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O7.1 Kersti: Wissenschaftliche Forschungsergebnisse zu Nahtodeserfahrungen (Quellen hierzu)

ausgegliedert aus O7.A8: 4/2009
letzte Überarbeitung: 4/2009

O7.B2

Gehirnhälften und Nahtodeserfahrung

In Nahtodeserlebnissen überwiegen im Vergleich zum normalen Tagesbewußtsein die typischen Leistungen der rechten Großhirnhälfte gegenüber denen der linken Großhirnhälfte. 1.6

Nah-Todeserfahrungen als Leistung besonders der rechten Hemisphäre

Typische Eigenschaften der Nahtodeserlebnisse, für die die linke Gehirnhälfte zuständig ist sind: 1.6

Menschen, die - möglicherweise aufgrund eigener ähnlicher Erfahrungen - an Außersinnliche Wahrnehmung glauben, im Gegensatz zu denen die nicht daran glauben eine betont rechtsseitige Verarbeitung von tachiskopischen Reizen auf. Rechtshemisphärisches Fühlen und konkrete Erfahrung bzw. "gefühltes Wissen" und "fühlendes Denken" korrelieren besonders mit dem Glauben an und der Erfahrung von ASW, während logisches Denken und abstrakte Konzeptualisationen einen eher linkshemispärischen Verarbeitungsstil darstellen, der mehr bei reinen Rationalisten und ASW-Ungläubigen anzutreffen ist. 1.6

Die Abschottung von Sinneswahrnehmungen ist ein wichtiger Auslöser von Nahtodeserlebnissen. Sie führt ebenfalls zu vermehrter Aktivität der rechten Gehirnhälfte. Außerdem ist die rechte Gehirnhälfte besonders für die subjektive Bedeutungszuschreibung zuständig, die bei den Nahtodeserlebnissen eine wichtige Rolle spielt, insbesondere bei der spontanen Bewertung der wahrgenommenen Bilder. Das paßt dazu, daß bei Träumen und Trancezuständen, die durch unkontrollierte Bedeutungszuschreibung gekennzeichnet sind, die rechte Gehirnhälfte stark aktiviert ist. 1.6

Die Aktivität der linken Gehirnhälfte ist reduziert.

Außerkörperliche Erlebnisse scheinen dementsprechend mit einer Abnahme der EEG-Aktivität der linken Gehirnhälfte einherzugehen. 1.6

Für die zeitliche Sequenzierung der Erinnerungen ist die linke Großhirnhälfte zuständig. Deshalb kann man das Gefühl der Zeitlosigkeit und andere seltsame Zeitphänomene des Nahtodeserlebnisses mit einer Abnahme der Aktivität dieser Hirnhälfte in Verbindung bringen. 1.6

Michael Schröter-Kunhardt ist der Ansicht, daß in Nahtodeserfahrungen die Luzidität und damit von vollständiger Bewußtheit sowie Bild- und Gedankenkontrolle fehlen würde, was ein Hinweis auf eine unzureichende Aktivität der diese Leistungen unterhaltenden linken Hemisphäre sei. 1.6

Diese Schlußfolgerung ist innerhalb eines materialistischen Weltbildes zutreffend, da in diesem das Jenseits nur irreal sein kann. Dagegen ist diese Schlußfolgerung innerhalb eines esoterischen religiösen oder spirituellen Weltbildes nicht zutreffend, da in diesen das Jenseits eine vom Erlebenden unabhängige Realität hätte und die mangelnde Beeinflußbarkeit der Bilder durch den Willen des Erlebenden deshalb darauf zurückzuführen wäre, daß sie eben kein Fantasieprodukt wäre und deshalb durch Willensentscheidungen nicht beeinflußbarer ist als die materielle Welt.

Linksseitige Herde gehen eher mit Traurigkeit, Ärger und Aggressivität einher. Depressionen entstehen im linken Vorderhirn. 1.6

Kersti


O7.1 Kersti: Wissenschaftliche Forschungsergebnisse zu Nahtodeserfahrungen (Quellen hierzu)

Ein Text von Kersti Nebelsiek, Alte Wilhelmshäuser Str. 5, 34376 Immenhausen - Holzhausen, Tel.: 05673/1615, http://www.kersti.de/, Kersti_@gmx.de
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