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erste Version zwischen: 11.05.02 und 15.10.02
letzte Bearbeitung: 11/2011

VA58.

Was man lernen muß, um sich zu erinnern, ist, seine früheren Leben als solche zu erkennen

Inhalt

Übergeordneter Artikel: VA106. Kersti: Übersicht über das Themengebiet Reinkarnation auf meiner Internetseite

Inhalt dieses Artikels:
VA58. Kersti: Reinkarnationserinnerungen sind nichts Großartiges - sie sind alltäglich
VA58. Kersti: Die Ratte im Kerker
VA58. Kersti: Quellen

 
Inhalt

Text

Immer wieder wurde ich gefragt, was man denn tun muß, um sich so an frühere Leben zu erinnern, wie ich das tue. Und in einem erstaunlich großen Teil dieser Fälle gab ich in etwa folgende Antwort:

Reinkarnationserinnerungen sind nichts Großartiges - sie sind alltäglich

Das eine was man wirklich lernen muß, ist seine eigenen früheren Leben als frühere Leben zu erkennen, wenn sie einem - beispielsweise im Traum oder als intuitive Eingebungen kommen.

Jeder kann sich an seine eigenen früheren Leben erinnern - aber wir alle lernten in unserer Kindheit so gründlich, jede solche Erinnerung als Fantasiegeschichte, Märchen, Traum oder Einbildung abzutun, und nichts ernstzunehmen, was sich in unserem Inneren abspielt.

Wie gesagt: du tust es längst. Du nimmst dich nur nicht ernst. Erinnerungen sind nichts Großartiges - sie sind alltäglich.

Du machst Dir lediglich unrealistische Vorstellungen, wie solche Erinnerungen auf Dich wirken müßten, wenn Du sie hättest.1.

In vielen Fällen hatten die Betroffenen nämlich bereits mehrere spontane Rückblenden erwähnt und auf Nachfrage mehr Details davon erwähnt, als ihnen vermutlich bewußt war.

Es gibt einige Rückführungstechniken die dazu dienen, den Rückgeführten in einen entspannten Bewußtseinszustand zu bringen, in dem man den Fluß der Erinnerungen lebhafter sieht und ihn nicht durch kritisches Hinterfragen blockiert, bevor man ihn angeschaut hat. Sie bestehen normalerweise auch einer Hypnoseeinleitung, einer Aufforderung, sich an ein vergangenes Ereignis zu erinnern und sie enthalten die Suggestion, daß der Hypnotisierte sich nach dem Aufwachen gut an die Inhalte der Sitzung erinnern könne und schließen mit einigen Sätzen ab, die dazu dienen den Betroffenen aufzuwecken.2.

Ich verwende keine Hypnosetechniken und bemühe mich normalerweise auch nicht gezielt darum, Erinnerungen an frühere Leben zu wecken. Rückblenden auf frühere Leben treten bei mir in therapeutischen Sitzungen also eher zufällig auf. Typisch ist folgendes Beispiel:

Beispielgeschichte, Kersti:

Die Ratte im Kerker

Wir saßen bei Kaffee und Kuchen in meinem Wohnzimmer und unterhielten und über irgenein Problem im heutigen Alltag meiner Gesprächspartnerin. Ich hatte nachgefragt, warum sie überzeugt sei, daß sie früher böse gewesen sei.
"Mir ist plötzlich so kalt." meinte sie unvermittelt.
"Wo ist es denn so kalt?" fragte ich.
"Hier ist es dunkel und kalt. Ich habe Angst."
Ich ließ mir diesen dunklen und kalten Ort genauer beschreiben. Es war ein Kerker, in dem sich der Gefangene - ein Mann - die Zeit damit vertrieb, eine Ratte zu füttern und zu hätscheln, während er andere Ratten aß, um nicht zu verhungern. Weitere Nachfragen ergaben, daß der Mann in einem Kinderheim aufgewachsen war, wo er so schlecht behandelt wurde, das er schließlich floh. Danach lebte er von kleineren und größeren Diebstählen und ermordete diverse Menschen - auch Kinder - die ihm dabei in die Quere kamen. Die Morde an Kindern rechtfertigte er vor sich selbst damit, daß ihnen dadurch viel erspart bliebe.
VB75.2 Kersti: Ich wäre nie auf den Gedanken gekommen, daß sie mir auch etwas schenken könnten
Die Ratte in dem Kerker, in den er für diese Verbrechen geworfen wurde, war das erste Lebewesen, von dem sich der Mann in diesem Leben geliebt fühlte und dem er seine Liebe schenkte.

Ich fand es erschreckend, daß ein Mensch ein ganzes Leben leben kann, ohne einen menschlichen Freund zu finden. So etwas war mir in meinen vergangenen Leben nicht passiert. Interessant ist, daß sie im heutigen Leben Jugendliche unterrichtet, die Schulabschlüsse nachholen sollen und dabei das Vertrauen und den Respekt auch derjenigen Problemschüler genießt, mit denen andere Lehrer kaum klarkommen.

Man könnte also sagen, daß ich so etwas öfter im normalen Wachzustand erzählt bekomme, ist darauf zurückzuführen, daß ich bei jeder Merkwürdigkeit interessiert nachfrage, statt zu meinen "Es wird schon nichts sein" und weil ich mich durch nichts aus dem Gleichgewicht bringen lasse.

Eine ähnliche Funktion wie dieses interessierte Nachfragen bei jeder Kleinigkeit hatte in den beiden Emailrunden, in denen wir verblüffende spirituelle Erfahrungen machten. Die regelmäßige Mahnung: "Erst aufschreiben, dann darüber nachdenken!" und die Mahnung all die verrückten Erlebnisse dann auch wirklich abzuschicken.
VA223.4.1 Kersti: Chronik des Aufstiegs, dieses Leben: 1. Emailrunde (April bis Dezember 2001)
VA223.4.2 Kersti: Chronik des Aufstiegs, dieses Leben: 2. Emailrunde (März 2004 bis Dezember 2005)
Nachdenken was an den Erfahrungen dran ist und was Fantasie kann man auch nachdem man sie abgeschickt hat! Das sofortige Abschicken hatte aber regelmäßig die Wirkung, daß andere Teilnehmer merkten, daß die anderen gleichzeitig etwas aufgeschrieben hatte, was die "verrückte" Erfahrung, an der bestimmt nichts dran ist, auch noch bestätigte. Auf diese Weise kamen neben Erfahrungen und Erinnerungen aus der geistigen Welt auch irdische Erinnerungen an frühere Leben hoch.

Rückblenden an frühere Leben und an Erfahrungen aus der geistigen Welt findet man oft auch in Romanen - daß ich gerne Science-Fiction und Fantasy lese und auch geschrieben habe3. kenne ich das Phänomen vor allem aus diesen Breichen der Literatur. Für meine eigenen Geschichten stellte ich später oft fest, daß ich sie um ein zentrales Bild aus einem meiner Früheren Leben herum aufgebaut hatte. Das zentrale Bild war also eine Erinnerung an eine Scene aus einem früheren Leben, das ich später vollständig erinnerte, der Rest eine erfundene Geschichte. Meine erfundenen Geschichten waren insgesamt schöner und weniger grausam als meine Erinnerungen an frühere Leben.

VB102. Kersti: Wann und wie erinnern sich Menschen an frühere Leben

Quelle

Dieser Artikel beruht im Wesentlichen auf persönlichen Erfahrungen von mir, sowohl beruhend auf eigenen Reinkarnationserinnerungen als auch aus den beiden Emailgruppen als auch aus therapeutischen Gesprächen.

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Ein Text von Kersti Nebelsiek, Alte Wilhelmshäuser Str. 5, 34376 Immenhausen - Holzhausen, Tel.: 05673/1615, http://www.kersti.de/ ; Kersti_@gmx.de
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