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erste Version: 2/2004
letzte Bearbeitung: 7/2012

VA170.

Was die Entscheidung für die Liebe uns schenkt

Aber immer wenn mir etwas einfällt wie ich mehr von dieser Liebe in mein Leben integrieren kann, dann entscheide ich mich, das auch zu tun. Und jedesmal bleibt etwas was vorher zu meinem Leben gehört hat, hinter mir zurück und ich tue es nicht wieder und ich bin glücklich darüber, denn es wurde durch etwas Schöneres ersetzt.

Beispielgeschichte, Kersti:

Ich hätte nie damit gerechnet, daß dies so ans Herz zu rühren würde, daß sie von Gewalt ganz ablassen

Lange Zeit war ich oft Krieger, Amazone, Leibwächter. Ein sehr guter Kämpfer lernt, die Absichten seines Gegners zu erspüren - als Kampftechnik - und dadurch seine Gegner zu lieben.
VB95.5 Kersti: Die Therapeutische Haltung mit dem Schwert in der Hand
Und irgendwann traf ich dann zum erstenmal die Entscheidung, daß ich lieber im Kampf sterben, als einen anderen töten wollte.

Ich meine - den anderen nicht verletzen wollen, ist im Kampf eben oft eine Entscheidung für den eigenen Tod. Ich habe das nie bereuht, weil ich vorher wußte, wofür ich mich entschieden hatte und weil es mir den Preis wert war - aber ich hätte nie damit gerechnet, daß diese Haltung irgendwann mal in mir die Macht entfalten würde, andere Menschen so sehr ans Herz zu rühren, daß sie von der Gewalt ganz ablassen, wenn sie mir begegnen.

Beispiele für ein lieber sterben als töten wollen:
F1: Kersti: Eine tödliche Entscheidung
F2: Kersti: Blutige Herzen
F23: Kersti: Der Wert des Gewissens
FA26. Kersti: Den Tod auf die Reise schicken...
FA27. Kersti: Wandlung
Beispiele für die Macht der Liebe
J5: Kersti: Die Macht des Vertrauens
J4: Kersti: Mein letzter Schüler
E4: Kersti: Nächtliche Begegnung

Wenn man sich für Angst oder Haß entscheidet, dann scheint man oft viel zu bekommen, doch man verliert es immer schon nach kurzer Zeit und verliert noch etwas dazu, wo man nicht damit gerechnet hätte, es zu verlieren.

Wenn man sich für die Liebe entscheidet, dann scheint man oft zuerst einen hohen Preis zu bezahlen - doch man bekommt mehr dafür, als man je hätte ahnen können.

Kersti

V15. Kersti: Was ist Toleranz?
V17. Kersti: Brief über angemessenen Umgang mit Verleumdungen
V19. Kersti: Stellt euch vor: es ist Krieg und keiner schießt
V26. Kersti: Option-Fragen
V40. Kersti: Als käme ich von einem anderen Stern
V41. Kersti: Das Gewicht einer Gabe
V111. Kersti: Warum ich "gut" mit "vernünftig" gleichsetzte
V114. Kersti: Ausgrenzung: Ich bin zu stolz, um gegen mein Gewissen zu handeln
V141. Kersti: Eine andere Gewaltenteilung: Krieger und Heiler
V142. Kersti: Das Böse ist von Angst erfüllt
V143. Kersti: Der Zweck heiligt die Mittel?
V145. Kersti: ... eine in den Raum gesprochene Bitte
V146. Kersti: Wahre Weisheit klingt naiv
V159. Kersti: Warum ich nicht hasse
V167. Kersti: 17-jährige Gruppenführer verhindern Ausgrenzung wirksamer als Lehrer
V248. Kersti: Spielverderber - oder - Wer sind die Guten?
V277. Kersti: Das Prinzip der Narrenfreiheit
V285. Kersti: Keine Liebe ohne "Nein"
V302. Kersti: Strafe dafür, daß man etwas schon vor den anderen kann
V318. Kersti: Option: "Und ich hatte doch recht gehabt!"
V319. Kersti: Was heißt "Ichlosigkeit"?
V320. Kersti: Im oberen Teil der Brücke wird man verrückt!

Ein Text von Kersti Nebelsiek, Alte Wilhelmshäuser Str. 5, 34376 Immenhausen - Holzhausen, Tel.: 05673/1615, http://www.kersti.de/, Kersti_@gmx.de
Da ich es leider nie schaffe, alle Mails zu beantworten, schon mal im Voraus vielen Dank für all die netten Mails, die ich von Lesern immer bekomme.
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