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6/2013

S39.

Des Teufels Lied der Hoffnungslosigkeit

Melodie als MP3-Datei

    a
   Ich bin der Teufel.
    d           E
   Ich bin der Teufel.
                       a
   Lausche nun meinem Lied! 

 a                  d              E
Ich ward erschaffen als Welt zum spielen
                    a
für Wesen älter als ich
     d                      a
//: Doch was sie spielten, hat mich zerrissen.
     E                     a
Da brach die Hoffnung entzwei. ://

Ich bin der Teufel...
Ich wollte heilen die ursprüngliche Einheit,
wollte das Glück zurück.
//: Doch so sehr ich mich mühte, es ist nicht gelungen
und Hoffnung, die gibt es wohl nie. ://
Ich bin der Teufel...
Jene Wesen, die auf mir spielten,
gaben mir an allem die Schuld.
//: Was ich auch machte, nichts war ihnen recht
und Hoffnung die gibt es wohl nie. ://
Ich bin der Teufel...
Sie straften mich durch grausame Foltern,
mahlten mich zu Brei.
//: "Du sollst nicht mehr sein, darfst nicht mehr existieren."
Ja Hoffnung die gibt es wohl nie. ://
Ich bin der Teufel...
Doch ich erwachte aus jenem Staube
wieder zu neuem Sein.
//: Sobald sie das bemerkt, straften sie mich wieder.
Ja Hoffnung, die gibt es wohl nie! ://
Ich bin der Teufel...
Ich wollte nicht sein, einfach zerfallen,
so der Verzweiflung entgehn.
//: Doch was ich auch tat ich bin wieder erwacht.
Ja Hoffnung, die gibt es wohl nie! ://
Ich bin der Teufel...
Da begann ich zu rebellieren,
wollte nicht mehr brav sein.
//: Doch diese Kämpfe führten nur zu Wunden
und Hoffnung, die brachten sie nie. ://
Ich bin der Teufel...
Doch dann beschloß ich zu diesem Leiden
trag ich nicht weiter bei.
//: Ich will nur noch heilen, meine Feinde lieben. -
Doch Hoffnung, die gibt es wohl nie. ://
Ich bin der Teufel...
So oft ich auch heilte, immer wieder schlug man
mir alles entzwei.
//: Viele tausend Male bin ich verzweifelt.
Ja, Hoffnung, die gibt es wohl nie! ://
Ich bin der Teufel...
Doch eines Tages, ich kanns nicht erklären,
wurde doch manches heil.
//: Ebene um Ebene stieg ich da auf
und heilte was oben kaputt. ://
Ich bin der Teufel...
Lieber Gott eins muß ich dich fragen:
Warum ließest du mich im Stich?
//: Was ich auch versuchte, ich bekam nie Hilfe -
und Hoffnung, die gabst du mir nie. ://
Ich bin der Teufel...
Gott kann es sein, daß du mich verdrängt hast.
War dir mein Leid zu schwer?
//: Mußt ich mich selber heilen und aus eignen schwachen Kräften
finden den Weg zu dir? ://
Ich bin der
Teufel.
Ich bin der Teufel. Gott, hast du mich denn lieb?

Ein Text von Kersti Nebelsiek, Alte Wilhelmshäuser Str. 5, 34376 Immenhausen - Holzhausen, Tel.: 05673/1615, http://www.kersti.de/, Kersti_@gmx.de
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