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VA255.

Das Geschlossene-Anstalt-Phänomen

In den Berufen der Gebildeten geht es gerechter zu und das Sozialamt war schlimmer als das Arbeitsamt

Zuerst fiel mir in Gesprächen auf, daß Menschen, die in Berufen, wo die meisten Menschen Abitur haben, arbeiten, wie das beispielsweise bei meinem eigenen Beruf - Bauzeichnerin - der Fall ist, zwar manchmal von einem schlechten Betriebsklima berichten, aber sexuelle oder sonstige Übergriffe und klare Rechtsbrüche sind selten.

Dagegen bekommen Mensch in Berufen, die meist von Menschen mit Hauptschulabschluß ergriffen werden - wie beispielweise Friseusen - oft nicht die ihnen durch Gesetz zugestandenen Pausen und können öfter von Ungerechtigkeiten erzählen, die ich nach den Erfahrungen in meinem eigenen Beruf nicht für möglich gehalten hätte.

Dasselbe Phänomen fiel mir im Vergleich zwischen dem, was man so über das Arbeitsamt hörte und Berichten von erfahrungen mit dem Sozialamt auf natürlich als beides noch getrennt war: Vom Sozialamt hörte ich immer wieder Geschichten, die mir unvorstellbar erschienen wären nach meinen Erfahrungen mit dem Arbeitsamt.

Beides läßt sich aus meiner Sicht dadurch erklären, daß gebildete Menschen im Durchschnitt besser darin sind, sich gegen Übergriffe von Vorgesetzten zu wehren, als ungebildete Menschen da sie besser über unser Rechtssystem informiert sind und besser darin sind Vorgesetzte zurechtzuweisen ohne sie zu verärgern.

In

Kersti

  • Quelle: Teilweise Leute aus meinem Bekanntenkreis, zum weit größeren Teil (70-80%) zufällige Gespräche mit Fremden in Bus, Bahn, auf der Straße etc.
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Ein Text von Kersti Nebelsiek, Alte Wilhelmshäuser Str. 5, 34376 Immenhausen - Holzhausen, Tel.: 05673/1615, https://www.kersti.de/, Kersti_@gmx.de
Da ich es leider nie schaffe, alle Mails zu beantworten, schon mal im voraus vielen Dank für all die netten Mails, die ich von Lesern immer bekomme.