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S18.

Lied meiner Seele

Melodie als MP3-Datei


C                           G       C       

Es gab viele Menschen, die mich verletzten,


     F                     G        C        

sie haben das Lied meiner Seele verlacht.


        F           G          C     

Kinder gab es, die gegen mich hetzten,


                    F   G       C    

sie stießen mich hinaus in die Nacht.

Hoffnung und Glaube mir vergingen,
ich zweifelte an des Lebens Sinn.
Nur traurige Lieder konnte ich singen.
Des Todes Friede mir zweifelhaft schien.

Nur mir selber wollte ich trauen,
da niemand mir glaubte, mich verstand.
Ich konnte in fremde Seelen schauen
und der Toten Worte verstand.

Hoffnung und Glaube mir vergingen,
ich zeifelte an des Lebens Sinn.
Nur traurige Lieder konnte ich singen.
Des Todes Friede mir zweifelhaft schien.

Lieder der Sehnsucht, Märchen und Träume,
das Raunen der Silbersternennacht,
ein eiserner Wille der niemals säumte,
obgleich weder Hoffnung noch Glaube blieb wach.

Ein Herz das liebte, wo andere hassen,
Humor als den Tränen ich nahe war.
Augen, die niemals das Schöne vergaßen,
selbst in der Nacht ist Sternenlicht da.

Ich habe die Nacht meiner Seele durchschritten,
trug seltsame Schätze ans Tageslicht.
Ich habe gekämpft, ich habe gelitten,
doch war es auch schwer - es reut mich nicht.

Die Nacht ist verronnen, das Licht kehrte wieder.
Im Spiegel seh ich mein eigenes Bild.
Das Auge versonnen, seltsam die Lieder,
ein strahlendes Lachen, frei und wild.

Auch ich habe Fehler, ich irre täglich.
So sehr ich mich mühe, ich bin nicht ganz rein.
Doch irren ist menschlich und Fehler erträglich.
Ich will doch einfach nur menschlich sein.

Mag jemand den Körper verstümmeln ermorden,
mich hassen, verachten und grausam sein.
Ich brauche nicht Ruhm, noch Reichtum und Orden.
Die Seele erreicht kein Spott kein Stein.

Nur so konnt ich lernen, mich selbst zu verstehen,
ahnen wie groß ich wirklich bin.
Verzweiflung weckte die Kraft meiner Seele.
Ich weiß jetzt: Das Leben hat tieferen Sinn.

In meiner Seele herrscht Friede und Ruhe,
da ich ja immer mein Bestes tu.
Nur, was ich selber denke und tue,
betritt meiner Seele Heiligtum.


Ein Text von Kersti Nebelsiek, Alte Wilhelmshäuser Str. 5, 34376 Immenhausen - Holzhausen, Tel.: 05673/1615, http://www.kersti.de/, Kersti_@gmx.de
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