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O7.1 Kersti: Wissenschaftliche Forschungsergebnisse zu Nahtodeserfahrungen (Quellen hierzu)
O7.10 Kersti: Psychologie der Nahtodeserfahrung

ausgegliedert aus O7.10: 1/2009
letzte Überarbeitung: 1/2009

O7.78

Evolution und Nahtodeserfahrung

Evolution: Damit der Körper die Seele für seine Zwecke einspannen kann, macht er, daß sie sich selbst vergißt

Spirituelle und religiöse Weltbilder gehen davon aus, daß ein Mensch wie er uns auf der Erde begegenet aus einem Körper und einer Seele besteht, die nach dem Tod unabhängig vom Körper weiterexistiert. Welche Auswirkungen die Richtigkeit dieser Hypothese aus die evolution hätte, soll hier untersucht werden.

Nach der Evolutionstheorie überleben diejenigen Gene, die im Schnitt am erfolgreichsten weitergegeben werden. Der menschliche Körper ist also nach der heutigen Evolutionstheorie auf maximalen Fortpflanzungserfolg hin selektiert. 4.6

Für die menschliche Seele ist der Fortpflanzungserfolg dagegen unerheblich. Wenn man den Aussagen aus Nahtodeserfahrungen glauben darf, ist sie am Lernen, am Erfahrungen sammeln und allgemein an geistigem Wachstum interessiert.

Damit Körper, die beseelt sind, sich gegen unbeseelte oder unbeseelbare Körper durchsetzen können, muß eine Seele einen Vorteil für den Fortpflanzungeerfolg des Körpers bieten.

Nahtodeserfahrungen legen nahe, daß die Seele eventuell wesentlich intelligenter ist und mehr Wissen besitzt als der irdische Mensch.
O7.59 Kersti: Wissen in Nahtodeserfahrungen

Der Vorteil, den ein Körper evolutionär aus der Seele ziehen könnte, läge also darin, daß er das überlegene Wissen und die Intelligenz der Seele nutzen könnte. Um das zu tun, müßte er aber die Seele dazu bringen, ihre eigenen Ziele zu vergessen und die für die erfolgreiche Fortpflanzung der Gene nötigen Vorgänge für ihre eigenen Ziele und Wünsche zu halten. Tatsächlich werden spirituelle Erfahrungen, so lange man sich im Körper befindet, stärker verdrängt als traumatische Erfahrungen.

Offensichtlich tun wir, was unserer Fortpflanzung dient. Das wird bei unserer Freude an Sex, durch die Todesangst (wer tot ist, kann sich nicht mehr fortpflanzen) und die Tatsache daß das Ausmaß der die Fürsorge, die wir Kindern angedeihen lassen direkt davon abzuhängen scheint, wie dadurch der Fortzpflanzungserfolg beeinflußt wird, deutlich. 4.20.11, 4.20.15

Daß der Körper die Seele für seine Zwecke einspannt, ist nur möglich, wenn die Seele sich nicht mehr voll dessen bewußt ist, was sie ist und deshalb nicht mehr weiß was von ihr selbst und was vom Körper kommt. Der Körper wird also auf Unbewußtheit hin selektiert.

Umgekehrt ist das natürlich auch nachteilig - je unbewußter ein Mensch ist, desto weniger kann er auf die überlegene Intelligenz der Seele zugreifen, um seine Ziele zu erreichen. Es ist also davon auszugehen daß umgekehrt auch eine Selektion zugunsten der Bewußtheit besteht.

Am erfolgreichsten sind sicherlich Körper, die für genug Unbewußtheit der Seele sorgen, damit diese die Ziele, die der Körper vorgibt, für ihre eigenen hält und genug Bewußtheit, daß sie sich durch ihre überlegene Intelligenz gegen ihre Mitmenschen durchsetzen können.

Seelische und körperliche Intelligenz

Wann sollte die seele mehr Freiheiten bekommen, wann weniger

O7.C3 Kersti: Beschleunigtes Denken in lebensgefährlichen Situationen und Nahtodeserfahrungen

Hat die Nahtodeserfahrung einen evolutionären Sinn?

Abgesehen von den außerkörperlichen Erfahrungen und den Begegnungen mit Verstorbenen könnte man die meisten Elemente der Nahtodeserfahrung man nach dem jetzigen Stand der Wissenschaft auch als Einbildung abtun. Seltsam erscheint jedoch, daß eine so einheitliche und hochgeordnete Erfahrung zu einem Zeitpunkt auftaucht, an dem der Körper diverse Ausfallerscheinungen und Fehlfunktionen zeigt. Noch erstaunlicher ist vom evolutionsbiologischen Standpunkt, daß eine Erfahrung bei schweren Erkrankungen auftritt, die langfristig zur psychischen Gesundheit beiträgt, aber dem unmittelbaren Überleben sogar schädlich zu sein scheint. So etwas sollte nicht zu einem Zeitpunkt stattfinden, an der der Mensch biologisch betrachtet ausschließlich um sein unmittelbares Überleben oder das seiner Angehörigen kämpfen sollte! 1.1, 1.6, 4.6, 4.7

Die Erfahrungen die im Gesunden Menschen durch Lebensgefährliche Situationen ausgelöst werden, scheinen dem Überleben dienlich zu sein, hängen auch mit Instinkten zusammen, sind aber teilweise kaum durch die Funktionen des Körpers zu erklären.
O7.C3 Kersti: Beschleunigtes Denken in lebensgefährlichen Situationen und Nahtodeserfahrungen

Was sagt und sie Evolution über die Richtigkeit der Nahtodeserinnerungen

Evolutionär ist der Körper an diese Welt angepaßt und sein Gehirn für die Wahrnehmung und modellhafte Darstellung dieser Welt optimiert. Es ist deshalb anzunehmen, daß die Erinnerungsbilder ans Jenseits wesentlich falscher sind als die Bilder, die wir von der Erde die wir im Kopf haben.

O7.A5 Kersti: Die Grenzen unseres Gehirns und das Rätsel der Nahtodeserfahrung

Kersti


O7.10 Kersti: Psychologie der Nahtodeserfahrung
O7.1 Kersti: Wissenschaftliche Forschungsergebnisse zu Nahtodeserfahrungen (Quellen hierzu)

Ein Text von Kersti Nebelsiek, Alte Wilhelmshäuser Str. 5, 34376 Immenhausen - Holzhausen, Tel.: 05673/1615, http://www.kersti.de/, Kersti_@gmx.de
Da ich es leider nie schaffe, alle Mails zu beantworten, schon mal im voraus vielen Dank für all die netten Mails, die ich von Lesern immer bekomme.
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