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erste Version: 8/2016
letzte Bearbeitung: 12/2016

FI23.

Thakars faszinierendes Abenteuer

Inhalt

Vorgeschichte:

Thakars faszinierendes Abenteuer:
FI23.1 Kersti: Inhalt: Ein heiliger Prinz
FI23.2 Kersti: Inhalt: Diplomatische Missionen
FI23.3 Kersti: Inhalt: Thakars faszinierendes Abenteuer

Fortsetzung:

 
Inhalt

Ein heiliger Prinz

F868. Kersti: Der Tag, an dem sein Vater mir Prinz Thakar in die Arme gab und mich schwören ließ, über dieses Kind zu wachen, war bis dahin der unglücklichste Tag meines Lebens
F870. Kersti: Beim Gottesdienst entdeckte ich im Tempel ein zwölfjähriges Mädchen das die typische Kleidung der Europäer trug
F871. Kersti: Das zweite Problem war, daß er mir ziemlich schnell klar machte, daß er gar kein Kindermädchen sondern eine Gouvernante haben wollte
F813. Kersti: Aber ich brauchte doch auch einen Platz wo es Frieden gab und nicht lauter fremde Schmerzen
F815. Kersti: Der Junge wurde durch die Überforderung schwer krank und wäre an dem hohen Fieber beinahe gestorben
F816. Kersti: Ich kletterte immer noch täglich auf den Baum, wann immer sie es nicht merkten, weil der Baum mich immer getröstet und mit seinen Blättern liebevoll geflüstert hat
F788. Kersti: Zu den Dingen, die ich schon als sehr kleines Kind gelernt habe, war, daß mein Leibwächter bei offiziellen Gelegenheiten stumm und still wie eine Statue hinter mir stand und daß ich ihn dann nicht ansprechen durfte
F814. Kersti: Dann sagte er mir, daß ich das jetzt ja einmal richtig gehört hatte und beim nächsten mal müßte ich das Protokoll erklären
F790. Kersti: Mein Vater regte sich über Leute auf, die ihren Dienstboten verboten, ihre Kinder zu erziehen, weil es dann ja kein Wunder sei, wenn sie nicht lernen, wie man sich benimmt
F869. Kersti: Da mich meine Tante notfalls mit Gewalt zu jedem einzelnen Verletzten zerrte, hatte ich den ganzen Tag Schmerzen, die eigentlich anderen Leuten gehörten
F872. Kersti: Er sagte daß er aber nicht will, daß ich im Krieg erschossen werde und ich erklärte ihm, daß ich lieber sterbe als ständig zu den Verletzten geschleppt zu werden
F873. Kersti: E
F874. Kersti: S
F875. Kersti: D
F876. Kersti: D
F877. Kersti: D
F878. Kersti: E
F879. Kersti: W
F818. Kersti: Wenn ich eines wußte, dann daß ich nie wieder einen Krieg erleben wollte!

 
Inhalt

Diplomatische Missionen

F866. Kersti: Leider war, daß die Hälfte meiner Leibwache aus Kindern in meinem Alter bestand, nur die eine Hälfte eines offensichtlichen Problems
F867. Kersti: Das Kind, Prinz Thakar, mochte acht oder zehn Jahre alt sein und hatte einen vielleicht vierzehnjährigen namens Paran bei sich, der sich als Leibwächter aufspielte
F812. Kersti: Als Paran dann 16 Jahre alt war und in seine Erwachsenenpflichten als Leibwächter eingeführt wurde, hatte er ein Druckmittel, was er vorher nicht gehabt hatte
F791. Kersti: Und wir sind alle sehr erschrocken, daß Thakar als Schützling deiner Ansicht nach ein viel größeres Problem darstellt, als wir immer gedacht haben
F861. Kersti: Als Prinz hat man nicht die Wahl, wen man heiratet, aber ich fand, ich hatte da doch wirklich Glück gehabt
F862. Kersti: Eigentlich war das ein informelles Essen, doch der Vater meiner Verlobten fragte mich zu diversen kleineren politischen Querelen, wie man sie am Besten klären könnte
F863. Kersti: Anfangs hattte ich angenommen, daß wenigstens die politischen Diskussionen mit meiner Zukünftigen unwichtig wären, doch ich fand ziemlich schnell heraus, daß sie mit ihrem Vater darüber redete und ihn auch überzeugen konnte
F810. Kersti: Thakar er schien zu den Leuten zu gehören, denen man die Bedeutung des Wortes Angst erst erklären muß und die es dann immer noch nicht ganz begreifen
F811. Kersti: "Ach weißt du, es ist etwas langweilig so wie eine Statue herumzustehen. Daher vertreibe ich mir die Zeit damit, mir Witze über die Leute auszudenken."
F817. Kersti: Kurz nachem Paran begonnen hatte, richtig als mein Leibwächter zu dienen, schickte der alte heilige Mann einen buddhistischen Mönch mit einem Empfehlungsschreiben zu uns an den Hof
F819. Kersti: Sollten sie sich doch direkt miteinander streiten, dann hatte ich meine Ruhe!
F860. Kersti: Warum ich mich als Gardist verkleidete, verstand der junge Mönch sofort. Er meinte, das wäre eine richtig gute Idee, so würde ich das richtige Leben kennenlernen
F864. Kersti: Plötzlich wurde mir klar, daß Thakar gerade wieder eine seiner diplomatischen Meisterleistungen hingelegt hatte
F865. Kersti: Ich schüttelte innerlich den Kopf über diesen Jungen, der sich in heiterem Ton als das Urbild des Schwächlings beschrieb

 
Inhalt

Thakars faszinierendes Abenteuer

F780. Kersti: Das Abenteuer hatte ich jetzt jedenfalls. Und es war bestimmt nicht langweilig oder lasch, wie ich bisher immer geschimpft hatte
F781. Kersti: Völlig gesund? Ich mußte mich verhört haben!
F782. Kersti: Allerdings ist jeder Mensch die Inkarnation irgendeines Gottes, du bist beispielsweise Dyaus Pita
F783. Kersti: War denn nie jemand freundlich zu ihm?
F784. Kersti: Als hätte jemand ein Theaterstück von einer Räuberbande geschrieben und die Figur des Räuberhauptmannes durch einen Heiligen ersetzt
F785. Kersti: Und ich hätte sie ja angestiftet, mich von der Klippe zu werfen, weil ich ein so fanatischer Gläubiger sei, daß ich die verrücktesten Dinge tun würde, um in der Nähe der Krishna-Inkarnation zu sein. Aha. War mir neu
F786. Kersti: Ich machte mir auch Sorgen um meinen Leibwächter
F787. Kersti: Nachdem mir das sprechen so lange gar nicht möglich gewesen war, fiel mir zunächst einfach nichts ein, was ich hätte sagen können
F789. Kersti: Am Abend kurz nach dem Ende der Audieuz stand plötzlich Paran in der Tür
F792. Kersti: Wenn Thakar aus heiterem Himmel der Blitz erschlagen hätte, würde er sich wahrscheinlich noch Vorwürfe machen, daß er den nicht vorhergesehen und magisch abgelenkt hatte
F793. Kersti: Vom ersten Tag an merkte ich, daß Paran einfach zu wütend war
F794. Kersti: Paran sah so wütend aus, daß ich mir Sorgen machte, er könnte die Beherrschung verlieren
F795. Kersti: Meine Eltern schrieben, sie würden für die Diskrepanzen zwischen den Briefen eine Erklärung verlangen und sollte ich nicht unbeschadet heimkehren, drohten sie mit Krieg
F796. Kersti: Sie drangen in den Tempel ein - was die Wache der Krishna-Inkarnation nicht im geringsten dazu veranlaßte, ihre Würfel niederzulegen oder gar aufzustehen und nachzuschauen, was los ist
F797. Kersti: Diesmal eskalierte sein Streit mit seinem Räuberhauptmann-Vater
F798. Kersti: E
F799. Kersti: W

 
Inhalt

Fortsetzung:

Übersichten

EGI. Kersti: Kurzgeschichten
V231. Kersti: Frühere Leben von mir
VB17. Kersti: Fantasy
10000: Kersti: Das Zauberschloß

Sonstiges

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Kersti: Inhalt nach interner Nummerierung
Kersti: Suche und Links

Ein Text von Kersti Nebelsiek, Alte Wilhelmshäuser Str. 5, 34376 Immenhausen - Holzhausen, Tel.: 05673/1615, http://www.kersti.de/, Kersti_@gmx.de
Da ich es leider nie schaffe, alle Mails zu beantworten, schon mal im voraus vielen Dank für all die netten Mails, die ich von Lesern immer bekomme.