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erste Version: 1/2004
letzte vollständige Überarbeitung: 8/2017
letzte Bearbeitung: 8/2017

VA151.

Gibt es eine Seele - und wenn ja - was ist sie?

Inhalt

VA151.1 Kersti: Definition: Wann betrachte ich die Existenz einer Seele als bewiesen?
VA151.2 Kersti: Text
VA151.2.1 Kersti: Außerkörperliche Erfahrungen beweisen daß die Seele unabhängig vom Körper handeln kann
VA151.2.1 Kersti: Reinkarnation: Die Forschung belegt, daß es etwas wie eine Seele gibt, das nach dem Tod in einen neuen Körper übergehen kann
VA151.2.1 Kersti: Besessenheit: Wenn die Seele während des Lebens eines Körpers wechselt
VA151.3 Kersti: Unterschiedliche Seelenbegriffe
VA151.3.1 Kersti: Seele = der feinstoffliche Körper, der für Gefühle zuständig ist
VA151.3.2 Kersti: Seele = inneres Licht
VA151.3.3 Kersti: Seele = höheres Selbst
VA151.3.4 Kersti: Seele als unscharfer Begriff für ein Wesen, daß sich als Mensch inkarnieren könnte
VA151. Kersti: Text
VA151. Kersti: Quellen

 
Inhalt

1. Definition: Wann betrachte ich die Existenz einer Seele als bewiesen?

Wenn es ein "Ich" gibt, das einige der persönlichen Eigenarten Menschen beibehält und eine vom materiellen Körper unabhängige Existenz und Handlungsfähigkeit hat, betrachte ich die Existenz einer Seele als erwiesen.

Sollte es kein Phänomen geben, das dieser sehr allgemeinen Definition von Seele entspricht, betrachte ich die Existenz einer Seele als widerlegt.

Wie ich weiter unten ausführen werde, wird die Seele in den verschiedenen religiösen, magischen und esoterischen Richtungen unterschiedlich definiert. Allen diesen Definitionen ist gemeinsam, daß die Seele etwas sein soll, das unabhängig vom materiellen Körper denken, fühlen und handeln können soll. Die Frage, was genau man Seele nennt verschiebe ich an dieser Stelle auf später und prüfe hier nur nach, ob Denken, fühlen und handeln völlig körperabhängig ist, oder ob es auch ohne Körper möglich ist.

 
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2. Beweise für die Existenz der Seele

2.1 Außerkörperliche Erfahrungen beweisen daß die Seele unabhängig vom Körper handeln kann

Durch die wissenschaftliche Forschung zu Außerkörperlichen Erfahrungen ist nachgewiesen, daß es offensichtlich einen Teil der menschlichen Persönlichkeit gibt - im folgenden nenne ich ihn wie traditionell üblich Seele - gibt, der den Körper verlassen und unabhängig von dessen Möglichkeiten wahrnehmen, sich mit Menschen verständigen und handeln kann.
VB159. Kersti: Wissenschaftliche Forschungsergebnisse zur Außerkörperlichen Erfahrung mit Beobachtung der materiellen Erde
O7.39 Kersti: Außerkörperliche Erfahrungen enthalten außersinnliche Wahrnehmungen
Kurz zusammengefaßt gibt es zwar Halluzinationen1. S.42-44, S.198f und Träume2., die uns subjektiv wie reale Außerkörperliche Erfahrungen erscheinen können, aber es gibt auch Außerkörperliche Erfahrungen mit nachweisbar richtigen Beobachtungen zu Dingen, die der Betroffene nicht auf andere Weise erfahren haben kann3.; 4. 3. Kapitel; 5.; 6. S.33f, S.175; 7.; 8.; 9. S.23, S.83, S.117-151, S.267.

 
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2.2 Reinkarnation: Die Forschung belegt, daß es etwas wie eine Seele gibt, das nach dem Tod in einen neuen Körper übergehen kann

Die wissenschaftliche Forschung zur Reinkarnation hat belegt, daß Erinnerungen, Gefühle, Charaktereigenschaften, Phobien, Spuren früherer Verletzungen und körperliche Merkmale offensichtlich im Paket von der früheren zur jetzigen Persönlichkeit übertragen werden. Die spätere Persönlichkeit hat Erinnerungen auch an private und schwer zugängliche Informationen und ist in der Lage ihre früheren, heute noch lebenden Verwandten. Kinder die sich spontan an frühere Leben erinnerten, wußten nur Fakten aus der früheren Familie, die stattfanden, während der Mensch noch in der früheren Familie lebte, während nachfolgende Veränderungen in der Familiensituation und ihrem Wohnumfeld nicht in die Erinnerungen eingestreut wurden. Dabei zeigt sich, daß sowohl die positiven als auch die negativen Gefühle gegenüber früheren Verwandten erhalten geblieben sind, teilweise, obwohl sie nicht altersgemäß sind. Dies zeigte sich auch oft in den kindlichen Spielen. Kinder haben oft Phobien, die den früheren Todesumständen entsprechen. Die Erfolge der Reinkarnationstherapie entsprechen in Form und Ausmaß in etwa den Erfolgen, die man beim aufarbeiten vergleichbarer Erinnerungen aus diesem Leben hätte. Reinkarnierte haben Gesichtszüge und manchmal eine Hautfarbe, die an die vorhergehende Persönlichkeit erinnern. Geburtsfehler und Muttermale, erinnern durch medizinische Unterlagen nachgewiesen an Todeswunden und andere Verletzungen aus dem früheren Leben. Eine statistische Untersuchung von Helen Wambach ergab eine statistische Übereinstimmung der Häufigkeit der unterschiedlichen Reinkarnationserinnerungen mit der Gesamtbevölkerung, sowie die sachliche Übereinstimmung der Details zu Kleidung, Aussehen und Lebensweise mit der historischen Forschung zu Land und Epoche. Es gab außerkörperliche Erfahrungen, bei denen zutreffende Informationen erlangt wurden, in Szenen aus Zwischenlebenszeiten.10.-21.
O7.A4 Kersti: Wissenschaftliche Forschung zur Reinkarnation

 
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2.3 Besessenheit: Wenn die Seele während des Lebens eines Körpers wechselt

Einen noch differenzierteren Einblick erhalten wir, wenn wir die bewiesenen Fälle von Besessenheit und Gespräche mit nicht verkörperten Wesenheiten zum Vergleich heranziehen.
VB203. Kersti: Besessenheit
O7.B1 Kersti: Totenbettvisionen
O7.71 Kersti: Erscheinung Sterbender bei ihren Angehörigen

 
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3. Unterschiedliche Seelenbegriffe

Es gibt drei unterschiedliche Dinge, die als Seele bezeichnet werden. Beim Lesen esoterischer Texte, sollte man sorgfältig darauf achten, welcher der drei zum Wort Seele gehörigen Begriffe gemeint ist.

 
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3.1 Seele = der feinstoffliche Körper, der für Gefühle zuständig ist

 
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3.2 Seele = inneres Licht

 
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3.3 Seele = höheres Selbst

Auf der Vikara-Internetseite wird die Seele auf der Kausalebene (bei mir Ebene ohne festgehaltene Absichten oder Fluchebene) eingeordnet, entspricht also dem traditionell Kausalkörper genannten feinstofflichen Körper.

 
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3.4 Seele als unscharfer Begriff für ein Wesen, daß sich als Mensch inkarnieren könnte

Ich verwende das Wort Seele normalerweise als unscharfen Sammelbegriff für eine Bewußtseinseinheit, die ungefähr die richtige Größe hat, um sich als Mensch zu inkarnieren. Ist ein Wesen wesentlich größer, bezeichene ich es als Gruppenseele oder Gruppenseelenfraktion, ist es wesentlich kleiner, nennen ich es Seelenanteil. Jede dieser Bezeichnungen verwende ich als relativ unscharfen Begriff, da eine als Mensch inkarnierte Seele durchaus hundert mal so groß sein kann wie eine andere ebenfalls als Mensch inkarnierte Seele. Auch welche Größenordnungen ich mit der Bezeichnung Gruppenseelenfraktion belege, hängt davon ab, ob ich noch etwas benenne was auch grob in die Kategorie Gruppenseele paßt und größer oder kleiner ist. Diese Seele kann bei mir in der Astralwelt manifestiert sein oder nicht. Hat sie aber in der Astralwelt einen von einem anderen Wesen erstellten Körper angenommen, bezeichne ich sowohl diese Seele als auch das Wesen, das den Körper stellt als Seele, da sie beide unabhängige Bewußtseinseinheiten darstellen. Ich betrachte diese Art der Interaktion als eine Form der Besessenheit.
VB138. Kersti: Gibt es Menschen ohne Seele?
In keinem Fall mache ich indem ich das Wort Seele verwende eine Aussage darüber, in welcher materiellen oder feinstofflichen Ebene oder Realität es sich aufhält.

Kersti

 
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Quellen


Ein Text von Kersti Nebelsiek, Alte Wilhelmshäuser Str. 5, 34376 Immenhausen - Holzhausen, Tel.: 05673/1615, https://www.kersti.de/, Kersti_@gmx.de
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