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letzte vollständige Überarbeitung: 7/2016
letzte Bearbeitung: 4/2022

V42.

Fehler beim Erinnern an Frühere Leben: Verdrängung

Inhalt

Übergeordnete Artikel:
V12. Kersti: Hauptfehlerquellen bei Erinnerungen an frühere Leben.
V305. Kersti: Die Realität nicht vollständig sehen durch abspalten, verdrängen, vergessen, filtern oder abgrenzen
Dieser Text:
V42.1 Kersti: Einleitung: Verdrängung und wie sie sich auf Reinkarnationen und Reinkarnationserinnerungen auswirkt
V42.2 Kersti: Weltbilder als Verdrängung
V42.2.1 Kersti: Die "Es gibt keine früheren Leben"-Verdrängung
V42.2.2 Kersti: Kollektive Weltbilder als Verdrängung
V42.3 Kersti: Die "Da war ich nie inkarniert"-Verdrängung
V42.4 Kersti: Moralische Wertungen als Verdrängung
V42.4.1 Kersti: Die Licht-und-Liebe-Verdrängung
V42.4.1 Kersti: Jesus: Zuerst erinnerte ich mich nur an das Gute und Schöne
V42.4.2 Kersti: Die "Die Welt ist böse und ungerecht"-Verdrängung
V42.4.3 Kersti: Die "Ich bin lieb"-Verdrängung
V42.4.3.1 Kersti: Die "Ich bin lieb und alles ist Licht und Liebe"-Verdrängung
V42.4.3.2 Kersti: Die "Ich bin lieb und die Welt ist Böse"-Verdrängung
V42.4.3.2.1 Kersti: Wenn man den eigenen Anteil an der Situation verleugnet und deshalb nicht zu einer Lösung kommen kann
V42.4.3.2.1 Kersti: "Du sollst den Satz gar nicht interpretieren!"
V42.4.3.2.2 Kersti: Projektion: Wenn man sein eigenes böses Denken und handeln als außerhalb von sich stehend wahrnimmt
V42.4.4 Kersti: Die "Ich bin böse"-Verdrängung
V42.4.5 Kersti: Karma, die "Ach übrigens und du bist an allem selbst schuld!"-Verdrängung
V42.4.5 Kersti: "Ich sehe da Folterkeller."
V42.4.5 Kersti: Mein Gott, wie sollen wir das je wieder gut machen?"
V42.5 Kersti: Die Verdrängung von Personen
V42.5.1 Kersti: Die Verdrängung von nahestehenden Personen
V42.5.2 Kersti: Die Erinnerungen an zwei halbe Personen
V42.5.3 Kersti: Die "Du bist nur ein Gegenstand!"-Verdrängung
V42.6 Kersti: Furchtbare Reinkarnationserinnerungen und ihre Verdrängung
V42.x Kersti: Unsortiert
V42. Kersti: Quellen

 
Inhalt

1. Einleitung: Verdrängung und wie sie sich auf Reinkarnationen und Reinkarnationserinnerungen auswirkt

Viele Fehler beim Erinnern an frühere Leben entstehen aus Gründen, aus denen es die meisten Menschen auch in ihrem jetzigen Leben vorziehen, manche Dinge lieber buchstäblich zu vergessen. So können viele Frauen, die in ihrer Kindheit sexuell übel mißbraucht wurden, sich später nicht mehr daran erinnern.
O11.1.3.2 Kersti: Mehr als ein Drittel erinnert sich nicht an einen Kindesmißbrauch, der zu einem Klinikaufenthalt führte

Dabei gibt es unterschiedliche Grade der Verdrängung, die sich unterschiedlich äußern. Sehr starke Verdrängungen äußern sich darin, daß man leugnet, überhaupt etwas mit einem Thema zu tun zu haben und das Thema als Ganzes für nicht existent erklärt. Schwächere Verdrängungen führen zu heftigen abwehrenden emotionalen Reaktionen, sehr schwache Verdrängungen lassen sich dagegen vergleichsweise leicht durchschauen.
VB155.2.1 Kersti: Schwache, sehr starke und mittelstarke Verdrängungen äußern sich unterschiedlich
Es gibt auch sehr unterschiedliche Tricks die wir zur Verdrängung benutzen:
VA241. Kersti: Verdrängungsmechanismen
Sie kann sowohl irdisch als auch feinstofflich wahrgenommen werden.
VA222. Kersti: Wie man Verdrängung wahrnehmen kann

Wenn man Inhalte aus vergangenen Leben verdrängt, führt das dazu, daß man zwischen den Leben Fehler bei der Planung nachfolgender Leben macht, die sich verheerend auswirken können.
VB143.4 Kersti: Verdrängung in der Lebensplanung
Daher ist es zentral wichtig verdrängte Inhalte mittels Reinkarnationstherapie aufzuarbeiten.
VB106. Kersti: Reinkarnationstherapie - Verschiedene Formen, mögliche Irrtümer

Verdrängungen, bei denen zentrale Erfahrungen eines Lebens völlig ausgeblendet werden, treten bezogen auf das aktuelle Leben nur dann auf, wenn wir mit den Erfahrungen so wenig klargekommen sind, daß wir erhebliche Anstrengungen unternehmen, um sie zu verdrängen. Wenn man sich an frühere Leben erinnert, so muß man bewußt suchen, um diese Erinnerungen zu finden, sonst geht sie in der Menge der Leben als unbedeutend unter.
Hinzu kommt, daß gewöhnlich alle früheren Leben hinter der generellen Verdrängung liegen, die in der Esoterik als der Schleier bekannt ist. Daher geschieht es vergleichsweise häufiger, daß wir sehr wesentliche Aspekte eines vergangenen Lebens völlig ausblenden.

 
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2. Weltbilder als Verdrängung

2.1 Die "Es gibt keine früheren Leben"-Verdrängung

Daß es frühere Leben gibt und daß einige Menschen sich tatsächlich an ihre früheren Leben erinnern können, ist wissenschaftlich erwiesen1.-12..
O7.A4 Kersti: Wissenschaftliche Forschung zur Reinkarnation
Dennoch gibt es Menschen, die Reinkarnation für ein reines Hirngespinst halten, so schrieb Autor: Michael Schröter-Kunhardt, der viel zu Nahtoderfahrungen geschrieben hat, einen Artikel mit dem Titel: "Reinkarnationsglaube und Reinkarnationstherapie: transpersonale Fiktion."13.. Ich weiß natürlich nicht, warum für diesen Menschen Nahtoderfahrungen akzeptabel aber Reinkarnationserinnerungen nur eine Fiktion sind. Wie solche Verdrängungen allgemein zustande kommen, ist aber schon bekannt.

Interssant hierzu ist die Forschungen zur Psychotherapie mit LSD, die Autor: Stanislav Grof durchgeführt hat14..
VA230.1.2 Kersti: Die Perinatalen Erfahrungen aus Stanislav Grofs Forschungen mit LSD
Als perinatale Erfahrungen fasst Grof Erfahrungen zusammen die mit Tod und Geburt zu tun haben. Dazu zählen Erfahrungen, die sich auf die biologische Geburt beziehen, auf physische Schmerzen und Leiden, Krankheit, Gebrechlichkeit, Alter, Sterben und Tod. Es handelt sich um furchterregende subjektive Erfahrungen, die dem Wachbewusstsein gewöhnlich nicht zugänglich sind. Die Begegnung mit Leiden und Tod auf der perinatalen Ebene vollzieht sich in Gestalt einer tiefen, unmittelbaren Erfahrung des Todeskampfes. Die Person denkt nicht einfach nur über den Tod nach, sondern sie bekommt das sichere Gefühl, jetzt sterben zu müssen. Personen, die eine LSD-Sitzung mit perinatalen Erfahrungen hinter sich haben, bezeichnen sie als eine Erfahrung von Todespein, Tod und Geburt oder Wiedergeburt.14.2 S.63ff

Diese Erfahrung führt dazu, daß Dinge die allein für dieses Leben relevant sind an Gewicht verlieren. Irdischer Besitz wird uns mit dem Tod verloren gehen, daher verliert er an Bedeutung, wenn wir daran denken, daß wir sowieso sterben müssen. Weltliche Bestrebungen wie Konkurrenzdenken, die Begierde nach Rang, Macht, Ruhm, Ansehen und Besitz verblassen, wenn man sie vor dem Hintergrund der Tatsache betrachtet, daß jeder sterben muß.14.2 S.64

Gleichzeitig öffnet sich das Bewußtsein für die spirituellen Bereiche14.2 S.64f.
Autor: Stanislav Grof schreibt in "Buch: Geburt, Tod und Transzendenz.":
"Diejenigen, die den Tod-Wiedergeburt-Prozeß bis zu seinem Ende durchmachen, stellen die Verbindung mit inneren spirituellen Quellen her und erkennen, daß ein mechanistisches und materialistisches Weltbild in der Angst vor Geburt und Tod wurzelt."14.1 S.59

In der Esoterik ist diese grundlegende Verdrängung alles Spirituellen auch als "Schleier" bekannt.
VB193.2.3 Kersti: Der Schleier und andere Verdrängungen höherer Ebenen

 
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2.2 Kollektive Weltbilder als Verdrängung

Die Behauptung, daß es nichts Spirituelles gäbe ist ein Beispiel dafür, wie ein Weltbild als Verdrängung benutzt werden kann, um Teile der Realität zu verdrängen. Ein solcher Verdrängungsvorgang beginnt damit, daß wir eine Erinnerung für irreal erklären.
VA241.1.6 Kersti: Für irreal erklären als Verdrängungsmechanismus
Deshalb haben einige Menschen auch Erinnerungen, an die sie selbst nicht glauben.
VB206. Kersti: Erinnerungen, an die man selbst nicht glaubt
Ein Teil dieser nicht geglaubten Erinnerungen wird jeweils für falsch gehalten, weil die Person, die sich erinnert, der Ansicht ist, daß das an was sie sich zu erinnern glaubt, den Naturgesetzen widerspricht und weil sie vermutet, daß es sich bei der Erinnerung vermutlich um eine Erinnerung an einen Traum handele.

Ein Mensch, der eine Erfahrung verdrängen will, reagiert of sehr aggressiv auf Menschen, die seine Verdrängung in Frage stellen, weil er glaubt mit dem was er verdrängen will, nicht zurechtzukommen. Er empfindet das Verhalten desjenigen, der an einer Verdrängung zu einer Vergewaltigung kratzt als würde der der ihn triggert vergewaltigen. Vielen Menschen ist in einem solchen Fall auch nicht bewußt, daß sie sich schlecht fühlen, weil Erinnerungen angetriggert werden und nicht etwa weil der andere etwas tut, was an sich böse wäre. Jemand reagiert also beispielsweise auf jemanden, der dem Vergewaltiger aus einer verdrängten Vergewaltigung lediglich ähnlich sieht oder ähnlich gekleidet ist, als würde er sie vergewaltigen. Die Person auf die sie dann so reagieren, kann natürlich dann keinen Fehler in ihrem Verhalten entdecken, weil sie tatsächlich nichts falsch macht.

Wenn jemand ein Weltbild, das alles Spirituelle ausschließt, benutzt, um Erfahrungen aus spirituellen Bereichen und aus früheren Leben zu verdrängen, dann empfindet er alles was an diese verdrängten Erfahrungen erinnert als bedrohlich, auch wenn es tatsächlich völlig harmlos ist.
VA45. Kersti: Was ist an Heiligen so gefährlich, daß man sie unbedingt totschlagen muß? oder Wunder erscheinen wie eine Vergewaltigung
Wir leben in einer Zeit, wo viele Menschen alles spirituelle verdrängen und aggressiv oder abwertend auf Spirituelles reagieren.

In der Schule hatte ich regelmäßig den Eindruck, daß man mir dort das Denken verbieten wolle, daher habe ich über ein solches Ereignisse im Studium eine Hausarbeit geschrieben.
O3: Kersti: Ist in der Schule das Denken verboten?, OI3.
Tatsächlich tun Menschen oft etwas, was man als regelrechte Zensur erscheint, was aber in den meisten Fällen nicht aus der bewußten Absicht heraus, Zensur zu üben entsteht, sondern aus unbedachten Äußerungen, die Menschen von sich geben, wenn sich sich durch etwas angetriggert fühlen.
VA48. Kersti: Direkte Zensur - indirekte Zensur - Gedankenzensur
VA50. Kersti: Denken verboten Schilder...

VA33. Kersti: Real ist, was nicht verschwindet, wenn man nicht mehr daran glaubt?
Manche Erinnerungen wollen wir nicht als solche anerkennen, weil sie uns zu fantastisch erscheinen, um wahr zu sein.
V269. Kersti: Geschichtsschreibung durch lesen in der Akascha-Chronik: Die Welt ist ganz anders...
V270. Kersti: Fehler bei früheren Leben: Weltbilder, Beispiel Atlantis
VA205. Kersti: Ist nach heutigen wissenschaftlichen Erkenntnissen denkbar daß Atlantis und Mu (Lemuria) existiert haben?

Tatsächlich ist die Welt jedoch viel fantastischer, als wir glauben wollen.
V320. Kersti: Im oberen Teil der Brücke wird man verrückt!
V233. Kersti: Warum ich die wilden Geschichten über Xenu und Konsorten im Wesentlichen für wahr halte
V70. Kersti: Müßt ihr jetzt glauben, daß ich Jesus kannte?
V71. Kersti: Und wenn das mit Jesus ein Irrtum war?

 
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3. Die "Da war ich nie inkarniert"-Verdrängung

Es kommt natürlich vor, daß ein Mensch sich zwar an einige frühere Leben erinnern kann, aber andere frühere Leben massiv verdrängt. Wenn es dabei um mehr als ein einziges Leben geht, liegt dem das zugrunde, was ich als Grundfluch bezeichne: Eine große Verdrängungen, die entweder für den Betroffenen selbst oder alle Beteiligten eine ganze Epoche versiegelt.
VB193. Kersti: Grundflüche: Kollektive Verdrängung feinstofflich betrachtet

Lange war ich der Ansicht, in der Steinzeit wäre ich noch nicht auf der Erde gewesen. Nachdem ich an gewissen Grundflüchen gearbeit hatte, konnte ich mich nicht nur an Steinzeitleben erinnern, sondern ich konnte mich auch daran erinnern, einmal ein Saurier gewesen zu sein.
VB91. Kersti: Untote entstehen durch Flüche - Wer keine Erinnerungen hat, war oft vor kurzem untot
VB90. Kersti: Stammesgeister und Stammesflüche der Steinzeit und Saurierzeit
Ähnlich habe ich lange gedacht, ich hätte nie etwas mit Ägypten zu tun gehabt. Inzwischen weiß ich, daß ich die Leben aus dieser Zeit aus sehr ähnlichen Gründen verdrängt habe, wie mißbrauchte und mißhandelte Kinder oft ihre fast gesamte Kindheit verdrängt haben. Von genau denselben Leuten kamen sehr grausame und sehr hilfreiche Dinge, so daß ich nicht wußte ob ich sie her hassen oder lieben sollte. Da ich auf diese Menschen - oder genauer gesagt auf die Hilfe ihrer Gruppenseelen angewiesen war, habe ich das negative wie postitive verdrängt, um mit ihnen umgehen zu können, ohne ständig diese unverdauliche Mischung an negativen und positiven Gefühlen im Bewußtsein zu haben.
FF143. Kersti: Ägyptische Priesterleben

 
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4. Moralische Wertungen als Verdrängung

4.1 Die Licht-und-Liebe-Verdrängung

Gerade von Menschen, die in ihrer Kindheit schwer mißhandelt, psychisch fertiggemacht oder sexuell mißbraucht wurden, höre ich oft, daß sie von ihren Eltern erzählt bekommen, sie wären Wunschkinder hätten doch eine glückliche Kindheit gehabt. Ein Beispiel aus der Literatur:
VB167.2.3.b2 Kersti: Die Mutter der mißbrauchten Miß Amerika meint, sie hatte eine glückliche Ehe gehabt
Daß sich Betroffene oft auch selber einbilden, in ihrer Kindheit wäre alles wunderbar gewesen und sich an ihre negativen Erfahrungen gar nicht erinnern, ist bekannt. Wie das zustandekommt beschreibt Autor: Alice Miller in ihren Büchern ausführlich15..

Derselbe Mechanismus taucht auch bei Reinkarnationserinnerungen auf, indem man sich manchmal zunächst nur an die guten Seiten eines Lebens erinnert.

Beispielgeschichte, Kersti:

Jesus: Zuerst erinnerte ich mich nur an das Gute und Schöne

Meine Zeit mit Jesus war eine schwere Zeit. Ich wurde in den zwei Jahren, die wir aus der Bibel kennen, regelmäßig von den verschiedensten Seiten gefoltert. Es war aber auch eine schöne Zeit - Wir durften erleben daß Liebe die Macht hat, selbst in Situationen Schutz zu bieten, von denen kein nüchtern denkender Mensch annehmen könnte, daß auch nur die geringste Überlebenschance bestände.

Am Anfang konnte ich mich ausschließlich an das Positive erinnern. Dann kam eine jahrelange Zeit, in der ich hinter diesen so schön erscheinenden Geschichten immer neue häßliche Erinnerungen entdeckte, die ich mit diversen Tricks vor mir selbst hatte geheimhalten wollen. Hinter jeder Erinnerung steckte eine weitere noch schlimmere. Wann immer ich meinte, etwas fertiggeschrieben zu haben, stellte ich fest, daß ich noch etwas nicht hatte wahrhaben wollen und deshalb die gesamte Geschichte noch einmal umschreiben konnte. Das ging mir nach einer Weile dermaßen auf den Geist und schlug mir so auf die Seele, daß ich erst einmal ein halbes Jahr Pause machte.

In der Phase, in der all die schlimmen Erinnerungen hochkamen, verlor ich die positiven Erfahrungen, die ja auch existiert hatten, völlig aus dem Blick. Ich hatte das Gefühl, alles wäre nur schrecklich. Dieser Eindruck ist aber genauso ein Irrtum wie die vorherige "Alles war wunderbar und heilig!"-Deutung.

Die dritte Phase des Aufarbeitens fördert dann die wahren Geschenke des Lebens zutage: Man begreift nach und nach, an welchen Stellen ein konkretes Leben oder eine konkrete Situation einen weitergebracht hat. Man lernt, was daraus zu lernen ist und findet Lösungen für Probleme, die man bevor man diese Erfahrung gemacht hat nicht hatte lösen können.

Bei komplexen Problemen, die sich aus vielen Einzelthemen zusammensetzen, macht man diesen Ablauf oft für verschiedene Themen einzeln durch, so daß man zwischen positiven und negativen sichtweisen auf ein Leben hin und herschwankt, während man nach und nach alles unbearbeitete bearbeitet. Bei dem Leben zu Jesu Zeit, bin ich mit der dritten phase noch nicht richtig durch, auch wenn mir ein Teil der positiven Ergebnisse durchaus bewußt sind.
KI Kersti: Mein Leben zu Jesu Zeit

Während kein Zweifel bestehen kann, daß Liebe etwas sehr Wichtiges und Wesentliches ist, sollte es uns mißtrauisch machen, wenn wir uns bei irgendeinem Thema einbilden, dort hätte es nur Licht und Liebe gegeben. Das ist gewöhnlich eine Täuschung.

Auch die Behauptung, daß es in der Geistigen Welt nur Licht und Liebe gebe, fällt unter die Kategorie "Licht und Liebe"-Verdrängung. Dort gibt es Licht und Liebe - aber nicht nur!
VA227.2.2 Kersti: Die weichgespülten Tobias-Channelings
Denn dort sind dieselben Seelen, die auch hier auf der Erde leben und sie haben weitgehend dieselben durchaus menschlichen guten Eigenschaften und Fehler.

 
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4.2 Die "Die Welt ist böse und ungerecht"-Verdrängung

Vielleicht jeder hat schon Menschen erlebt, die die Welt als böse und ungerecht erleben, aber ihre eigenen Fehler gar nicht wahrhaben wollen, obwohl sie diejenigen sind, die sich völlig unmöglich benehmen. Sehr viel unauffälliger ist dieses Muster, wenn das Sozialverhalten im normalen Rahmen liegt und tatsächlich erhebliche Ungerechtigkeiten vorhanden sind.

In jedem Fall ist es aber nicht zielführend, die Ungerechtigkeiten - ob eingebildete oder echte - zu dem Thema zu machen, das im Zentrum der eigenen täglichen Betrachtungen steht. Selbstverständlich gibt es echte Ungerechtigkeiten, doch der Focus sollte auf den eigenen Handlungsmöglichkeiten und nicht auf den Ungerechtigkeiten an sich liegen. Um etwas zu bewirken, muß man die augenblickliche Situation so nehmen, wie sie ist und sich darauf konzentrieren, welche Möglichkeiten man hat, sie möglichst dauerhaft zum Positiven zu verändern.

Während es wichtig ist, diese negativen Erfahrungen bewußt wahrzunehmen und genau zu betrachten, um einen ausreichend differenzierten Ausgangspunkt zu haben, von dem aus man die Suche nach der maßgeschneiderten Lösung beginnen kann, ist es nicht gesund, wenn man darauf dauerhaft hängenbleibt. Sobald man das Problem betrachtet hat, ist es Zeit, zum nächsten Schritt überzugehen, der Betrachtung der eigenen Zielsetzungen und danach mit der Suche nach der genau maßgeschneiderten Lösung weiterzumachen.

Die meisten Menschen - und nebenbei bemerkt ich auch - rutschen von Zeit zu Zeit in dieses "Die Welt ist böse und ungerecht"-Muster, wenn ihnen etwas begegnet, das sie überfordert. Das ist eine Verdrängung, bei der man seinen eigenen Anteil daran, daß man selbst dieses Problem hat, verdrängt. Während es kaum möglich ist, sich ein absolut problemfreies Leben zu gestalten, treffen wir doch täglich Entscheidungen - und dies meist unbewußt über tief verwurzelte Gewohnheiten - die bewirken daß wir bestimmte Probleme haben und andere nicht.

Tatsächlich ist ein absolut problemfreies Leben nicht einmal wünschenswert. Man fühlt sich hierbei nämlich auf Dauer ziemlich unbefriedigt. Das zumindest erlebte ich, als ich eine Phase hatte, in der ich glaubte, alle meine Probleme gelöst zu haben. Und: Ich will dahin nicht zurück. So wie ich jetzt lebe, ist es viel spannender! Trotzdem bin ich heilfroh, diese Zeit erlebt zu haben, weil sie mir gezeigt hat, was man durch Aufarbeiten erreichen kann und daß ich lieber ein spannendes Leben mit einigem Ärger und Frust lebe, als ein glückliches Leben, bei dem ich mit meinen tieferen Schichten nicht in Kontakt bin.
E19: Kersti: Eine traumhafte Zeit

Im Rahmen des Aufarbeitens von Reinkarnationserinnerungen taucht diese "Die Welt ist böse und ungerecht"-Verdrängung meist dann auf, wenn dir die "Licht und Liebe"-Verdrängung aufgeben und beginnen, uns die Probleme anzusehen. Dabei verlieren wir leicht all das Positive, was es in diesen Leben auch gegeben hat, völlig aus dem Blick und sehen nur noch die negativen Aspekte. Der Grund hierfür ist, daß es schwierig ist, mit dem Gefühlschaos zurechtzukommen, das entsteht, wenn man von denselben Menschen sehr gutes und sehr Schlimmes erfährt. Man möchte nicht zwischen den positiven und negativen Gefühlen innerlich zerrissen werden und sieht sich deshalb zunächst jeweils nur eine Seite an. Daß diese Betrachtung so einseitig ist, bedeutet aber auch, daß man es häufig nachher bereuht, wenn man in dieser Aufarbeitungsphase Rachewünsche umsetzt, weil man später, wenn man zu einer ausgewogeneren Sichtweise kommt, bei der Schlechtes und Gutes gleichermaßen betrachtet werden, weniger drastische Maßnahmen als angemessener und zielführender ansieht.

Wenn man in der Aufarbeitungsphase mit der "Die Welt ist böse und ungerecht"-Verdrängung ist, ist es daher oft sinnvoll, von den Tätern eher Abstand zu halten, bis man die negativen Gefühle so weit aufgearbeitet hat, daß man weiß, was man auf lange Sicht wirklich will.

 
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4.3 Die "Ich bin lieb"-Verdrängung

Die "Ich bin lieb"-Verdrängung gibt es in zwei Varianten.
  1. "Ich bin lieb und alles ist Licht und Liebe"-Verdrängung
  2. "Ich bin lieb und die Welt ist Böse"-Verdrängung

 
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4.3.1 Die "Ich bin lieb und alles ist Licht und Liebe"-Verdrängung

Bei der "Ich bin lieb und alles ist Licht und Liebe"-Verdrängung unterstellt man sich selbst und seinem Umfeld nur Positives und verdrängt sowohl eigene als auch fremde Fehler und Schwächen.

Ein typisches Beispiel dür die "Ich bin lieb und alles ist Licht und Liebe" sind die Vorgänge in vielen Esoterikforen. Hinter jedem Beitrag stehen Herzchen, und der beispielsweise der Satz "mit Licht und Liebe" alle drücken sich freunlich aus und garnieren ihre Emails mich Herzchen und freundlichen Smileys.

 
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4.3.2 Die "Ich bin lieb und die Welt ist Böse"-Verdrängung

4.3.2.1 Wenn man den eigenen Anteil ander Situation verleugnet und deshalb nicht zu einer Lösung kommen kann

Daß hier etwas falsch ist, wird auffällig, sobald ein Mißverständnis oder ein Problem auftritt. Plötzlich giften sich alle an und bekommen ihr zwischenmenschliches Problem nicht gelöst, weil keiner der Beteiligten bei sich selber nachschaut und fragt, was er besser machen könnte, damit die anderen zufrieden sind.

Dies ist keine böse Absicht - alle Beteiligten wollen Licht und Liebe - aber alle Beteiligten verdrängen auch, daß es das nur dann wirklich dauerhaft gibt, wenn man sorgfältig erklärt, was man von anderen aus welchen Gründen braucht und auf Kritik reagiert, indem man schaut, was man für Fehler gemacht hat und was man in Zukunft besser machen kann.

Beispielgeschichte, Kersti:

"Du sollst den Satz gar nicht interpretieren!"

Eine Person in einem Forum kritisierte mich. Leider kann ich die Kritik nicht wiedergeben, weil ich davon so wenig verstanden habe, als hätte sie chinesisch geschrieben und sie deshalb nicht im Gedächtnis behalten habe. Der Satz hatte für meine Begriffe keine Bedeutung, es war nur klar daß sie mir irgendwelche abwertenden Gedanken unterstellte, die es eigentlich so nicht geben kann. Ich wußte weder, in welchen meiner Forenbeiträge der kritisierte Fehler stecken sollte, noch habe ich verstanden, was ich hätte anders machen müssen, damit sie sich nicht abgewertet fühlt. Ich sagte also, daß ich sie nicht verstanden hatte und bat sie dasselbe noch einmal mit anderen Worten zu sagen. Sie weigerte sich, das stünde doch da. Für meine Begriffe stand da ein Satz, der sich in selbst widerlegte, aber keinen erkennbaren Bezug zu realen Beiträgen von mir außerhalb dieses Satzes hatte. Da ich wissen wollte, was sie mit dem Satz gemeint hatte, ließ ich meine Fantasie spielen, wie der Satz an sich gemeint sein könnte. Nichts von diesen Interpretationen, auf die ich kam, hatte ich wirklich getan, aber man weiß ja nie was Andere für einen Unsinn in Beiträge von mir hineininterpretiert haben könnten, der von mir gar nicht gemeint war. Sie sagte zu jeder dieser Ideen nur, daß sie das nicht gemeint hätte. Schließlich fragte ich verzweifelt:
"Wie soll ich den Satz denn dann interpretieren?" - interpretieren heißt "verstehen".
"Du sollst ihn gar nicht interpretieren!" kam als Antwort.
Aus ihren weiteren Ausführungen kam heraus, daß sie der Ansicht war, sie hätte ein Anrecht darauf, daß ich ihren Satz sofort so zu verstehen habe, wie sie ihn gemeint hat und wenn ich das nicht tue, wäre das eine gegen sie gerichtete Bosheit.

Ausführlicher wird das Beispiel hier behandelt:
VB202.3.3 Kersti: "Du sollst den Satz gar nicht interpretieren!"

Mißverständnisse klären kann man nur, wenn man bereit ist, wenn jemand sagt "Ich verstehe nicht, was du sagen willst!" für möglich zu halten, daß er es wirklich nicht verstanden hat und dann Erklärungen nachzuliefern. Nicht einmal einen Ansatz zur Klärung möglicher Mißverständnisse zu machen, macht einen dauerhaften entspannten Umgang miteinander völlig unmöglich. Daß es tatsächlich Gemeinschaften gibt, in denen es über viele Jahre hinweg harmonisch und liebevoll zugeht, erlebte ich bei meiner Pfadfindergruppe.
V167. Kersti: 17-jährige Gruppenführer verhindern Ausgrenzung wirksamer als Lehrer
Von dem typischen Esoterikforum unterschied sie sich darin, daß die Mitglieder sehr kompetent darin waren, konstruktiv zu kritisieren und Kritik sinnvoll für sich zu nutzen. Das ist generell die zentrale Fähigkeit, die man braucht, um einen dauerhaft toleranten Umgang miteinander pflegen zu können.
O2: Kersti: Toleranz als Fähigkeit, OI2.

Wenn man Probleme und Gedanken, die eigentlich nur im eigenen Inneren existieren, als etwas sieht, was draußen existiert, verschiebt man Probleme, die man durch eine einfache Entscheidung, so nicht mehr zu denken oder zu handeln, lösen könnte, in einen Bereich, wo man sie nicht mehr lösen kann. Wer anderen Absichten oder Gedanken unterstellt und sich deshalb verletzt fühlt, kann sein verletzt fühlen ganz leicht beenden, wenn er aufhört an diese Unterstellung zu glauben, die zunächst mal sein eigenes Fantasieprodukt ist. Selbst wenn der andere ausdrücklich sagt, daß diese Unterstellung zutrifft, fühlt man sich nur dann verletzt, wenn man die Absichten oder Gedanken die der andere in seinem Kopf hat, als für das eigenen Selbstwertgefühl relevant betrachtet, statt sich zu sagen, daß der andere so denkt, weil seine Vorerfahrungen, die nichts mit einem selbst zu tun haben, ihn irreführen.

So lange ich mir aber einbilde, daß das Problem im Denken und Handeln des anderen liegt und daß der andere sein denken - das möglicherweise nur in meiner eigenen Fantasie existiert - und sein Handeln - das uns möglicherweise nur verletzt, weil wir etwas in diese Handlungen hineininterpretieren was nicht real existiert - ändern muß, damit ich glücklich bin, ist meine Aufmerksamkeit nicht auf die Dinge gerichtet, die ich ändern kann, nämlich mein eigenes Denken und handeln. Selbst wenn der andere Dinge tut, die für mich ein reales physisches Problem darstellen, kann ich an seinem Verhalten nur etwas ändern, indem ich mein eigenes Verhalten ändere, denn er würde nicht so handeln, wenn mein eigenes Verhalten eine funktionierende Strategie wäre, um ihn davon abzubringen.

Damit man wirklich dauerhaft überwiegend Licht und Liebe erlebt, braucht man die Fähigkeit, negative Erfahrungen sinnvoll auszuwerten und zur Verbesserung der eigenen Strategien zu nutzen. Glück fällt nicht einfach vom Himmel und ist auch nicht durch ausschließliches positives Denken oder Bestellungen beim Universum zu erreichen.
VB145.2.2 Kersti: Funktioniert positiv Denken?
VB101. Kersti: Wenn Bestellungen beim Universum plötzlich nicht mehr funktionieren

 
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4.3.2.2 Projektion: Wenn man sein eigenes böses Denken und handeln als außerhalb von sich stehend wahrnimmt

Daß man Teile der eigenen Persönlichkeitsstruktur, die man als Böse bewertet, als nicht zu einem selbst gehörig wahrnimmt, ist Thema folgender Artikel.
VB51. Kersti: Verdrängung - oder warum der Teufel verteufelt wurde
VB104. Kersti: "Es ist, als wäre da ein Teufelchen" - Besessenheit oder eigener Persönlichkeitsanteil?
VB67. Kersti: Wozu wir unsere verdrängten Anteile brauchen
Dieses Muster ist die Grundstruktur der Dualität.
VB154.1 Kersti: Was ist Dualität?

 
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4.4 Die "Ich bin böse"-Verdrängung

Die "Ich bin böse"-Verdrängung tritt dann auf, wenn man sich nicht auf erträgliche Weise in eine Gemeinschaft integrieren kann. Es gibt davon mehrere Varinaten.

In der Arbeit mit mißbrauchten Kindern taucht die "Ich bin böse"-Verdrängung als Locus-of-Control-Shift auf. Hier glaubt das Kind oft, es wäre verdorben und am Mißbrauch Schuld16., 17. S.289ff. Dies ist einerseits eine Verwechslung von Verantwortung und Schuld: Wenn Eltern gute Eltern sind, übernimmt die Mutter die Verantwortung dafür, daß das Kind nicht verloren geht. Sind Eltern schlechte Eltern, übernimmt das Kind die Verantwortung dafür, daß es die Eltern nicht verliert, weil es auf die Eltern angewiesen ist. Aus dem Verantwortung übernehmen des Kindes mit schlechten Eltern dann abzuleiten, es wäre selbst schuld, wenn es verloren geht, während im Falle der Kinder mit guten Eltern die Eltern schuld seien, verwechselt Ursache und Wirkung.
VB73.1 Kersti: Die Todesangst, die entsteht, weil man sehr schlechte Eltern hat, macht Kinder anhänglich
Andererseits ist es aber auch ein Zeichen von Unreife. Kinder auf der Moralstufe drei übernehmen das Weltbild einer geliebten Autorität vollständig, ohne es im Einzelnen darauf überprüfen zu können, ob es richtig ist. Da schlechte Eltern ihr Kind oft als Problem wahrnehmen, weil sie wegen eigener Probleme mit der Kindererziehung überfordert sind, vermitteln sie dem Kind ein negativeres Selbstbild als gute Eltern, die eben nicht überfordert sind und daher humorvoll und freundlich mit den Problemen des Kindes umgehen können.
VB136.1.1.2 Kersti: Niveau 2 - Moral der konventionellen Rollenkonformität
Im allgemeinen wird ein Kind in unserer Gesellschaft erst als Jugendlicher fähig, ein Weltbild Punkt für Punkt zu überprüfen und moralische Regeln infrage zu stellen, weil sie höheren moralischen Prinzipien widersprechen18. S.58.
VB136.1.2.3 Kersti: Niveau 3: Das Erschaffen neuer Weltbilder
VB136.1.1.3 Kersti: Niveau 3 - Moral der selbst akzeptierten moralischen Prinzipien
Jüngere Kinder können zwar - hauptsächlich im Rahmen der antiautoritären Erziehung - das Handwerkszeug beherrschen, das man verwendet, um sich ein eigenes Weltbild zu zimmern, brauchen aber die Geborgenheit, die eine Harmonie mit dem elterlichen Weltbild vermittelt und werden daher das Weltbild der Eltern nur in Randbereichen infrage stellen, die für das tägliche Leben nicht wichtig sind und die Beziehung mit den Eltern nicht gefährden. Ein kleines Kind kann damit umgehen, wenn es mehr über Bisamratten weiß als seine Eltern und deshalb deren Ansichten dazu infrage stellt, aber nicht, wenn sich materialistisch ausgerichtete Eltern Sorgen machen, das Kind könnte verrückt werden, weil es plötzlich spirituelle Ansichten entwickelt. Ein Jugendlicher ist dagegen durchaus bereit, so zu tun, als hätte er von den Eltern abweichende moralische Grundsätze, nur um auszuprobieren, wie die Eltern darauf reagieren.

 
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4.5 Karma, die "Ach übrigens und du bist an allem selbst schuld!"-Verdrängung

In der Esoterik gibt es die Vorstellung, Karma wäre eine riesige Rechenmaschine, die jedem vollautomatisch die Rechnung für seine vorhergehenden Untaten präsentiert. Ich halte das für eine Verdrängung.

Beispielgeschichte, Kersti:

"Ich sehe da Folterkeller."

Januar 2022: Da ich dort ein wenig aufräumen wollte, sah ich die ungelesenen Bücher durch und stieß dabei auf " Buch: Das große Handbuch der Sexualität"19. von Autor: Trutz Hardo. Das klang interessant und war auch ein Thema mit dem ich in meiner Arbeit regelmäßig konfrontiert wurde. Ich wunderte mich, daß ich vergessen hatte, daß ich so ein interessantes Buch in meinen Vorräten hatte.

Ich begann also zu lesen und stellte fest, daß ich erstaunlich bissig auf das Buch reagierte. Hardo beginnt - wie er in seinem Kapitel über seine Vorgehensweise bei der Rückführungstherapie schrieb19. S.17ff - immer mit einem oder mehreren Opferleben, dann führt er zurück zu einem Täterleben und dann auf den Berg der Weisheit, um zu verstehen, weshalb der Patient diese Erfahrungen machen mußte. Die Opferleben werden immer als Folgen des Täterlebens erklärt, für die sie als Ausgleich nötig seien. Zuletzt nimmt der Patient einen Kiefernzapfen und soll da alles hineinkneten, was er nicht mehr haben wolle und den er dann ins Feuer werfen sollte.

Nachdem ich das mit dem Kiefernzapfen gelesen hatte, war es bei mir aus, zu allem, was ich danach in seinem Buch las, hatte ich eine sarkastische Bemerkung in Petto! Ich fragte mich, was ich mit Hardo hatte und stellte diese Frage am selben Tag einer hellsichtigen Freundin Emilia.
"Ich sehe da Folterkeller."
Ich bat sie, mir zu diesen Folterkellern Verdrängungen herauszuschlagen und bekam, während sie das tat, das Empfinden daß Trutz Hardo zur Gruppemseele Michael gehört und daß mein Problem mit ihm mit der Gruppenseelengeschichte zu tun hat, in der Erzengel Michael zuerst den Teufel abgespalten hat und dann jeden seiner eigenen Anteile, sobald er selbst ihn abgespalten hat, zum Teufel erklärt hat. Ich fand das unverschämt, denn viele dieser vorgeblichen Teufel benahmen sich für meine Begriffe lange weiterhin wie richtige Michaels - also unausstehlich - indem sie sich selbst für die guten hielten und mich für böse, während sie alle möglichen Wesen folterten. Ich habe viele dieser Michaels zwar wesentlich später, nachdem sie vernünftig geworden sind, in meine Gruppenseele integriert, aber ich bin der Ansicht, daß der jeweilige Anteil zwar individuell für diese Handlungen, die vor der Integration geschehen sind, verantwortlich ist und von der Gruppenseele dabei, es wieder gut zu machen, auch unterstützt wird, aber meine Gruppenseele ist nicht daran Schuld, weil er damals eben noch nicht dazugehörte.

Ich sah dann also die Folterkeller und war dann tagelang damit beschäftigt, da gründlich aufzuräumen. Dabei entdeckte ich einige Michaelanteile die vor mehreren tausend Jahren bei mir hatten integriert werden wollen und zur Strafe für diese Absicht von ihrem Hauptanteil bis heute gefoltert worden waren.

Als mir solche Szenen zuerst begegnet sind, in denen Leute sich bewußt, als die Guten darstellen und ich im feinstofflichen Folterkeller gesehen haben, dachte ich, sie sind eine Art Betrüger. Allerdings hat niemand von diesen Leuten nachher auf seiner Internetseite darüber beschwert, daß es einen magischen Angriff gegeben hätte, wo jemand ihre Keller ausgeräumt hätte. Es gab manchmal danach Streit innerhalb der betreffenden Gruppe, aber keine Erwähnung meiner Handlungen in den Folterkellern oder eines Angriffs von Außen. Natürlich war nicht zu erwarten, daß sie von einer Kersti Nebelsiek reden, aber sie könnten schon den Teufel oder die Polizei, die eine Razzia durchführt, im Traum oder als feinstoffliche Wahrnehmung gesehen haben. Irdisch waren ihnen diese Handlungen also nicht bewußt.

Außerdem hat es seine eigene Ironie, daß ich die Tatsache, daß ich eigene Höllen aufgelöst habe nicht in dieselbe Kategorie eingeordnet habe, wie die Folterkeller der anderen. Nein, ich bin doch gut, ich heile das alles nur, sobald ich es finde! Daß ich was Böses gemacht habe, war doch vor Ewigkeiten.

Inzwischen bin ich überzeugt, daß sie oft nicht einmal dem feinstofflichen Ich bewußt ist, da es in vielen Fällen eben auch von diesem verdrängt ist. Das ist aber unterschiedlich. Bei manchen Menschen ist Freundlichkeit in diesem Leben schon mehr Schein als Sein - Sie geben sich freundlich, wenn sie etwas wollen, würgen dem Gegenüber aber schon bewußt gerne hintenherum etwas rein oder werden bösartig wenn man sie nicht ständig mit Hilfeleistungen füttert. In dem Fall ist dann auch das eigene Selbstbild mehr Schein als sein. Sie glauben freundlich zu sein und wenn ihnen irgenetwas nicht paßt oder die Seele alte Ressentiments hat, greifen sie im Feinstofflichen an, wenn sie meinen, es sich leisten zu können.

Trutz Hardo ist aber sehr wahrscheinlich eher jemand, der es auch im Feinstofflichen verdrängt, denn laut seinem Buch fragt er die Patienten oft Jahre nach der Behandlung noch einmal, wie es ihnen geht und ist sehr erfreut, wie langfristig seine Erfolge sind. Das würde keinen Sinn ergeben wenn es ihm nicht wirklich darum ginge, Menschen zu heilen. Allerdings kann die Karma-Verdrängung auch dazu führen, daß Seelen zu Strafen verurteilt werden, die bewirken, daß sie kaum Chancen haben, aus einem negativen Teufelskreis rauszukommen.
VA292.1.1.1 Kersti: Ungerechte Gerichtsurteile

Seine Erfolge unterscheiden sich jedoch von denen, die ich habe. Wenn er arbeitet, handelt es sich oft um ein zwei mehrstündige Sitzungen und dann ist das Problem einfach weg. Wenn ich mit meinen Patienten arbeite, dauert es länger, bis sich so durchgreifend etwas ändert und ich bin mir nicht sicher, ob das daran liegt, daß ich ziemlich häufig mit denen arbeite, die schon von diversen Geistheilern und Therapeuten aufgegeben wurden - oder schlimmeres. Auf jedem Fall verschwinden bei meinen Leuten nicht nur die Probleme, sondern in ihrem Sein tauchen auch Ideen und Fähigkeiten auf, die sie vorher nicht gehabt haben. Sie werden vielfältigere Persönlichkeiten, die mehr und unterschiedlichere Interessen haben, als vorher. Sie verlieren ihre Ängste, obwohl sie nach und nach mehr und mehr Gefahren wahrnehmen, die in unserer Gesellschaft tatsächlich existieren und die von der Mehrheit der Menschen verdrängt sind.

Dieses erstaunliche Phänomen kenne ich nicht nur aus meiner Arbeit in diesem Leben, in dem mir letztlich nichts wirklich Schlimmes passiert ist, sondern auch aus Leben, in denen ich in einer wirklich schlimmen Situation war.
F557. Kersti: Ich komme immer mehr zu dem Schluß, daß hier noch Schlimmeres auf mich wartet als die Dinge, vor denen ich mich gefürchtet habe, aber ich habe trotzdem weniger Angst
Trutz Hardos Patienten verlieren auch einige ihrer Ängste, aber es fehlt dabei das Element des in die dunklen Winkel unserer Gesellschaft schauens und trotzdem immer angstfreier werdens. Er befaßt sich nur mit den Ängsten, denen der Patient nicht ausweichen kann, weil sie überwältigend da sind, nicht aber mit den erfolgreich verdrängten Ängsten. Trutz Hardo arbeitet auch nicht alles auf. Das Symbol mit dem Kiefernzapfen, in das Schwarzes Zeug geknetet wird, das die noch nicht aufgelösten Probleme des Patienten darstellt, heißt, daß er diejenigen Persönlichkeitsanteile, die er nicht heilen kann, nach Kräften zu vernichten versucht, statt sie an einen kompetenteren Heiler weiterzugeben, was die Funktion der Unheilbarenliste ist, die meine Gruppenseele führt. Allerdings kann man ihm auch im Feinstofflichen keine Bosheit unterstellen. Wir sind nämlich, nachdem wir die Folterkeller weitgehend aufgeräumt haben, im Feinstofflichen zu ihnen an die Vordertür gekommen

Beispielgeschichte, Kersti:

"Mein Gott, wie sollen wir das je wieder gut machen?"

Tatsächlich haben wir durchaus einen Beweis, daß auch Trutz Hardos feinstoffliche Mannschaft verdrängt und eigentlich das richtige tun will. Nachdem wir mit dem Befreien der Gefangenen fertig waren, haben wir nämlich an die Vordertür geklopft und gesagt, daß wir sie überprüfen wollten. Sie meinten wir könnten selbstverständlich reinkommen und uns alles ansehen. Wir sind dann ziemlich direkt zu den Stellen gegangen, wo etwas faul war, schließlich wußten wir, wo wir schauen müssen, da wir die Folterkeller kannten. Ihnen war dagegen nicht bewußt, daß da etwas falsch war.
"Was ist das?"
"In die Öffnung wirft man alles was unheilbar ist."
"Na dann wollen wir mal sehen, wo das hinkommt." sagen wir und gehen eine Wendeltreppe neben dieser Öffnung runter, wo immer noch ein kleiner Mixer war. Wir erklärten ihnen, daß es aber nicht geht, daß man einen sowieso schwer verletzten Anteil nicht noch schwerer verletzen darf, zeigten ihnen, wie man solche Wesen in die Unheilbarenlisten einträgt und erklären daß dann die meisten innerhalb vo einem Jahr geheilt sind. Danach zeigen wir ihnen zu ihrem zunehmenden Entsetzen die inzwische weitgehend aufgeräumten Folterkeller. Obwohl nur noch ein Bruchteil der Probleme vorhanden sind, die es bei unserer Ankunft gab, wußten sie nicht weiter:
"Mein Gott, wie sollen wir das je wieder gut machen?"
"Schritt für Schritt. Niemand erwartet von euch, daß ihr mehr tut als menschenmöglich." antwortet mein dortiges ich.
Auch meine Erfahrung darüber, wie Seelengeschichten ablaufen, ist anders, denn ich gehe weiter zurück. Die erste Erfahrung, die eine Seele mit Gewalt macht, ist keine Tätererfahrung sondern eine Opfererfahrung. Dabei gibt es prinzipiell zwei unterschiedliche Mechanismen. Zum einen kann ein Wesen, das sich später unabhängig als Seele inkarniert, bei einer Gewalterfahrung von einer größeren Seele oder Gruppenseele abgespalten worden sein, zum anderen kann sie sich vorher schon unabhängig inkarniert haben und bei einer dieser Inkarnationen traumatisiert worden sein. Wenn nun die Gruppenseele, zu der die so verletzte Seele gehört, gute Fähigkeiten hat, bei der Bewältigung solcher Traumata zu helfen, sammelt sie die verletzte Seele ein, läßt ihr eine geeignete Therapie zukommen und das Problem ist ohne weitere Komplikationen gelöst. Fehlen der Gruppenseele diese Fähigkeiten, passiert es leicht, daß die verletzte Seele in eine Negativspirale gerät, weil sie keine sinnvolle Möglichkeit kennt, diese Erfahrungen zu verarbeiten.
VA116. Kersti: Abgespaltene Anteile: Das Leben ist ungerecht
Da selbst der Gott unseres Multiversums, wie ich feststellen mußte, durch Abspalten verdrängt, wird sie versuchen, zu verdrängen. Das allerdings ist kontraproduktiv, denn wer seine negativen Gefühle, Schmerzen und Ängste verdrängt, verdrängt automatisch die schönen Gefühle mit und verliert damit auch seinen Zugang zu positiven Gefühlen. Schlimmer wird das dadurch, daß der zugehörige Hauptanteil der Gruppenseele, der mit diesen Erfahrungen auch nicht umgehen kann, die verletzte Seele auch verdrängt und sie dadurch auch von dem bißchen Hilfe und Führung abschneidet, das sie geben könnte. Damit verliert die verletzte Seele nach und jede Orientierung und jede Hoffnung. Da nichts, was sie bisher beherrscht, ausreichend ist, um mit der Erfahrung fertigzuwerden, klammert sie sich an jeden Grashalm, probiert jede Idee aus, auf die sie kommt. Die Idee selber zum Täter zu werden, um nicht Opfer zu sein, wird sie unter Garantie ausprobieren, da sie ihr begegnet und da ihr aufgrund ihrer Verdrängungen der Gefühls-Kompaß fehlt, der ihr hätte verraten können, was daran falsch ist.

Ab irgendeinem Punkt, hat die Seele genug Erfahrungen gesammelt, damit ihr ein Paar Dinge auffallen. Das Sozialsystem der Erde ist als Ganzes gesehen ziemlich krank. Allerdings gibt es darin kleinere Gemeinschaften, die gesünder oder umgekehrt kranker sind als der Durchschnitt. Die gesünderen Gemeinschaften akzeptieren nur Menschen als Mitglieder, die sich an die moralischen Regeln der ihrer Gemeinschaft halten. Dabei werden Kindern größere Fehler verziehen, als Erwachsene, weil sie noch lernen müssen und abhängig sind. Grundsätzlich gilt aber - wer dauerhaft zu einer gesunden liebevollen Gemeinschaft gehören will, muß sich einigermaßen anständig verhalten, sonst sagen sie "Das tun wir uns nicht an". Wer unfreundlich und grausam ist gerät früher oder später in schlechte Gesellschaft, weil die freundlicheren Menschen Besseres zur Auswahl haben.

Dies gilt bezogen auf Gemeinschaften aber auch bezogen auf die eigene Persönlichkeit. Man muß nicht nur gut mit anderen umgehen, um seine Probleme zu lösen, man muß auch gut mit sich selbst umgehen.

Indem die Seele solche Dinge begreift, erfindet sie sozusagen das Rad neu. Sie begreift nach und nach, was der Sinn dessen ist, was man gut nennt und kann es nicht nur erfühlen, wie die unschuldige junge Seele das tut, sondern sie versteht es auch. Indem sie es versteht, lernt sie, was sie wirklich tun muß, um ihre Probleme zu lösen und löst sie nach und nach.

Indem Trutz Hardo nur bis zu einem Täterleben zurückgeht nach dem der Täter begriffen hat, warum seine Handlungen falsch waren, sieht er sich die Opfer- und Täterleben davor nicht an, in denen er nicht einmal wußte, was von seinen Handlungen richtig und was falsch war. Das macht er so, weil das für ihn noch zu schmerzhaft wäre, aber es ist durchaus zur vollständigen Heilung notwendig, zu begreifen, wie ein Wesen überhaupt erst zum Täter geworden ist. Trutz Hardo ist auf dem richtigen Weg, aber erst am Anfang dieses Weges.

Zusammenfassend kann man sagen: Die Karma-Vorstellung, nach der Opfer-Erfahrungen die Folge von Täter-Handlungen sind, ist insofern falsch, daß vor den ersten Täterleben auch Opferleben waren, in denen diese Handlungweise für eine junge Seele so absurd war, wie es für die meisten Menschen wäre, wenn wir sehen würden, daß unsere rechte Hand einen Krieg gegen die linke Hand beginnt. Für uns als Mensch wäre das eine gruselige Vorstellung, weil wir sofort sehen, daß das selbstschädigendes Verhalten ist. Zum Täter wird die Seele dann, wenn sie so sehr verstrickt ist, daß sie gar nicht mehr wahrnehmen kann, daß auch ein Mord letztlich eine selbstschädigende Handlung ist, weil sie das größere Ganze verletzt, von Opfer und Täter Teil und abhängig sind. Bevor die Seele schwer verletzt ist, tut sie das nicht und nachdem einige ihrer Verletzungen geheilt sind, wird sie auch nicht mehr zum Täter.

Der Zustand unserer Erde zeigt, daß die meisten irdischen Gruppenseelen vergleichbar viele verdrängte Probleme haben wie Trutz Hardos feinstoffliche Leute. Wenn man diese Probleme nach und nach löst, wird sich der Zustand der Erde verbessern und nicht verschlimmern. Es ist aber nicht möglich, alle diese Probleme, die sich über viele Millionen Jahre hinweg angesammelt haben und von denen manche sogar aus vorhergehenden Universen stammen, die noch wesentlich älter sind, innerhab von ein paar Tagen oder Jahren zu lösen. Es geht nur Schritt für Schritt.

 
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5. Die Verdrängung von Personen

5.1 Die Verdrängung von nahestehenden Personen

Neben weltbildbezogenen Verdrängungen gibt es in Reinkarnationserinnerungen auch personenbezogene Verdrängungen. Ist das Leben vergleichsweise harmlos, verdrängt man gewöhnlich nur Details über eine Person. Wenn man sich jedoch an ein Leben zu erinnern versucht, das mit so vielen traumatischen Erfahrungen verbunden ist, daß man die meiste Zeit dieses Lebens mit den gerade aktuellen Erfahrungen schon überfordert war, und es es den meisten nahestehenden Menschen genauso ging, dann ist verdrängt man häufig genau die Personen, die einem am nächsten gestanden hatten, weil damit zu viele zu schmerzhafte Erfahrungen verbunden sind. Niemand erinnert sich gerne daran, daß die Geliebte, der beste Freund, das eigene Kind oder die Eltern viele Jahre ihres Lebens unmenschlich gelitten haben. Zu einem früheren Leben hat man gewöhnlich auch keine harten Fakten vorliegen, die einem verraten, wie viele Personen zu einer Familie gehört haben. Daher ist es leichter als in Erinnerungen an dieses Leben, eine Person vollständig zu verdrängen.

 
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5.2 Die Erinnerungen an zwei halbe Personen

VA213. Kersti: Ich bin eine Gruppenseele - oder - Der "Es ist echt!"-Schock
VA217. Kersti: Auffinden und zurückholen verschwundener Seelenanteile
VA218. Kersti: Gruppenseelen und multiple Persönlichkeiten
V49. Kersti: Wenn wirklich beide die Person waren - wie aus einer Person zwei werden und wie zwei zu einer werden können

 
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5.3 Die "Du bist nur ein Gegenstand!"-Verdrängung

Die "Du bist nur ein Gegenstand!"-Verdrängung tritt in diversen Varianten auf.

 
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6. Furchtbare Reinkarnationserinnerungen und ihre Verdrängung

Wenn ein Leben, an das man sich erinnert im Wesentlichen so war, daß man damit klar kam, und nur einzelne Erlebnisse die persönlichen Bewältigungsfähigkeiten übersteigen, verdrängt man nur punktuell. Die Grundzüge des Lebens behält man im Gedächtnis und hat daher einen zusammenhängenden Rahmen, in dem man neu aufgearbeitete Erinnerungen einfügen kann. Ist ein Leben aber so schwierig gewesen, daß man mit dem meisten nicht klar kam, läßt es sich nicht mehr zu einem zusammenhängenden Ganze zusammenbauen.
VB71. Kersti: Maßlose Grausamkeit: Leben, die sich nicht mehr wirklich sortieren lassen
Erinnerungen zu Ereignissen, die viel Anlaß zu Verdrängung bieten, sind gewöhnlich besonders stark verfälscht. Während es kaum möglich ist, diese Erinnerungen zu verstehen oder sicher zu sagen, was passiert ist, bevor man es aufgearbeitet hat, ist die Aussage, das wäre alles nur Einbildung, weil es so etwas Schreckliches gar nicht geben würde, falsch.
VA47. Kersti: Die verdrängte Wahrheit ist immer schlimmer, als die Deckerinnerung hinter der wir sie verstecken

 
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VA82. Kersti: Psychodelische Drogen oder warum man Verdrängung nicht gewaltsam aufheben darf
VA212. Kersti: Alte Seelen sind seelische Krüppel
VA182. Kersti: Ego? - oder warum schlecht aufgearbeitete Erinnerungen immer so groß erscheinen
VA290. Kersti: Filtermechanismen
VA290. Kersti: Verdrängung
VA237. Kersti: Das Dimensionen- verständnis- problem

 
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Quelle

Dieser Artikel beruht auf meinen eigenen Erfahrungen als Therapeutin.
VA248. Kersti: Wie funktioniert Psychotherapie?
Wenn ich therapeutisch arbeiten greife ich oft auf das Wissen meiner feinstofflichen Anteile zurück und integriere geistheilerische Methoden in meine Arbeit.
VA299. Kersti: Fragen beantworten: Das Wissen der eigenen feinstofflichen Anteile
VA131. Kersti: Heilung durch Arbeit an den feinstofflichen Körpern

Weitere Quellen waren:

  1. Autor: Jim B. Tucker: Children's reports of past-life memories: a review. In: Explore: The Journal of Science and Healing 2008 Jul-Aug;4(4):244-8. Welt: PMID 18602617
  2. Autor: Linda Tarazi: The Reincarnation of Antonia. Fate Magazine, Lakeville MN, Bd. 37, Nr. 4, 1984.
  3. Autor: Linda Tarazi: Buch: B117.15 Under the Inquisition. An experience relived. (1997) Charlottesville, VA: Hampton Roads Publishing Co. ISBN 1571740589
  4. Autor: Morey Bernstein (aus dem Amerikanischen von Heinrich F. Gottwald): Buch: B117.13 Protokoll einer Wiedergeburt. Der weltbekannte Fall von Bridey Murphy: Der Mensch lebt nicht nur einmal. (1973) München: Knaur ISBN 3-426-04114-6
  5. Autor: Robert L. Snow: Buch: B117.14 Looking for Carroll Beckwith. The true story of a dedectives search for his past life. (1999) Emmaus, Pensylvania: Daybreak Books ISBN 1-57954-101-1
  6. Autor: Jenny Cockell (Aus dem Englischen von Gertrud Wittich): Buch: B117.6 Unsterbliche Erinnerung. (1994) Bergisch Gladbach: Bastei-Lübbe. ISBN: 3404613066
  7. Autor: Gabriel Delanne: Buch: B117.19 Documents pour servir à l’étude de la reincarnation. (1924) Paris, Editions de la B. P. S. (Welt: Volltexte DOC, PDF)
  8. Autor: Ian Stevenson: Buch: B117.11.1 Reinkarnation. Der Mensch im Wandel von Tod und Wiedergeburt. (2003) Aurum ISBN 3-89901-019-1
  9. Autor: Ian Stevenson: Buch: B117.11.2 Reinkarnation in Europa. Erfahrungsberichte. (2005) Grafing: Aquamarin ISBN 3-89427-300-3

     

  10. Autor: Ian Stevenson: Buch: B117.11.3 Reinkarnationsbeweise. Geburtsnarben und Muttermale belegen die wiederholten Erdenleben des Menschen. (2011) Grafing: Aquamarin Verlag ISBN 978-3-89427-569-3
  11. Autor: Helen Stewart Wambach (Übersetzt durch Hans-Jürgen Baron von Koskull): Buch: B117.12 Seelenwanderung. Wiedergeburt durch Hypnose. (1986) München: Goldmann Verlag ISBN 3-442-11746-1
  12. Autor: Roy Stemman: Buch: B117.21 The Big Book of Reincarnation: Examining the Evidence that We Have All Lived Before.(01.05.2012) Hierophant Publishing ASIN: B0082ATEGG
  13. Autor: Michael Schröter-Kunhardt: Reinkarnationsglaube und Reinkarnationstherapie: transpersonale Fiktion. In: Zeitschrift: Transpersonale Psychologie und Psychotherapie. 1/1996, 67-83
  14. Autor: Stanislav Grof
  15. Autor: Alice Miller:
  16. Autor: Mathias Hirsch: Inzest und Psychoanalyse. S.105-127 In: Autor: Gabriele Ramin: Buch: B149.5 Inzest und sexueller Mißbrauch. Beratung und Therapie. Ein Handbuch. (1993) Paderborn: Jungfermann Verlag. ISBN 3-87387-082-7
  17. Autor: Colin A. Ross: Buch: B126.2.2.2 The Trauma Model. A solution to the Problem of Comorbidity in Psychiatry Richardson in Texas, USA: Manitou Communications, Inc, ISBN 0-9704525-0-0
  18. Autor: Lawrence Kohlberg (Herausgegeben von Wolfgang Althof, Gil Noam und Fritz Oser): Buch: B125.2 Die Psychologie der Moralentwicklung. (1996) Frankfurt am Main: Suhrkamp Verlag. ISBN 3-518-28832-6
  19. Autor: Trutz Hardo: Buch: B59.2 Das große Handbuch der Sexualität. Was Trancerückführungen offenbaren. (2004) D Güllesheim: Die Silberschnur, ISBN 3-89845-074-0

Ein Text von Kersti Nebelsiek, Alte Wilhelmshäuser Str. 5, 34376 Immenhausen - Holzhausen, Tel.: 05673/1615, https://www.kersti.de/, Kersti_@gmx.de
Da ich es leider nie schaffe, alle Mails zu beantworten, schon mal im voraus vielen Dank für all die netten Mails, die ich von Lesern immer bekomme.