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erste Version: 11/2007
letzte Bearbeitung: 6/2009

VA284.

Dämonen können besser verzeihen als Engel

Es sind die Hellen, die immer über Vergebung reden und sagen wie sie wichtig ist. Jeder Engel bekommt immer wieder gesagt. Bei den Dunklen dagegen, gilt Vergebung traditionell gar nicht als etwas Gutes. Viele meinen, es wäre viel sinnvoller, seinen Haß zu pflegen, weil das ihnen Stärke verleiht.

In dem Augenblick jedoch, wo man auf der feinstofflichen Ebene mit beiden arbeitet, und Dämonen einen guten Grund erkennen, warum Verzeihen wichtig ist, stellt man etwas fest, das zuerst überrascht: Dämonen können sehr, sehr gut verzeihen. Egal was man ihnen angetan hat. Es sind die Engel, die das ganz oft nicht schaffen, selbst wenn sie sich darum bemühen.

Wenn man jedoch ernsthaft darüber nachdenkt, dann wird durchaus klar, woran es liegt. Denn mit dem Verzeihen ist es wie mit allen anderen Fähigkeiten: Man lernt es durch Übung.

Dämonen üben das Verzeihen jeden Tag

Und natürlich kann auch ein kleiner Dämon in der Hölle nicht zurechtkommen, wenn er keine Verbündeten hat, die ihm helfen, wenn er Probleme hat. Und da dort die verschiedenen Wesen grundsätzlich nicht sehr nett zueinander sind, muß man Freunden immer und immer wieder ihre Fehler verzeihen, sonst hat man bald keine Freunde mehr und dann ist man Freiwild für alle, die sonst noch in der Hölle sind.

Kleine Dämonen üben das Verzeihen also regelmäßig jeden Tag. Sie verzeihen nicht jedem, aber ihren Freunden und Verbündeten schon.

Im Himmel sind die Bedingungen nicht gut für das Verzeihen

Ganz anders ist es bei Engeln. In den Himmeln wird allgemein freundlicher miteinander umgegangen, zumindest an der Oberfläche und süße kleine Engel werden ebenso liebevoll umsorgt wie hier auf der Erde in den meisten Familien Kleinkinder umsorgt werden. Sie haben also kaum Gelegenheit das Verzeihen zu lernen.

Wenn ein Engel älter wird, ändert sich das Problem. In den Himmeln wird meist behauptet, wer in die Hölle kommt, hätte das verdient. Wahr ist das nicht, denn letztlich landen in den Höllen nicht Wesen, die böse Absichten hatten, sondern Wesen, denen als sie noch jung und unschuldig waren, Dinge passiert sind, die sie nicht verkraftet haben.

Ein kleiner Engel weiß das noch nicht, aber jeder, der älter ist, hat schon Beispiele erlebt, wo Freunden Unrecht getan wurde, die durch dieses Unrecht letztendlich in der Hölle landeten.

Nun ist es mit dem Verzeihen so, daß man das, was man verzeihen muß, zuerst einmal so weit aufarbeiten muß, daß man selber nicht mehr völlig verzweifelt ist. Und um eine schwere Erfahrung verarbeiten zu können muß man mit jemandem darüber reden. Und dann bekommt man im Himmel zu hören, daß der Freund dem Unrecht getan wurde ja selber schuld sei, denn nur Böse kommen in die Hölle.

Also traut man sich nicht, über die Dinge zu reden - und nachzudenken, die einen verletzt haben. Und man traut sich nicht die Gefühle von Angst, Schmerz und Wut zuzugeben oder auch nur zu fühlen, die man eigentlich fühlt. Und weil man sich das nicht traut, kann man diese Gefühle auch nicht aufarbeiten und ohne aufarbeiten gibt es keine Verzeihung.

Wer versucht zu verzeihen, ehe er mit dem, was geschehen ist, unbeschwert und glücklich leben kann, verzeiht nicht sondern verdrängt die Erfahrung. Und aus Verdrängung entsteht immer wieder nur neues Leid.

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Ein Text von Kersti Nebelsiek, Alte Wilhelmshäuser Str. 5, 34376 Immenhausen - Holzhausen, Tel.: 05673/1615, http://www.kersti.de/, Kersti_@gmx.de
Da ich es leider nie schaffe, alle Mails zu beantworten, schon mal im voraus vielen Dank für all die netten Mails, die ich von Lesern immer bekomme.
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