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erste Version zwischen: 20.04. und 11.05.02
letzte Bearbeitung: 2/2011

VA52.

Kann unser Denken den Zufall beeinflussen?

Würfelergebnisse werden allgemein als der Inbegriff des Zufalls betrachtet. Immer wieder habe ich jedoch festgestellt, daß sie beginnen von der zufälligen Normalverteilung abzuweichen, wenn ich in eine bestimmte euphorische Stimmung gerate. Noch verblüffender war ein Experiment, das ich einmal mit einem Bekannten gemacht hatte.
E10:Kersti: Du würfelst jetzt eine 8

Nachdem ich über ein Jahr lang durch Option daran gearbeitet habe, mir meine bisher unbewußten Überzeugungen bewußt zu machen und all die Glaubenssätze aufzugeben, die mir davon nicht sinnvoll erschienen, begann ich zu beobachten, wie immer häufiger durch Zufall meine Wünsche - und Befürchtungen - in Erfüllung gingen. Ich bin nicht die einzige, die diese Beobachtung gemacht hat (B46). Und Magie ist ja gerade die Kunst der direkten Beeinflussung der Realität durch die Willenskraft.
V145. Kersti: ... eine in den Raum gesprochene Bitte
V295. Kersti: Magie ist so natürlich wie atmen
Da mir immer wieder die erstaunlichsten Wunder passiert sind (vgl. V4.), fand ich es verblüffend, daß andere Menschen oft der festen Überzeugun sind, dergleichen gäbe es nicht. Auch habe ich immer wieder gelesen, daß nach Aussage diverser Menschen wissenschaftliche Forschungsergebnisse zu Phänomenen wie Magie, Beeinflussung des Zufalls durch den Willen, Telepathie und ähnlichem nur geringfügig von Zufallsergebnissen abweichen würden. In meinem Leben waren diese Abweichungen oft erheblich!

Unter der Voraussetzung, daß es Telepatie und Magie nicht gäbe, ist diese Diskrepanz nur dann erklärlich, wenn man annimmt, daß alle, die behaupten, dergleichen erlebt zu haben, entweder bewußt lügen oder aber sich an Dinge erinnern, die ihnen nicht wirklich passiert sind. Wenn wir so anfangen können wir die Wissenschaft aber gleich abschaffen, weil wir dann keinem Forschungsbricht mehr glauben schenken könnten. - Nahezu alle Kulturen sind von der realen Existenz der Magie überzeugt gewesen. Nur unser heutiges wissenschaftliches Weltbild erklärt sie für Hirngespinste.

Unter der Voraussetzung, daß der Zufall durch unsere Überzeugungen und Wünsche beeinflußt wird, ist diese Abweichung erklärlich: Wer partout nicht an Magie glaubt, wird durch die Macht seiner Überzeugung allzu merkwürdige Erfahrungen und unwiderlegbare Beweise von sich fernhalten. Da die meisten Menschen nur einen Teil ihrer eigenen Überzeugungen bewußt kennen, geschieht das meist unbewußt. Wer aber Wunder prinzipiell zu akzeptieren bereit ist - auch unbewußt - erlebt dergleichen auch.
VA45. Kersti: Was ist an Heiligen so gefährlich, daß man sie unbedingt totschlagen muß? oder Wunder sind wie eine Vergewaltigung
Das heißt, Menschen mit einem ziemlich starren Weltbild schaffen sich durch ihre Überzeugungen eine Welt, die ihrem Weltbild entspricht. - Nicht weil die ganze Welt so wäre, sondern weil ihnen nur die aspekte der Realität zufällig begegnen, die sie mit ihrem Weltbild vereinbaren können.

Sicher gibt es viele Menschen, die bewußt gerne einmal ein Wunder erleben würden. Allerdings habe ich festgestellt, daß Wünsche bei mir erst durch Zufall in Erfüllung gehen, seit ich sozusagen in meinem Unterbewußtsein aufgeräumt habe. Vorher hatte ich zu jedem Wunsch, zu jeder Überzeugung zu viele unbewußte Glaubenssätze, die ihm entgegengewirkt haben. Das heißt in meinem Inneren herrschte ein Chaos, von dessen Existenz ich nichts ahnte. Jetzt fühle ich mich viel klarer als früher.

Auch jetzt gehen nur die Wünsche in Erfüllung, denen ich einen ausreichende Energie mitgebe - also das, was ich mir "wirklich" wünsche. Und so etwas ist im Labor schlecht nachzuahmen - wem ist ein beliebiges Laborergebnis so wichtig, daß er da so viel gefühlsmäßige Energie investieren würde? Seit wann werden für solche Versuche Menschen ausgewählt, die sich ihrer bei den meisten Menschen nur unbewußt ablaufenden Wünsche und Überzeugungen bewußt sind?

Bei Dingen, wo es so sehr auf das Subjektive - die genauen Gedanken und Gefühle und die Vorgänge im Unterbewußtsein der beteiligten Menschen - ankommt, sind objektive Methoden vielleicht ungeeignet, weil sie das für das Ergebnis wesentliche nicht erfassen.

Kersti

VB3. Kersti: Das darfst du nicht sagen, du mußt wissen, daß es falsch ist!
VB4. Kersti: Warum ich so viele persönliche Erfahrungen beschreibe (Damit Forschung da landet, wo sie angewendet werden kann)
VB5. Kersti: Spiel macht unser Lernen realitätsbezogen
VB34. Kersti: Das Wesen der Zeit
VB35. Kersti: Wozu sind Wissen über feinstoffliche Welten und Erinnerungen an frühere Leben gut?
VB37. Kersti: Nahtodeserfahrungen
VB38. Kersti: Die Erde: Eine Wirklichkeit der Verführung
VB39. Kersti: Außerkörperliche Erfahrungen
VB48. Kersti: Das Therapiesitzungs-High
VB49. Kersti: Was ist der Tunnel aus den Nahtodeserfahrungen?
VB50. Kersti: Entwicklungspsychologie: Weltbild-Stufen
VB51. Kersti: Verdrängung - oder warum der Teufel verteufelt wurde
VB52. Kersti: Das "üben" magischer Praktiken ist kein üben sondern eine Therapie
VB53. Kersti: Ockhams Skalpell dient nicht dazu die richtigste Theorie auszuwählen, sondern dazu, die nützlichste Theorie zu finden
VB55. Kersti: Psychologisches Wissen durch Reinkarnationserinnerungen
VB59. Kersti: Reinkarnation: Was sind echte Neuerfindungen?
VB60. Kersti: Der Unterschied zwischen Menschen, die Leben als leiden definieren und Menschen, die tatsächlich über das irdische Leben hinauswachsen
VB61. Kersti: Alltagstelepathie
VB62. Kersti: Der typische Verlauf einer Therapie
VB64. Kersti: Entwicklung des Seelengewissens
VB68. Kersti: Was passiert, wenn wir unsere Lebensaufgabe erfüllt haben?
VB71. Kersti: Maßlose Grausamkeit: Leben, die sich nicht mehr wirklich sortieren lassen
VB75. Kersti: Karmische Gewohnheiten
VB76. Kersti: Unser Gesamt-Ich steht zu unserem Alltags-Ich in demselben Verhältnis wie ein Rollenspieler zu seiner Spielfigur
VB77. Kersti: Waren materielle Inkarnationen gewollt?
VB95. Kersti: Die therapeutische Haltung und ihre Macht
VB110. Kersti: Feinstofflicher Anhang
VB114. Kersti: Ein Konzept zum fundierten Umgang mit eigenen Channelings aus der Geistigen Welt und Reinkarnationserfahrungen
VB119. Kersti: Haben Wicklands Geister recht, wenn sie glauben, es gäbe keine Reinkarnation?
VA259.4 Kersti: Es ist unmöglich, irdisch eine Placebokontrollierte Studie zur Geistheilung durchzuführen

Ein Text von Kersti Nebelsiek, Alte Wilhelmshäuser Str. 5, 34376 Immenhausen - Holzhausen, Tel.: 05673/1615, http://www.kersti.de/ ; Kersti_@gmx.de
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