inzwischen nun wirklich wußte, daß das so nicht stimmte
F625. Georg: Und wenn sie sich irgendein anderes armes unschuldiges Opfer als Dirk als Sündenbock gesucht hätten, der auch nur ein bißchen weniger klug, anständig und belastbar gewesen wäre, dann glaube ich nicht, daß es uns heute noch gäbe
F592. Georg: Da er das Gerät hatte im Kopf entwerfen und bauen können, mußte er es aber wohl auch verstanden haben, also lag sein Problem nur in der Sprache
F631. Georg: Das dokumentierte Verhalten von Dirks Mentor erschien mir dagegen seltsam unpassend, denn während er die toten Ordensführer auf einen seltsam übertrieben und lächerlich süßlich wirkende Weise zu dem Inbegriff des Guten hochstilisierte, griff er alle überlebenden engen Freunde dieser Männer auf die ein oder andere Weise an
F654. Georg: Er sage mir, außer seinem Privatraum dürfe ich mir in seinem Haus alles ansehen, was ich finde und wenn ich hier etwas zu essen finden würde, dürfte ich es behalten und außerdem sei dies kein Gefängnis, ich könne aus jedem Raum auch wieder herausgehen, wenn ich das wolle
F655. Georg: Ich griff nach einem Buch im Regal, das wirklich sehr interessant aussah - und beim herausziehen schien sich das Regal zu bewegen
F659. Georg: Das wirkte beinahe als wären unsere Auswertungen zensiert worden!
F680. Georg: Ich war zunehmend frustriert und genervt und wollte nur noch mit einem reden: mit Dirk, meinem Mentor
F681. Georg: Es wirkt, also wollten sie das Wesen unseres Ordens zerschlagen und gleichzeitig den Eindruck vermitteln, es gäbe uns noch

 
Inhalt

4. Mörderische Zeiten

F801. Georg: "Wie konnte ich nur vergessen, daß du zu den Typen gehörst, denen man das Wort Angst erst noch erklären muß!"
F802. Georg: "Ich muß gar nichts. Und wenn ich das nicht will, kannst du mich nirgendwo hin schicken"
F805. Georg: "Das hängt damit zusammen, was mit dir in deinem letzten Leben passiert ist und was du dir partout nicht anschauen willst."
F806. Georg: Nur ist der Tod und selbst jahrelange Foltern nicht das Schlimmste, was einem Menschen passieren kann
F809. Georg: Auf dem Weg zum Königs-Michael erinnerte ich mich an den jungen Ritter, der er gewesen war, als ich ihn im vorhergehenden Leben kannte
F820. Georg: Diesmal rief er ein Wesen, das sich so anfühlte, wie ich mit Gott vorstellte. Von ihm ging so viel Liebe aus, daß ich in seiner Anwesenheit die ganze Zeit nur weinen mußte
F687. Dieter: Bei den Russen war Georg wahrscheinlich sicherer als bei uns und sie konnten ihm auch die nötige spirituelle Ausbildung geben, daß er seine Seelenaufgabe erfüllen konnte
F821. Georg: Als ich eine Fahrkarte kaufen wollte, war plötzlich mein Hund da

 
Inhalt

4. Rußlandloge

F603. Georg: "Er hat Ideen auf die nur ein Spion kommen kann!" ist der schlechtest mögliche Eindruck, den ich auf sie machen könnte
F638. Georg: Ich sah Mondlicht auf etwas in seiner Hand blitzen und nahm an, daß er auch ein Messer hatte
F611. Diana: Wir hielten schon länger nach einer geeignete Person Ausschau, um mit der Michaelsorden Kontakt aufzunehmen
F604. Georg: Und plötzlich waren mir die ganzen Gefahren, die mir meine Vorgesetzten gepredigt hatten egal
F609. Georg: Die Mutter sagte zu mir "Du siehst, du bist hier völlig durchschaut!"
F633. Georg: Alle, die als spirituelle Fachleute galten, schienen sich mit verschiedenen Schutzengeln, Schutztieren, feinstofflichen Lehrern und Freunden zu unterhalten, als würden sie tatsächlich auf der Couch neben ihnen sitzen
F656. Georg: Plötzlich brach mein Therapeut in Tränen aus
F657. Georg: Jedesmal wenn ich mir sagte, daß ich wahrscheinlich zu irgendjemandem gehen sollte und ihm das Problem schildern, erstarrte alles in mir
F658. Georg: Na gut, dann war es eben ein Wolf, aber er war nett und wir haben zusammen gejagt
F606. Georg: Ein Schuß ging los und traf den, der hinter mir gestanden hatte
F605. Georg: Irgendwann kam einer der Älteren zu mir und erklärte mir, daß es an der Zeit sei, daß ich unbewaffneten Kampf lerne
F637. Georg: Ich sagte mir, daß ich besser mein elektronisches Fachwissen rauskramen sollte, wenn ich wollte, daß wir nach Hause kamen
F608. Georg: Ich dachte mir, zu Fuß schaffe ich es nicht nach Hause, daher sollte ich sehen, daß ich das Fluggerät wieder in Gang bekomme
F650. Georg: Du siehst aus, als hätte dir dein Arzt verboten aufzustehen
F607. Georg: Oder sie wußten sowieso exakt, zu welcher Organisation ich gehörte und meine Vorsicht war unnötig, weil sie aus irgendeinem Grund, den nur sie kannten, wollten, daß ich sie ausspioniere
F610. Dion: Er bewies dabei ein Fachwissen, das weit über das eines Universitätsprofessors hinausging, indem er die unbekannte Technik auf geradezu geniale Weise vereinfachte und auf das Wesentliche reduzierte
F612. Dirk: Mein früherer Mentor tat genau das damit, was ich befürchtete: er sah in jedem Satz den mein Schüler nach Hause schrieb - alles sehr gute und durchdachte Berichte - einen Beweis, daß der Junge Verrat geübt hätte

 
Inhalt

5. Der innerste Kreis der Rußlandloge

F613. Dion: Beim Frühstück fiel es mir dann wie Schuppen von den Augen. Der Junge machte sich keine Sorgen, daß wir seinen Herkunftsorden angreifen könnten, sondern er fürchtete, daß sein Herkunftsorden uns angreifen könnte
F614. Diorth: "Dirk ist bei uns aufgewachsen. Du hast möglicherweise auch schon hier von ihm gehört. Er ist ein Sohn von Diana und Dion und sie haben sicherlich schon von ihm erzählt."
F615. Georg: Und Dirk war hier aufgewachsen? - Ich mußte träumen! Wahrscheinlich war es ein Fiebertraum im Delirium, weil sich mein gebrochenes Bein entzündet hatte.
F616. Dion: Wenn man ein Weltbild kopfstellt, purzelt alles durcheinander und man muß es erst einmal wieder sortieren
F617. Georg: Da aber mein Orden in Ungarn hinter jedem Busch einen bösen Feind vermutete, mußte ich sehr genau überlegen, worüber ich rede und worüber nicht
F618. Georg: "Ach wo, da bin ich viel zu neugierig zu. Aber ich wollte darum bitten, daß du dir auch Gedanken machst, was wir alles tun können, damit der Eindruck von Verrat nicht entsteht."
F688. Georg: Wie sollte es möglich sein, neue Fachleute auszubilden, wenn es für ein Fachgebiet keinen einzigen ausgebildeten Fachmann gab?
F547. Dirk: Der alte Mann war irritierend. Er brauchte mich nur anzusehen, damit ich mich fühlte, als würde jemand mich verhören
F548. Dirk: "Das habe ich versucht. Du hast mich nicht gelassen. Immer wenn ich mit dir reden wollte, hast du mich weggeschickt"
F634. Dieter: Als Dirk mit mir reden wollte, war klar, daß ich ihn auf keinen Fall warten lassen durfte, weil sonst die nächste Chance, mit ihm zu reden wahrscheinlich frühestens in zehn Jahren wäre
F635. Dirk: Da du aber nicht mit mir geredet hast, wußte ich nicht, wie ich dir etwas mitteilen soll, ohne daß dieser Verräter davon erfährt
F689. Georg: Was war an diesen Deutschland-Parallelrealitäten so furchterregend, daß ich mich da partout nicht dran erinnern wollte?
F800. Georg: Es schälte sich immer mehr ein Muster heraus, das irgendetwas mit sehr vielen Dimensionen zu tun hatte
F639. Georg: "Wir kennen uns doch. Vor hundert Jahren sind wir uns schon einmal begegnet. Du hast damals lange meinen Körper und meine Maschinen gepflegt."

 
Inhalt

6. Eine Verletzung, die man nicht überleben kann

F493. Georg: Während ich meine Wunde notdürtig versorgt hatte, war mir schnell klar geworden, daß sie die Sorte Verletzung war, wegen der man einen Arm verliert - wenn man Glück hat - oder wegen der man stirbt
F543. Arzt: Er blieb völlig ruhig, sagte nur zwei Worte, die wie ein Guß Eiswasser auf mich wirkten und mich wieder zur Besinnung brachten
F541. Dieter: Ich hätte schon, bevor ich angefangen hätte, die Bemühungen als sinnlos aufgegeben!
F542. Georg: Beim lesen war ich erstaunt, wie lang und zusammenhängend der Bericht war und wie wenig fehlte
F544. Dirk: Aber Georgs völlige Ruhe bei dem Thema war mir unheimlich, seine Art sich zu verabschieden als sei es für immer, machte mir Angst und ich fürchtete, daß er sterben wollte
F494. Georg: Kaum dem Tod von der Schippe gesprungen und schon will er wieder tanzen
F545. Dieter: Ich mußte seinen Arzt darauf aufmerksam machen, daß der Junge ganz außergewöhnlich tapfer ist und daß man sich nicht durch seine sachliche und entspannte Art täuschen lassen darf
F682. Georg: Miriam brauchte ich nur zu sehen, damit die Angst daß das Maschinchen weg war, über mir zusammenschlug und ich nur noch weinen konnte
F683. Georg: Ich redete ihr dann zu, bis sie mir die Bücher wiedergab und war jedesmal sehr froh, daß ich wirklich gewartet hatte, bis ich mich zu längeren Gesprächen in der Lage fühlte, ehe ich mich wieder auf Begegnungen mit Miriam einließ
F549. Georg: Besonders lustig fand ich das Argument des Rollstuhlrennfahrers, wenn die anderen zu faul wären, mich zu tragen, würde er mich halt mit dem Rollstuhl die Treppe runterfahren
F684. Georg: Ich verbat mir morgens jegliche Störung durch Andere, bis ich mit der Morgenmeditiation fertig war, weil ich mich erst danach in der Lage fühlte, mich mit dem Alltag auseinanderzusetzen
F594. Der Zen-Meister: Nicht daß ich keine Schmerzen mehr habe, aber im Gegensatz zu ihm kann ich mich trotzdem völlig entspannen
F593. Georg: Sie meinten, diese Schmerzen wären die ideale Gelegenheit zu lernen, so mit Schmerz umzugehen, daß ich letztlich mit allem fertigwerden könnte
F546. Dirk: Kaum war er auf den Beinen wirkte Georg, als sei würde er am liebsten sofort mit der Arbeit beginnen
F636. Georg: "Das ist Projektion. Dirk ist derjenige, der mit niemandem über seine persönlichen Probleme spricht."
F497. Georg: Ich habe mich immer gefragt, wie jemand, der in einer solchen Situation steckt, Briefe schreiben kann, die einen solchen Seelenfrieden ausstrahlen
F685. Georg: Ich habe dich nie so viel lachen hören, wie in dem einem Jahr, als du noch nicht wußtest, daß das hier ein Geheimdienst ist
F686. Kersti: D
F822. Kersti: S
F823. Kersti: E
F824. Kersti: S
F825. Kersti: D
F826. Kersti: D
F827. Kersti: D
F828. Kersti: E
F829. Kersti: W

 
Inhalt

7. Alptraumwesen

F483. Georg: Doch mir wurde bewußt, daß es mir trotz dieser Kraft nicht wehtat, daß der Griff eine gewisse Behutsamkeit hatte, wie wenn ein Mensch einen kleinen Vogel festhält und dabei sorgfältig darauf achtet, ihm nicht die Flügel zu brechen
F484. Georg: Sie gingen miteinander um, als wäre es das Selbstverständlichste von der Welt, einem Menschen mit Fledermausflügeln zu erklären, welche Deckenlampe er zu reparieren hatte oder einer Riesenschlange das passende Buch zu empfehlen
F485. Georg: Irgendeines dieser Alptraumwesen, die es überall zu geben schien, war wohl kein heimlicher Verbündeter von mir, denn er rief zur Verfolgung auf
F481. Georg: Da war dieser ekelerregende Moment, wo dieser Tentakel - oder was das gewesen war - mir mit seinen scharfen Zähnen den Bauch aufgerissen hatte
F482. Georg: Ich hätte beinahe angefangen zu kichern, weil die Verfolger wirklich wie Alptraummonster ausgesehen hatten
F486. Georg: Ich fühlte mich in meinen Anfangsverdacht, daß das alles nur eine Halluzination gewesen sei, bestätigt
F487. Georg: "Siehst du, das glaubt uns niemand!"
F488. Georg: Offensichtlich hast du mal wieder deinem fragwürdigen Humor gefröhnt, Miriam, und den anderen nichts von der Wunderheilung erzählt?
F489. Georg: Ich war verblüfft, denn er galt seit Jahren als im Dienst verschollen

 
Inhalt

8. Die Dämoneninkarnation

F490. Georg: "Also hör mal, ich werde doch nicht die ganze Geschichte verderben, indem ich die Pointe zu früh erzähle!"
F491. Georg: Cerberus erklärte mir, daß er die zerzausten kleinen Engel irgendwo in den Höllen gefunden hätte und daß sie seiner Ansicht nach zu meinem Zen-Lehrer gehörten
F492. Georg: Du bist ja mitten durch die Versuchsanstalt spaziert. Wenn nicht jeder gewußt hätte, daß du unter dem Schutz des Wunderheilers stehst, wärst du da niemals lebend rausgekommen
F498. Georg: Dabei merkte ich, daß er genau im Auge behielt, wann jemand nahe genug war, um uns zuzuhören und sein Praxisbeispiel aus der unterirdischen Anlage mit den Alptraumwesen brachte, als nur ich ihn hören konnte
F499. Georg: Der Akasha-Wächter stellt dieses Wissen dem Orden Michaels zur Verfügung, um ihm die Möglichkeit zu bieten, die Gefahren die von der Drachenloge ausgehen, besser einschätzen zu können
F500. Georg: Habe ich das richtig verstanden - als Ausdruck eurer tiefen Freundschaft werft ihr euch gegenseitig Beleidigungen an den Kopf, du darfst seine Wunden heilen und er warnt dich welche Dämonen und Engel dich angreifen wollen?
F501. Georg: Ich bin auch sehr zufrieden, wie du dich mit Georgs Beziehung zu Dämonen befaßt. Du wirst ein sehr interessantes Ergebnis herausbekommen. Und mach dir keine Sorgen. Erzengel Michael hält seine schützenden Hände über Georg
F502. Georg: Du bist mir einer. Hat Angst vor einem Erzengel!
F503. Pieter, der Zen-Meister: Georg war eine von diesen Dämoneninkarnationen, die unter dem persönlichen Schutz von Erzengel Michael stehen
F504. Georg: Die Begegnung mit Michael war, als hätte man mir den Boden unter den Füßen weggezogen
F505. Pieter: Immer noch spukte mir die Vorstellung vor meinem inneren Auge herum, daß er sich bestimmt bei dem Gespräch in ein Monster verwandeln würde, das furchterregende Dinge mit mir anstellt
F506. Georg: Ich konnte nur hoffen, daß er seinen Lehrer richtig einschätzte, sonst hätte ich ein Problem
F507. Georg: Ich wies ihn darauf hin, daß mindestens Miriam und Sandor mich garantiert fragen würden, was uns beide heute morgen denn dermaßen durcheinandergebracht hätte
F508. Georg: Zwischen der Hypnoseeinleitung und dem Augenblick, wo ich das Zimmer betrat, konnte er sich an nichts erinnern, aber er fühlte immer noch ein maßloses Grauen
F509. Georg: Ich nehme an, die Erkenntnis hat dir den Schock deines Lebens versetzt
F520. Khar: Der gute Mann hatte also lediglich ein psychisches Problem mit dem Thema, er hatte kein reales Problem
F522. Georg: Glücklicherweise wußte der Dämonenlehrer sehr viele Tricks, mit denen man Schritt für Schritt von den anfänglichen Gefühlen bis zu ihrer feinstofflichen Ursache fand

 
Inhalt

9. Diplomatische Kontakte mit der Rußlandloge

F596. Georg: Eines Tage begegnete mir Dimitri auf der Straße. Es war nur eine kurze Begegnung, bei der wir im Vorbeigehen einen kurzen Blick austauschten, aber beide wußten wir in dem Augenblick, daß wir einander erkannt hatten
F651. Dimitri: Ich weiß, welche Waffe ich verwendet habe und ich frage mich halt, wie du damit fertiggeworden bist
F652. Georg: Daher war deine Entscheidung, mich zu töten, der Gefahr, um die es ging, angemessen
F653. Georg: E
F597. Georg: Nachdem wir gemeinsam zu Abend gegessen hatten, meinte er, ich sei dabei beobachtet worden, wie ich mit einem Angehörigen der russischen Loge gesprochen hätte
F598. Georg: Moment mal. Ich habe Diplomatenstatus hier und bin meinen offiziellen Pflichten als Diplomat nachgekommen, indem ich der russichen Loge erklärt habe, warum ich bei ihnen getan habe, was ich dort getan habe
F599. Georg: Ich war so angekettet, daß ich flach auf dem Rücken lag und weder Arme noch Beine bewegen konnte
F600. Georg: Sie fingen mich mitten auf der Straße und ich bemerkte sie erst, als vor mir Dimitrij aus einer Toreinfahrt kam und mir befahl mitzukommen
F601. Georg: Bevor ich dir eine Frage stelle, möchte ich dir im Namen unserer Loge versprechen, daß wir dich nicht in Loyalitätskonflikte zwischen der Michaelsorden und unserer Loge bringen werden
F602. Kersti: S

 
Inhalt

10. Begegnung mit Kalle

F462. Kersti: Er lehnte die Einladung natürlich nicht ab, war aber sofort beunruhigt, weil ich ihn so schnell durchschaut hatte
F463. Kersti: Ich weiß ja, wie ich reagiere, wenn andere vor mir Angst haben und er ist enge Seelenverwandtschaft von mir!
F464. Kersti: Ich dachte mir, daß ich damals jemanden gebraucht hätte, der so reagiert, als es passierte, statt Leuten, die sich nicht einmal vorstellen können, von was ich rede
F465. Kersti: Er war enge Gruppenseelenverwandtschaft von mir und würde mir nicht absichtlich schaden, es sei denn, ich würde die ganze Welt ins Unglück ziehen, mit dem was ich tue
F466. Kersti: D

 
Inhalt

Foltertod

F632. Kersti: S

Fortsetzung:

Übersichten

Z60. Kersti: Fantasywelt Darkover
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EGI. Kersti: Kurzgeschichten
V231. Kersti: Frühere Leben von mir
10000: Kersti: Das Zauberschloß

Sonstiges

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Ein Text von Kersti Nebelsiek, Alte Wilhelmshäuser Str. 5, 34376 Immenhausen - Holzhausen, Tel.: 05673/1615, https://www.kersti.de/, Kersti_@gmx.de
Da ich es leider nie schaffe, alle Mails zu beantworten, schon mal im voraus vielen Dank für all die netten Mails, die ich von Lesern immer bekomme.