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erste Version: 7/2017
letzte Bearbeitung: 8/2017

O11.

Satanistischer ritueller Mißbrauch - Ein komplexes Rätsel

Inhalt

O11. Kersti: Zusammenfassung und Inhalt
O11.1 Kersti: Teil 1: Satanistischer ritueller Mißbrauch - real?
O11.2 Kersti: Teil 2: Falsche Erinnerungen: Die Generationenübergreifenden satanistischen Sekten existieren nicht
O11.3 Kersti: Teil 3: Die Wissenschaftliche Debatte: Achtung, es menschelt!
O11.4 Kersti: Teil 4: In welchem Verhältnis stehen die False Memories zu satanistischem rituellem Mißbrauch zur Realität?
O11.5 Kersti: Teil 5: Organisierte Kriminalität: eine andere Erklärung für rituellen Mißbrauch
O11.5. Kersti: x
O11.6 Kersti: Teil 6: Spirituelle Deutung der False Memories zu satanistischem rituellem Mißbrauch
O11.Q Kersti: Quellen

Teil 5: Organisierte Kriminalität: eine andere Erklärung für rituellen Mißbrauch

 
Inhalt

Einführung

 
Inhalt

Ist das Religion? - Einiges, was unter dem Label satanistischer ritueller Mißbrauch läuft, ist besser als organisierte Kriminalität beschrieben, denn als Sekte

Umgangssprachlich nennen wir die religiösen gemeinschaften Sekten, die uns in irgendeiner Form kaputt oder krank erscheinen. Dieser Eindruck mag zutreffen oder aber auch nicht, denn es gibt kranke Gemeinschaften und Gemeinschaften die gesünder sind als unsere Gesellschaft als Ganzes, aber trotzdem heftig abgelehnt und als Sekten bezeichnet werden.

Wenn man sich die "Religionen" anschaut, die im Zusammenhang mit rituellem Mißbrauch beschrieben werden, dann wird als allererstes deutlich, daß sie wenig Ähnlichkeit mit dem Satanismus haben, den ich weiter vorne beschrieben habe.
O11.2.2 Kersti: Satanisten sind weitaus harmloser als ihr Ruf

Marie Mathonis Vater betreibt eine elitäre Agentur, die die perversesten Wünsche seiner zahlungskräftigen Kundschaft befriedigt. Sie als seine Tochter wurde für Geld Folter und Kindesmißbrauch ausgesetzt. Eine Methode um die Tochter dazu zu bewegen, daß sie das alles möglichst stilecht mitmacht, bestand darin, ihr weiszumachen, sie wäre ein Dämonenkind in einer Dämonenfamilie, andere Persönlichkeitsanteile hielten sich aber auch für eine Katze und einen Kindsoldaten aus Nicaragua. B7.11.1
Wenn ein Kind für sadistische Kinderpornographie eine Dämonenidentität entwickeln soll, die aber nicht anders verwendet wird als andere falsche Identitäten, fragt man sich: Ist das Religion - oder reine Geschäftemacherei?

Als nächstes wird deutlich, daß es irreführend ist, davon auszugehen, es würde sich bei den "Religionen" die damit zu tun haben, unbedingt um Satanismus handeln.

Old Lady ist Pseudonym für eine Person, die als Kind in einer Organisation benutzt wurde, die zwei Teilen des Persönlichkeitssystems des Kindes gleich zwei verschiedene Religionen vermittelte. Ein Teil seiner Persönlichkeitsanteile hielt sich für ein Freimaurermädchen, das an eine grausam pervertierte Version des Christentums glaubte. Andere Persönlichkeitsanteile sahen sich selber als Luziferaner, die ein ebenso grausames und perverses Glaubenssystem vertraten. B7.12 S.89f
Wenn unterschiedliche Persönlichkeitsanteile derselben irdischen Menschen durch dieselbe Organisation zwei verschiedene, miteinander nicht vereinbare Religionen vermittelt bekommen, die zudem noch als verfeindet dargestellt werden, fragt sich wieder: Ist das Religion?

Natürlich kann man argumentieren, daß es doch Religion sei, weil Religion nach Karl Marx sowieso nur Opium fürs Volk sei. Daß es Religion wäre, weil die Inhalte dieser aufoktroierten Glaubenssysteme religöse Symbole und Themen enthalten würden. Man kann argumentieren, daß es Religion wäre, weil die Opfer dieser Systeme wirklich an diese Religionen glauben. Man kann sicherlich lange Abhandlungen darüber schreiben, ob das hier dargestellte unter dem Begriff Religion korrekt beschrieben ist oder nicht.

Tatsache ist, daß das nicht ganz das ist, was man sich üblicherweise unter einer Religion vorstellt, daß diese Organisationen als kriminelle Organisationen unzweifelhaft richtig beschrieben sind, während die Religion eher dazu dient vor sich selbst und anderen zu verschleiern, daß das, was dort läuft, unzweifelhaft Verbrechen sind.

Organisierter Mißbrauch stellt nur eine kleine Minderheit der Fälle dar, die Kinderschutz-Teams bearbeiten. Laut einer 1994 veröffentlichten Untersuchung von Autor: Jean Sybil La Fontaine werden in England und Wales jährlich 242 Fälle von organisiertem Mißbrauch der Polizei oder den sozialen Einrichtungen bekannt, etwa 21 dieser Fälle beinhalten Anschuldigungen von rituellem Mißbrauch. Es wurde kein Hinweis darauf gefunden, daß der Mißbrauch magischen und religiösen Zielen diente. In den drei bewiesenen Fällen von rituellem - nicht satanischem - Mißbrauch war das Ritual nur sekundär gegenüber dem sexuellen Mißbrauch. Daher lenkt eine Darstellung dieser Form des rituellen Mißbrauchs als Satanismus nur vom eigentlichen Problem ab. B7.14

Ein weiterer Grund, so etwas nicht Religion sondern kriminelle Organisation zu nennen, ist, daß es für die Kategorie harmlosen Freidenker, aber auch für die pubertierenden Jugendlichen, die mal richtig unmöglich erscheinen wollen, die beiden Gruppen, die sich oft selber als Satanisten sehen, bedrohlich werden kann, wenn sie fälschlicherweise mit diesen kriminellen Organisationen in eine Kategorie eingeordnet und selbst für kriminell gehalten werden.

 
Inhalt

Satanismus als Taktik, um Verbrechen zu verschleiern

 
Inhalt

Irreführende Erinnerungen an reale Erlebnisse

 
Inhalt

Programmieren? - Was gezielte Manipulation eines Menschen vom Programmieren eines Computers unterschiedet


Ein Text von Kersti Nebelsiek, Alte Wilhelmshäuser Str. 5, 34376 Immenhausen - Holzhausen, Tel.: 05673/1615, https://www.kersti.de/, Kersti_@gmx.de
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