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O5: Kersti: Inseltheorie: Zuwanderung, Aussterben und Evolution auf Inseln, OI5.

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O5.50

4. Inseltheorie in Formeln

Die Inseltheorie von Wilson und MacArthur ist mit der Formel:

verbunden. Das heißt je größer die Insel, desto mehr Arten können darauf dauerhaft existieren.

Wenn man die Artenzahl von Inseln untersucht und einige Jahre später dasselbe noch einmal tut, dann wohnen dort häufig andere Arten als zuvor, jedoch ist die Artenzahl gleich geblieben. Die Artenzahl, die nach der obigen Formel auf einer Insel vorhanden ist, pendelt sich so ein, daß Gleichgewicht zwischen Einwanderungsrate und Aussterberate herrscht. Die Aussterberate hängt von der Fläche ab, die Einwanderungsrate von der Artenzahl des versorgenden Kontinents und von seiner Entfernung zur untersuchten Insel. Das heißt, je weiter die Insel vom Festland entfernt ist, desto weniger Arten wandern ein.

Mit dem Platzbedarf wird sich hier weiter beschäftigt:
O5.40 Relativer Platzbedarf verschiedener Arten

Weitere Faktoren

Dummerweise enthält diese Formel bei weitem nicht alle Faktoren die für die Artenzahl auf Inseln eine Rolle Spielen.

Folgende Graphik zeigt, daß und wie die Artenzahl einer Insel auch von der Entfernung zum Festland (bzw. dem Gebiet von dem aus die Arten zuwandern) und der Artenzahl dort abhängen.

Setzt man die Gerade auf dieser Zeichnung in eine Formel um, ergibt sich Folgendes:

Kersti

5. Übertragung auf das Festland und auf Naturschutz


O5: Kersti: Inseltheorie: Zuwanderung, Aussterben und Evolution auf Inseln, OI5.
Z115. Inseln und Kontinente (alphabethisch)
Z103. Alphabetische Liste der Namen der Tiere auf latein, Z104. deutsch

Ein Text von Kersti Nebelsiek, Alte Wilhelmshäuser Str. 5, 34376 Immenhausen - Holzhausen, Tel.: 05673/1615, http://www.kersti.de/, Kersti_@gmx.de
Da ich es leider nie schaffe, alle Mails zu beantworten, schon mal im voraus vielen Dank für all die netten Mails, die ich von Lesern immer bekomme.