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erste Version: 12/2003
letzte Bearbeitung: 1/2012

VA117.

Reinkarnation: Nur hundert Leben? - Von der Vielschichtigkeit der Realität

Übergeordneter Artikel: VA106. Kersti: Übersicht über das Themengebiet Reinkarnation auf meiner Internetseite

Inhalt

VA117.1 Kersti: Die überschaubare geistige Welt der meisten Menschen, die spirituelle Erfahrungen machen
VA117.2 Kersti: Wann immer ich etwas verstanden zu haben glaube, zeigt sich eine neue Ebene der Realität
VA117.3 Kersti: Einweihungen machen es schwer, zu entscheiden, was zu einem selbst gehört und was nicht
VA117.4 Kersti: Verhältnisse bei normalen Inkarnationen

1. Die überschaubare geistige Welt der meisten Menschen, die spirituelle Erfahrungen machen

Zu den Dingen, die mich bei der Beschäftigung mit früheren Leben verblüfft haben, zählte, daß so viele Menschen, die Erfahrung darin hatten, mit anderen Menschen und ihren Reinkarnationserfahrungen zu arbeiten, so Sätze fallen ließen wie "Zu Beginn der Sitzung verschaffe ich mir einen Überblick über die Reinkarnationen des Klienten." - und "Menschen haben durchschnittlich etwa 100 Leben gelebt".

Viele Reinkarnationstherapeuten aber auch Schamanen oder Spiritisten bewegen sich offensichtlich überhaupt in einer erstaunlich kleinen, überschaubaren, geordnet erscheinenden Welt, in der sie immer wieder dieselben Typen von Erfahrungen mit der Geistigen Welt machen.

Das seltsame ist nur: Es wirkt, als wäre es nicht bei allen dieselbe Welt. So behaupten Wicklands Geister beispielsweise, es gäbe keine Reinkarnation.
VB119. Kersti: Haben Wicklands Geister recht, wenn sie glauben, es gäbe keine Reinkarnation?
Bei Newton und den Scientologen gibt es Reinkarnation, doch während Newtons Welt geordnet und von Fürsorge bestimmt zu sein scheint
VB98. Kersti: Newton und der Teufel - eine Vergleichsstudie um zu zeigen, wie die Herkunft in der geistigen Welt die feinstoffliche Weltsicht verzerrt
wirkt die Welt der Scientologen ziemlich grausam, ungeordnet und rücksichtslos. Insgesamt haben Geister also mindestens so unterschiedliche Weltbilder bezüglich der feinstofflichen Welten, wie Menschen unterschiedliche Weltbilder zu unserer Welt haben.
VA148. Kersti: Die unterschiedlichen Jenseitsvorstellungen der verschiedenen Geister

Andererseits zeigt aber die Erfahrung, daß man sich gegenseitig Dinge in der Geistigen Welt zeigen kann und dabei dieselben Einzelheiten beobachtet, wenn man das tut.

 
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2. Wann immer ich etwas verstanden zu haben glaube, zeigt sich eine neue Ebene der Realität

Ich habe zu Anfang meiner Beschäftigung mit Reinkarnation - etwa die ersten fünf Jahre - versucht mir zu jedem Leben, das hoch kam Notitzen zu machen. Als ich je eine kurze Notitz zu hundert einzelnen Leben, die ich jeweils Anhand der Todesscene identifiziert habe, zusammen hatte, habe ich das aufgegeben. Inzwischen erinnere ich mich seit über zwanzig Jahren an immer neue frühere Leben und an immer neue Sorten von früheren Leben - und der Vorrat scheint nie auszugehen. Von einem "Überblick über meine früheren Leben" kann jedenfalls keine Rede sein, obwohl ich mich bestimmt inzwischen an über tausend Leben erinnert habe. Hinzu kommt, daß immer mehr neue Typen von früheren Leben auftreten. Zuerst hatte ich nur Erinnerungen an irdische Inkarnationen als Mensch, dann kamen Erinnerungen aus feinstofflichen Welten und Parallelwelteninkarnationen hinzu, dann Tierinkarnationen oder auch als Drache.

Aber auch was die aktuellen Erfahrungen mit feinstofflichen Wahrnehmungen angeht, kommen immer mehr unterschiedliche Erfahrungsbereiche hinzu, ich erfahre sowohl immer mehr und immer unterschiedlichere Detailinformationen als auch immer neue Erfahrungstypen und Erinnerungen an immer fremdartigere Zeiten und Ebenen hoch.

Und den Menschen, mit denen ich regelmäßig arbeite, geht es zu einem erheblichen Teil ebenso.
VB62. Kersti: Der typische Verlauf einer Therapie
Nicht allen, aber die, denen es so geht, rufen mich regelmäßiger an als die, die sich nur mit irdischen Themen beschäftigen.

Mich vewirrte das, denn nach allem, was ich wußte, tat ich sehr viel weniger, um an Reinkarnationserinnerungen zu kommen, als der typische Reinkarnationstherapeut. Wenn irgendein Gefühl im Alltag auftrat, das in seiner Richtung oder Heftigkeit nicht durch die Situation, in der ich mich gerade befand, zu erklären war, fragte ich mich nur, wo dieses Gefühl herkommt und dann kam die nächste Erinnerung ins Bewußtsein. Ich verwende keine Entspannungstechniken, keine Hypnose und tue meistens noch irgendetwas nebenher, wenn ich mich erinnere.

 
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3. Einweihungen machen es schwer, zu entscheiden, was zu einem selbst gehört und was nicht

Inzischen weiß ich, daß dieses Phänomen auf Einweihungen, die in der Geistigen Welt durchgeführt wurden, zurückzuführen waren.
VA80.2 Kersti: Wie komme ich zu meinen Fähigkeiten? Meine Sicht im Dezember 2011
VA179. Kersti: Was heißt Einweihung, was Erleuchtung?
Ich habe aufgrund dieser Einweihung Millionen an Anteilen in meine Persönlichkeit integriert, so daß ich jetzt Erinnerungen aus diversen verschiedenen Inkarnationslinien habe.

Die Integration dieser Anteile führte dazu, daß ich es inzwischen sehr schwierig finde, zu entscheiden, welche der Leben, an die ich mich erinnert habe, man denn als meine Leben bezeichnen kann. Hinzu kommt, daß bei mir häufig für begrenzte Zeit mehrere Anteilen, die sich in unterschiedlichen feinstofflichen Körpern in der geistigen Welt befinden, nur eine einziges Ich-Gefühl und ein einziges Bewußtsein haben, während dieselben Anteile zu anderen Zeiten in der Geistigen Welt nur einen Körper haben, in diesem Körper aber möglicherweise ein Teil des Bewußtseins völlig abgetrennt ist, um irgendeine zeitlich begrenzte Aufgabe zu lösen. Was "ein" Anteil von mir ist, ist völlig unklar, weil nahe verwandte Anteile sich beliebig miteinander vereinigen und aufteilen können. Dafür sind mehrere Anteile unterschiedlicher Gruppenseelenfraktionen in meinem Körper inkarniert, die so wenig miteinander verwandt sind, daß sie sich zwar über die Gruppenseelenverbindung verständigen aber nicht völlig zu einem Anteil vereinigen können.

Ich kann zuordnen zu welcher Gruppenseelenfraktion ein Anteil zählt, dessen Sichtweise ich aufschreibe, doch es ist beispielsweise nicht zu entscheiden, ob man diesem Anteil oder mir das aufschreiben zuordnen soll, weil während des Aufschreibens nur ein ich für diesen Anteil und für den in mir inkarnierten Anteil gemeinsam existiert, der das aufschreibt. In manchen Fällen handelt es sich um einen in mir inkarnierten Anteil, in anderen Fällen handelt es sich um einen Anteil mit dem sich ein in mir inkarnierter Anteil vor dem Leben eins war und sich nach dem Leben wieder vereinigen wird, bevor er für die nächste Inkarnation einen Anteil abspaltet, der aus anderen Teilen zusammengesetzt ist, als der, der diesmal in mir inkarniert ist.

Sehr frühe Inkarnationen fanden häufig statt, bevor sich die heutigen Gruppenseelenfraktionen so aufgeteilt haben, wie sie heute sind. Daher ist das ich, dem sie zugehören völlig anders zusammengesetzt als unser heutiges ich.

Bei Erinnerungen an Inkarnationen aus Parallelwelten besteht das Problem, daß sie einen völlig anderen Erfahrungshintergrund haben als die zugehörigen Anteile aus dieser Welt sich aber trotzdem mit dieser vereinen.

 
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4. Verhältnisse bei normalen Inkarnationen

Es gibt zwei übliche Formen der Inkarnation. Die Ureinwohner dieser Welt, die derselben höheren Gruppenseele angehören, wie diese Welt selbst, projizieren den feinstofflichen Körper, den sie brauchen, um sich mit dem irdischen Körper zu verbinden, selbst. Wesen, die nicht zu unserer höheren Gruppenseele zählen, verbinden sich mit einer einheimischen Seele und nutzen den von ihr projizierten feinstofflichen Körper um sich zu inkarnieren.
VB138. Kersti: Gibt es Menschen ohne Seele?
Gemeinsam ist ihren normalen Inkarnationen, in denen keine Einweihungen durchgeführt werden, jedoch, daß sie im Leben im Allgemeinen mehr Anteile abspalten als sie in demselben Leben integrieren, daß sie während des Lebens keine Verbindung zu anderen Gruppenseelenanteilen aufbauen können und daß sie ihre Probleme im allgemeinen nur bis zum letzten schweren Trauma, das zu massiven Abspaltungen und einer vollständigen Erinnerungsblockade führte, aufgearbeiten können.

Daher ist relativ klar, daß jedes Leben, an das sie sich erinnern, auch eindeutig eigenem Ich zuzuordnen ist, das in seiner Zusammensetzung auch dem heutigen Ich sehr ähnlich ist.

Das heißt aber nicht, daß das die einzigen Leben wären, die sie je gelebt hätten. Wenn man ihnen im feinstofflichen ein paar Einweihungen gibt, werden auch sie Anteile integrieren und dadurch einen völlig unüberschaubare Menge an Leben erinnern und es gibt auch vor dieser Erinnerungssperre Leben, die von einem größeren ich gelebt wurden, mit dem sie damals noch eins waren.

Kersti

V4. Kersti: Merkwürdige Erfahrungen: Reinkarnation und Jesus
V4. Kersti: Merkwürdige Erfahrungen: Wenn das ganze Leben plötzlich Magie wird
V8. Kersti: Eine merkwürdige Faszination für Jesus
V12. Kersti: Hauptfehlerquellen bei Erinnerungen an frühere Leben.
V14. Kersti: Was sind Engel?
V42. Kersti: Fehler bei früheren Leben: Verdrängung
V44. Kersti: Dimensionen der Wirklichkeit
V45. Kersti: Fehler bei früheren Leben: langes Leben
V46. Kersti: Fehler bei früheren Leben: Gesprächspartner
V47. Kersti: Fehler bei früheren Leben: "Die Nebel von Avalon"
V48. Kersti: Fehler bei früheren Leben: Fremde Erinnerungen
V49. Kersti: Fehler bei früheren Leben: Quellen fremder Erinnerungen
V50. Kersti: Fehler bei früheren Leben: Namen
V67. Kersti: Entdecke Deine früheren Leben
V68. Kersti: Ich erinnere mich an Jesus - Bin ich jetzt verrückt?
V74. Kersti: Feinstoffliche Wahrnehmung als Synästhesie
V75. Kersti: Glaubst du an Heiligenscheine?
V76. Kersti: Stell dir vor, du wärest von Geburt an blind
V77. Kersti: Buddhistische Begriffe
V94. Kersti: Eine Sammlung sämtlicher denkbarer Verrücktheiten
V111. Kersti: Warum ich "gut" mit "vernünftig" gleichsetzte
V112. Kersti: Telepatie: Jemand, der mich versteht
V113. Kersti: Aura: Wenn niemand eine Antwort weiß
V118. Kersti: Was ist Laran?
V140. Kersti: Die zerstörerische Arroganz der herrschenden Meinung
V141. Kersti: Eine andere Gewaltenteilung: Krieger und Heiler
V142. Kersti: Das Böse ist von Angst erfüllt
V145. Kersti: ... eine in den Raum gesprochene Bitte
V146. Kersti: Wahre Weisheit klingt naiv
V214. Kersti: Wie richtig oder falsch ist das Weltbild der Scientology-Church?
V216. Kersti: Wirklichkeitsebenen und wo findet sich Gott
V222. Kersti: Die L.Kin Schule
V223. Kersti: Option - was mir einmal sehr geholfen hat
V225. Kersti: Hüter des Lichts
V226. Kersti: Was war die gute Nachricht des Neuen Testaments?
V227. Kersti: Ein paar Bitten an die Autoren anderer Internetseiten
V231. Kersti: Frühere Leben von mir, thematisch sortiert
V233. Kersti: Warum ich die wilden Geschichten über Xenu und Konsorten im Wesentlichen für wahr halte
V235. Kersti: Was heißt "clear"?
V236. Kersti: Der Gedankenkristall und die Zeitenwende
V237. Kersti: Was ist ein Gedankenkristall
V238. Kersti: Welche Vorteile haben Gedankenkristalle
V239. Kersti: Sprachliches Denken
V240. Kersti: Intuition
V241. Kersti: Vernetztes Denken wird nur bei inaktiver Gehirnrinde bewußt
V242. Kersti: Legasthenie und vernetztes Denken
V246. Kersti: Esoterik und Exoterik
V247. Kersti: Was hat Reiki mit Tachionen und Nullpunktenergie zu tun?
V248. Kersti: Spielverderber - oder - Wer sind die Guten?
V249. Kersti: Ein telepathischer Traum
V253. Kersti: Manchmal frage ich mich: "Leben wir überhaupt in derselben Welt?"
V254. Kersti: Entwickelt sich bei uns eine multikulturelle Gesellschaft?
V255. Kersti: Einer wissenschaftlichen Überprüfung standhalten...
V256. Kersti: Warum hat ein Gedankenkristall mindestens sechs Dimensionen?
V257. Kersti: Leben in zwei getrennten Welten
V264. Kersti: Telepathie ist nichtsprachlich
V265. Kersti: Der Unterschied zwischen Kopfblind und verblendet
V266. Kersti: Wieso mir der Begriff "Kopfblind" gefällt
V267. Kersti: Aurensehen: Wahrnehmung, für die unserer Sprache Worte fehlen
V269. Kersti: Geschichtsschreibung durch lesen in der Akascha-Chronik: Die Welt ist ganz anders...
V270. Kersti: Fehler bei früheren Leben: Weltbilder, Beispiel Atlantis
V271. Kersti: Was ist Zufall?
V278. Kersti: Die kleinen grauen in den UFO's lügen
V284. Kersti: Was läuft bei Reiki falsch?
V285. Kersti: Keine Liebe ohne "Nein"
V286. Kersti: Licht zieht Dunkel an
V287. Kersti: Machtmißbrauch bei Reiki
V288. Kersti: Wie funktionieren magische Symbole
V289. Kersti: Verschmutzungen der Aura durch Reiki
V304. Kersti: Warum nimmt die Zahl der Kulturen und Subkulturen ab?
V306. Kersti: Eine rein körperliche Unfähigkeit, mit Streß umzugehen
V311. Kersti: Warum ich glaube, daß es stimmt, daß ich Jesus kannte
V312. Kersti: Manchmal wünschte ich mir, ich hätte wenigstens in irgendeinem Bereich eine durchschnittliche Begabung
V313. Kersti: Einserzeugnis als Gefahrenzeichen
V314. Kersti: Es gibt viele Menschen, die irrtümlicherweise meinen, Jesus gekannt zu haben
V315. Kersti: Meine Überzeugungen, die ich schon als Kleinkind hatte, passen dazu, daß ich Jesus kannte
V316. Kersti: Mißbrauch von Jesu Lehre für üble Zwecke
V317. Kersti: Meine Reaktion auf die Bibel
V318. Kersti: Option: "Und ich hatte doch recht gehabt!"
V319. Kersti: Was heißt "Ichlosigkeit"?
V320. Kersti: Im oberen Teil der Brücke wird man verrückt!

Ein Text von Kersti Nebelsiek, Alte Wilhelmshäuser Str. 5, 34376 Immenhausen - Holzhausen, Tel.: 05673/1615, http://www.kersti.de/; Kersti_@gmx.de