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VA279.

Das Teil und das ganze, oder der erleuchtete Rollenspielheld

M: Was erschaffen wurde, ist nicht in der Lage, etwas das ist zu verstehen. Genausowenig wie selbst agierende künstliche Intelligenz den Menschen nicht verstehen würde.

Da bin ich mir gar nicht so sicher, denn wir können ja Teile unseres eigenen Bauplanes kopieren, ohne sie verstanden zu haben, und da diese künstliche Intelligenz nicht nur ein Teil von uns ist, könnte sie uns durchaus genausogut verstehen wie wir uns selbst.

Dieses Argument trifft eher schon auf einen von uns erfundenen Rollenspielhelden zu, der uns nicht durchschauen kann, weil er ein Teil des Spielers ist.

Trotzdem waren meine Helden in den Rollenspielen nicht einfach nur ich, sondern sie haben selbstständig gehandelt und hatten je eine eigene Persönlichkeit, die aus sich heraus gehandelt hat und ich brauchte sozusagen nur zuschauen, wie sich die Geschichte entwickelt.

Es ist aus meiner Sicht so, daß ein Teil des Systems nicht das System verstehen kann, von dem es Teil ist. Um ein System vollständig zu verstehen, muß man das gesamte System mit vollem Selbstbewußtsein sein, oder aber das System von außen betrachten und komplexer als dieses System sein.

Natürlich kann man in einem Rollenspiel den Rollenspielhelden nicht nur die Rollenspielwelt sondern auch mich wahrnehmen lassen und er könnte versuchen, mich zu verstehen. Dabei würde er auch noch Teile meiner Wahrnehmungen der realen Welt mitbekommen ... das müßte ziemlich verwirrend für ihn sein. Da betrachtet man ein komplexeres System aus einem einfacherem System heraus, das Teil dieses komplexeren Systems ist.

Das wär dann sozusagen ein erleuchteter Rollenspielheld.

Kersti

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Ein Text von Kersti Nebelsiek, Alte Wilhelmshäuser Str. 5, 34376 Immenhausen - Holzhausen, Tel.: 05673/1615, http://www.kersti.de/, Kersti_@gmx.de
Da ich es leider nie schaffe, alle Mails zu beantworten, schon mal im voraus vielen Dank für all die netten Mails, die ich von Lesern immer bekomme.