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erste Version: 2/2005
letzte Bearbeitung: 9/2015

VA207.

Beschneidungen

Inhalt

VA207.1 Kersti: Die weibliche Beschneidung bedeutet Schmerzen und Krankheit lebenslänglich
VA207.2 Kersti: Ist die männliche Beschneidung harmlos?
VA207.2 Kersti: "Ja, mach es, denn nach der Pubertät könntest Du Schwierigkeiten mit Deiner Tochter bekommen."
VA207.3 Kersti: Was macht Beschneidungen so immun gegen Veränderungen?
VA207.4 Kersti: Beschneidung bei Erwachsenen?
VA207.5 Kersti: Rüdiger Nehberg - eine erfolgreiche Kampagne gegen die Beschneidung
VA207.5 Kersti: Führung zu Nehberg: Also sollten wir wohl bei dem Vortrag dableiben, um ihn uns anzuhören
VA207. Kersti: Quellen

 
Inhalt

1. Die weibliche Beschneidung bedeutet Schmerzen und Krankheit lebenslänglich

Die Klitoris entspricht entwicklungsbiologisch dem Penis (Homologie) und ist mit ebensovielen Nerven versorgt wie dieser. Sie wird bei der harmlosesten Form der weiblichen Beschneidung entfernt.

Bei der schlimmsten Form der Beschneidung, der Pharaonischen Beschneidung werden alle äußeren Geschlechtsmerkmale zwischen den Beinen entfernt und nur ein Stecknadelkopfgroßes Loch übriggelassen.

Viele der Mädchen sterben an Infektionen durch die Beschneidung. Die Pharaonische Beschneidung führt dazu, daß die Regel auf über eine Woche ausgedehnt und sehr schmerzhaft wird. Daß das Blut und die Fetzen, in die die Gebärmutterschleimhaut bei der Monatsblutung zerfällt, lange im Körper zurückgehalten werden, daß sie dort vergammeln können, ist eine weitere lebensgefährliche Quelle für Infektionen. Wenn die Frau dann verheiratet wird, muß der Mann sie penetrieren. Er kommt oft tage- bis wochenlang nicht durch das stecknadelgroße Loch mitten in einer oft verhärteten Narbe, das von den weiblichen Geschlechtorganen übrig ist. Dann wird die Vagina oft mit einem Messer geöffnet, was eine neue Quelle für Infektionen und Schmerzen ist. Wenn es unglücklich läuft, sticht das Messer auch durch die Außenwand der Vagina hindurch in den Darm, so daß eine Fistel, eine Verbindung zwischen Darm und Vagina entsteht, eine weitere Quelle für oft tödliche Infektionen. Viele Frauen sterben später bei den Geburten ihrer Kinder, die dadurch erheblich länger dauern und wesentlich gefährlicher werden.1., 3.

 
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2. Ist die männliche Beschneidung harmlos?

Die Männliche Vorhaut ist ein kleines Stück Haut, das die Eichel des Penis schützen soll. Sie zu entfernen scheint mir deshalb mindestens unsinnig. Aber es ist keine schwere Verletzung und daran zu sterben ist ungefähr so wahrscheinlich wie es ist, daß man daran stirbt, wenn man sich in den Finger schneidet. So etwas kann passieren, selbst bei dem kleinsten Kratzer, es ist jedoch nicht häufig. Langfristige gesundheitliche Schäden sind bei dieser Verstümmelung normalerweise nicht zu erwarten.

Die leichteste Form der weibichen Beschneidung, bei der die Klitoris entfernt wird, wäre in etwa damit zu vergleichen, was es mit einem Mann machen würde, wenn man die Eichel vom Penis abschneiden würde. Für die schweren Formen der Beschneidung läßt sich kein angemessener Vergleich finden, denn beim Mann sind die Geschlechtsorgane nach außen verlagert, er hat keine Monatsblutung, kann keine Kinder austragen und zur Welt bringen. Was immer man mit den männlichen Geschlechtsorganen macht, kann nicht auf vergleichbare Weise zu lebenslänglichen Schmerzen und gesundheitlichen Problemen führen, wie die pharaonische Beschneidung bei der Frau.

Die weibliche Beschneidung ist also erheblich gefährlicher als die männliche.

Aber daß man Leuten nicht den Kopf abschneiden sollte, weil sie sonst tot sind, ist kein Grund ihnen die Nase abzuschneiden, weil das doch viel harmloser ist. Und eventuell könnte Nase abschneiden ja medizinisch sinnvoll sein, weil man sich sonst zu oft die Nase stößt bein Küssen?

Auszüge aus einem Emailkontakt mit erklärenden Sätzen, H: und kursiv mein Mailpartner, K: ich (Kersti)

"Ja, mach es, denn nach der Pubertät könntest Du Schwierigkeiten mit Deiner Tochter bekommen."

H: Ich kenne aber keinen Fall, wo im Forum eine Mutter oder ein Vater fragt:
"Soll ich meine kleine Tochter beschneiden lassen?"
Antwort : "Ja, mach es, denn nach der Pubertät könntest Du Schwierigkeiten mit Deiner Tochter bekommen."
"Du solltest es machen, solange Deine Tochter minderjährig ist, weil Du dann elterliche Verfügungsgewalt hast"
"Eine beschnittene Vagina ist hygienischer, sieht sauberer aus."
"Meine Frau ist beschnitten und jetzt habe ich auch meine Tochter beschneiden lassen."
"Meine 11-jährige Tochter sagte mir, ihre Freundin ist beschnitten und nun will sie auch so gerne beschnitten werden. Soll ich es tun?"
"Schrei, wie kannst Du es wagen, eine männliche Beschneidung mit einer weiblichen zu vergleichen. Die weibliche Beschneidung ist viel harmloser, meine Freundin ist auch beschnitten, ich finde es viel schöner."
"Die weibliche Beschneidung, das bisschen mehr."
"Ich bin eine Frau und habe HIV, soll ich mich beschneiden lassen?"
"Wenn ich Kaiser wäre, würde ich alle Frauen beschneiden lassen"
usw. usw. doch das alles gibt es im Internet, allerdings nicht für Frauen, sondern für Männer und Jungs.

K: "Du kennst solche Fälle nicht? - Abgesehen von dem Vergleich zwischen weiblicher und männlicher Beschneidung mit DIESEM Ergebnis gibt es all diese Begründungen für weibliche Beschneidungen auch! - In Ländern, in denen traditionell die Mädchen beschnitten werden1.."

Aus meiner Sicht ist das eines der besten Argumente gegen die männliche Beschneidung, weil es zeigt, daß da dieselben Verdrängungsmechanismen und gesellschaftlichen Mechanismen ablaufen. Wenn die männliche Beschneidung harmlos wäre, hätte man das nicht nötig.

Die männliche Beschneidung wird aus genau denselben Gründen, aus denen in den Ländern, wo es üblich ist, das zu tun auch die weibliche Beschneidung verharmlost wird.

H: Das liegt natürlich daran, dass so viele Männer beschnitten sind. Ich habe einmal gelesen, dass 40 % aller Männer beschnitten sein sollen (ich weiß nicht, ob das stimmt).

K: Das halte ich für durchaus möglich. So gut wie alle gläubigen männlichen Mosleme und Juden sind wohl beschnitten, wieviele andere Volksgruppen das auch tun, ist mir unbekannt. Ich weiß, daß es zumindest noch einige Naturvölker bei den Initiationsriten für junge Männer tun.

Die weibliche Beschneidung wird oft damit begründet, daß sie wie die männliche Beschneidung eine religiöse Pflicht sei. Deshalb wird dagegenargumentiert daß die entsprechenden Stellen der religiösen Schriften sich nur auf Männer beziehen.

Über einen Text gegen die Beschneidung:
H: Der Schlusssatz lautete allerdings kommentarlos: "Ich bin eine gläubige Muslimin" Was bedeutet dieser Satz denn, als nichts anderes, dass diese Frau zwar gegen die weibliche, nicht aber gegen die männliche Beschneidung ist.


K: Nein. - Es bedeutet, daß sie der Behauptung, daß die weibliche Beschneidung eine religiöse Pflicht sei, nicht zustimmt. Als Frau betrifft sie die männliche Beschneidung nicht wirklich.

In einem Land, in dem die weibliche Beschneidung der Normalfall ist, würde ich mich hauptsächlich darauf konzentrieren, die weibliche Beschneidung abzuschaffen, bis sich ein gesellschaftlicher Konsens gegen sie gebildet hat. Allerdings mit Argumenten, die sich später problemlos auch auf die männliche Beschneidung anwenden lassen. Erst danach wäre die Beschäftigung mit der männlichen Beschneidung dran.

Wir leben hier allerdings in einem Land, wo die weibliche Beschneidung das Problem einer kleinen Randgruppe ist. Die männliche Beschneidung dagegen wird hier allgemein als harmlos eingestuft, deshalb sollten die Berufsgruppen, die mit der Eingliederung von Ausländern befaßt sind, in das Thema in einer Form eingeführt werden, die ihnen klare Richtlinien gibt, was man am zu tun verpflichtet ist, um zu verhindern daß auch in Deutschland Mädchen beschnitten werden. Hier sollte aber abgesehen davon eher das Thema männliche Beschneidung überdacht werden als das der weiblichen Beschneidung. Alles andere ist eher ein mit dem Finger auf andere zeigen, als alles andere.

 

Ergänzung: 9/2015

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3. Was macht Beschneidungen so immun gegen Veränderungen?

Ich hatte mich in meinen Reinkarnationserinnerungen erinnert, daß in meinen Leben in Afrika in Ägypten oder Afrikanischen Wüstenstämmen auch schon deutlich vor Mohammed Beschneidungen von Frauen und Kastrationen von Männern und Frauen üblich waren. Manche dieser Erinnerungen hatte ich einfach nicht glauben wollen, weil dort auf eine sehr eiskalte Weise Menschen gezüchtet wurden und alle Männer, die keine Kinder kriegen sollten, kastriert wurden. Die damals üblichen Beschneidungen waren die extremste Form der Beschneidung, keine der weniger extremen Formen, die es heute auch gibt. Zu meiner Überraschung habe ich genau das bei Doris Wolf bestätigt gefunden. Beschneidungen wurden spätestens zur Zeit des Pharaohs Echnaton (die exakte Regierungszeit ist laut Wikipedia unklar, zwischen 1340–1324 v. Chr. und 1353–1336 v. Chr.) in Ägypten eingeführt und dienten tatsächlich diesem Zweck.2.1

Auch bei anderen themen merkt man, daß vergleichsweise harmlose Fehler wie ein aufgezwungenes Küßchen gewöhnlich als Fehler erkannt werden.
VB67.2.2 Kersti: Die Ohrfeige
Schwere Erziehungsfehler, wie schwerer sexueller Mißbrauch und lebensbedrohliche Mißhandlungen werden aber von den Opfern entweder gar nicht erinnert oder sogar heftig verteidigt.

Wie kommt es, daß ausgerechnet eine Tradition, die wirklich kein Mensch braucht, so viele gesellschaftliche Veränderungen, Religionswechsel (in dieser Gegend beschneiden auch die Christen) und über drei Jahrtausende übersteht, während so viele andere Traditionen und Gebräuche sich verändert haben?

Die Antwort auf diese Frage hat mit Überlebensinstinkten eines Kindes, Verdrängung und Tabus zu tun. Autor: Alice Miller beschreibt in ihren Büchern4., 5. den Mechanismus, der dahintersteht als Gesamtheit. Ich greife auf einige andere Quellen zurück, um die einzelnen Bestandteile zu beschreiben.

Das Kind ist auf seine Eltern - vor allem auf die Mutter - angewiesen, um zu überleben. Wenn es Eltern hat, die nicht ausreichend auf das Kind aufpassen, dann fängt das Kind an aufzupassen, daß es seine Eltern nicht verliert. Es ist deshalb paradoxerweise so, daß ein Kind sich um so mehr an die Eltern klammert, je unzuverlässiger und allgemein schlechtere Eltern sie sind. Das Kinder ohne Eltern schlechte Karten haben, ist selbst heutzutage noch so, wie man beispielsweise in dem Buch "Wie Bäume ohne Wurzeln" nachlesen kann.

Der Zweite Faktor, der hierbei eine Rolle spielt ist die Verdrängung.
O11.1.3 Kersti: Verdrängung, Kryptomnesie und Wiederauftauchen von Erinnerungen

 
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4. Beschneidung bei Erwachsenen?

Wenn sie in einer Gesellschaft leben - oder z.B. einer Sekte angehören, wo es quasi Pflicht ist, dergleichen zu machen, können auch volljährige Menschen im Allgemeinen nicht frei entscheiden.

In Ländern, wo die weibliche Beschneidung üblich ist, lassen sich ein erheblicher Teil der Mädchen, deren Eltern sie bewußt nicht beschnitten haben vor der Hochzeit "freiwillig" beschneiden, weil sie Angst haben, ihr Mann könne sie sonst nicht akzeptieren.

 

Ergänzung: 9/2015

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5. Rüdiger Nehberg - eine erfolgreiche Kampagne gegen die Beschneidung

Beispielgeschichte, Kersti:

Führung zu Nehberg: Also sollten wir wohl bei dem Vortrag dableiben, um ihn uns anzuhören

Am Wochendende (18.-20.9.2015) war ich beim Initiativkreistreffen der Kulturinitiative auf Gut Steimke. Wir kümmerten uns um Vereinsangelegenheiten, redeten darüber wie sich unsere Kultur in den letzten 25 jahren verändert hatten und sangen wie immer die halbe Nacht gemeinsam. Zwischendurch wurde ein Rüdiger Nehberg erwähnt, der irgendetwas gegen Beschneidungen tun würde, aber da ich gerade dabei war aufzuräumen, einzupacken, einer Freundin wegen einer schwerwiegenden Krankheit eine geistheilerische Behandlung zu geben, in der Hoffnung, daß es ihr etwas bringt. Ich war also sehr beschäftigt und bekam nur Bruchstücke des Gesprächs mit.

Durch die Geistheilsitzung hatte besagte Freundin dann ihren Zug verpaßt und wir gingen ins Haupthaus, um einen neuen herauszusuchen. Dabei trafen wir einen Mann mit Glatze, der nach Robert Schöning fragte. Wir landeten schließlich zusammen mit ihm im Wohnzimmer und unterhielten uns.

Der Mann war Rüdiger Nehberg und wollte am Abend, wenn die Teilnehmer einer literarischen Schnitzeljagd auf Gut Steimke angekommen wären, einen Vortrag halten. Wir unterhielten uns über das aktuellste Thema des Vortrages - die weibliche Beschneidung - und ich erwähnte mein Bücherwissen, daß diese ja lebenslängliche gesundheitliche Folgen nach sich ziehen würde, was mir sofort die Bemerkung einbrachte, ich wäre ja gut informiert.

Wir bekamen an dieser Stelle auch die Lösung für das Rückfahrtproblem meiner Freundin geliefert: Die Studenten, die bei der literarischen Schnitzeljagd mit Survivalelementen vorgelesen hatten, kamen aus Hannover, dem Wohnort meiner Freundin und sie durfte in dem Bus mitfahren, der die Studentinnen zurückbrachte. Also sollten wir wohl bei dem Vortrag dableiben, um ihn uns anzuhören.

Ich fasse diesen Vortrag hier sehr kurz zusammen.
Rüdiger Nehberg, geboren 1935, ist Bäckermeister und wurde zunächst durch seine Survivalbücher und seine Berichte von abenteuerlichen und gefährlichen Reisen bekannt. Bei einer dieser Reisen gehörte er von den Yanomami als dem letzten echten Jäger- und Sammlervolk in Brasilien, das durch Mafiaartig orgenisierte Goldsucher bedroht war, die, wo sie arbeiten, nur noch Wüsten von einem Gebiet zurücklassen, das einmal der artenreichste Regenwald der Welt war.

Er suchte dieses Volk alleine auf und sorgte, nachdem er sie kennengelernt hatte, durch diverse einfallsreiche und spektakuläre Aktionen - wie eine Fahrt mit einem Trimaran aus einem Baumstamm über den Atlantik - dafür, daß sie die nötige öffentliche Aufmerksamkeit erhielten, um gegen die Regierung durchzudrücken, daß das Volk weiterhin auf seine traditionelle Art leben kann und hierbei den nötigen Schutz vor Goldsuchern erhält.

Nach diesem Erfolg wurde er durch das Buch Wüstenblume von Waris Dirie wieder an ein Problem erinnert, das ihm flüchtig Jahre früher begegnet war: Die weibliche Beschneidung. Während er es zu dem Zeitpunkt, als es ihm begegnete für ein Problem gehalten hatte, an dem er ganz bestimmt nicht drehen kann, hatte ihm die Yanomami-Erfahrung mit mehr Optimismus versorgt. Jetzt hatte er die politische und menschliche Erfahrung um sich zuzutrauen, daß das Problem lösbar war und er wußte wie er es am klügsten angehen könnte.

Auf einer seiner früheren Reisen, die in dem Buch "Danakil - Zu Fuß durch die äthiopische Wüste" beschrieben ist, war er einer Frau begegnet, die ihm von der Beschneidung erzählt hatte. Damals hatte er gleichzeitig auch die Beziehung aufgebaut, die ihm jetzt helfen sollten, das Problem zu lösen: Er kannte einen Scheich, der ihm damals zwei Leibwächter mitgegeben hatte, die die beiden mehrfach beschützt haben indem sie sich vor sie gestellt haben, als sie erschossen werden sollten und gesagt haben:
"Wenn ihr die erschießen wollt, müßt ihr durch uns durchschießen. Denn die hat uns unser Scheich anvertraut."
Das war natürlich eine Erfahrung die Rüdiger Nehberg und seine Frau tief beeindruckt hat und ohne die er heute nicht mehr leben würde. Und es versorgte ihn mit der positiven Beziehung zu diesem Volk - den Afar, die er jetzt nutzen konnte, um das Problem zur Sprache zu bringen.

Er besuchte also den Scheich, erklärte ihm mit Hilfe von einem kurzen Film, wie schlimm Beschneidungen wirklich sind - das ist Männern in solchen Kulturen nicht wirklich bewußt, weil sie an Beschneidungen nicht teilnehmen - und daß er als Dank für die Hilfe dessen Volk einen Dienst erweisen wolle, indem er dafür sorgen wolle, daß Beschneidungen abgeschafft werden.

Der Scheich lud die örtlichen Führer seines Stammes, der Afar ein, Rüdiger Nehberg hielt einen Vortrag mit Film darüber, warum die Beschneidung abgeschafft werden sollte und nach einer längeren Diskussion über alle diesbezüglichen Fragen beschlossen die angereisten Stammesvertreter einstimmig, die Beschneidung abzuschaffen.

Kersti

V1. Kersti: Eine Gesundheitsempfehlung
V4. Kersti: Merkwürdige Erfahrungen
V5. Kersti: Braucht Schulmedizin keine Beweise?
V9. Kersti: Auf den eigenen Körper hören
V11. Kersti: Fehler bei früheren Leben: Kultureller Hintergrund
V15. Kersti: Was ist Toleranz?
V22. Kersti: Sektenstrukturen in der normalen Gesellschaft
V25. Kersti: Sekten, Sucht und Suche
V33. Kersti: Wissenschaftliche Arbeit, Doktortitel und Verschwörungstheorien
V35. Kersti: Warum es in der Naturheilkunde wenig placebokontrollierte Doppelblindstudien gibt
V39. Kersti: Wie wird man zum Außenseiter?
V40. Kersti: Als käme ich von einem anderen Stern
V41. Kersti: Das Gewicht einer Gabe
V42. Kersti: Fehler bei früheren Leben: Verdrängung
V54. Kersti: Idealismus von Umweltschützern wird ausgenutzt
V55. Kersti: Lösungen...
V56. Kersti: Die Unbesiegbarkeit des Guten und der Wahrheit
V57. Kersti: Wie gehe ich mit Macht um?
V58. Kersti: Absolute Wahrheit?
V59. Kersti: Die Rettung der Welt?
V65. Kersti: Würde die Welt so aussehen, wie wir sie kennen, wenn es eine geheime Weltverschwörung gäbe?
V66. Kersti: Was tun, wenn die Falschen an der Macht sind?
V67. Kersti: Entdecke Deine früheren Leben
V68. Kersti: Ich erinnere mich an Jesus - Bin ich jetzt verrückt?
V69. Kersti: Wie häufig sind Impfschäden?
V70. Kersti: Müßt ihr jetzt glauben, daß ich Jesus kannte?
V71. Kersti: Und wenn das mit Jesus ein Irrtum war?
V72. Kersti: Statistiken über Impfungen
V73. Kersti: AKW-Witz
V74. Kersti: Feinstoffliche Wahrnehmung als Synästhesie
V75. Kersti: Glaubst du an Heiligenscheine?
V76. Kersti: Stell dir vor, du wärest von Geburt an blind
V77. Kersti: Buddhistische Begriffe
V78. Kersti: Druiden
V79. Kersti: Ehre und Treue
V80. Kersti: Grundgesetz: Volksherrschaft nicht nur durch Wahlen
V81. Kersti: Grundgesetz: Menschenwürde, Gesundheit, Freiheit   und   Demonstrationen gegen Atomkraftwerke
V82. Kersti: Meinungsfreiheit - Wer könnte Zensur üben?
V83. Kersti: Merkmale des Guten - Merkmale des Bösen?
V84. Kersti: Diebstahlkasse
V85. Kersti: Ideale: Was mir wirklich geholfen hat
V86. Kersti: Lerne die Regeln
V87. Kersti: Leute, die mehr Macht haben, als sie überblicken, neigen dazu:
V88. Kersti: Eine ständige Umverteilung von arm zu reich, ruft folgende Reaktionen hervor:
V89. Kersti: Nicht alles ist käuflich
V90. Kersti: Was für Politiker wollen wir im Bundestag?
V91. Kersti: Instinkte und Freiheit
V107. Kersti: Der Unterschied zwischen konstruktiver und freundlicher Kritik
V111. Kersti: Warum ich "gut" mit "vernünftig" gleichsetzte
V114. Kersti: Ausgrenzung: Ich bin zu stolz, um gegen mein Gewissen zu handeln
V140. Kersti: Die zerstörerische Arroganz der herrschenden Meinung
V141. Kersti: Eine andere Gewaltenteilung: Krieger und Heiler
V142. Kersti: Das Böse ist von Angst erfüllt
V143. Kersti: Der Zweck heiligt die Mittel?
V144. Kersti: Geld als Sucht
V147. Kersti: Erst ihr Gutes macht Sekten gefährlich
V150. Kersti: Den Fachleuten vertrauen?
V153. Kersti: Seelischer Schutz vor Konflikten
V154. Kersti: Prinzipien der kollektiven Entscheidungsfindung
V159. Kersti: Warum ich nicht hasse
V165. Kersti: Meinungsfreiheit - ein Luxus?
V166. Kersti: Außenseiter: Das Opfer ist schuld?
V167. Kersti: 17-jährige Gruppenführer verhindern Ausgrenzung wirksamer als Lehrer
V168. Kersti: Meckerrunde
V169. Kersti: Ein professionelles Layout?
V171. Kersti: Außenseiter: Es tut in der Seele weh, das zu beobachten
V172. Kersti: Ein echt guter Rat
V173. Kersti: Was ist Gewissen?
V174. Kersti: Warum ich schreibe, wie es war, ausgegrenzt zu sein
V175. Kersti: Kriterien zum Bau eines realistischen Weltbildes: Realitätsnähe
V228. Kersti: Für was ist ein Mensch verantwortlich?
V243. Kersti: Ist die Schulmedizin wirklich so schlecht, wie das hier auf meiner Internetseite erscheint?
V255. Kersti: Einer wissenschaftlichen Überprüfung standhalten...
V292. Kersti: Populärwissenschaftliche Bücher?
V293. Kersti: Ist es verboten Heilungsversprechen zu geben?
V294. Kersti: Warum Außenseitermeinungen für Fachleute schwerer zu verstehen sind als für Laien
V295. Kersti: Magie ist so natürlich wie atmen
V297. Kersti: Das ist ja wie im Dritten Reich!
V298. Kersti: Was ist ein Ritual?
V299. Kersti: Der Unterschied zwischen Elitebewußtsein und Standesdünkel
V300. Kersti: Ohne eigene Erfahrungen keine zutreffende Theorie
V301. Kersti: Um Außenseiter zu integrieren, muß man die Gemeinschaft ändern, die ausgrenzt
V302. Kersti: Strafe dafür, daß man etwas schon vor den anderen kann
V303. Kersti: Sind Jugendbewegte rechts oder links?
V304. Kersti: Warum nimmt die Zahl der Kulturen und Subkulturen ab?
V305. Kersti: Verdrängung
V306. Kersti: Eine rein körperliche Unfähigkeit, mit Streß umzugehen
V308. Kersti: Aussenseiterkarrieren - wie sie entstehen, was sie verhindern kann


Quelle: 7. Die WHO teilt die Beschneidung folgendermaßen drei Schweregrade ein:
Typ I: Entfernung der Klitorisvorhaut mit oder ohne teilweiser oder vollständiger Entfernung des äußeren Teils der Klitoris.
Typ II: Entfernung der Klitoris oder eines Teils oder gesamten kleinen Schamlippen
Typ III: Vollständige entfernung der kleinen Schamlippen, des äußeren Teils der Klitoris und der Klitorisvorhaut, sowie anschließendes Vernähen der großen Schamlippen. Es bleibt eine kleine Öffnung für Urin und Menstruationsflüssigkeit.
Tatsächlich gibt es zwischen diesen Formen alle Übergangsformen und alle denkbaren Varianten und Abwandlungen davon, so daß eine solche Einteilung immer eine grobe Vereinfachung sein muß.

Quelle


Ein Text von Kersti Nebelsiek, Alte Wilhelmshäuser Str. 5, 34376 Immenhausen - Holzhausen, Tel.: 05673/1615, https://www.kersti.de/, Kersti_@gmx.de
Da ich es leider nie schaffe, alle Mails zu beantworten, schon mal im voraus vielen Dank für all die netten Mails, die ich von Lesern immer bekomme.