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erste Version: 2/2005
letzte Bearbeitung: 10/2014

VA205.

Ist nach heutigen wissenschaftlichen Erkenntnissen denkbar daß Atlantis und Mu (Lemuria) existiert haben?

Wenn Ereignisse zeitlich mehrere tausend Jahre zurückliegen, ist natürlich sowieso nicht mit Beweisstücken für das Leben eines einzelnen Bauern, einer Frau oder eines ähnlichen einfachen Menschen zu rechnen, nach denen man diesen Bauern individuell wiedererkennen kann. Alles was von dem Leben übriggeblieben sein könnte, ist kaum noch wiederzuerkennen.

Anders ausgedrückt: was bedeutend und haltbar genug ist um heute noch wiedergefunden zu werden ist wahrscheinlich sowieso noch bekannt. Was dazu nicht bedeutend und haltbar genug ist, ist ziemlich wahrscheinlich auch mit Erinnerungen nicht wiederzufinden, weil man die Gegend wo es liegt heute einfach nicht mehr wiedererkennt.

Atlantis soll vor ca. 12 000 Jahren untergegangen sein.

Dazu ein paar Fakten, aus einem Buch1., das sich überhaupt nicht mit Atlantis beschäftigt, sondern damit, wie sich das Aussehen der Erde nach dem heutigen Stand der Wissenschaft verändert hat. Wie sich die Kontinente verschoben haben und wie der Meeresspiegel gesunken und angestiegen ist.

Die letzte Eiszeit reichte etwa von vor 75 000 Jahren bis vor ca. 12 000 Jahren. Vor 18 000 Jahren, zum Höhepunkt der letzten Eiszeit lag der Meeresspiegel ca. 100-150m tiefer als heute, da das Wasser in den Eiskappen an den Polen war. Das ist nicht einheitlich, da sich an einigen Stellen der Meeresboden angehoben hat, da das Gewicht des Wasser nicht mehr darauf lag und sich unter den Eiskappen und in ihrer Nähe der Festlandsockel unter dem Gewicht der Eiskappen abgesenkt hat. Eine Küstenstadt von damals läge heute also heute über 100m unter der Meeresoberfläche. Mit einer normalen Taucherausrüstung kann man aber bei weitem nicht so tief tauchen.

Wenn es also damals so war wie heute auch oft, daß die großen Hauptstädte am Meer gelegen haben (wie z.B. Hamburg, New York ...) dann mag der deutliche Anstieg des Meeresspiegels ausgereicht haben, um sie so tief unter Wasser zu setzen, daß man sie bis heute nicht gefunden hat.

Laut den Legenden waren sowohl Atlantis als auch Mu Inselreiche, von denen seit dem Untergang von Atlantis nur noch die Bergspitzen aus dem Wasser schauen.

Die Zeit ihres angeblichen Untergangs deckt sich in etwa mit dem Anstieg des Meeresspiegels nach der letzten Eiszeit. - Von daher ist diese Behauptung durchaus plausibel.

Herauszufinden, welches Land genau mit der Überlieferung vom untergegangenen Atlantis gemeint sein könnte, dürfte aus mehrere Gründen aber unmöglich sein:

  • Die wenigen erhalten gebliebenen Zeilen an schriftlicher Überlieferung enthalten sehr wenige geographische Informationen
  • Die vorhandenen Informationen mögen zur Zeit ihrer Niederschrift noch eindeutig gewesen sein. Mit unserem heutigen Wissen können wir nicht einmal sicher wissen, welche der genannten und damals noch allgemein bekannten Orte gemeint sein könnten.
  • Die vorhandenen Informationen mögen durch die Überlieferung verfälscht worden sein, so daß sie kaum noch wiederzuerkennen sind.
  • Die Informationen über die untergegangene Kultur sind sehr spärlich.
  • Die Ruinen des damaligen Atlantis dürften heute zu einem erheblichen Teil kaum noch erkennbar sein.
Wenn man heute Atlantis findet wird man daher nicht nachweisen könnten, daß genau dieser Ort Atlantis war. Wenn wir das heutige Atlantis schon seit langem wissenschaftlich untersuchen, können wir nicht sicher nachweisen, daß es sich um das historische Atlantis handelt.

Verschiedene Wissenschaftler und Hobbyforscher haben versucht herauszufinden, welcher Ort das historische Atlantis gewesen sein könnte - und sie haben diverse interessante Theorien zum Thema aufgestellt.

Kersti

Quelle

VB34. Kersti: Das Wesen der Zeit
VB50. Kersti: Entwicklungspsychologie: Weltbild-Stufen
VB53. Kersti: Ockhams Skalpell dient nicht dazu die richtigste Theorie auszuwählen, sondern dazu, die nützlichste Theorie zu finden
VB54. Kersti: In meinen ältesten Reinkarnationserinnerungen gibt es keine Religion
VB55. Kersti: Psychologisches Wissen durch Reinkarnationserinnerungen
VB56. Kersti: Verschiedene Formen des Ahnung habens
VB57. Kersti: Die Fehler der GWUP am Beispiel von Sitchin
VB59. Kersti: Reinkarnation: Was sind echte Neuerfindungen?
VB63. Kersti: Zu wissen, was nicht erforscht und noch nicht erforschbar ist, ist wichtig
VB66. Kersti: Warum es keine Skeptikervereine gibt, die meinen Ansprüchen genügen
VB98. Kersti: Newton und der Teufel - eine Vergleichsstudie um zu zeigen, wie die Herkunft in der geistigen Welt die feinstoffliche Weltsicht verzerrt
VB100. Kersti: Wie deutlich und detailliert muß die feinstoffliche Wahrnehmung bei der magischen Arbeit mit der Vorstellungskraft sein?
VB101. Kersti: Wenn Bestellungen beim Universum plötzlich nicht mehr funktionieren
VB102. Kersti: Wann und wie erinnern sich Menschen an frühere Leben
VB103. Kersti: Wie wissenschaftlich kann Esoterik werden?
VB108. Kersti: Esowatch - ungenaues Formulieren, unsaubere Recherche und Verleumdung in anonym
VB109. Kersti: Helsing hat keine rechte Einstellung, ist aber auf die Propaganda des Dritten Reiches zu angeblichen Verschwörungen der Juden gegen Deutsche hereingefallen
VB114. Kersti: Ein Konzept zum fundierten Umgang mit eigenen Channelings aus der Geistigen Welt und Reinkarnationserfahrungen
VB121. Kersti: Hauptfehlerquellen bei Channelings und anderen Methoden, Wissen aus der geistigen Welt und höheren feinstofflichen Welten zu erhalten
VB124. Kersti: Einmal kreuz und quer durch Wikipedia
VB126. Kersti: Wikipedia und Esoterik: Für jeden von denen hätte ich gerne drei Ninas ...
VB129. Kersti: "Wenn es einen Gott gibt, dann ist er eine Multiple Persönlichkeit!"
VB129. Kersti: Gott als Multiple Persönlichkeit:
VB130. Kersti: Warum die Esoteriker immer noch an Auras glauben
VB131. Kersti: Mohammed als Frauenrechtler
VB132. Kersti: Cold Reading? - Was an der diesbezüglichen Argumentation der Skeptikervereine daneben ist
VB136. Kersti: Der Unterschied zwischen Religion und Wissenschaft
VB151. Kersti: Psychosen und feinstoffliche Wahrnehmung

Ein Text von Kersti Nebelsiek, Alte Wilhelmshäuser Str. 5, 34376 Immenhausen - Holzhausen, Tel.: 05673/1615, http://www.kersti.de/, Kersti_@gmx.de
Da ich es leider nie schaffe, alle Mails zu beantworten, schon mal im voraus vielen Dank für all die netten Mails, die ich von Lesern immer bekomme.