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letzte Bearbeitung: 7/2018

Chronik des Aufstiegs: Weimarer Republik und Drittes Reich - Die Pforten der Hölle

FI21.

Geron: Seelengeschwister aus der Hölle

Inhalt

FI21.1 Kersti: Die Schule, die den Rittern gehört
FI21.2 Kersti: Der Geheimauftrag
FI21.3 Kersti: Mira ist verschwunden!
FI21.4 Kersti: Der Bombenanschlag
FI21.5 Kersti: Schwarze Ritter
FI21.6 Kersti: Der zerbrochene Ring
FI21.7 Kersti: Flüchtige Invaliden
FI21.8 Kersti: Irre unter sich
FI21.9 Kersti: Sicherheitslücken, Fenster und Angriffe
FI21.10 Kersti: t
FI21.11 Kersti: Schwerter mit giftgrünem Glanz
FI21.12 Kersti: Höllengefühle
FI21.13 Kersti: Flucht
FI21.14 Kersti: Dirks Heimat
FI21.15 Kersti: Die Zeit der Tränen
FI21.16 Kersti: Festgenagelt

Fortsetzung:
FI17. Kersti: Inhalt: Erzengel Michaels Geheimdienst

 
Inhalt

1. Die Schule, die den Rittern gehört

4 Jahre
F992. Geron: Da waren so viele Bücher, daß ich, als ich durch die Reihen ging und die Buchtitel las, dachte, daß sie über jeden Lexikonartikel ein ganzes Buch haben
F993. Geron: Ich sah, daß der Pförtner es mal wieder lustig fand, daß ich mit der Stute und ihrem Fohlen angekommen war und ich ihn ermahnte das Fohlen aber nicht anzufassen
F994. Geron: Als ich das zweite mal in der Bibliothek war, kam einer von den Rittern an, stellte mir ein paar wirklich seltsame Fragen und wollte dann etwas ausprobieren, um herauszufinden, wer ich bin
F731. Geron: Meine Mutter sagte jedes mal, wenn ich die reparierten Dinge mit nach Hause brachte, daß ich ein Goldschatz bin
F995. Geron: D
6 Jahre
F730. Geron: Ich war mir sicher, daß der Ritter bestimmt wegen irgendeinem Streich mit mir reden wollte
F735. Geron: Ich entdeckte einen Jungen dort, den ich nicht aus der Schule und auch nicht aus dem Dorf kannte und von den Beerensträuchern naschte
F736. Geron: Darauf, daß er sich im Vorbeireiten zu mir herunterbeugen würde, um mich mit dem Seitengewehr zu stechen, war ich nicht gefaßt
F737. Geron: Nur mein großer Bruder war neidisch, aber er kam nie mit in die Schule, obwohl er das doch auch gedurft hätte
F732. Geron: Das spirituelle Training machte Spaß. Wir machten da so Sachen, wie mit Fohlen spielen
F708. Geron: Der Mann in dem komischen Stuhl war mein Mentor, er hatte nur mich als Schüler und deshalb sehr viel Zeit, um mir alles genau zu erklären
F705. Geron: Er erklärte uns, daß das ein Wissen war, über das wir nicht mit unseren gleichaltrigen Spielkameraden reden dürfen, weil die damit nicht umgehen können
F706. Geron: Ich fand es interessant, mein eigenes Denken zu beobachten und merkte, wie ich innerlich immer mehr zur Ruhe kam und einen Zugang in innere Räume fand, mit denen ich mich hätte stundenlang beschäftigen können
7 Jahre
F707. Geron: Die Dämonen haben mir dagegen gefallen, weil sie ein so schön kuscheliges Fell haben und auch nicht so streng sind

 
Inhalt

2. Geheimauftrag

F738. Geron: Dirk erzählte, daß er einen Geheimauftrag hätte, unseren Ritterorden kennenzulernen und nach Hause - wo immer das sein mochte - zu melden, was das für Menschen sind
F739. Geron: Das hat nichts mit diesem Leben zu tun sondern mit einer Prophezeiung darüber, was deine Seele tun wird
F740. Geron: Niemand nimmt es dir übel, wenn du versuchst, deine Informanden zu schützen, es sei denn er wäre selbst nicht vertrauenswürdig
F741. Geron: Ich fragte also Igor danach, was er über diese Prophezeihung wußte und er antwortete den ganzen Nachmittag nur ausweichend
F743. Geron: Das war ganz klar ein strenger Befehl und da ich noch Igors Drohung, mich einzusperren, in den Ohren hatte, fürchtete ich, er wollte mich jetzt in einen Kerker bringen
F744. Geron: Ich meinte, daß mich das doch auch betreffen würde, und ich würde sie nicht über meinen Kopf hinweg entscheiden lassen, wie viel ich über magische Selbstverteidigung lernen darf
F745. Geron: Der Mann ist ein hoher Eingeweihter, also sei höflich zu ihm. Er wurde bei einem Angriff schwer verletzt und kann daher auch nicht sprechen, deshalb mußt du dich mit ihm unterhalten, wie du mit Geistern sprichst
F746. Geron: Am Ende fragte er mich, ob ich irgendwelche Bedenken hätte, die Einweihungen noch mehr zu beschleunigen

 
Inhalt

3. Mira ist verschwunden!

F747. Geron: "Mira ist verschwunden!"
F748. Geron: Es gab noch einige weitere magische Angriffe, die aber von der Sorte Dilettantistmus im Reinkultur waren
F749. Geron: Alle anderen Erwachsenen waren mir an diesem Tag rätselhafterweise wie Kinder vorgekommen, auf die ich aufpassen muß, damit ihnen bloß nichts passiert
F704. Geron: Der Schmerz reißt mich aus dem Schlaf. Ich sitze aufrecht im Bett und spüre immer noch wie das Feuer meine Abschirmung durchbricht und auf mich übergreift, wie ich verzeifelt versuche, zu verhindern, daß es an mir vorbeikommt
F750. Geron: Ich ging also nach dem Frühstück zu Mira und stellte fest, daß sie immer noch nicht im Körper war
F751. Geron: Mich wunderte das, denn wir verständigen und ja hauptsächlich telepathisch und dabei müßte Josef mich doch wiedererkennen, weil ich doch im Feinstofflichen immer noch derselbe bin wie damals
F752. Geron: Einige der Männer glauben, daß wir ohne Mira besser dran sind, weil ihre dunkle Seelenverwandtschaft sie manipuliert hat, um uns über sie leichter angreifen zu können
F754. Geron: Aber ich hatte gedacht, daß zumindest die höchsten Eingeweihten unseres Ordens mir ein bißchen ähnlicher sind
F755. Geron: Er sagte mir, daß er sehr froh sein würde, wenn wir einmal alt genug wären, um seinen Posten zu übernehmen
F753. Geron: Aber selbst wenn ich genau das, was Mira wollte, wie sie mir selbst bestätigte, ganz ordentlich gekocht hatte, bekam sie es einfach nicht herunter

 
Inhalt

4. Der Bombenanschlag

F742. Geron: "Ich schlage mein Pferd nie, daher ist sie der Ansicht, daß alle Peitschenhiebe nur zu ihrer Verteidigung da sein können."
F692. Geron: Offensichtlich machten sich seine Besitzer nie die Mühe, ihr Tier richtig zu pflegen!
F693. Geron: Wahrscheinlich war ich blind, sonst hätte ich doch irgendetwas sehen müssen
8 Jahre
F694. Geron: Müssen die Leute denn dermaßen ausweichen, wenn ich keine Kraft habe, um mehrere Fragen hintereinander zu stellen? Mich ärgerte das und ich fand es rücksichtslos
F709. Geron: Aber hast du dann nicht gedacht, daß es dann vielleicht besser ist, zu sterben?
F695. Geron: Das nächste Ärgernis war, daß sie mir nicht verraten wollten, was aus den alten Leuten und dem Maultier geworden war
F696. Geron: Jedenfalls, das war mir klar, wollte ich raus, und wenn sie mir dabei nicht helfen wollten, dann würde ich eben alleine gehen
F697. Geron: Abends half mir Mira wieder auf den feurigen jungen Hengst, der immer noch der Ansicht war, daß die einzig angemessene Gangart für einen Schwerstkranken wie mich Schritt war
F698. Geron: Dimitri hatte erzählt, daß der Bombenanschlag auch von den Khasaren gekommen sei, er aber keine Möglichkeit gefunden hätte, uns zu warnen
F699. Geron: "Wir wissen wer den Bombenanschlag gemacht hat."

 
Inhalt

5. Schwarze Ritter

F756. Khar: Das war kein verwirrrter kleiner Dämon der dringend Hilfe und Führung brauchte, sondern einer der Großen, an die wir unsere dämonischen Patienten zur Heilung übergaben
F757. Khar: Diese Ritter waren Menschen, denen alles unter den Fingern zerbröckelte, das ihr Leben ausmachte und die nichts dagegen tun konnten
F758. Khar: Es kam eine Zeit, die das Mädchen ziemlich verwirrte und ängstigte, weil Geron jedesmal wenn er sie sah sagte, daß er sie für tot gehalten hätte
F759. Geron: Ich hatte im Nachhinein das Gefühl, daß ich krank geworden war, weil ich aufgegeben hatte
F910. Kanush: Es war unwahrscheinlich, daß er auch seine kämpferischen Fähigkeiten verlor, nur weil ihn seine Vernunft im Stich gelassen hatte
F911. Geron: Ich hatte im vorhergehenden Leben versucht, trotzdem im Körper zu bleiben und mich von meinen Leuten in der Heilung unterstützen lassen
F912. Geron: "Aber es ist schon so, daß du genau dann wütend aussiehst, wenn du in meine Richtung schaust." sagte ich
F913. Geron: Dirk kam, bat den schwarzen Ritter, uns kurz allein zu lassen und warnte mich, daß geplant sei, mich im Bett zu ermorden
F914. Khar: "Ich sehe, wo immer ich mich zur Ruhe legen will, wartest du schon an meinem Bett, um über meinen Schlaf zu wachen."
F915. Khar: Ich entschied, den Rittern nicht zu melden, daß der Junge bei seiner Mutter war
F916. Khar: Er war, was man einen furchtlosen Ritter ohne Fehl und Tadel nennt
F917. Geron: Das hatte etwas mit Folter zu tun und ich wollte die psychologischen Grundlagen davon nachrecherchieren, um nach einer Lösung für das Problem zu suchen
F918. Khar: Jedenfalls war es ein unhaltbarer Zustand der das Kind auf mehreren Ebenen überforderte und in Gefahr brachte und ich würde das ihnen nicht durchgehen lassen, daß sie so weitermachen
F919. Geron: Ich redete später mit Mira darüber, weil es bei ihr ja genauso war und sie war auch der Meinung, daß das ungerecht war
F920. Geron: Zuhause zu sein tat mir gut

 
Inhalt

6. Der zerbrochene Ring

F921. Geron: *Wie kommt es, daß du mir mitteilst, daß Dirk als Agent enttarnt ist?*
F922. Geron: Dirk begann aus einem Grund, den ich nicht verstand, lautlos zu weinen, also mußte der Gegenstand - ein halber zerbrochener Ring - für ihn irgendeine Bedeutung haben
F733. Geron: Ich dachte mir, daß ich mir auf keinen Fall anmerken lassen durfte, daß ich wach war, sonst würden sie mich umbringen
F956. Geron: "Was ich vergessen hatte, dir zu sagen: Ich werde deine Mutter morgen heiraten. Dann ist sie im Zweifelsfall abgesichtert."
F957. Geron: Das, was Khar mit mir als Schwertkampftraining machte, war nicht das, was man normalerweise so nennt
F958. Geron: Daß ich diese Übung in "Wie überlebt ein Invalide ohne echte Kampfausbildung einen ernsten Kampf?" dringend brauchte, merkte ich noch in derselben Nacht
F962. Ehon: Ich fragte mich, wie Khar die Gefahren, die uns auflauern würden, so gut vorausahnen hatte können

 
Inhalt

7. Flüchtige Invaliden

F964. Ehon: Dirk überreichte mir einen Brief, in dem ausdrücklich stand, daß ich alles mit Dirk besprechen sollte - eine Tatsache, die Dirk dann doch sehr überraschte
F965. Ehon: Kirçi, der beste Freund des Jungen, wurde mit der leeren Kutsche mitgeschickt, da er Geron in seine Legende einführen sollte
F966. Ehon: Von dessen früheren Verletzungen wußte ich, wie unmöglich Khar war, wenn er so schwach war, daß er kaum einen ganzen Satz zusammenbekam
F959. Geron: Dann hatte Khar das Haus des Arztes durch die Hintertür verlassen und war mit mir und unseren beiden Pferden direkt zu seinem Zuhause bei den schwarzen Rittern geflohen
F960. Geron: Ich sagte dem schwarzen Ritter Ehon: "Als ich zwei war, haben sie schon zwei mal versucht, mich umzubringen."
F961. Ehon: Nun ja und dann fragte ich mich halt, ob er weiter brav im Bett bleiben und sich seiner Genesung widmen würde
F963. Geron: Der Arzt, der mein "Du bist ja genauso schlimm wie ich!" offensichtlich fehlinterpretiert hatte, erhoffte sich daraufhin moralischen Beistand von mir, denn er erzählte, daß Khar versucht hatte in Miras Krankenzimmer zu gehen
F967. Ehon: Ich würde also das Kunststück fertigbringen müssen, ihm einerseits zu erklären, daß sein Ritual viel zu schwierig für uns ist und ihm aber gleichzeitig vermitteln müssen, daß ich das schon hinkriege
F968. Ehon: Meine Güte, daß es zwei von der Sorte gab! Ich hatte immer gedacht, Khar wäre ein Unikat!
F969. Ehon: Aber es war nicht Jesus, der mich gerettet hat, es war Geron
F970. Geron: Es war ein erheblicher Unterschied zu dem, was ich bisher kannte, daß ich nicht einmal selbst aufpassen mußte, daß nicht irgendetwas Lebenswichtiges vergessen wird
F971. Ehon: Sobald ich danach wieder genug Zeit hatte, um in Ruhe über etwas nachzudenken, begann ich mir Vorwürfe zu machen
F972. Kirçi: Und wie ich tun sollte, als wäre er mein Freund wußte ich gar nicht, denn mein Freund war der einzige, mit dem ich mich je wirklich verstanden hatte
F973. Geron: Fenrir schien ihn zu kennen, denn er wollte unbedingt von ihm gestreichelt werden, was Kirçi auch tat
F974. Geron: Irgendein Blödmann hatte den Rollstuhl weggebracht, dabei konnte er in der Box meines Hengstes gar nicht im Weg gewesen sein, schließlich war mein Hengst nicht zuhause gewesen

 
Inhalt

8. Irre unter sich

F975. Geron: "Das kannst du überhaupt nicht beurteilen, du bist doch selber völlig verrückt."
F976. Geron: Wenn ich ans Telefon rankam, konnte ich einfach in der Bibliothek anrufen, alles mit der Leitung dort absprechen und im Zweifelsfall die Rechnung hierher schicken lassen
F977. Geron: Der Arzt meint allerdings, er müßte einen Suchtrupp organisieren, weil dein Hengst allein zurückgekommen ist
F978. Geron: Wir können uns natürlich ewig darüber streiten, wer hier verrückt ist und wer nicht, aber wie du schon richtig erkannt hast, ist Khar mir charakterlich sehr ähnlich
F985. Geron: Leider kam der blöde Arzt an und verdarb alles, indem er reagierte, als wären die Pferde Monster, die Mira fressen wollen
F986. Geron: Kanusch sah aus, als wolle er demjenigen, der da heimlich in Miras Zimmer einsteigt, sofort den Kopf abschlagen
F979. Ehon: Kaum war der Arzt weg, zeigte sich, daß der Assistenzarzt Kiron zu gewissenhaft war
F980. Ehon: Wann immer Geron sich mal wieder etwas hat einfallen lassen, was Kiron beinahe einen Herzschlag bescherte, hatte Khar tagelang gute Laune
F981. Ehon: "Es ist so wichtig, daß Khar das versteht, weil er Kiron endlich mal klare Befehle geben muß, damit er etwas hat, woran er sich festhalten kann." erklärte ich, worum es mir ging
F982. Ehon: Andererseits fragt man sich sowieso, wieso die Vorstellung, eine Kontemplation machen zu müssen, so furchterregend ist, daß man sich lieber mit vier Rittern prügelt, als das mitzumachen
F983. Ehon: "Und wenn das in dem Leben direkt vor diesem war, dann steht das Buch sogar noch in der Bibliothek bei den Rittern und man kann es noch mal nachgucken, wenn man es nicht ganz genau im Gedächtnis hat." meinte Geron immer noch in einem völlig verständnislosen Ton

 
Inhalt

9. Sicherheitslücken, Fenster und Angriffe

F984. Geron: In meinen Träumen kämpfte ich gegen Engel, die die schwarzen Ritter besiegen wollten
F987. Khar: Seit wir wieder zuhause angekommen waren, hatten sich offensichtlich alle, die jemals etwas gegen uns gehabt hatten, gegen uns verschworen und griffen uns magisch an
F988. Geron: "Und das heißt, daß dadurch, daß wir Kirçi hierhergeholt haben, genau die falschen Leute davon erfahren haben, daß ich noch lebe."
F989. Khar: Geron ist offensichtlich für Hiobsbotschaften zuständig
F990. Kersti: D
F991. Kersti: D

 
Inhalt

10.

 
Inhalt

11. Schwerter mit giftgrünem Glanz

F672. Geron: Ich schwör dir, ich habe nicht viel getrunken, aber ich war trotzdem völlig besoffen und überhaupt nicht klar im Kopf
F673. Geron: Zuerst einmal war wirklich merkwürdig, daß sie eine so antiquierte Waffe wie die Schwerter verwendet hatten
F674. Geron: Ich erklärte ihnen, daß ich vor kurzem zum Ritter geschlagen worden war und daß das bedeutete, daß ich sämtliche Rechte und Pflichten eines Ritters übernommen hatte
F675. Geron: Ehrenwort? Was für ein antiquiertes Konzept!
F676. Geron: Er beschimpfte mich, ich solle mit dem weinen aufhören und regte sich immer mehr auf, während ich immer verzweifelter weinte
F677. Geron: Irgendwann wachte ich auf und stellte erleichtert fest, daß ich allein im Zimmer war
F678. Geron: Wie kommt ein Mensch dazu durchzudrehen, nur weil jemand anders weint?
F679. Geron: Das was der Arzt mir als "strenge Bettruhe" verordnete, gefiel mir gar nicht
F734. Geron: Als es aber darum ging, daß der Arzt mir verbieten wollte, zur Beerdigung zu gehen, war ich nicht bereit, nachzugeben

 
Inhalt

12. Höllengefühle

F923. Geron: Plötzlich wurde ich durch unvorstellbare Schmerzen zerrissen, die mich aus dem Nichts trafen
F924. Tiuvalin: Eine Ahnung von etwas anderem, das kein Schmerz war, aber noch viel viel besser, lebhafter, Seeligkeit pur
F925. Tiuvalin: Freude ist übrigens ein extra Wort, das erfunden wurde, um unvorstellbare Dinge zu bezeichnen
F955. Geron: Das feinstoffliche klebrige Zeug ekelte mich an, denn es schien auch noch von allen Seiten in mich einzusickern, als wäre ich ein Schwamm der in Jauche getaucht wurde
F926. Geron: Offensichtlich ist ein Höllenteufelchen eine Hilfe, mit schlimmsten Situationen fertig zu werden. Man findet selbst Foltern urkomisch!
F927. Kersti: Tiuvalin: Wir müssen den Menschen erklären, daß die Beschreibung von den Engeln falsch ist - sie sind nicht gut sondern böse, denn sie werfen ständig Teufel, Satane und andere nette Dämonen in die Höllen
F928. Kersti: C'her'ohn: Jeder Engel, der entdeckt, daß es außer seinem Gruppenseelenegoismus noch mehr gibt, was man beachten muß, wird nämlich von den anderen Engeln im Himmel abgespalten und in die Hölle geworfen
F929. Kersti: C'her'ohn: Wir übergaben auch diese Engel an die vernünftigen Hauptanteile und spielten dann eine Weile mit den nun freien Körpern
F940. Geron: Nach einem Augenblick begann sich der Körper, der zunächst wie tot ausgesehen hatte, wieder zu bewegen, doch diesmal führte er so unglaubliche Verrenkungen durch
F941. Geron: Wie war ich nur auf den Gedanken gekommen, daß die Dämonen keinen zusätzlichen Schaden anrichten können? Sie können sehr wohl. Fantasievoll und neugierig genug sind sie dazu!
F942. Geron: Sobald wir für diese Foltern alleingelassen wurden, sagte er mir, ich müsse mir keine Sorgen machen, davon würden keine Dauerfolgen zurückbleiben
F943. C'her'amar: Wie auch immer, die Befehlszentrale von denen, die ständig Dämonen und Engel in die Hölle werfen, war hier ganz in der Nähe und die wollten wir angreifen
F944. Geron: Der nächste Fluchtversuch war ein Alptraum
F945. Geron: Ich erinnertem mich daran, daß der Folterarzt etwas von Fluchtplan gesagt hatte, aber ich hatte es trotz der ganzen Schlüsselwörter im Brief nicht geglaubt
F946. Geron: "Ich muß schon sagen, daß Sie ein bemerkenswertes Bild des Teufels zeichnen"
F947. Geron: So erzählten mir eine Loge aus Deutschland, von der mein Orden bisher immer zu wissen meinte, sie wären wenigstens ansatzweise anständig, daß sie beabsichtigten, die Weltherrschaft anzutreten und ich solle dann der König der Welt sein
F948. Tiuvalin: Ich merkte, daß Geron in Begriff war, irrational zu reagieren, weil er zu viele unerfreuliche Überraschungen erlebt hatte

 
Inhalt

13. Flucht

F949. Geron: Als ich in der Gerichtsverhandlung in die Hölle geworfen wurde, wußte ich, daß ich mich beeilen mußte, um bei dem Fluchtversuch überhaupt ansprechbar zu sein
F930. Dirk: Eines Tages kam mein Mentor zu mir und erzählte etwas sehr Wirres über einen Traum, den er gehabt hätte
F950. C'her'ohn: Wir hatten die Erdenkurse, nachdem jeder die Einführung darüber, was man mit Menschen auf keinen Fall machen darf, gemacht hatte, unter uns aufgeteilt, damit wir für alles einen Fachmann haben
F951. Pjotr: Geron, so war uns erzählt worden sei ein Heiliger, auf den Engel und Dämonen hören und der Jesus sehr nahe steht
F952. Pjotr: Ich brauchte keinen Tag mit diesen Leuten zu reiten, um über jeden Zweifel erhaben zu wissen, daß es Dämonen gibt
F953. Geron: Ich bestand darauf, daß Dimitri sich sofort noch um Mira kümmert, denn ihr ging es noch schlimmer als mir und ich war ziemlich sicher daß sie sterben würde, sollte er das nicht tun

 
Inhalt

14. Dirks Heimat

F954. Geron: Eines Tages kam ich zu mir und hatte innerlich die Worte im Ohr wir wären jetzt bei Dirk zuhause und ich sollte den Leuten dort sagen, wer wir sind
F996. Geron: Als wir schließlich bei Dirks Mutter waren, hatte ich das Gefühl, ich müßte mir um irdische Dinge keine Sorgen machen, weil wir in Sicherheit waren
F1026. Der Arzt: Wenn ich wollte, daß es gut geht, konnte ich nur optimistisch tun und die Arbeit, die ich erledigen konnte, erledigen
F1028. Der Arzt: Ich habe keine Ahnung was vorher und nachher passiert ist, aber offensichtlich bin ich in den Zug gestiegen denn ich war in Moskau
F1120. C'her'amar: Im Zug erzählte er nämlich von Schiffen, die offensichtlich wie Enten schwimmen konnten und Menschen an einem Ufer fressen, sie dann im Bauch haben, wenn sie zum anderen Ufer schwimmen und sie da dann wieder ausspucken
F1029. Der Arzt: "Glauben Sie an Besessenheit?" fragte er
F1121. Der Arzt: Wenn die Alpträume abgeklungen waren, ließ er mich das nächste Patientengespräch führen, mit dem regelmäßigen Ergebnis, daß ich wieder Alpträume bekam, die ich dann aufarbeiten durfte
F997. Geron: Sobald ich wieder Zeit für ein Päuschen fand, schrieb ich an dem Brief für Dirk weiter
F1122. Der Arzt: Wahrscheinlich wollte jeder einzelne Dämon auch mal die Schreibmaschine ausprobieren
F998. Geron: Mein Hengst wollte mir zuerst seine Stuten zeigen
F999. Geron: W

 
Inhalt

15. Die Zeit der Tränen

F1020. Geron: Ich ging zu dem Arzt und erzählte ihm, daß ich plötzlich wegen allem und jedem weine und daß ich mir Sorgen mache, weil ich jetzt wo ich in Sicherheit bin plötzlich zum Jammerlappen werde
F1021. Geron: Eines Tages, legte ich das beschriebene Blatt unter den Stapel und stellte zu meinem Erstaunen fest, daß das Blatt darunter auch schon beschrieben war
F935. Dirk: Geron entschuldigte sich, daß er nicht früher geschrieben hatte, er hätte aber große Probleme gehabt, sich ausreichend auf die irdischen Angelegenheiten zu konzentrieren
F936. Dirk: "Komm steig auf. Deine Anstarr-Orgie kannst du zuhause forsetzen. Hier ist nicht der richtige Ort dafür."
F1022. Geron: Zu meiner Belustigung stellte ich fest, daß Dirk in dem Augenblick, wo er zu uns zu Besuch kam, in die Heulphase kam
F1027. Geron: Statt mir etwas gegen die Schmerzen zu geben, war der Arzt der Ansicht, daß das gut sei, weil es zeigt, daß da etwas heilt
F937. Dirk: Geron wirkte die meiste Zeit als würden ihm seine Behinderungen nichts ausmachen
F1023. Der Arzt: Warum verdrängte Dirk meine Erklärung, daß es sich um Flashbacks handelt, gegen die Schmerzmittel nicht helfen?
F1024. Geron: Wenn man jetzt einfach die Knochen zusammennagelt, müßte es daher zusammenheilen

 
Inhalt

xxx

F1025. Geron: D
F1123. Geron: E
F1124. Geron: S
F1125. Geron: D
F1126. Geron: D
F1127. Geron: D
F1128. Geron: E
F1129. Geron: W

 
Inhalt

16. Festgenagelt

F640. Geron: Sie zogen mich aus, setzten mich auf einen sehr stabil aussehenden Stuhl und nagelten mich dann mit sehr großen Nägeln an diesem Stuhl fest
F641. Geron: "Nur zu, das enthebt mich wenigstens der Sorge, daß ich zum falschen Zeitpunkt das Falsche sagen könnte!" gab ich spöttisch zurück
F642. Geron: "Ach das haben sie doch nur gemacht, weil sie befürchtet haben, daß ich vor Schreck vom Stuhl falle, wenn sie mir erzählen, daß sie eine Hellseherin haben, die alle meine Gedanken lesen kann."
F643. Geron: Am zweiten oder dritten Tag sagte er mir, daß es dumm von mir gewesen sei, Mira so zu ärgern, weil sie mir sonst Gift gegeben hätte, damit ich nicht so leiden muß
F670. Geron: Wenn du meinst daß das keine Folter ist, kann ich dir ja gerne auch mal etwas von dem Zeug an den Nerv spritzen, damit du weißt, wie es sich anfühlt
F691. Geron: Ihr seid doch völlig immun gegen Foltern
F645. Geron: Es war an meinen alten Lehrer gerichteter Erpresserbrief, in dem man bestimmte Geheiminformationen von ihm forderte, sollte er mich in einem halbweg akzeptablen Zustand zurückwollen
F644. Geron: Irgendwann kamen mehrere Männer in den Raum und schleppten einige Dinge mit sich, die man in Märchenbüchern Magiern zuschreibt
F646. Geron: Offensichtlich schien in diesem sadistischen Haufen ein großer Bedarf an verständisvollen Zuhörern zu bestehen
F647. Geron: Auch die Auswahl, die er aus den Fotos traf, war und blieb verwunderlich. Es wirkte, als wolle er damit darstellen, wie großartig ich mit den Foltern klarkam
F648. Geron: Das Wissen, daß ich hier nicht mehr lebend herauskommen würde, hatte mich nicht daran gehindert, mir regelmäßig die Zeit mit Fluchtpläne schmieden zu vertreiben
F649. Kersti: W
F671. Karan: Ich hatte gewußt, daß er systematisch Daten sammelte - aber so viel? In der Situation? Irre.
F690. Kersti: D

 
Inhalt

Fortsetzung:

FI17. Kersti: Inhalt: Erzengel Michaels Geheimdienst

Übersichten

Z60. Kersti: Fantasywelt Darkover
VB17. Kersti: Fantasy
EGI. Kersti: Kurzgeschichten
V231. Kersti: Frühere Leben von mir
VB17. Kersti: Fantasy
10000: Kersti: Das Zauberschloß

Sonstiges

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Kersti: Suche und Links

Ein Text von Kersti Nebelsiek, Alte Wilhelmshäuser Str. 5, 34376 Immenhausen - Holzhausen, Tel.: 05673/1615, https://www.kersti.de/, Kersti_@gmx.de
Da ich es leider nie schaffe, alle Mails zu beantworten, schon mal im voraus vielen Dank für all die netten Mails, die ich von Lesern immer bekomme.