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letzte Überarbeitung: 7/04

V155. Kersti: Waldschäden durch Radioaktivität?

 

V156.

Waldschäden durch Radioaktivität: GSF 5/86, Punkt 3, Natürliche Strahlenquellen

Waldschäden durch Radioaktivität?
Günther Reichelt, Roland Kollert

Punkt 3.7 - Uranerzhaltige Ablagerungen im Mittelschwarzwald (Wittichen)

Zitat:
Besonders aufschlußreich sind aber die Uranvorkommen von Wittichen im Mittelschwarzwald, und zwar aus mehreren Gründen. Einmal sind die Tannen und Fichten der Wälder im Kinzigbereich jahrhundertelang wegen ihres Wuchses berühmt gewesen ("Holländertannen"), was schon bei H. Hansjakob nachzulesen und bei Oltmanns (1927) referiert ist. Außerdem wurden in diesem Gebiet die ersten flächenhaften Schäden an Tannen bereits am 28.5.1962 (!) durch das Forstamt Wolfach an das Forstbotanische Institut Freiburggemeldet.

Reichelt schließt aus dieser Tatsache, daß die Radioaktivität nicht die Alleinursache der Waldschäden in diesem Gebiet sein könne, sondern daß ein Zusammenwirken mit den Luftschadstoffen vorliegen müsse.

Da zwischen 1962 und 1965 die künstliche radioaktive Belastung durch Atombombenversuche einen Höchststand erreichte, ist diese Annahme aber nicht zwingend erforderlich, um die Waldschäden zu erklären. Der vorher sehr gute Wuchs und die späteren starken Schäden an den Bäumen können sehr wohl beide fast ausschließlich auf die Radioaktivität zurückzuführen sein. Nach dem in der Naturheilkunde bekannten Grundsatz, daß ein geringer Reiz anregt, ein starker Reiz zerstört.

Betrachtungen zur Strahlenexposition von Bäumen durch natürliche und künstliche Strahlenquellen, Punkt 3 - Natürliche Strahlung
W. Jacobi, H.G. Paretzke

Durch Atombombenversuche hat sich die radioaktive Belastung der Natur erheblich erhöht. Das erreichte zwischen 1962 und 1965 einen Gipfel und ließ dann wider nach. In der Studie ist für Tritium und radioaktiven Kohlenstoff angegeben, um welchen Faktor sich die Belastung dadurch erhöht hat. Bei Tritium ist zu bedenken, daß das Bezugsjahr 1954 nach dem Atombombenabwürfen in Hiroschima und Nagasaki 1945 liegt. Auch das ist also schon ein erhöhter Wert. Warum die Autoren diese bekannte Tatsache nicht erwähnt haben, ist mir nicht klar.

Alle in der Broschüre vorhandenen Angaben zu radioaktiven Isotopen anderer chemischer Elemente sind zu neu (frühestens von 1962), um solche Vergleiche zu erlauben. - Es handelt sich also nicht um die vorher vorhandene natürliche Belastung, sondern um die durch Kernwaffenversuche künstlich erhöhte Grundbelastung durch Radioaktivität. (Kalium 40 1964-1983; Uran, Thorium, Radium 1974-1982)

Erwähnenswert ist, daß für alle natürlichen Strahlenquellen erhebliche Schwankungsbreiten der Strahlung angegeben sind - die niedrigeren Werte betragen oft nur ein zehntel der höheren Werte.

Kersti

 

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ElementBezugjahr Änd. 1962-19651986
Tritium 1954x100-200 x10
Kohlenstoff-14vor 1900x1,7 x1,3

Ein Text von Kersti Nebelsiek, Alte Wilhelmshäuser Str. 5, 34376 Immenhausen - Holzhausen, Tel.: 05673/1615, http://www.kersti.de/, Kersti_@gmx.de
Da ich es leider nie schaffe, alle Mails zu beantworten, schon mal im voraus vielen Dank für all die netten Mails, die ich von Lesern immer bekomme.