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O7.1 Kersti: Wissenschaftliche Forschungsergebnisse zu Tod, Zwischenlebensscenen und Reinkarnation (OI7. Inhalt, OB7. Quellen hierzu)

erste Version: 3/2009
letzte Überarbeitung: 4/2009

O7.B1

Totenbettvisionen

Sir William Barrett, einer der Begründer der Society for Psychical Research, befragte Krankenhauspatienten, die dem Tod nahegekommen waren. Seine Frau war Gynäkologin. 1926 veröffentlichte er diese in dem Buch "Death-Bed Visions" (Totenbettvisionen) enthält Dutzende von Berichten. Darin macht er die interessante Beobachtung, daß eine große Anzahl der Sterbenden Verwandte trifft, die bereits verstorben waren. In den fünfziger Jahren unseres Jahrhunderts befragte Dr. Karlis Osis in New York Ärzte und Krankenschwestern über ihre Erfahrungen mit sterbenden Patienten. 1961 veröffentlichte er die Ergebnisse seiner Untersuchungen. Barretts Entdeckungen wurden durch ihn bestätigt. Auch Elisabeth Kübler-Ross, die nach dem Zweiten Weltkrieg mit Überlebenden aus Konzentrationslagern gearbeitet hatte, stellte nicht nur Untersuchungen über Erfahrungen mit dem Sterben an, sondern wurde dadurch selber immer stärker davon überzeugt, daß solche Erlebnisse tatsächlich einen Beweis für ein Leben nach dem Tod darstellen. 1977 veröffentlichte Osis zusammen mit Erlendur Haraldson ein zweites Buch über Totenbettvisionen, in dem er die Totenbettvisionen indischer und amerikanischer Sterbender miteinander verglich. 3.1 S.12-13, 10.1

Unterschiede zwischen Totenbettvisionen und Nahtodeserfahrungen

Es gibt drei grundsätzliche Unterschiede zwischen Nahtodeserfahrungen und Totenbettvisionen. Bildlich kann man sich das ungefähr so vorstellen. Die eigentliche Erfahrung ist rot gekennzeichnet, der blaue Bereich des Pfeils stellt die Zeit davor und danach dar

Natürlich kann man zuerst eine Totenbettvision haben, danach eine Nahtodeserfahrung und danach wieder ins Leben zurückkehren. Es erscheint naheliegend, daß auch auf die Totenbettvisionen, von Personen, die nicht ins Leben zurückkehren, Nahtodererfahrungen folgen. Nur kann eine Person, die tatsächlich stirbt, uns nicht darüber erzählen.

Statistische Unterschiede zwischen Totenbettvisionen und Nahtodeserfahrungen: Tunnelerlebnisse, Außerkörperliche Erfahrungen und Lichtvisionen treten in Totenbettvisionen nicht auf, Jenseitsvisionen sind selten

Die Totenbettvision beschreibt die Situation, bevor der Betroffene das Bewußtsein verliert, die Nahtodeserfahrung handelt von der Phase der Bewußtlosigkeit selbst.

Dieser Unterschied führt dazu, daß die verschiedenen Aspekte der Erfahrungen auch unterschiedlich häufig vorkommen. Bei Totenbettvisionen tauchen mehr als acht mal so viele Visionen von Verstorbenen oder religiösen Figuren auf (bei Osis und Haraldsson insgesamt 463 Fälle), wie Visionen vom Jenseits (56 Fälle). Außerkörperliche Erfahrungen, Tunnelerfahrungen und Wahrnehmungen des Lichtwesens kommen praktisch nicht vor. In Nahtodeserfahrungen sind, außer den geringfügig selteneren Tunnelerfahrungen, alle fünf Erlebnisbestandteile etwa gleich häufig vertreten. 10.1
Genaue Zahlen zu Nahtodeserfahrungen siehe Tabelle:
O7.23 Kersti: Häufigkeit der einzelnen Bestandteile von Nahtodeserfahrungen

Geschichte

O7.D4 Kersti: Totenbettvisionen aus dem Mittelalter

Kersti


O7 Kersti: Wissenschaftliche Forschungsergebnisse zu Tod, Zwischenlebensscenen und Reinkarnation (OI7. Inhalt, OB7. Quellen hierzu)

Ein Text von Kersti Nebelsiek, Alte Wilhelmshäuser Str. 5, 34376 Immenhausen - Holzhausen, Tel.: 05673/1615, http://www.kersti.de/, Kersti_@gmx.de
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