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erste Version zwischen: 11.05.02 und 15.10.02
letzte Bearbeitung: 11/2011

VA62.

Falsche Zuordnung von Erinnerungen

Im Vergleich zum Alter der Menschheit reicht diejenige Geschichtsschreibung, die ausführlich genug ist, um eine eindeutige Zuordnung von Reinkarnationserrinnerungen zu historischen Epochen oder gar einzelnen Personen ermöglichen nicht weit zurück: schon über Karl den Großen wissen wir so wenige sicheres, daß Illig allen Ernstes bezweifelt, daß er je gelebt hat.1. Eine einzelne historische Person anhand Reincarnationserrinnerungen und historischer Daten sicher zu identifizieren, die vor mehr als 200 Jahren gelebt hat ist nur in seltenen Ausnahmen möglich.

Reincarnationserrinnerungen dagegen können Jahrtausende älter sein - und auch von anderen Planeten stammen. Dennoch neigen die meisten Menschen dazu, zu versuchen ihrer Erinnerungen bekannten historischen Epochen zuzuordnen - und alles, das da nicht reinpaßt wird oft dem sagenhaften Atlantis zugeordnet.

Reincarnationserrinnerungen werden vor allem durch ihren Gefühlsmäßigen Wert und ihre Energiesignatur gekennzeichnet. Die Energiesignatur kann man in persönlichen Briefen der Personen, in Fotos, in Gegenständen die von den Personen - und nur von ihnen regelmäßig benutzt wurden finden. Nicht aber in den typischen historischen Überlieferungen.

Die historischen Überlieferungen enthalten dagegen Jahreszahlen, Namen, Ortsangaben (die sich in vielen Fällen kaum noch eindeutig dem Ort, an dem sie stattfanden zuordnen lassen) - alles Dinge die einem bei einer Reincarnationserinnerung nicht so ohne weiteres in den Sinn kommen.

Deshalb wird der Versuch Reincarnationserinnerungen historischen Epochen oder Ereignissen zuzuordnen häufig zu Irrtümern führen. Außerdem werden Reincarnationserinnerungen sehr häufig bekannten historischen Persönlichkeiten zugeordnet, weil die Person, die sie tatsächlich erlebte, ähnliche Erfahrungen machte - aber längst vergessen wurde.

So ist es auch zu verstehen, warum erstaunlich viele Leute vorübergehend befürchten, sie könnten Jesus gewesen sein. Ich sage befürchten weil mich zumindest nichts so sehr beunruhigt hat wie die Vorstellung, ich könnte ihn gekannt haben.

Allerdings gibt es Gründe, warum tausende an Menschen, die gleichzeitig leben, sagen könnten: "Ich bin Jesus" und alle haben recht:

  • In einem einzigen Körper sind manchmal mehrere Anteile derselben Gruppenseele inkarniert, die dann aber im nächsten Leben höchstwahrscheinlich in getrennten Körpern inkarnieren.
  • Wenn Menschen - wie damals Jesus - Einweihungen erhalten haben, zieht das viele abgespaltene Anteile der zugehörigen Gruppenseele an, die dann in diesem Leben mit Hilfe des Eingeweihten geheilt werden. Daher hatte Jesus sehr viel mehr unterschiedliche Anteile im Körper als beispielsweise Cäsar. All diese Anteile waren Teil des historischen Jesus.
  • Wenn man eine beliebige Form der Therapie lange genug fortführt, um seine persönlichen psychologischen Probleme vollständig aufzuarbeiten, öffnen sich die Zugänge zur eigenen Gruppenseele so weit, daž man die gesamte Gruppenseele als ich empfindet. Damit wird jedes Leben das ein Mitglied der Gruppenseele gelebt hat zum "eigenen" Leben.

Kersti

Quelle

Dieser Artikel beruht auf dem Wissen meiner eigenen feinstofflichen Anteile.
VA299. Kersti: Fragen beantworten: Das Wissen der eigenen feinstofflichen Anteile
VB16. Kersti: Die Bedeutung der Optionhaltung
VB32. Kersti: Tonskala und was sie mit Abstieg und Aufstieg zu tun hat
VB34. Kersti: Das Wesen der Zeit
VB35. Kersti: Wozu sind Wissen über feinstoffliche Welten und Erinnerungen an frühere Leben gut?
VB37. Kersti: Nahtodeserfahrungen
VB38. Kersti: Die Erde: Eine Wirklichkeit der Verführung
VB39. Kersti: Außerkörperliche Erfahrungen
VB44. Kersti: Hohe Geistige Wesen, die von nichts eine Ahnung haben!
VB46. Kersti: Es muß frustrierend für Jesus gewesen sein ...
VB48. Kersti: Das Therapiesitzungs-High
VB54. Kersti: In meinen ältesten Reinkarnationserinnerungen gibt es keine Religion
VB55. Kersti: Psychologisches Wissen durch Reinkarnationserinnerungen
VB59. Kersti: Reinkarnation: Was sind echte Neuerfindungen?
VB62. Kersti: Der typische Verlauf einer Therapie
VB68. Kersti: Was passiert, wenn wir unsere Lebensaufgabe erfüllt haben?
VB71. Kersti: Maßlose Grausamkeit: Leben, die sich nicht mehr wirklich sortieren lassen
VB74. Kersti: Jesus war kein Übermensch - oder - Das größte Hindernis für die Umsetzung von Jesu Lehre
VB75. Kersti: Karmische Gewohnheiten
VB76. Kersti: Unser Gesamt-Ich steht zu unserem Alltags-Ich in demselben Verhältnis wie ein Rollenspieler zu seiner Spielfigur
VB77. Kersti: Waren materielle Inkarnationen gewollt?
VB91. Kersti: Untote entstehen durch Flüche - Wer keine Erinnerungen hat, war oft vor kurzem untot
VB95. Kersti: Die therapeutische Haltung und ihre Macht
VB98. Kersti: Newton und der Teufel - eine Vergleichsstudie um zu zeigen, wie die Herkunft in der geistigen Welt die feinstoffliche Weltsicht verzerrt
VB102. Kersti: Wann und wie erinnern sich Menschen an frühere Leben
VB104. Kersti: "Es ist, als wäre da ein Teufelchen" - Bessessenheit oder eigener Persönlichkeitsanteil?
VB106. Kersti: Reinkarnationstherapie - Verschiedene Formen, mögliche Irrtümer
VB114. Kersti: Ein Konzept zum fundierten Umgang mit eigenen Channelings aus der Geistigen Welt und Reinkarnationserfahrungen
VB119. Kersti: Haben Wicklands Geister recht, wenn sie glauben, es gäbe keine Reinkarnation?

Ein Text von Kersti Nebelsiek, Alte Wilhelmshäuser Str. 5, 34376 Immenhausen - Holzhausen, Tel.: 05673/1615, http://www.kersti.de/ ; Kersti_@gmx.de
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