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Zuerst erschienen in Zeitschrift: Idee und Bewegung, Heft 51 (Heft 3/2000)
zuerst auf dieser Internetseite vor: 26.02.2001
letzte Überarbeitung: 3/07

V241.

Vernetztes Denken wird nur bei inaktiver Gehirnrinde bewußt

Übergeordneter Artikel:
V237. Kersti: Der Gedankenkristall

Inhalt dieses Artikels:
Vester macht in seinem Buch "Leitmotiv vernetztes Denken" (B74) klar, daß die Probleme unserer Zeit nur durch vernetztes Denken lösbar wären. Das könnten Menschen eingentlich nicht, aber die rechte Hirnhälfte sei ansatzweise dazu fähig, leider sei sie immer ziemlich inaktiv.

Synästhesie findet laut Cytowik (B69) in einem leicht entspannten Zustand statt, der von ihm so beschrieben wird, wie ich und andere mit denen ich darüber redete oder von denen ich Bücher darüber las, den zum vernetzten und intuitiven Denken und für magische Handlungen notwendigen Geisteszustand beschreiben. Dabei wurde mit einer Angiographie festgestellt, daß die Gehirnrinde während der synästhetischen Wahrnehmung fast vollständig inaktiv war. Daraus und aus einem zweiten Buch in dem bei einem Menschen der sich mit magischen Handlungen beschäftigte, auch beschrieben wurde, daß eine beinahe vollständige Inaktivität des "Gehirns" - vermutlich war es auch hier nur die Gehirnrinde - schließe ich daß die der linken Gehirnhälfte zugeschriebene Tätigkeiten von der Gehirnrinde geleistet zu werden, während wir die der rechten Gehirnhälfte zugeschriebenen Fähigkeiten nur bewußt verwenden können, wenn wir die Funktionen der Gehirnrinde zur Ruhe bringen, wenn wir also weitgehende Gedankenstille erreichen. Sie sind den tieferen Gehirnschichten zuzuordnen. Das deckt sich auch mit unserer inneren Wahrnehmung - im Kopf herrscht weitgehend Stille, wenn wir solche Dinge tun.

Kersti

 
Inhalt

Quellen

Ich schildere, wann immer möglich, selbst erlebte Beispiele. Das tue ich nicht, weil es keine anderen gäbe, mit denen man dasselbe belegen kann, sondern weil ich die Literatur mit neuen, zusätzlichen Beispielen bereichern will.
VA272. Kersti: Wenn meine Beispiele alle von mir handeln - heißt das etwa, daß ich selbstbezogen bin?
Selbst erlebte Beispiele sind - da sie aus erster Hand sind - genauer beschrieben als Beispiele aus meiner Praxis, wo ich die Erklärungen meiner Patienten mißverstanden haben könnte und sie deshalb möglicherweise falsch wiedergeben könnte.
V175. Kersti: Kriterien zum Bau eines realistischen Weltbildes: Realitätsnähe
Und diese sind genauer und richtiger als aus der Literatur übernommene Beispiele, da ich bei diesen die betroffene Person nicht einmal persönlich kenne und das Beispiel deshalb möglicherweise in einen falschen Kontext einordne.

Weitere Quellen waren:

VA18. Kersti: Der Unterschied zwischen gleich und gleich
VA33. Kersti: Real ist, was nicht verschwindet, wenn man nicht mehr daran glaubt?
VA233. Kersti: Gedankenkristalldenken fühlt sich für mich eher wie sehen als wie denken an
VA234.3.2 Kersti: Aufstieg: Vernetztes Denken und feinstoffliche Wahrnehmungen
VA237. Kersti: Das Dimensionen- verständnis- problem
VA238. Kersti: Ist ADHS eine Krankheit?
VA239. Kersti: Feinstoffliche Wahrnehmungen, Religion und Wissenschaft
VA249. Kersti: 1.2 Die Mauer
VA256.3 Kersti: Leben mit schwächeren Filtern
VA263. Kersti: Haben Kinder mit ADHS eine unrealistische Selbsteinschätzung?
VA264. Kersti: ADHS: Schwäche oder Dominanz der rechten Hirnhälfte?

Ein Text von Kersti Nebelsiek, Alte Wilhelmshäuser Str. 5, 34376 Immenhausen - Holzhausen, Tel.: 05673/1615, http://www.kersti.de/, Kersti_@gmx.de
Da ich es leider nie schaffe, alle Mails zu beantworten, schon mal im voraus vielen Dank für all die netten Mails, die ich von Lesern immer bekomme.