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O7.3 Kersti: Wissenschaftliche Forschungsergebnisse zu Außerkörperlichen Erfahrungen, Buch: OB7. Quellen hierzu

erste Version: 7/2009
letzte Bearbeitung: 10/2010

O7.D1

Scheinbare außerkörperliche Erfahrungen ohne realen Hintergrund

Inhalt

O7.D1.1 Kersti: Halluzinierte außerkörperliche Erfahrungen
O7.D1.2 Kersti: Geträumte Außerkörperliche Erfahrungen
O7.D1.2.b1 Kersti: Traum: Ich schloss die Augen und ging durch die Wand, wobei ich kurz das Gefühl hatte als müsste ich mich durch dichtes Unterholz durchkämpfen
O7.D1.2.1 Kersti: Schlafparalyse
O7.D1.2.2 Kersti: Realitätstests zum Erkennen von Träumen
O7.D1.2.3 Kersti: Realitätstests bei Außerkörperlichen Erlebnissen im Zusammenhang mit Schlafparalyse
O7.D1.3 Kersti: Falsche außerkörperliche Erfahrungen im Rahmen einer Hypnosesitzung
O7.D1.4 Kersti: Zusammenfassung

 
Inhalt

1. Halluzinierte außerkörperliche Erfahrungen

Fenwick bringt in seinem Buch zwei Beispiele, die man als halluzinierte Außerkörperliche Erfahrungen deuten könnte. Im ersten Fall ist der Betroffene sowohl vorher als auch nacher wach, so daß Halluzination sicherlich eine passendere Bezeichnung ist als Traum. Im zweiten Fall ist die Betroffene anfangs wach, nach der scheinbaren außerkörperlichen Erfahrung wird sie dagegen geweckt, so daß man sich nicht sicher ist, ob man das nicht lieber als Traum bezeichnen sollte. In beiden Fällen muß das Nervensystem während der gesamten Erfahrung funktionsfähig genug gewesen sein, um einiges von der Umgebung mitbekommen zu können. Dennoch sind auch diejenigen Details der halluzinierten außerkörperlichen Erfahrung teilweise falsch, die die beiden Personen anhand ihrer körperlichen Wahrnehmungen hätten besser wissen müssen, selbst wenn die Augen geschlossen waren. 3.10 S.42-44, S.198f

 
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2. Geträumte außerkörperliche Erfahrungen

Es gibt Erfahrungen, die subjektiv wie ein Zwischending zwischen Außerkörperlichen Erlebnis und Traum erscheinen.

Traum: Ich schloss die Augen und ging durch die Wand, wobei ich kurz das Gefühl hatte als müsste ich mich durch dichtes Unterholz durchkämpfen

Ich bin gegen 5 Uhr früh aufgestanden und habe im Wohnzimmer meditiert (Hauptziel dabei war es meine Müdigkeit etwas abzuschütteln und meine Konzentrationsfähigkeit herzustellen).

Nach ca. 10 Minuten bin ich wieder ins Bett gegangen, wobei ich während dem Einschlafen ein Mantra wiederholt habe (einfach den Namen Ramakrishnas). Kurze Zeit später hatte ich das Gefühl, dass sich mein Astralkörper gelöst hat (ist meine Interpretation - ein Gefühl des Schwebens und Hin- und Herschwingens - das Gefühl ist immer gleich, wobei ich Anfangs immer noch das Mantra wiederholte). Danach stand ich im Traum auf (das Zimmer war in Morgenlicht getaucht) und ging zur Wand des Zimmers. Ich schloss die Augen und ging durch die Wand, wobei ich kurz das Gefühl hatte als müsste ich mich durch dichtes Unterholz durchkämpfen. Kurz danach befand ich mich (auf dem Bauch liegend, wie nach einem Sturz) auf dem Rasen vor unserem Haus. Das Gras war taunass und die linke Seite der Landschaft war in einen lichten Nebel gehüllt, während ich mich an den rechten Teil nicht mehr erinnern kann. Dabei war ich mir meiner Selbst und meines Zustandes voll bewusst. Danach ging ich durch meinen Heimatort (das Traumbild od. astrale Projektion davon) wobei ich gewisse Dinge ausprobierte (z.B. ob sich mein Arm verlängern lässt - an ein Ergebnis kann ich mich aber nicht erinnern). (Einmal habe ich auf meine Hände geblickt, die erstaunlicherweise etwas verstümmelt waren).

Ich spazierte durch den Ort. Es war sonnig und schön, aber in keiner Weise spektakulär (ich freute mich aber, dass ich es geschafft hatte, bewusst zu werden).

Nach dieser kurzen Zeit glaube ich muss meine Bewusstheit etwas nachgelassen haben, wobei ich hier keine klare Grenze ziehen kann. An was ich mich noch erinnern kann ist, dass mir bei meinem Spaziergang durch den Ort plötzlich viele Menschen entgegengekommen sind (ich glaube das ist ein Zeichen des zunehmenden Traumzustandes). Irgendwann habe ich dann beschlossen zu fliegen (ich war immer noch luzid). Ich bin dann über eine griechisch anmutende Landschaft geflogen mit Häuserruinen und Olivenbäumen dazwischen und in weiter Entfernung sah ich das Meer (komischerweise habe ich mich währenddessen mit meiner Schwester unterhalten). Hier irritiert mich im Rückblick, dass ein plötzlicher Bruch im Landschaftsbild eingesetzt hat.

Dann war ein plötzliches Black-out (ich glaube ich habe die Augen geschlossen) und ich war in einem Zimmer mit meiner verstorbenen Großmutter, die ich umarmt habe. Danach bin ich glaube ich erwacht (oder ich habe noch rel. unbewusst weitergeträumt). 16.10 OBE Brief 97

 
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2.1 Schlafparalyse

Wenn man beispielsweise von einem Kampf träumen würde, wäre es ungünstig wenn man dann Personen schlagen würden, neben denen man schläft oder wenn man aus dem Bett fallen würde. Während ein Mensch träumt, kann der Körper deshalb normalerweise nicht willentlich bewegt werden, damit die im Traum gemachten Bewegungen sich nicht automatisch auf den materiellen Körper übertragen und dort zu Unfällen führen. Dieses "nicht bewegen können" wird als Schlafstarre, Schlaflähmung oder Schlafparalyse bezeichnet. Wenn man im Schlaf zwar wach wird, aber dabei nicht diese Schlafstarre aufgehoben wird, wie das normalerweise passiert, hat man das Gefühl gelähmt zu sein. 1.21

Etwa 40-50% der normal gesunden Menschen erlebt mindestens einmal im Leben eine Schlafstarre im Wachbewußtsein. Etwa 3-6% der Bevölkerung machen die Erfahrung, daß sie aufwachen und die Schlafparalyse bestehen bleibt, öfter als einmal. Dabei gibt es Personen, die diese Erfahrung seltener als einmal im Jahr haben und andere, die sie öfter als fünf mal die Woche machen. 4.28

Mehr als 2/3 der Betroffenen fühlen bei dieser Erfahrung Angst oder Panik. Je etwa ein Drittel hören Geräusche die nicht real vorhanden sind oder die Präsenz einer körperlich nicht vorhandenen Person die meist als böse empfunden wurde. Daneben kommen noch weitere merkwürdige Erfahrungen vor. 4.28

 
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2.2 Realitätstests

Realitätstests dienen dazu, nachzuprüfen, ob man träumt oder wach ist und das Erlebte wirklich so erlebt. Sie werden manchmal benutzt, um einen Klartraum zu erreichen. Bei Außerkörperlichen Erfahrungen kann man dieselbe Technik anwenden, um zu überprüfen, ob man wirklich den Körper verlassen hat oder das nur träumt. Dabei fragt man die Betroffenen nach Gegenständen, die vor dem Schlaf an ungewohnten Orten deponiert wurden. Der Betroffene selbst kann auf die Uhr schauen oder sich sich auf ein Detail der Scene konzentrieren und es mit der Realität vergleichen. Denkbar ist es, sich zu sagen, wenn meine Hand fünf Finger hat, bin ich wach, träume ich, hat sie sechs Finger. In Träumen werden sich dann tatsächlich sechs Finger an der Hand zeigen. 1.21

Es gibt also zwei prinzipiell verschiedene Arten der Realitätstests. Zum einen kann das im außerkörperlichen Erlebnis gesehene mit dem Beobachter unbekannten details der äußeren Realität verglichen werden. Beim zweiten Typ des Realitätstests wird dagegen mit dem eingenen Unterbewußtsein ein Signal verabredet, mit dem man sich selbst mitteilt, ob das gesehene irdisch real oder ein Traum ist.

Wissenschaftlich sind diejenigen Realitätstests, wo man mit seinem Unterbewußtsein ein Signal verabredet, problematisch. Wenn man in dem Beispiel mit der Hand plötzlich sechs Finger sieht, muß man wohl glauben, daß es sich nur um einen Traum handelt. Sieht man aber doe eigene normale irdische Hand mit fünf Fingern, ist nicht auszuschließen, daß es sich doch um einen Traum handelt und daß unser Unterbewußtsein uns belügen könnte. Es gibt also ein eindeutiges "Nein, das ist nur ein Traum!" aber kein sicheres "Ja, das ist Realität".

 
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2.3 Realitätstests bei Außerkörperlichen Erlebnissen im Zusammenhang mit Schlafparalyse

In etwa 10% der Fälle von Schlafparalyse treten auch Außerkörperliche Erlebnisse auf. 4.28

Um zu testen, ob es sich hierbei um reale Erlebnisse oder um eine Art Träume handelt, bat Giorgio Buzzi die Betroffenen, Realitätstests zu machen. Von 264 Teilnehmern hatten 28 (11%) eine Art außerkörperlicher Erfahrung. Einige erlebten das häufiger und wurden von Buzzi gebeten, Realitätstests zu machen, wie oben beschrieben. Fünf Personen teilten ihm ihre Erfahrungen mit diesen Tests mit. Gegenstände, die vom Versuchsleiter an ungewöhnlichen Orten deponiert worden waren wie Eier oben auf einer Garderobe, wurden nicht gefunden. Eine Frau die in einer Nacht zwei außerkörperliche Erlebnisse erinnerte, schaute auf ihren Wecker und der zeigte jedes mal eine unmögliche Zeit an. Ein anderer nahm seinen Wecker und sagte sich, wenn das grüne LED nicht funktionieren würde, wäre das ein Beweis, daß es sich um einen Traum hanelt. Das LED funktionierte nicht. Der Raum erschien wie im Wachzustand, doch das LED funktionierte nicht. Neben den Realitätstests tauchten in allen außer einem Fall Detailunterschiede auf. "Ich sah 'mich' an, wie ich friedlich im Bett schlief, während ich herumwanderte. Die Schwierigkeit ist, daß ich lange Unterhosen trug ... so ein Ding habe ich nie getragen." Insgesamt gesehen bestehen Außerkörperliche Erlebnisse im Zusammenhang mit Schlafparalyse Realitätstests nicht. Es handelt sich also offensichtlich um Träume, die auf Erinnerungen aus der Tageserfahrung beruhen. Es sind Außerkörperlichkeits-Erlebnis-Träume und keine Außerkörperlichen Erlebnisse. 1.21

 
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3. Falsche außerkörperliche Erfahrungen im Rahmen einer Hypnosesitzung

1970 benutzte Tart Hypnose, um Außerkörperliche Erfahrungen herbeizuführen. Er benutzte, während die Betroffenen in einem tiefen hypnotischen Zustand waren, Suggestionen, um ein außerkörperliches Erlebnis auszulösen. Während alle sieben Teilnehmer der Studie von außerkörperlichen Erlebnissen berichteten, die ihnen sehr realistisch erschienen waren, hatten ihre Beschreibungenen des Raumes, den sie besuchen sollten, keinerlei Ähnlichkeit mit dem realen Raum. 16.15

 
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4. Zusammenfassung

Bei Nahtodeserfahrungen wurde vielen Fällen nachgewiesen, daß die betroffenen Personen tatsächlich Dinge beobachtet haben, die sie sonst nicht hätten wissen können.
O7.39 Kersti: Außerkörperliche Erfahrungen enthalten außersinnliche Wahrnehmungen
VB159. Kersti: Wissenschaftliche Forschungsergebnisse zur Außerkörperlichen Erfahrung mit Beobachtung der materiellen Erde
Neben diesen echten Außerkörperlichen Erlebnissen besteht aber - ähnlich wie bei jeder Alltagserfahrung - auch die Möglichkeit, von solchen Erlebnissen nur zu träumen, sie zu Halluzinieren oder sie sich im Halbschlaf vorzustellen. Außerkörperlichkeits-Erlebnis-Träume treten nachgewiesenermaßen im Zusammenhang mit einer bewußt erlebten Schlafstarre auf.

Kersti


O7.3 Kersti: Wissenschaftliche Forschungsergebnisse zu Außerkörperlichen Erfahrungen, Buch: OB7. Quellen hierzu

Ein Text von Kersti Nebelsiek, Alte Wilhelmshäuser Str. 5, 34376 Immenhausen - Holzhausen, Tel.: 05673/1615, http://www.kersti.de/, Kersti_@gmx.de
Da ich es leider nie schaffe, alle Mails zu beantworten, schon mal im voraus vielen Dank für all die netten Mails, die ich von Lesern immer bekomme.
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